Kultur

Kylie Minogue

Kylie Minogue veröffentlicht am 06.04.2018 ihr neues Album „Golden“. Es ist zugleich ihr erstes auf dem Label BMG. Die erste Single „Dancing“ ist ab sofort erhältlich und wird auf allen digitalen Plattformen gestreamt. Weiterlesen »

Schwul-lesbische TV-Highlights, 15.-21.01.2018

Mo, 15.1., 14:20 – 15:50 Uhr, ONE Männer sind wie Schokolade (Spielfilm, D 1998) Linda, 32 Jahre alt und Artdirektorin bei der Werbeagentur König & König, ist Single. Sie verfolgt das Liebesleben glücklicher Paare lieber am Fernseher, zusammen mit ihrem schwulen Kollegen Donald, mit viel bissigen Kommentaren und einer dicken Portion Schokoladeneis. Weiterlesen »

Schwul-lesbische TV-Highlights, 08.-14.01.2018

Mo, 8.1., 21 – 21:45 Uhr, SWR Täter – Opfer – Polizei extra! Die Rechtsmediziner (1/2) (Dokumentation, D 2017) Uwe Madel stellt den Berliner Rechtsmediziner Dr. Sven Hartwig vom Institut für Rechtsmedizin der Charité vor. Der erfahrene Mediziner berichtet von mysteriösen Todesumständen, die dank seiner Untersuchungen und der Obduktionsergebnisse geklärt werden konnten. Ein besonders brutaler Fall beschäftigt den Rechtsmediziner im Frühling 2012. Innerhalb weniger Wochen tötet Dirk P. drei Männer in Berlin, zwei von ihnen im Darkroom einer Schwulenbar. Doch wie hat er sie umgebracht? Dr. Hartwig kann nachweisen, dass Dirk P. seine Opfer mit K.-o.-Tropfen vergiftet hat. Seitdem gehört bei unbekannten Todesumständen die Untersuchung auf K.-o.-Tropfen zur toxikologischen Routine. Mo, 8.1., 23:30 – 0 Uhr, Comedy Central South Park: Krüppel Keile! (Zeichentrickserie, USA 1997) Die Jungs wollen an einem Pfadfindertreffen teilnehmen. Ihr Gruppenleiter ist kein geringerer als der schwule Big Gay Al. Als die Väter der Jungs das hören, sorgen sie dafür, dass Big Gay Al bei den Pfadfindern entlassen und durch Mr. Graiser ersetzt wird. Zusammen mit dem behinderten Jimmy starten die Jungs daraufhin eine Kampagne gegen die Diskriminierung von Minderheiten. Als sich rausstellt, dass Mr. Graiser der gesuchte Kinderschänder Dr. Gleitcreme ist, wird Big Gay Al endgültig rehabilitiert. Mo, 8.1., 2:40 – 3:20 Uhr, RTL II EXKLUSIV – DIE REPORTAGE: Unternehmen Erotik – Wenn die ganze Familie swingt (Reportage, D 2008) „Alles ist möglich, aber nichts muss sein!“ lautet die allgemeine Regel. Swingerclubs liegen heutzutage stark im Trend. Der Reiz mit einem anderen Partner Sex zu haben, lockt viele Frauen und Männer an diesen exklusiven Ort. Dort treffen sich Einzelpersonen oder Paare, um ein paar Stunden verwöhnt zu werden. „Hemmungen“ ist ein Fremdwort in solchen Clubs! In knapper und erotischer Unterwäsche begegnen sich die Gäste in den Swingerkreisen und hoffen auf einen unvergesslichen Abend. „EXKLUSIV – DIE REPORTAGE“ begleitet in dieser Folge ein Familienunternehmen der besonderen Art – einen Swingerclub im Herzen von Berlin. Ein Mitglied des Clubs ist der schwule Barkeeper Uwe, der direkt über dem Swingerclub wohnt. Er gehört auch mit zur Familie, ist aber nicht direkt mit den anderen verwandt.   Di, 9.1., 10:15 – 11:10 Uhr, ZDF neo Candice Renoir: Der Schein trügt (Serie, F 2015) In dem Tanzclub Décadance wird Alexandre Calgagni, ein Mitglied des Clubs, tot aufgefunden. Er liegt erschossen im Tanzsaal. Candice und ihr Team ermitteln. Es lässt sich rekonstruieren, dass er am Vorabend allein für ein bevorstehendes Turnier zu einem Paso Doble trainiert hatte. Weil es zufällig der Club ist, bei dem David Canovas einmal Mitglied war, hilft er Candice Renoirs Team bei den Ermittlungen. Der Hauptverdächtige ist Tom Garcia, der als Alice Garcia geboren wurde und jetzt als Transsexueller seine Umwandlung zum Mann betreibt und Geld für seine Operationen benötigt. Es besteht die Vermutung, dass Tom deswegen im Club mit Dopingmitteln dealt und ihm Alexandre Calgagni dabei in die Quere gekommen ist. Als sich herausstellt, dass Tom für den Tatzeitpunkt ein wasserdichtes Alibi hat, was er aber verschweigt, wird der Fall immer rätselhafter. Di, 9.1., 20:15 – 21 Uhr, ARD alpha Menschen hautnah: Leihmutter, Eimutter und zwei Väter (Dokumentation, D 2016) Die siebenjährige Greta hat zwei Väter und zwei Mütter: die beiden Deutschen Jens und Andreas, Leihmutter Susan und Eizellspenderin Rose aus den USA. Das schwule Paar Jens und Andreas aus Essen gehört zu den ersten Deutschen, die auf diesem Weg ein Kind bekamen und es aus den USA nach Deutschland brachten. Weil Leihmutterschaft und Eizellspende bei uns verboten sind, sind Jens und Andreas im Sommer 2013 wieder in die USA geflogen. Der Plan: ein Geschwisterkind für Greta. Die Eizellen werden wieder von Rose gespendet, denn beide Kinder sollen dieselbe biologische Mutter haben. Leiblicher Vater soll dieses Mal Andreas sein, weil Jens schon Gretas Vater ist. „Menschen hautnah“ begleitet Jens und Andreas sieben Jahre lang von Gretas erstem Geburtstag bis zur Geburt ihres Bruders Henri. Di, 9.1., 23:30 – 0 Uhr, Comedy Central South Park: Butters: Das bin ich! (Zeichentrickserie, USA 1997 - 2007) Butters Vater sucht ein Hochzeitsgeschenk für seine Frau. Die will wissen, was er kauft und schickt Butters hinterher, um ihn auszuspionieren. Butters stellt fest, dass sein Vater nicht einkaufen geht, sondern sich in Pornokinos und Schwulensaunas rumtreibt.   Mi, 10.1., 5:55 – 6:55 Uhr, RTL II Privatdetektive im Einsatz (168): Ehe für den Schein (Doku-Soap, D 2013) Giulia Peroni und Thomas Berg wollen feststellen, ob das gleichgeschlechtliche Ehepaar Philip und Luca eine Scheinehe führt, um Luca eine Aufenthaltsgenehmigung zu verschaffen. Sind die Zielpersonen wirklich homosexuell? Bisher war Philip nur mit Frauen zusammen war und ist auch Vater eines Kindes. Die Ermittler müssen kreativ sein, um die Wahrheit hinter dem Ehepaar zu erkennen. Mi, 10.1., 20:15 – 22:10 Uhr, Arte Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Spielfilm, USA 2013) Liberace ist ein geborener Entertainer. Der Show-Pianist liebt es im Rampenlicht zu stehen und genießt die Aufmerksamkeit seiner Bewunderer. Er hat ein Faible für Luxus, teure Autos, Schmuck, Champagner. Regelmäßig schart er junge, attraktive Männer um sich. Als er nach einem Konzert den jungen Scott trifft, ist er sofort von ihm begeistert. Er bietet ihm an, ihn zu seinem persönlichen Assistenten zu machen. Scott willigt ein und zieht zu ihm. Von da an führen die beiden eine Liebesbeziehung. Liberace ist katholisch und hält seine Homosexualität vor der Öffentlichkeit geheim. Dennoch bietet er Scott seine Unterstützung beim Kauf eines Hauses an, damit dieser eine gewisse Sicherheit behält, und will ihn sogar als Sohn adoptieren. Scott gibt für seinen Liebhaber, Partner und Chef alles auf und gerät in einen Strudel der Abhängigkeit. Er ist den Launen Liberaces, der es gewohnt ist, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, hilflos ausgeliefert. Die am Anfang so liebevoll wirkende Beziehung nimmt immer skurrilere Züge an, vor allem als Liberace Scott darum bittet, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen und abzunehmen. „Liberace - Zu viel des Guten ist wundervoll“ ist ein vielschichtiges Porträt des Unterhaltungskünstlers. Der empörenden Selbstbezogenheit und Skrupellosigkeit des Stars wird das Bild eines sensiblen und im Grunde warmherzigen Menschen gegenübergestellt. „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ wurde in den USA als Fernsehfilm produziert, da sich kein Filmstudio für die Geschichte des homosexuellen Paars Liberace-Thorson interessierte. Als ein solcher gewann er jedoch elf Emmys und wurde bei den Golden Globes als bester Fernsehfilm ausgezeichnet. Mi, 10.1., 22:10 – 23:10 Uhr, Arte Rudolf Nurejew – Der Sprung in die Freiheit (Dokumentation, GB 2015) Im Mai 1961, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, ging das weltberühmte russische Kirow-Ballett auf Europatournee. Mit dabei: Rudolf Nurejew, ein Newcomer und der neue Stern am Balletthimmel. Der Tänzer war ein einmaliges Talent, besaß aber auch einen temperamentvollen und wankelmütigen Charakter. Eine gefährliche Mischung, nicht nur für das Ensemble, sondern vor allem auch für den KGB. Dass sich Nurejew auf der Tour in der Pariser Gesellschaft Freunde gemacht hatte, war nicht gerne gesehen. Kein Wunder also, dass Nurejew gegen seinen Willen unverzüglich nach Moskau zurückgeschickt werden sollte. Das als Propagandacoup gedachte Gastspiel endete also als PR-Desaster: Nurejew bat am Flughafen in Paris um Asyl, unter höchst brisanten und dramatischen Umständen. Er war der erste Künstler überhaupt, der sich in den Westen absetzte. Die Dokumentation erzählt die entscheidenden Wochen dieser spannenden Geschichte anhand von exklusiven Zeitzeugen-Interviews und neuen, hochwertig inszenierten Spiel- und Tanzszenen eines der größten Balletttänzer des 20. Jahrhunderts. Mi, 10.1., 23:10 – 23:55 Uhr, ZDF neo Scott & Bailey: Neue Liebe (Serie, GB 2014) Ein Mann liegt erdrosselt in seinem verwüsteten Wohnzimmer. Sein Ehemann berichtet, dass sie Probleme mit einem homophoben Nachbarn hatten – handelt es sich um ein Hassverbrechen?   Do, 11.1., 10:15 – 11:45 Uhr, 3sat Nachtcafé – Die SWR-Talkshow: Glücklich ohne Partner? (Talk, D 2017) Christine Wagner ist lesbisch, Single – und eine glückliche Mutter. Für das Familienglück braucht es für die junge Frau keinen festen Partner. Der Vater der kleinen Milla ist Gianni – ebenfalls Single, und schwul. „Von außen gesehen fällt es ja überhaupt nicht auf. Wir werden gesehen wie ein normales Paar. Ein Vater, eine Mutter und ein Kind.“ Do, 11.1., 23:30 – 0 Uhr, Das Erste Kroymann (Comedy, D 2018) Sketch-Comedy mit Maren Kroymann. Augen auf, sie ist zurück – politisch inkorrekt, polarisierend und furchtlos: Die Schauspielerin, Musikerin und Satirikerin Maren Kroymann präsentiert in der zweiten Folge ihrer Sketch-Comedy-Reihe „Kroymann“ wieder ihren unbestechlichen Blick auf die Welt. Im Visier hat „Kroymann“ dabei Politik, Gesellschaft und Feminismus, aber auch das Alltägliche und Zwischenmenschliche. Zum Beispiel in der Politik: Wenn Emmanuel (Max Bretschneider) und Brigitte Macron (Maren Kroymann) das Treffen von Politikern nebst Anhang Revue passieren lassen, wird die große Politik zum heimischen Schlafzimmergespräch. Oder in der Gesellschaft: Die Gastgeber (Maren Kroymann und Gottfried Vollmer) erwarten wirklich nicht viel von ihrem Geflüchteten (Mehmet Atesci), aber Integration ist doch nur dann akzeptabel, wenn sie auch die Ressentiments erfüllt. Aber auch in Sachen unangemessener Übergriffe: Immer mehr Arbeitnehmer sind überfordert, wie sie heutzutage mit Kolleginnen umgehen sollen. Die Lösung: die Rudolph-Methode (benannt nach Claude-Oliver Rudolph) zur Überwindung der Denkblockaden bei eindeutig eindeutigen Bürosituationen. Das alles und noch mehr betrachtet „Kroymann“ Folge 2 mit der bitterbösen Lupe einer Sketch-Comedy, die den zweiten Blick wagt. Als kongeniale Partnerin hilft wieder Annette Frier, das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren. Do, 11.1., 0:20 – 1:43 Uhr, MDR Mankells Wallander – Vor dem Frost (Spielfilm, S/D 2005) Die pensionierte Kartografin Birgitta Medberg erkundet einen alten Pilgerweg, als eine surreal anmutende Erscheinung ihre Aufmerksamkeit erregt: Brennende Schwäne fliegen über einen Waldsee. Das ist ihre letzte Beobachtung, denn der Verursacher dieser Erscheinung erschlägt die Zeugin und beerdigt ihre Leiche im Wald. Fingerabdrücke auf einer Bibel, die er ihrem Grab beifügte, führen die Polizei auf die Spur des religiösen Fanatikers Jannek Langas, der aus der geschlossenen Psychiatrie geflohen ist. In einer Schule, welche die biblische Schöpfungsgeschichte vom Lehrplan gestrichen hat, übergießt er sich kurz darauf mit Benzin, um sich auf rituelle Weise selbst zu richten. Es folgen ähnliche Suizide, bei denen die Selbstmörder jeweils eine Videobotschaft hinterlassen: Sie bekennen sich schuldig, dass sie in der Stammzellenforschung mitgearbeitet haben oder eine homosexuelle Beziehung führten. Während Wallander über diesen Fall grübelt, erhält er Besuch von seiner Tochter Linda. Sie sorgt sich um ihre verschwundene Freundin Anna Westin. Anna ist einem skrupellosen Ritualmörder verfallen. Der geheimnisvolle Mann benutzt sie als willenloses Werkzeug, das er skrupellos für sein gemeinstes Verbrechen benutzen wird: ein Selbstmordattentat in einer vollbesetzten Kirche zur Verhinderung der in den Medien groß angekündigten Hochzeit zweier Homosexueller.   Weiterlesen »

Schwul-lesbische TV-Highlights, 01.-07.01.2018

Mo, 1.1., 11:10 – 12:40 Uhr, ONE Best of Hape Kerkeling (Comedy, D 2007) Der WDR hat etliche Schätze von Hape aus dem Archiv geborgen und darüber hinaus natürlich auch bei anderen Sendern nach Kerkeling-Material gefahndet, um das Beste aus seinem bisherigen Schaffen in neunzig kurzweiligen Minuten zusammenzustellen. Mo, 1.1., 22 – 23:30 Uhr, rbb Tatort: Amour fou (Fernsehfilm, D 2017) Eine bizarre schwarze Masse, zusammengeschmolzen mit einem Plastikliegestuhl in einem Laubengarten – mehr ist nicht übrig von Enno Schopper. Die Berliner „Tatort“-Kommissare Nina Rubin und Robert Karow müssen in ihrem fünften Fall herausfinden, was hinter dem grausamen Tod des Lehrers steckt. Die ersten Ermittlungen führen Rubin und Karow an die Gesamtschule im Neuköllner Rollbergkiez, in der Enno Schopper unterrichtete, bevor er offenbar erschlagen, mit Benzin übergossen und verbrannt wurde. Aber warum? „Fragen Sie mal die Kids im Kiez, was man am besten mit Schwulen macht“, sagt Ennos Mann Armin zu den Ermittlern. Enno hat seine Schwulenehe demonstrativ offen gelebt – fast provokativ, jedenfalls hier. Ein Zeuge will gesehen haben, wie sich Enno dem Schüler Duran Bolic (Justus Johanssen) im Umkleideraum sexuell genähert hat. Seit Jahren kümmert sich der Lehrer um den Jungen aus schwierigen Verhältnissen. Er und Armin haben ihm ein Zuhause gegeben und ihn gefördert. Aber das Gerücht bestreiten Enno und Duran vehement. Enno wird beurlaubt, bis zur Klärung. Nun ist Enno Schopper tot. Rubin und Karow wollen Duran befragen, aber der ist verschwunden. Sie müssen sich anstrengen, um nicht im Morast aus Gerüchten und Vorurteilen zu versinken. Mo, 1.1., 22:15 – 0:05 Uhr, 3sat Zeugin der Anklage (Spielfilm, USA 1957) In diesem legendären Gerichtsfilm nach einem Theaterstück von Agatha Christie spielt Marlene Dietrich grandios die Hauptrolle: Als „Zeugin der Anklage“ belastet die deutsche Ehefrau eines Engländers ihren des Mordes verdächtigten Mann schwer. Ihr Porträt einer eiskalten skrupellosen Frau ist so überzeugend, dass sie nicht nur den Star-Verteidiger bis zum überraschenden Showdown zu täuschen versteht. Die Regie führte Billy Wilder. Mo, 1.1., 0:05 – 2 Uhr, 3sat Eine auswärtige Affäre (Spielfilm, USA 1948) Dieser Film ist ein Höhepunkt aus Marlene Dietrichs Nachkriegskarriere als Schauspielerin, in welchem Dietrich Hollaender wieder einmal für exzellente Dietrich-Songs sorgte. Mit einer Parlamentarier-Delegation kommt die amerikanische Kongressabgeordnete Phoebe Frost nach Berlin. Die Politiker sollen die Moral der amerikanischen Soldaten in der geteilten Stadt kontrollie­ren. Miss Frost nimmt ihren Auftrag besonders ernst. Dabei kommt ihr die Nachtclubsängerin Erika von Schlütow in mehrfacher Hinsicht in die Quere. Mo, 1.1., 0:25 – 1:55 Uhr, SWR Best of Hape Kerkeling (Comedy, D 2007) Der WDR hat etliche Schätze von Hape aus dem Archiv geborgen und darüber hinaus natürlich auch bei anderen Sendern nach Kerkeling-Material gefahndet, um das Beste aus seinem bisherigen Schaffen in neunzig kurzweiligen Minuten zusammenzustellen. Mo, 1.1., 1 – 1:30 Uhr, Comedy Central South Park: Schwule Schwuchteln (Zeichentrickserie, USA 1997 - 2009) Die Stadt wird von einer Harley-Motorradgang heimgesucht, die mit Ihren Maschinen ständig noch lauter und provozierender durch die Straßen cruisen, nur um aufzufallen. Cartman und die Jungs halten dieses pubertäre Prolotreiben für höchst schwuchtelhaft und beschließen, die Biker aus der Stadt zu ekeln: u. a. platzieren sie überall in der Stadt Graffitis mit der Aufforderung „Verschwindet ihr Schwuchteln!“ Verständlicherweise fühlen sich die Harley-Fahrer davon zunächst überhaupt nicht angesprochen, sondern allein die ansässigen Schwulen – was sofort Politiker und den Schwulenverband auf den Plan ruft.   Di, 2.1., 9:05 – 10:35 Uhr, Das Erste Männer sind wie Schokolade (Spielfilm, D 1998) Linda, 32 Jahre alt und Artdirektorin bei der Werbeagentur König & König, ist Single. Sie verfolgt das Liebesleben glücklicher Paare lieber am Fernseher, zusammen mit ihrem schwulen Kollegen Donald, mit viel bissigen Kommentaren und einer dicken Portion Schokoladeneis. Di, 2.1., 2:05 – 2:50 Uhr, RTL II Der Knast – Schwerverbrecher am Limit: North Carolina Women's Prison (Dokumentation, D 2007) Immer wieder kommt es im „North Carolina Women's Prison“ zu intimen Beziehungen zwischen den Häftlingen. Aber lesbische Liebe ist verboten. Das Personal versucht, dies deshalb zu unterbinden. Und wer sich von den Aufsehern erwischen lässt, wird in die Einzelzelle verbannt.   Mi, 3.1., 14 – 16:55 Uhr, Arte The Sound of Music (Spielfilm, USA, 1965) „The Sound of Music“ des US-amerikanischen Regisseurs Robert Wise ist ein absoluter Kultfilm des Musical-Genres. Das Schicksal der wohlhabenden Familie Trapp, welches sich einerseits durch die Ankunft der lebensfreudigen Erzieherin Maria, andererseits durch den Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland völlig ändert, vereint Idylle, Liebe, Drama und Geschichte in einem. „The Sound of Music“ beruht tatsächlich auf einer wahren Geschichte: Die Trapp-Kinder waren während ihres amerikanischen Exils als Chor berühmt. Grundlage für den Film waren die Erinnerungen von Maria Augusta Trapp welche sie in ihrem Buch „Vom Kloster zum Welterfolg“ niederschrieb. Zunächst wollte Komponist Richard Rodgers sogar die Original-Lieder der Trapps für den Film verwenden, doch schließlich, hauptsächlich aus urheberrechtlichen Gründen, schrieb er neue Lieder welche wesentlich zum Erfolg des Filmes beitrugen. Mi, 3.1., 22:05 – 23 Uhr, Arte Die Florence Foster Jenkins Story (Dokudrama, D 2015) Als schlechteste Sängerin aller Zeiten macht die selbst ernannte Operndiva Florence Foster Jenkins in New York unaufhaltsam Karriere. Die Kultfigur brach nach ihrem legendären Auftritt in der Carnegie Hall 1944 sämtliche Verkaufsrekorde. In dieser preisgekrönten Dokumentation, die nun erstmalig im TV zu sehen ist, wird sie durch die US-amerikanische Starsängerin Joyce DiDonato verkörpert. Mi, 3.1., 23 – 0:45 Uhr, ZDF The Night Manager (2) (Serie, GB/USA 2016) Nach der fingierten Entführung des kleinen Sohnes von Waffendealer Richard Roper gelingt es Undercover-Agent Pine, das Vertrauen seines Gegners zu gewinnen. Misstrauisch beäugt wird er allerdings von Ropers rechter Hand, Major Corkoran, der dem Neuankömmling nicht über den Weg traut. Zumal die schöne Freundin des Bosses auch ein Auge auf den attraktiven Briten geworfen hat. Agententhriller nach John le Carré. Mallorca: Bei einer fingierten Entführung von Ropers kleinem Sohn Daniel gelingt es Jonathan Pine, wie aus dem Nichts als Retter aufzutauchen. Doch die Aktion läuft nicht ganz nach Plan: Pine wird schwer verletzt und von dem Waffenhändler in dessen mallorquinischem Anwesen aufgenommen. Roper kümmert sich um die ärztliche Versorgung des vermeintlichen Lebensretters seines Sohnes. Der schwule Major Lance Corkoran (Tom Hollander), einer von Ropers engsten Vertrauten, bleibt jedoch misstrauisch gegenüber dem Neuankömmling. Er lässt nichts unversucht, alles über Pines Vorleben herauszufinden. Angela Burr (Olivia Colman) hat alle Hände voll zu tun, die Spuren zu den Verbindungen zwischen ihr und Pine zu verwischen. Mi, 3.1., 0:25 – 2 Uhr, WDR Donna Leon – Venezianische Scharade (Spielfilm, D 2000) In der Nähe eines Schlachthofes wird die Leiche eines Transvestiten entdeckt. Commissario Brunetti (Joachim Krol) findet heraus, dass der Tote ein angesehener Bankier war. Seine Aufmachung erweist sich als falsche Fährte, die von seinen Mördern gelegt wurde, damit die Polizei in der Homoszene ermittelt.   Do, 4.1., 6:05 – 6:25 Uhr, TLC Die Brautjungfern – Streit ums Kleid: Das Credo ist: kurz! (Dokusoap, USA 2011) Biancas männliche Brautjungfer Mario weiß genau, was er will: schicke kurze Kleider für das Hochzeitsgefolge. Leider gehen da die Meinungen auseinander, denn Bianca besteht auf lange rote Roben. Da auch die restlichen Jungfern Marios Modegeschmack teilen, fühlt sich die Braut im Stich gelassen. Connor und Amanda sind sich bei der Planung ihrer gleichgeschlechtlichen Hochzeit im Großen und Ganzen einig, nur die Farbe der Jungfernkleider bleibt ein offener Diskussionspunkt. Verkaufsberater Brandon hat alle Hände voll zu tun, um eine Lösung zu finden, die beiden Bräuten genehm ist. Do, 4.1., 16:15 – 17:15 Uhr, TLC My GIANT Life – Die Welt von oben: Die größte Schauspielerin der Welt (Dokusoap, USA 2015) Die Doku-Serie begleitet bemerkenswerte, junge Frauen durch ihren ungewöhnlichen Alltag inklusive Hochzeiten, Kindererziehung und dem Leben mit wesentlich kleineren Partnern. So wie die 2,06 Meter große Katja und ihre 1,57 Meter kleine Partnerin Julie, die eine gleichgeschlechtliche Ehe eingegangen sind und jetzt eine Familie gründen wollen. Doch noch sind sich die beiden Frauen nicht einig, ob sie als Samenspender einen großen oder einen kleinen Mann bevorzugen. Do, 4.1., 17 – 18 Uhr, RTL II Hilf mir! Jung, pleite, verzweifelt ... (365): Muskelmänner unter sich (Doku-Serie, D 2016) Roger (22) fühlt sich zu Männern hingezogen, vor allem zu seinem Arbeitskollegen Boris (28) aus dem Fitnessstudio. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und sie führen eine heimliche Beziehung. Aus Angst vor den Reaktionen seiner Freunde und Kunden hat Roger sich allerdings die attraktive Alibifreundin Jane (19) zugelegt. Die ahnt nicht, dass sie nur Teil einer Fake-Beziehung ist. Derweil drängt Boris seinen Freund, doch endlich zu seinen wahren Gefühlen zu stehen – sonst würde er die Beziehung beenden. Roger verspricht Boris hoch und heilig, bald öffentlich zu ihm zu stehen, bittet aber gleichzeitig um etwas Zeit. Doch die zieht sich hin. Jane befürchtet längst, dass Roger etwas vor ihr verheimlicht. Immer wieder versucht sie,  oger zu verführen, der jedoch stets eine Ausrede parat hat, es nicht zum Äußersten kommen zu lassen. Die junge Frau steht kurz davor, sich von ihm zu trennen, doch das will er mit aller Kraft verhindern, schließlich würde er sein Alibi verlieren. Boris ist mittlerweile tief verletzt, dass Roger sein Versprechen nicht hält. Mehr noch. Als Boris von Kunden des Fitnesscenters angegriffen und sein Auto mit schwulenfeindlichen Parolen beschmiert wird, steht Roger ihm nicht bei. Als er dann auch noch hört, wie Roger mit anderen Jungs im Fitnessstudio über Schwule lästert, kommt es zum Eklat. Mit einer Riesenszene trennt sich Boris von Roger – und outet ihn. Do, 4.1., 23:40 – 2 Uhr, WDR Besser geht's nicht (Komödie, USA 1997) Der exzentrische Schriftsteller und Menschenfeind Melvin Udall (Jack Nicholson) lebt zurückgezogen in New York. Seine Außenwelt quält das zynische Ekel mit seiner fatalistischen Weltanschauung. Doch Melvins Leben erfährt eine Wendung, als er eines Tages von Frank, dem Freund seines schwulen Nachbarn Simon, gebeten wird, auf dessen Brüsseler Affenpinscher aufzupassen. Do, 4.1., 0 – 0:30 Uhr, Comedy Central South Park: Schwule Schwuchteln (Zeichentrickserie, USA 1997 - 2009) Die Stadt wird von einer Harley-Motorradgang heimgesucht, die mit Ihren Maschinen ständig noch lauter und provozierender durch die Straßen cruisen, nur um aufzufallen. Cartman und die Jungs halten dieses pubertäre Prolotreiben für höchst schwuchtelhaft und beschließen, die Biker aus der Stadt zu ekeln: u. a. platzieren sie überall in der Stadt Graffitis mit der Aufforderung „Verschwindet ihr Schwuchteln!“ Verständlicherweise fühlen sich die Harley-Fahrer davon zunächst überhaupt nicht angesprochen, sondern allein die ansässigen Schwulen – was sofort Politiker und den Schwulenverband auf den Plan ruft. Do, 4.1., 1:35 – 2:25 Uhr, Arte Helden am Herd (7/8) (Serie, DK 2014) Dion stellt zwei alte Freunde, Mahdi und die lesbische Henry, als Köche ein. Seine alte Crew ist jedoch wenig begeistert von der Küchenchefin. Aber Dion kann sie überzeugen, zu bleiben und ihm zu helfen, die Küchenchefin zu vertreiben. Die stellt sich allerdings als sehr resistent heraus und erträgt scheinbar jegliches unangebrachtes Benehmen. Die mehrfach nominierte Serie des dänischen Senders DR „Helden am Herd“ bietet ein herrliches Ensemble an skurrilen Charakteren, die an der Verwirklichung ihres Traums festhalten – gegen alle Widerstände. Do, 4.1., 3:20 – 4:10 Uhr, 3sat Liebesleben – Im Bett mit Herr und Frau Schweizer (1/3) (Dokumentation, CH 2016) Wie liebt die Schweiz? Im Zentrum dieser Dokumentation stehen Singles und Paare, Hetero- und Homosexuelle, die vor der Kamera frei und offen von ihrem Liebes- und Sexualleben erzählen. Moderatorin Eva Nidecker begibt sich auf eine Reise quer durch die Schweiz und begegnet dabei den unterschiedlichsten Menschen: Diesmal dreht sich alles um das berühmte „Erste Mal“. Eva Nidecker trifft ein frisch verliebtes lesbisches Paar mit einem großen, unerfüllten Wunsch. Do, 4.1., 4:10 – 5 Uhr, 3sat Liebesleben – Im Bett mit Herr und Frau Schweizer (2/3) (Dokumentation, CH 2016) Moderatorin Eva Nidecker geht diesmal der Frage nach, wie offen Menschen in der Schweiz ihre Beziehung leben. Was ist erlaubt - und was ist tabu? Sie trifft dabei u. a. auf Marcel. Der homosexuelle Single ist nach einer wilden Zeit mit vielen One-Night-Stands auf der Suche nach der großen Liebe. Do, 4.1., 5– 5:55 Uhr, 3sat Liebesleben – Im Bett mit Herr und Frau Schweizer (3/3) (Dokumentation, CH 2016) Diesmal trifft Moderatorin Eva Nidecker auf ganz unterschiedliche Liebes- und Lebensformen. Da ist u. a. das „polyamore“ Paar Maja und Daniel, das versucht, gleichzeitig mehrere Partner unter einen Hut kriegen und gern „Slow Sex“ praktiziert.   Weiterlesen »

Schwul-lesbische TV-Highlights, 25.-31.12.2017

Mo, 25.12., 15:30 – 17 Uhr, NDR Evelyn Hamann – „sie war tatsächlich fabelhaft“ (Dokumentation/Porträt, D 2017) Weiterlesen »

Schwul-lesbische TV-Highlights, 18.-24.12.2017

Mo, 18.12., 17:30 – 18 Uhr, RTL Unter uns (5758) (Serie, D 2017) Während seines Dates mit Hauke erlebt Easy einen seltsamen Moment, als der plötzlich vor angeblichen Fans die Flucht ergreift. Easy ist zunächst amüsiert, weil er glaubt, Hauke wolle sich nur etwas in den Mittelpunkt drängen. Doch nachdem Easy die Zeit mit Hauke zunehmend genießt, will er mehr über den Sportler erfahren. So erlebt er mithilfe des Internets eine gehörige Überraschung. Weiterlesen »

Don't Ever Wipe Tears Without Gloves

Als Rasmus (Adam Pålsson) 1982 in den Zug nach Stockholm steigt, lässt er seine kleinstädtische Heimat für immer hinter sich. Jung und hübsch taucht er in die Schwulenszene von Stockholm ein. Benjamin (Adam Lundgen) ist Zeuge Jehovas. Eifrig geht er von Tür zu Tür und verbreitet das Wort Gottes. Er ist unerschütterlich in seinem Glauben, bis zu dem Moment, an dem er an die Tür von Paul klopft. Paul ist warmherzig, lustig und schwul – es beginnt eine besondere Freundschaft. Weiterlesen »

Schwul-lesbische TV-Highlights, 11.-17.12.2017

Mo, 11.12., 6 – 6:15 Uhr, rbb 40 Jahre SchwuZ – Schrill, schamlos, schangelig (Dokumentation, D 2017) Weiterlesen »

Rezension - "Brackwasser" Paul Russel

Back to the 80ies, oder besser nicht? Nun diese Frage stellt sich bei Paul Russells Roman „Brackwasser“ aus dem Männerschwarm Verlag nicht wirklich. Die Geschichte spielt nämlich in den 80er Jahren in Poughkeepsie, einem kleinen Städtchen im nördlichen Speckgürtel von New York City. Und diese Kleinstadt ist genau das, was man von ihr erwartet. Sie ist langsam, leicht verschlafen und ruhig, also ganz genau das Gegenteil des brummenden und auch damals schon vor Geschwindigkeit vibrierenden Big Apple. Weiterlesen »

Schwul-lesbische TV-Highlights, 04.-10.12.2017

Mo, 4.12., 6:30 – 7 Uhr, ARD alpha Planet Schule: Ich und die anderen (1/3) – Lesbisch. Schwul. Jung. (Reportage, D 2016) Weiterlesen »
 

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