Ein junger Russe träumt vom Glück

Nichts sagen, nichts hören, nichts sehen, so ungefähr fühlen sich junge schwule Männer und deren Familien in Russland. Denn das Anti-Homosexuellen-Gesetz von Putin hat der bereits vorhandenen homophoben Gesellschaft eine Legitimation gegeben, gegen schwule Männer oder lesbische Frauen vorzugehen. Besonders junge Menschen sind davon betroffen und werden in ihrer persönlichen Entwicklung erheblich beeinträchtigt. Mangelnde Bildung der russischen Gesellschaft, aber auch die erzkonservative Orthodoxe Kirche tragen dazu bei, dass ein freies Leben kaum möglich ist.

Wie es sich als junger, schwuler Mann in Russland lebt, berichtet der 20-jährige Aleksandr aus Moskau in der Oktober-Ausgabe des Gleichlaut-Magazins. Er erzählt eindringlich, wie er seine Sexualität verstecken muss, nicht in der Öffentlichkeit mit einem Mann Händchen halten, sich küssen oder sich verliebt anschauen darf. Bis zu seinem Besuch beim Kölner CSD hat er darin allerdings keine Einschränkung gesehen, weil er ja nichts anderes kannte. Nun aber überlegt er, ob er vielleicht in Deutschland seinen Traummann finden kann. Das komplette Interview gibt es hier.

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