Ich weiß was ich tu

Trans* Menschen werden immer sichtbarer, auch in der schwulen Szene. Welche Erfahrungen schwule trans* Männer dort machen und was sie und cis Schwule voneinander lernen können, zeigt ICH WEISS WAS ICH TU:

Anfang April launcht die Präventionskampagne der Deutschen AIDS-Hilfe unter www.iwwit.de/trans eine neue Themenseite, um die Sichtbarkeit von schwulen trans* Männern in der Community weiter zu fördern. Zudem werden Infos rund ums schwule Leben vermittelt: vom Coming-out über das (Er-)Leben in der Szene bis zu Safer Sex. Dabei wendet sich ICH WEISS WAS ICH TU bewusst auch an schwule cis Männer, um zu informieren und ein respektvolles und trans*-sensibles Miteinander zu fördern.

„Trans* und cis Schwule sind Teil der Community, zu oft aber eher nebeneinander statt miteinander“, weiß Kampagnenleiter Tim Schomann. „Das wollen wir ändern. Gemeinsam mit trans* Aktivist_innen haben wir die neue Seite entwickelt, die dabei helfen soll, ins Gespräch zu kommen.“ Die Zusammenarbeit mit trans* Menschen, war der Kampagne von Anfang an wichtig: Es gab mehrere Arbeitstreffen mit trans* Vertreter_innen, Texte wurden maßgeblich von trans* Personen verfasst und alle Inhalte wurden mit ihnen abgestimmt. Schomann betont: „Wir sprechen nicht über schwule trans* Männer, wir sprechen mit ihnen – und verstehen uns als Verbündete der Community.“

Neben Basisinformationen wie Begriffserklärungen gibt es auf www.iwwit.de/trans unter anderem Tipps für ein selbstbewusstes Leben in der schwulen Szene. Die Phasen der Transition (Angleichung) werden erklärt und über Safer Sex bei schwulen trans* Männern wird informiert. Darüber hinaus gibt es eine Service-Karte mit Anlauf- und Beratungsstellen. 

Begriffserklärung: Von trans* Menschen spricht man, wenn sich eine Person nicht mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht identifiziert. Wenn sich eine Person mit dem zugewiesenen Geschlecht identifiziert, sagt man cis. 

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