Gesellschaft
   11 Jahre
Foto: US-Außenministerium / YouTube

Da geht noch was!

Die "It gets better"-Kampagne (inqueery.de berichtete) stößt langsam in Dimensionen vor, die sich wohl auch Initiator Dan Savage, ein schwuler Journalist und Autor, in seinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt hätte. Tausende über Tausende steuerten ihre Videos zur Aufmunterung von schwulen und lesbischen Jugendlichen zum YouTube-Projekt bei, auch VIPs wie New Yorks Gouverneur David Patterson oder der offen schwule Sänger Adam Lambert haben ihren Beitrag zu "It gets better" geleistet. Und als ob das nicht bereits eine ordentliche Marke wäre, hat sich gestern auch noch US-Außenministerin Hillary Clinton zu Wort gemeldet.

Eine Mahnung

"Tomorrow will be better" nennt sich das Video der 62-Jährigen - mit dem Untersatz "Eine Nachricht an die lesbische, schwule, bisexuelle und Transgender-Jugend". Clinton zeigt sich darin bestützt über die akute Situation, in der sich viele Jugendliche befänden: "Die jüngsten Tode sollten uns eine Mahnung sein, dass alle Amerikaner härter daran arbeiten müssen, Engstirnigkeit und Hass hinter sich zu lassen", so die in Homo-Kreisen beliebte Politikerin. "Hier im Außenministerium bin ich jeden Tag aufs Neue dankbar für die Arbeit unserer lesbischen, schwulen, bisexuellen und Transgender-Angestellten, die den Vereinigten Staaten hier und in der ganzen Welt als Mitarbeiter oder Staatsbeamte dienen."

Übrigens: Laut Informationen der Klatsch-Website "TMZ" plant auch Teenie-Idol Justin Bieber die Produktion eines eigenes Videos, nachdem er nach eigener Aussage von einem 12-Jährigen in einer Laserhalle als "Schwuli" beschimpft wurde.

Das Video

 

"It Gets Better"-Projekt mit Tausenden anderer Videos auf YouTube.

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