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   5 Jahre
Foto: Screenshot YouTube

Kesha scheint den Kampf zu gewinnen

Kesha hat wahrlich schlimme Wochen und Monate, sogar Jahre hinter sich. Sie versucht verzweifelt, gegen ihren Produzenten Dr. Luke zu klagen, um so auch aus ihrem Plattenvertrag mit Sony zu kommen. Vor Gericht wurde beschlossen, dass Sie zwar ihren Produzenten wechseln dürfe, aber nur innerhalb des Sony-Konzerns.

Sie beschuldigt konkret ihren Produzenten Dr. Luke, dass dieser sie vergewaltigt habe. Laut TMZ liegt ein Anwaltsschreiben vor, welches besagt "Nachdem Dr. Luke Ms. Sebert (Keshas echter Name) betäubt und vergewaltigt hatte, ging er mit ihr zum Strand, um alleine mit ihr zu reden. Dort drohte er ihr, dass wenn sie die Vergewaltigung gegenüber irgendjemandem erwähnen würde, er dafür sorge, dass ihre Karriere beendet werde, er ihr alle Rechte an ihren Alben und anderen Veröffentlichungen nehmen und ihr Leben sowie das ihrer Familie zerstören würde. Außerdem drohte er an, ihr und ihrer Familie physischen Schaden zuzufügen." 

Dr. Luke bestreitet nach wie vor alle Vorwürfe und es wird berichtet, dass er behauptet, Kesha wolle lediglich aus dem Vertrag raus und habe diese Anschuldigungen gegen ihn aus der Luft gegriffen. Letztendlich stand immer Aussage gegen Aussage.

Aber nun schwindet wohl langsam Dr. Lukes Glaubwürdigkeit und sein Standing innerhalb des Konzerns. Auch andere Künstlerinnen standen Kesha in den letzten Wochen öffentlich bei, wie z.B. Adele und Lady Gaga. Sie transportierten das Thema an die breite Öffentlichkeit und rief große Anteilnahme hervor.

In den Medien tauchen in diesen Tagen Insider-Infos auf, laut denen die Plattenfirma wohl kurz davon stünde, den Produzenten zu feuern. Angeblich, so liest man, sei Adeles Ansprache bei den Brit Awards maßgeblicher Auslöser. The Wrap zitiert einen Insider: "Sony kann es sich nicht erlauben, dass die Adeles dieser Welt das Label so hinstellen, als würde es seine Künstler nicht unterstützen". Verständlicherweise habe die Plattenfirma nun Sorge, dass die Anschuldigungen ihren Ruf schädigt - womit sie vermutlich auch recht haben.

Es sieht also momentan so aus, dass Kesha nach unendlichen Monaten des Kampfes und der Ohnmacht doch noch Gerechtigkeit erfährt.

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