Gesellschaft
   2 Monate

Patenschaft für iranischen LSBTIQ*-Aktivist*innen

Sven Lehmann, ein Mitglied des Bundestages sowie Queer-Beauftragter der Bundesregierung, übernahm die politische Patenschaft für Zahra Sedighi-Hamadani und Elham Choubdar, zwei iranischen LSBTIQ*-Aktivist*innen.

In seinem Schreiben an Mahmoud Farazandeh, den iranischen Botschafter, fordert er die unverzügliche Aufhebung des Todesurteils und Freilassung der beiden Iraner*innen. So führt Sven Lehmann aus: "Ich fordere die sofortige Aufhebung des Todesurteils und die Freilassung von Zahra Sedighi-Hamadani und Elham Choubdar. Dafür habe ich mich beim iranischen Botschafter eingesetzt. Die beiden Aktivist*innen wurden zum Tode verurteilt, weil sie sich für Menschenrechte und die Akzeptanz von LSBTIQ* eingesetzt haben. Mit der politischen Patenschaft möchte ich ebenso wie viele Engagierte und andere Abgeordnete Aufmerksamkeit für das Unrecht schaffen, das ihnen und politischen Gefangenen im Iran widerfährt. Das grausame und brutale Vorgehen des iranischen Regimes muss endlich aufhören!“. Die beiden Aktivist*innen wurden 2021 inhaftiert und im August diesen Jahres wegen "Verdorbenheit auf Erden" vom Revolutionsgericht von Urmia im Nordwesten des Irans zum Tode verurteilt. Als wirkliche Grunde für die Inhaftierung sowie für die Verurteilung zum Tode gelten ihr Einsatz in den sozialen Medien für die Menschenrechte und Sichtbarkeit von LSBTIQ* sowie ihre sexuelle Orientierung. So setzen sich diverse Bundestagsabgeordnete, wie Sven Lehmann, mithilfe von politischen Patenschaften für die Rechte von politischen Gefangenen im Iran ein.

 

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