Ein Regenbogen im Stadion

Eine ganze Stadion-Tribüne in Regenbogenfarben - das gab’s am vergangenen Samstag im Mainzer Bruchwegstadion bei der Begegnung des 1. SV Mainz gegen den VFL Wolfsburg zu bewundern. Tausende Zuschauer beteiligten sich und komplettierten das Bild der überdimensionalen Regenbogenflagge als sichtbares Zeichen gegen Homophobie im Fußballstadion.

Team-Work

Die Massen-Choreographie ist echtes, grenzenübergreifendes Team-Work: Organisiert wurde sie vom Mainzer schwul-lesbischen Fanclub "Meenzelmänner", den Spiel-Stimmungsmachern "Ultras" und den "Supporters Mainz", dem Verein des 1. FSV Mainz 05 sowie QueerNet, dem Netzwerk schwul-lesbischer Initiativen in Rheinland-Pfalz, und dem LSVD.

"Diese Choreografie gegen Homophobie ist die Größte zu diesem Thema, die es je im deutschen oder europäischen Fußballstadion gab", meint Mekus Delnef, Pressesprecher der Meenzelmänner sichtlich stolz. Der schwul-lesbische Fanclub feierte damit außerdem sein fünfjähriges Bestehen – und kann sich nach dem Spiel nicht nur über eine sensationelle Aktion freuen, sondern auch über den erreichten Klassenerhalt ihres Vereins in der ersten Liga.

meenzelmaenner.de

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