Gesellschaft
   10 Monate

Demonstration in Istanbul geplant

Am 17. September 2023 ist eine Groß-Demonstration gegen die LGBTQ+-Comunity in der Milionenstadt Istanbul geplant. 

So hatte ein Bündnis aus über 200 nationalistischen Vereinen in der Türkei dazu aufgerufen, gegen die LGBTQ+-Comunity auf die Straße zu gehen, da diese eine Gefahr für Familie, Kinder und die Menschheit darstellen würden. Die Türkische Regierung betitelt den medialen sowie generellen Umgang mit Diversität als „LGBTQ+-Propanganda“. So zeigten diverse türkische Fernsehsender kurze Klipps der Organisatoren der Demonstration, in denen dazu aufgerufen wurde, an besagter Demonstration teilzunehmen. Die türkische Regierung Plant LGBTQ+ förderndes Gedankengut zu unterbinden. So erklärt Bildungsminister Yusuf Tekin, dass damit den Schülerinnen und Schülern „Werte des Landes“ vermittelten werden sollen und so Homosexualität „bekämpft“ werden soll. Dieses Vorhaben kritisieren Weltweit LGBTQ+-Aktivistinnen und Aktivisten, da beispielsweise Fernsehklipps mit Geschlechtsdiskriminierenden Inhalten verboten sind. So protestierten am 12. September diesen Jahres LGBTQ+-Aktivistinnen und Aktivisten trotz eines Protestverbotes gegen die Queerfeindlichen Maßnahmen. Zuvor äußerte das Gouverneursamt bezüglich der Forderungen sowie der Kritik der Aktivistinnen und Aktivisten gegen die „Moral“ verstoße und daher eine queere Demonstration gegen die öffentliche Sicherheit gefährde. 

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