Schwule Filmtage Mannheim
Neben der Auswahl der besten Queer-Filme 2011 bringt die 17. Ausgabe der schwulen Filmtage Mannheim auch zwei Film-Premieren:
Beauty
Der südafrikanische Film von Regisseur Oliver Hermanus erzählt die Geschichte des 40-jährigen Familienvaters Francois, dessen geordnetes Leben durch eine schicksalhafte Begegnung aus der Bahn geworfen wird.
Der Film wurde wurde 2001 mit der "Queer Palm" der Filmfestspiele in Cannes ausgezeichnet. Jury-Präsidentin Elisabeth Quin: "Hermanus Film handelt von Selbsthass und Homophobie, aber auch sehr subtil von Rassismus. Ein echter Kinofilm, auf den ersten Blick sehr verstörend, hart und radikal". Regisseur Hermanus bedankte sich: "In unserem Film sprechen wir ein heikles Thema für Südafrika an, daher freue ich mich über die Bestätigung aus Cannes. Wir würden den Film gerne in Südafrika zeigen, wir wissen aber, dass das eine große Herausforderung für die Zuschauer dort sein wird".
Fr, 03.02., 19:30 Uhr + Di, 07.02., 21:30 Uhr
Notre Paradis
Die zweite Premiere ist der französische Thriller "Notre Paradis": Vassili, ein alternder Strichjunge, findet einen bewusstlosen jungen Mann im Wald von Boulogne. Er nimmt ihn mit nach Hause und pflegt ihn. Die beiden werden ein Paar und hegen eine kriminelle Gemeinschaft: getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben rauben sie gemeinsam Vassilis Kunden aus - und schrecken auch vor Mord nicht zurück.
Mo, 06.02., 21:30 Uhr + Mi, 08.02., 19:30 Uhr






