Familie ist Vielfalt

„Alle Familien haben die gleichen Rechte.“ Mit dieser Botschaft fordert das Bundesforum Familie mit seinen rund 120 Mitgliedsorganisationen unter anderem die rechtliche Gleichstellung von heterosexuellen und homosexuellen Eltern. Danach sollten Verbände, Politik und Gesellschaft eine wertschätzende und Vielfalt mitdenkende Haltung als Leitbild verankern, um Chancen- und Teilhabegerechtigkeit für alle Familien inklusive Regenbogenfamilien zu ermöglichen. Wertschätzung von Vielfalt zu vermitteln und für Diskriminierungen zu sensibilisieren sei zudem auch Aufgabe der Schule und müsse in Lehrplänen, im alltäglichen Umgang und bereits in der Ausbildung der Fach- und Lehrkräfte fest verankert sein. Ebenso bedeute Geschlechtergerechtigkeit auch die Vielfalt von Geschlecht sichtbar zu machen und anzuerkennen. So befürwortet das Bundesforum Familie auch das Selbstbestimmungsrecht transidenter und intersexueller Menschen und den Abbau rechtlicher Barrieren.

Das Bundesforum Familie ist mit seinem familienpolitischen Leitbild und Empfehlungen folglich weiter als das Bauchgefühl von Kanzlerin Merkel und vieler Politiker. Seine Mitgliedsorganisationen kommen aus der familienpolitischen Praxis. Ihre Erfahrung macht deutlich: Für die gleichberechtigte Teilhabe und Chancengleichheit auch von Regenbogenfamilien muss die Politik mehr tun. Die Anerkennung von Familienvielfalt muss endlich politischer Konsens sein.

Das Bundesforum Familie umfasst rund 120 bundesweit agierende gesellschaftliche Mitgliedsorganisationen, zu denen Familien- und Wohlfahrtsverbände, Stiftungen, Forschungseinrichtungen, Parteien, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Gewerkschaften und Fachverbände gehören. In den letzten zwei Jahren hat sich das Bundesforum Familie mit dem Thema „Familie und Inklusion“ auseinandergesetzt. Der Abschlussbericht „Familie ist Vielfalt. Inklusion leben, Teilhabe sichern.“ ist im Internet nachzulesen.

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