Gesellschaft
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Homo-Verbot in Barbados abgeschafft

Der karibische Inselstaat Barbados schaffte am 14. Dezember 2022 das Verbot von gleichgeschlechtlichem Sex durch den Obersten Gerichtshof von Barbados ab. Das Urteil des Gerichts führte das Urteil lediglich mündlich aus, jedoch ist eine ausführliche Erläuterung für Januar 2023 angesetzt.

Das besagte Gesetz, stammte noch aus der Kolonialzeit und konnte mit bis zu einer lebenslangen Haft bestraft werden. Dies wurde zwar noch selten angewandt, jedoch stellte die bloße Existenz eine Form der Diskriminierung der queeren Community dar. Menschenrechtsaktivist*innen bemängeln das Gesetz zusätzlich, da dieses homosexuelle und trans Personen pauschalisiere und einen gesellschaftlichen Klassenunterschied schaffe. Tea Braun, von Human Dignity Trust, erklärte, dass die Entscheidung des Gerichts der Bevölkerung klar mache, dass die Privatbeziehungen von Menschen den Gesetzgeber nichts angehe. Derzeit ist es der Regierung von Barbados noch möglich, Einspruch gegen das Urteil des Gerichts zu erheben. Dies gilt jedoch also hoch unwahrscheinlich, da die sozialdemokratische Premierministerin Mia Mottley als Unterstützerin der LGBTQ-Community gilt. Zudem sprach sie sich bereits in der Vergangenheit für die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Beziehungen aus.

 

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