Köln
   11 Jahre

Sommerblut-Kulturfestival

Rund 185 Veranstaltungen in 43 Spielstätten hat die neunte Ausgabe des Internationalen „Sommerblut“-Kulturfestivals zu bieten. Zur „Vielfalt Leben“ (so das Motto in diesem Jahr) zählen natürlich auch wieder viele Highlights speziell für das schwul-lesbische Publikum.

So wird der Sänger Michael von der Heide noch vor seinem Auftritt beim Eurovision Song Contest für sein Heimatland Schweiz in Oslo bei „Sommerblut“ zu Gast sein. Er präsentiert sein mittlerweile achtes Album „Freie Sicht“, das mit dem musikalischen Team von Ich + Ich entstand.

Superstar-Transe

Deutschland hat (mal wieder) einen Superstar und einen Star für Oslo, doch eigentlich gebührt die Krone einzig Edith Schröder (alias Ades Zabel), Berlins glamourösester Hartz-IV-Empfängerin, finden jedenfalls ihre Freundinnen Jutta Hartmann und Biggy van Blond. Doch der Weg zum Ruhm ist steinig, wie uns das einzig wahre Hauptstadtmusical „Edith Schröder Superstar“ beweist.

Für die Fans eher alternativer Musik geben mehrere Frauenbands richtig Gas. Die Lesbians On Ecstasy spielen Klassiker der lesbischen Musikgeschichte, die Andromakers, erstmals in Deutschland zu hören, changieren dagegen zwischen Trance und Tanz. The Slits, in Szenekreisen bekannte weibliche Punkband, werden richtig laut. Und beim „Ladyjam“, der offenen Bühne für Musikerinnen, wird unter anderem Flora zu hören sein.

Das schwul-lesbische Theaterensemble „Gold + Eden“ richtet in seinem neuen Stück „Lichtschattengewächse“ den Blick auf ganz subjektiv biografische Erfahrungen. Ist Coming-out ein einmaliges Ereignis? Oder eine Frage, die sich Schwulen und Lesben ihr ganzes Leben lang immer wieder stellt? 14 Lesben und Schwule zwischen 39 und 70 Jahren thematisieren in dieser Inszenierung ihre erinnerte Liebe, Gedanken und Gefühle.

Stutenbissigkeit

Für die Comedy-Revue „Sekt in the City“ haben sich Meike Gottschalk, Sia Korthaus, Betty LaMinga, Vanessa Maurischat und Helena Marion Scholz zusammengefunden, um ihr Publikum mit voller Frauenpower, Stutenbissigkeit und dem Wunsch nach Weltfrieden zu beglücken, und das mittels feucht-fröhlicher Frauengespräche, verrückter Leidenslieder und absurder Liebeslieder.

Wer mit Leidenschaft den erotischsten Tanz der Welt erlernen möchte, der ist zum „2. Kölner Queer Tango Argentino Festival“ eingeladen. Spontan, emotional, lebendig: Mit seiner Vielfalt und Ausdrucksstärke will es eine Tangoheimat für Tanzpaare bieten, die sich jenseits gewohnter Bilder und Klischees bewegen. Die Leidenschaft zu tanzen und getanzte Leidenschaft – beides vermitteln Workshops, Tango-Brunch und Milongas mit Showprogramm.

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