CSD Deutschland e.V.

Die Mitgliederversammlung des CSD Deutschland e.V. wählt David Staeglich, Uwe Hörner und Falko Jentsch in den Vorstand. Ronald Zenker (Rainbow Refugees) und Joschua Thuir (Trans*-Themen) gehören nun dem Beirat an.

Im Rahmen des CSD-Frühjahrstreffen fand die Mitgliederversammlung des CSD Deutschland e.V. in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen statt. David Staeglich aus Berlin, Uwe Hörner vom CSD Rhein-Neckar und Falko Jentsch aus Magdeburg wurden in den siebenköpfigen Vereinsvorstand gewählt. Uwe Hörner ist seit vielen Jahren Mitglied des Vorstandes und besonders für die internationale Vernetzung verantwortlich. David Staeglich gehört dem Vorstand bereits seit 2015 an und ist zuständig für die Finanzen. Falko Jentsch aus Magdeburg wurde für den ausgeschiedenen Kai Bölle neu in den Vorstand gewählt. Weiter im Vorstand vertreten sind Britta Helfrich (CSD Frankfurt am Main), Vincent Bruni (CSD Düsseldorf), Ronald Zinke (CSD Bielefeld) sowie Markus Schnorrenberg (CSD Mönchengladbach).

Die Mitgliederversammlung und alle anwesenden Vorstandsmitglieder bedankten sich bei Kai Bölle für die ehrenamtliche Arbeit, die er für den CSD Deutschland e.V. geleistet hat.
Neben Dringlichkeitsanträgen standen die normalen Regularien der Mitgliederversammlung auf der Tagesordnung. Durch die anwesenden Mitglieder wurde ein Beirat berufen. Ronald Zenker vom CSD Dresden e.V. wird als Ansprechpartner für die bundesweit agierenden Rainbow Refugees zur Verfügung stehen. Für den Bereich Trans*-Themen wurde Joschua Thuir aus Frankfurt am Main einstimmig als Beirat gewählt.

Information zu Rainbow Refugees: www.rainbow-refugees.de

„Wir sehen uns als Netzwerk und Dachverband der CSD-Organisationen. Daher hat der Vorstand sich zum Ziel gesetzt in den nächsten Monaten, weitere Vereine von einer Mitgliedschaft zu überzeugen. Unser Ziel wäre es, dass alle CSD-Initiativen, Projekte und Vereine Mitglied werden“, so Ronald Zinke vom CSD Deutschland e.V.

Ziel des Dachverbandes ist es, Sprachrohr und Netzwerk für alle in Deutschland agierenden Gruppierungen zu werden, die sich aktiv an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens sowie am Abbau von anhaltender Diskriminierung von LGBTIQ* beteiligen.
Ein wichtiger Bestandteil sind dabei die mehr als 60 Christopher Street Days und Straßenfest in unserem Land bei denen mehr als drei Millionen Menschen jährlich für ihre Anerkennung, Gleichstellung und gegen ihre Diskriminierung zusammenkommen.

Hintergrundinformation:
Der CSD Deutschland e.V. ist der Dachverband der deutschen CSD-organisierenden Vereine, Initiativen und Projekte. Derzeit gehören dem Verein 34 Mitglieder an. Nach unseren Informationen gibt es 62 CSDs in Deutschland. Unsere Mitglieder bilden ein deutschlandweites Netzwerk, in dem die Antidiskriminierungsarbeit für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere (LSBTIQ*) an erster Stelle steht. Ziel des Dachverbands ist die bessere öffentliche Wahrnehmung der CSDs als politische Demonstrationen und Kundgebungen.

 

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