Hoffnung für HIV-Positive

Es scheint wohl erneut Hoffnung zu geben im Kampf gegen HIV. Weltweit sind immer noch über 37 Millionen Menschen davon betroffen, jährlich kommen 2 Millionen dazu. Zwar ist die Medizin mittlerweile soweit fortgeschritten, dass es Medikamente gibt, die den Virus in der Vermehrung hemmen können, jedoch gab es bisher noch keine Möglichkeit das HIV-Gen, was sich im menschlichen Erbgut festsetzt, zu entfernen. 

Forschern von der TU Dresden und dem Heinrich-Pette-Institut in Leipzig ist nach über 20 Jahren Forschung ein Durchbruch gelungen. Sie haben es geschafft, das HI-Virus mit einer Genschere aus dem menschlichen Erbgut zu entfernen. Nach dem Entfernen wird der Provirus von der Zelle abgebaut. 

Nach Versuchen mit Zellen und Mäusen sollen nun auch erstmals diese Gentherapie bei HIV-Infizierten Menschen durchgeführt werden. Eine Finanzierung dafür ist bereits zugesichert.

Ob sich die Therapie beim Menschen bewährt, wird die Zeit zeigen. Bis dahin werden sicher noch ein paar Jahre vergehen, aber eine neue Perspektive und berechtigte Hoffnung tut sich nach jahrzehntelanger Forschung auf.

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Heinrich-Pette-Institutes

 
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