Schwul-lesbische TV-Highlights, 04.-10.12.2017

Mo, 4.12., 6:30 – 7 Uhr, ARD alpha
Planet Schule: Ich und die anderen (1/3) – Lesbisch. Schwul. Jung.
(Reportage, D 2016)

Wer bin ich und wer will ich sein? Bin ich anders? Bin ich „normal“? Wie kann ich „Ich“ sein? Fragen, die Jugendliche sich bei ihrer Selbstfindung stellen, und die im Zusammensein mit anderen brisant werden können – in der Schule, bei Freunden, in den sozialen Netzwerken und in der Familie. Jugendliche, die als irgendwie anders empfunden werden, bewegen sich in einem Spannungsfeld. Sie können im positiven Sinn als „besonders“ gelten, werden oft toleriert, aber auch ignoriert, ausgegrenzt oder gemobbt. In „Ich und die anderen“ begleitet die Kamera Jugendliche bei ihrer Suche nach einer eigenen Identität. Wer wir sind, wird immer eine Frage sein, nie eine Antwort. „Lesbisch. Schwul. Jung“ „Ich bin lesbisch! Ich hab mich wirklich vor den Spiegel gestellt und das zwanzigmal gesagt.“ Ingelis musste sich eine Weile an den Gedanken gewöhnen, dass sie auf Frauen steht. Mittlerweile findet sie ihre Homosexualität gut, aber noch immer sind Fragen offen. Wie reagieren andere darauf, was verändert sich dadurch in ihrem Leben und wo gibt es Informationen, wie lesbisch sein eigentlich funktioniert? Julius ist schwul. Die Freunde und Mitschüler wissen das, aber das entscheidende Gespräch mit seinem Vater schiebt er immer wieder auf. Er fühlt sich zerrissen, will sich nicht rechtfertigen müssen, leidet aber auch unter dem Schweigen. Seine Schwester will ihm helfen. Florian ist überzeugt: Wenn du nicht darüber sprichst, machen das andere für dich. Er ist Fußballer, arbeitet als Schiedsrichter und er ist schwul. Er hatte große Angst vor dem Coming-out, denn im Fußball ist Homophobie weit verbreitet. Heute ist er froh über sein Coming-out. Die Erlebnisse, die er dabei gemacht hat, haben ihn geprägt. Der Film begleitet drei junge Leute bei ihrem alltäglichen Umgang mit ihrer Homosexualität.

Mo, 4.12., 11 – 12 Uhr, ARD alpha
Planet Wissen: Aids – immer noch ein Tabu (Dokumentation, D 2016)

HIV-positiv – eine Diagnose, die auch heute noch die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Genau das passierte Alexandra Frings vor 15 Jahren. Der Befund stellte ihr Leben völlig auf den Kopf. Doch das Virus in sich zu tragen, führt längst nicht mehr zwingend zum Ausbruch von Aids. Immer bessere Medikamente verhindern dies heute und ermöglichen den HIV-Positiven ein fast normales Leben. Trotzdem ist Aids immer noch ein Tabu. Alexandra Frings erzählt von ihrem Alltag mit dem Virus und welche Probleme es trotz allem noch verursacht. Professor Norbert Brockmeyer von der Ruhr Universität Bochum forscht seit 30 Jahren auf dem Gebiet und initiierte das „Zentrum für sexuelle Gesundheit“ – eine deutschlandweit einmalige Anlaufstelle für Menschen mit sexuell übertragbaren Krankheiten, in der es medizinische, psychologische und soziale Beratung gibt.

Mo, 4.12., 11:10 – 11:55 Uhr, ZDF neo
Die Spezialisten – Im Namen der Opfer: Der verlorene Sohn (Dokumentation, D 2016)

Das IEK, eine Spezialeinheit des LKA Berlin, klärt unter der Führung von Rechtsmedizinerin Dr. Katrin Stoll und Kriminalhauptkommissar Mirko Kiefer ungelöste Verbrechen der Vergangenheit. Die Leiche eines 1990 verschwundenen jungen Mannes landet auf dem Seziertisch der IEK, der Interdisziplinären Ermittlungs-Kommission, die sich aus Spezialisten verschiedenster Fachgebiete zusammensetzt. Wie die Nachforschungen ergeben, suchte der Vater und ehemalige Fußballtrainer des Opfers während des Endspiels um die Weltmeisterschaft damals die Versöhnung mit seinem homosexuellen Sohn. Kurz danach wurde dieser ermordet und verscharrt. Eine Folge der 1990 speziell im Fußball noch immer verbreiteten Schwulenfeindlichkeit?

Mo, 4.12., 13 – 13:45 Uhr, ARD alpha
alpha-Forum: Johannes Bogner (Talk, D 2017)

Gespräch mit Virologe und AIDS-Spezialist Johannes Bogner.

Mo, 4.12., 14:15 – 15:15 Uhr, rbb
Planet Wissen: Aids – immer noch ein Tabu (Dokumentation, D 2016)

HIV-positiv – eine Diagnose, die auch heute noch die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Genau das passierte Alexandra Frings vor 15 Jahren. Der Befund stellte ihr Leben völlig auf den Kopf. Doch das Virus in sich zu tragen, führt längst nicht mehr zwingend zum Ausbruch von Aids. Immer bessere Medikamente verhindern dies heute und ermöglichen den HIV-Positiven ein fast normales Leben. Trotzdem ist Aids immer noch ein Tabu. Alexandra Frings erzählt von ihrem Alltag mit dem Virus und welche Probleme es trotz allem noch verursacht. Professor Norbert Brockmeyer von der Ruhr Universität Bochum forscht seit 30 Jahren auf dem Gebiet und initiierte das „Zentrum für sexuelle Gesundheit“ – eine deutschlandweit einmalige Anlaufstelle für Menschen mit sexuell übertragbaren Krankheiten, in der es medizinische, psychologische und soziale Beratung gibt.

Mo, 4.12., 19:45 – 19:50 Uhr, Das Erste
Wissen vor acht – Zukunft: Aids – Ein großer Schritt gelungen? (Magazin, D 2017)

Aids ist nach wie vor nicht heilbar. Anja Reschke erklärt, weshalb es eine so tückische Krankheit ist, und stellt einen Forschungsansatz vor, der vielleicht die Wende im Kampf gegen Aids bedeuten könnte.

Mo, 4.12., 21 – 21:45 Uhr, ARD alpha
Generation What – Die Liebe, der Sex und Ich (Dokumentation, F 2016)

Was bedeutet erwachsen werden in Europa heute? Welche Perspektiven sehen die 18- bis 34-Jährigen für sich? Welche Erwartungen haben sie an das Leben und die Gesellschaft? Zum Beispiel Richard – er steht auf Glitzer, Glamour und Männer. Er sucht nach der Liebe und fragt sich, ob er sie je finden wird.

Mo, 4.12., 0:50 – 1:35 Uhr, rbb
Heiter bis tödlich – Zwischen den Zeilen (11): Cash'n Curry (Serie, D 2013)

Rajeshs Onkel und Tante werden festgenommen. Sie sollen Apsara, eine entfernte Verwandte, Ingwer ins Essen gemischt haben – und dagegen ist Apsara allergisch und fast daran erstickt. Ein Motiv gibt es auch: Apsaras Familie hat das Gerücht in die Welt gesetzt, Rajesh sei schwul. Dieser versucht jedoch zu beweisen, dass er nicht schwul ist, indem er Jenny als seine Freundin ausgibt. Seine Tante ist begeistert und bereitet schon die Hochzeit vor. Jennys Mann Fred findet das gar nicht lustig, und Rajesh muss schmerzhaft erfahren, dass eine Lügengeschichte nach hinten losgehen kann.

Mo, 4.12., 4:14 – 5 Uhr, Arte
Wer nicht fragt, stirbt dumm! – Schwule Tiere (Serie, F 2015)

Ist Homosexualität widernatürlich? Widernatürlich würde heißen, nicht den natürlichen Anlagen sämtlicher Lebewesen entsprechend. Professor Schnauzbart sieht sich im Tierreich um und zeigt, dass Ethnologen in der Natur schon sehr früh eindeutig homosexuelles Verhalten beobachtet haben – wie etwa bei Affen, Pinguinen und Marienkäfern. Der Blick in die Tierwelt beweist: Homosexualität ist in der Natur etwas ganz Alltägliches – der Mensch ist die einzige Spezies, die sich daran offenbar stößt.

 

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