Gesundheit
   2 Monate

PrEP-Versorgung bleibt bis Ende 2023 gesichert

Bis zuletzt war eine zukünftige Versorgung mit der oralen HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) massiv gefährdet. Jedoch verkündete Tessa Ganserer, stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss und Mitglied des Deutschen Bundestages, am 16. Dezember 2022 „Erfreuliche Nachrichten zum Jahresende: Die PreP-Versorgung bleibt bis Ende 2023 unveränderlich gesichert“.

Eine Evaluation des Robert Koch-Instituts bestätigt, dass PreP einen essenziellen Beitrag, zur Senkung neuer HIV-Infektionen, leistet. Seit September 2019 übernahmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten und wurden extrabudgetär vergütet. Diese Vergütung hätte Ende 2022 auslaufen sollen, jedoch hatten behandelnde Ärzt*innen davor gewarnt, dass die anstehende Finanzierungslücke die bestehende PrEP-Versorgung massiv gefährden könne. So beschloss am Mittwoch, dem 14. Dezember 2022, der „Bewertungsausschuss Ärzte“, dass die extrabudgetäre Finanzierung bis Ende 2023 verlängert werde und somit gesichert bleibt. So wird zum Jahresende ein positives Signal gesendet und erfreuliche Nachrichten überbracht. Was sich jedoch ändern sollt ist das Versorgungsgeschehen, welches sich bisher auf wenige Großstädte konzentriert. Eine langfristige bedarfsgerechte Versorgung und Finanzierung soll flächendeckend gewährleistet werden.

 

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