Kultur
   5 Monate
Foto: Ashlee Brown

QueerScreen - 01.03.–07.03.21

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille.

Mo, 1.3., 7:30 – 8:15 Uhr, ZDF info
Fatale Zusammentreffen: Die Traumfrau (Serie, USA 2018)

Für ihre Freunde sind sie das perfekte lesbische Paar. Doch die Liebesgeschichte von Crystal Parker und Danielle Dixon gipfelt in einem tödlichen Eifersuchtsdrama. Die Polizistin Crystal lebt mit Danielle zusammen, ihrer absoluten Traumfrau. Eine glückliche Beziehung, um die sie viele beneiden. Doch als Crystal eine alte Schulfreundin wiedertrifft, gerät das Glück ins Wanken. Was harmonisch beginnt, endet mit einem Verbrechen.

Die Serie erzählt spannende Mordfälle aus den USA. Es sind allesamt Wiedersehen mit tödlichen Folgen: Alltägliche Treffen setzen eine mörderische Kettenreaktion in Gang. Von jetzt auf gleich wird aus Liebe Hass, aus Familienmitgliedern oder Freunden werden Erzfeinde. Was als triviale Begegnung beginnt, endet mit einem kaltblütigen Verbrechen. Ermittler der Polizei und engste Bezugspersonen von Täter und Opfer erzählen die emotionalen Geschichten aus erster Hand.

 

Mo, 1.3., 11:15 – 12 Uhr, ZDF info
Vermisst im Gay Village – Serienmorde in Toronto (Dokumentation, CDN 2019)

Januar 2019: Ganz Kanada hält den Atem an, als Serienmörder McArthur acht Morde gesteht. Wie konnten seine Gewalttaten an homosexuellen Männern fast zehn Jahre lang unentdeckt bleiben? Viele der Opfer waren Migranten aus Ländern, in denen Homosexualität strafbar ist. Auf ihrer Suche nach Schutz und Identitätsfreiheit trafen sie auf McArthur. Die LGBTQ-Community beklagt polizeiliche Systemunzulänglichkeiten in der Aufklärung von Vermisstenfällen. Interviews mit Mitgliedern der LGBTQ-Community, Aktivisten, Polizisten und dem Bürgermeister Torontos werfen Schlaglichter auf die vielschichtige Spurensuche der unerzählten Kriminalgeschichte von Torontos „Gay Village“.

 

Mo, 1.3., 18:05 – 19:05 Uhr, RTL II
Köln 50667 (2062): What´s poppin´ Party-People? (Soap, D 2021)

Olli bekommt es gehörig mit der Angst zu tun, als morgens nach längerer Abstinenz wieder die Ausländerbehörde vor der Tür steht. Die beiden Jungs wimmeln den Besuch zwar bravourös ab, dennoch ist es für das (Schein-)Ehepaar Grund genug, in Zukunft in puncto One-Night-Stands und Flirts eher unter dem Radar zu leben. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, da Olli aufgrund eines dummen Zufalls und einer couragierten Heldentat im Kiosk unbeabsichtigt in den Fokus der Allgemeinheit gerät. Er ist sich zwar sicher, dass es keinerlei negative Auswirkungen haben wird, doch Paco sieht das alles kritischer. Denn wenn ihre Aktion mit der vorgetäuschten schwulen Beziehung irgendwie ans Tageslicht kommen sollte, sind die beiden schlichtweg geliefert.

 

Mo, 1.3., 1:50 – 2:35 Uhr, RTL II
EXKLUSIV – DIE REPORTAGE: Ich habe den Kiez überlebt! – Der Aussteiger-Report (Reportage, D 2008)

Rote Strümpfe, hochhackige Stiefel und eine ausladende Oberweite: So sieht Mandy sich selbst, wenn sie Fotografien aus ihrem alten Leben ansieht. Ihr altes Leben, das fand statt, als sie auf der Reeperbahn angeschafft hat. Aber Mandy war keine gewöhnliche Hure: Sie ist transsexuell und hieß früher Günter. Nachdem sie wegen ihrer Transsexualität ihren Job als Verkäuferin verlor und keinen neuen fand, sah sie keine andere Möglichkeit mehr, als ihren Körper zu verkaufen. 1991 entschied Mandy sich dazu auszusteigen. Sie hatte genug Geld verdient, um endlich die lang ersehnte Geschlechtsumwandlung zu bezahlen. Heute arbeitet sie als Kartenabreißerin in einem Travestie-Theater.

 

Mo, 1.3., 2:55 – 3:25 Uhr, ZDF neo
Late Night Alter (Talk, D 2020)

Von Diversität und Gender-Themen über Gentrifizierung bis zur Klimakrise: Ariane Alter greift in ihrer Late-Night-Show gesellschaftliche, popkulturelle und boulevardeske Themen auf. 

 

Di, 2.3., 5:30 – 6 Uhr, SWR
Planet Schule: Ich und die anderen – Sie, er oder wer? – Transgender (Reportage, D 2018)

„Und plötzlich habe ich gemerkt, es gibt auch andere, die so sind wie ich.“ Fenris, Nick und Anna-Lena sind Transgender. Sie identifizieren sich nicht mit dem Geschlecht, das ihnen bei ihrer Geburt zugewiesen wurde. Es war für sie befreiend zu erfahren, dass sie mit diesem Lebensgefühl nicht allein sind. Das hat ihnen Kraft gegeben für bedeutende Entscheidungen. Der Film begleitet drei transsexuelle Jugendliche, die sich in einem Prozess der Veränderung befinden und, wie alle Heranwachsenden, nach ihrer Identität suchen.

 

Di, 2.3., 18:05 – 19:05 Uhr, RTL II
Köln 50667 (2063): Aussichtslos (Soap, D 2021)

Olli muss sich am Morgen vor Paco eingestehen, dass er die Sache mit dem Post von Influencer Finn am Vortag unterschätzt hat. Er bekommt etliche Nachrichten von Bekannten, die ihm nicht abnehmen wollen, dass er plötzlich schwul sein soll. Pacos Angst, dass so alles ans Licht kommen könnte, ist mehr als berechtigt. Olli verspricht, ab jetzt den perfekten schwulen Ehemann abzugeben und unter dem Radar zu schwimmen. Als jedoch Finn mit zwei superheißen Yoga-Freundinnen bei ihm im Kiosk auftaucht, kann er nicht anders und lädt die drei zu sich ein, um dort ihre ausgefallene Yoga-Stunde nachzuholen. Olli muss sich unglaublich zusammenreißen und kann seine Augen nur schwer von den perfekten Rundungen der beiden Grazien lassen. Paco nimmt Olli kaum ab, dass er den beiden nur „helfen“ wollte. Olli bleibt zwar stark und spielt auch dann noch den liebenden Ehemann, als die beiden Frauen über Nacht bleiben und eine ihm sogar so etwas wie Avancen macht. Doch innerlich stirbt Olli tausend Tode und weiß ehrlich nicht, ob er solche Situationen oft aushalten kann.

 

Di, 2.3., 23:45 – 0:25 Uhr, WDR
Babylon Berlin (23) (Serie, D 2020)

Berlin im September 1929: eine Metropole in Aufruhr. Ökonomie und Kultur, Politik und Unterwelt – alles befindet sich in radikalem Wandel. Spekulation und Inflation zehren bereits an den Grundfesten der immer noch jungen Weimarer Republik. Wachsende Armut und Arbeitslosigkeit stehen in starkem Kontrast zum Exzess und Luxus des Nachtlebens und der nach wie vor überbordenden kreativen Energie der Stadt. „Babylon Berlin“ erzählt in der neuen, dritten Staffel die Geschichte des jungen Kommissars Gereon Rath weiter, der sich in den Illusionswelten des 20er-Jahre-Stummfilmkinos zu verirren scheint, während um ihn herum der Wahnsinn herrscht: Menschen verschulden sich, die Hochfinanz spekuliert auf den Untergang, und die rechtsnationale Partei versucht, Polizei und Verwaltung sukzessive mit kaltblütigen Mitteln zu unterwandern. Doch es gibt Hoffnung: Trotz Mord und Verzweiflung findet Rath Liebe und Solidarität, und die „Roaring Twenties“ spiegeln in all ihren Facetten Lebenshunger und Leidenschaft.

Die kriminaltechnische Untersuchung liefert eine Spur und führt Charlotte und Rath wieder ins Filmstudio. Dort schlägt „das Phantom“ erneut zu. Alfred Nyssen sucht Geldgeber für einen

ungewöhnlichen Coup.

 

Mi, 3.3., 14:15 – 14:45 Uhr, BR
aktiv und gesund (Magazin, D 2020)

U. a. mit dem Beitrag „Transgender“: Jonathan kam als Mädchen zur Welt. Schon als Kind empfand er sich beim Blick in den Spiegel als seltsam fremd. Doch erst mit 19 Jahren wurde ihm klar, dass er im falschen Körper lebt. Zwei Jahre später entschied er sich für eine Geschlechtsumwandlung.

 

Mi, 3.3., 23:35 – 0:05 Uhr, tagesschau24
Kroymann – Sketch-Comedy mit Maren Kroymann (Comedy, D 2020)

Paranoia, Popkultur, Ausgrenzung und Schamanismus. Geht nicht zusammen? Klar geht das! In der neuen Folge „Kroymann“ schafft es die Satirikerin und Schauspielerin Maren Kroymann wieder mal, den Blick über die Themen der Zeit schweifen zu lassen und aufs Wesentliche zu konzentrieren. Mit einer grandiosen Verbindung aus Leichtigkeit und nötigem Ernst, die manche Dinge des Alltags einfach unbedingt brauchen.

„Zubehör für besorgte Bürger. Wir nehmen Ihnen alle Ängste!“ So lockt Maren als geschäftstüchtige Verkäuferin im Baumarkt ihre Kunden. „Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen: Wir errichten eine Mauer um Ihr Grundstück, dreifünfzig mal einszwanzig, Bunkerbeton, Druckfestigkeit C90/105. Bei uns grade im Angebot: das Modell „Mexiko“.” Klingt nach einem übertriebenen Wunsch nach Sicherheitsgefühl. Klingt so, als würde es in die heutige Zeit passen. Klingt eben nach Kroymann. Genauso wie die Idee, klimafreundliche Kreuzfahrten zu den Polkappen anzubieten. Ohne Schiff, ohne Ablegen. Einer Simulation auf der „MS Thunberg“ sei Dank. Natürlich trotzdem mit Dieselqualm-Imitat auf dem Oberdeck, hyperaktivem Animateur und Seegang, dass einem schlecht wird.

Kitas und Kinderbetreuung sind ein anderes Thema. „Wir sind natürlich für alle offen. Rein theoretisch“, weiß Maren Kroymann als Elvira von der Privat-Kita „Weltenbummler“. Hier müssen das Einkommen und die Herkunft der Eltern aber schon auch stimmen. Und keine Sorge: „Ihr könnt euch und eure Kinder hier abkapseln und trotzdem im Freundeskreis weiterhin linke Ideale propagieren – offene Gesellschaft, alles schön bio, nachhaltig und individuell.“

Zusammen mit den Schauspielkolleginnen und -kollegen Max Bretschneider, Valerie Niehaus, Götz Otto, Felix Vörtler, Maike Bollow und Anja Reschke und vielen anderen macht Maren außerdem einen überraschenden Abstecher ins Milieu der Bankräuber. 

Und das bei Kroymann-Fans beliebte Politikerpaar Emmanuel und Brigitte Macron gewährt endlich mal wieder einen Einblick in den Élysée-Palast. 

Und was macht eigentlich Barbie? Ist die überhaupt noch mit Ken zusammen? Das Duo Annette Frier und Maren Kroymann zieht sich als roter Faden durch die Sendung. Und die beiden haben deutlich ihren Spaß als Schamanin und skeptische Hilfesuchende.

 

Do, 4.3., 22:15 – 22:45 Uhr, ZDF neo
Late Night Alter (Talk, D 2020)

Von Diversität und Gender-Themen über Gentrifizierung bis zur Klimakrise: Ariane Alter greift in ihrer Late-Night-Show gesellschaftliche, popkulturelle und boulevardeske Themen auf. 

 

Do, 4.3., 23:15 – 23:45 Uhr, ZDF neo
Late Night Alter (Talk, D 2020)

Von Diversität und Gender-Themen über Gentrifizierung bis zur Klimakrise: Ariane Alter greift in ihrer Late-Night-Show gesellschaftliche, popkulturelle und boulevardeske Themen auf. 

 

Fr, 5.3., 20:15 – 21 Uhr, Phoenix
Deutschlands große Clans: Die Joop-Story (Dokumentation, D 2020)

In der Welt der Mode hat es die Marke zu Weltruhm gebracht: „JOOP!“. Ihr Schöpfer zählt zu Deutschlands bedeutendsten Designern: Wolfgang Joop gilt als Gründer einer Lifestyle-Dynastie. Mit 75 Jahren denkt Joop noch lange nicht ans Aufhören. Dabei feiert auch Tochter Jette als Modedesignerin Erfolge und verschafft dem Familiennamen Geltung. Doch geraten die beiden privat immer wieder aneinander. Der endgültige Durchbruch Wolfgang Joops als Designer kam mit einer Pelzkollektion und einem simplen Trick: Mit seinem Gesicht und seinem Namen soll Werbung für seine Mode gemacht werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu erregen, wird dieser um ein Ausrufezeichen ergänzt: Die Geburtsstunde der Marke „JOOP!“. Schon bald geht es nicht mehr nur um Mode, das Label ziert künftig auch Schuhe, Schmuck, Brillen, Parfüm und sogar Wasserhähne. Die zunächst westdeutsche Erfolgsgeschichte sorgt auch im Osten für Furore. In einer Nacht- und Nebelaktion lassen DDR-Funktionäre Wolfgang Joop ein geheimes Angebot übermitteln: Er soll die Textilindustrie der DDR über die neuesten Trends unterrichten. Joop stammt aus Potsdam und hat nie den Bezug zur alten Heimat verloren, so ist es auch eine deutsch-deutsche Familiengeschichte. Mit viel Geschäftssinn und cleverem Kalkül hat auch Jette Joop ihren Namen zur Marke gemacht. Sie verdient Millionen mit ihren Designs, sei es für Schmuck, Kleider oder Haushaltswaren. Auf dem roten Teppich inszeniert sie sich werbewirksam als Femme fatale, um ihr Label zu stärken. „Öffentlichkeit ist mein Schicksal“, sagt sie. Offen wird auch der Vater-Tochter-Konflikt in den Medien ausgetragen – von zwei Menschen, über die man alles zu wissen glaubt. Dass dem nicht so ist, zeigt der Film von Annebeth Jacobsen und Manfred Oldenburg, der ein Porträt der Designer-Dynastie zeichnet. Neben namhaften Experten und Wolfgang Joop selbst kommen enge Wegbegleiter zu Wort, die nur selten Einblicke in das Leben der Designerfamilie gewähren, wie Wolfgangs Ehemann Edwin Lemberg und seine Ex-Ehefrau Karin Joop-Metz.

 

Fr, 5.3., 20:15 – 21:15 Uhr, NDR
die nordstory – Erlebnis Weserradweg: Von Hann. Münden bis Nienburg (Dokumentation, D 2021)

Der Weserradweg ist eine der schönsten Freizeitrouten in Deutschland. Mit seinen etwa 520 Kilometern, reicht er von Hann. Münden bis nach Cuxhaven und erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Radfahrer*innen. In der ersten Folge geht es flussabwärts, von Hann. Münden bis nach Nienburg, mit vielen überraschenden Geschichten. Es gibt zahlreiche Weserfähren, die zwar alle Radfahrer übersetzen, aber unterschiedlicher kaum sein können. Und wenn ein ehemaliger Polizeikommissar aus Berlin und eine ehemalige Dragqueen aus Hamburg an die Weser kommen, um dort den Radweg auf ihre Weise zu beleben, dann hat das gute Gründe.

 

Fr, 5.3., 4:35 – 5:05 Uhr, 3sat
Tahnee: Vulvarine (Konzert/Musik, D 2020)

Tahnee redet Klartext. Über Frauen und Männer, das Erwachsenwerden und die Grenzen des guten Geschmacks. Mitreißend, mühelos und immer in bester Absicht. In einer Welt zwischen seichtem Boulevard und ständig lauerndem Shitstorm kämpft sie heldenhaft für Humor und Menschlichkeit. So auch in diesem Jahr: beim 3satFestival aus der Festhalle Frankfurt. Tahnee ist eine Frau mit Superkräften. Sie kann Klartext reden, bis jedes Blatt vor ihrem Mund zerfetzt. Sie kann mit spielerischer Leichtigkeit in ungeheurem Tempo die Irrwege des menschlichen Miteinanders durchstreifen und dabei treffsichere Pointen abfeuern. Und sie schafft vor allem eins: Sie spricht den Menschen aus der Seele. Sie benennt Tabus, die uns alle etwas angehen. Auf ungeschützt ehrliche Art schafft sie Bilder und Situationen, die brüllend komisch und zugleich hintergründig und gefühlsecht sind. Sie lässt ihr Publikum wissen: Ich bin nicht allein. Die 28-Jährige ist ausgebildete Tänzerin. Dies zeigt sich auch auf der Bühne, wenn sie posende Influencerinnen oder die Moves neuer Sternchen am Rapper-Himmel treffsicher parodiert. Zurückhaltung Fehlanzeige. Ihre verbalen Volltreffer leben vom Mut zu Risiko und Widersprüchen. Ungeniert spricht sie über ihre Erfahrungen als lesbisch liebende Frau, über Fashion Victims und Shitstorms, über Fremd- und Selbstliebe und Abende auf der Dorfkirmes. Seit 2016 steht die Frau mit den feuerroten Haaren mit ihren eigenen Programmen auf den Bühnen Deutschlands. Derzeit tourt sie mit ihrem zweiten Soloprogramm Vulvarine durch die Lande – wenn ihr nicht gerade eine Pandemie den Strich durch die Rechnung macht. Ziel der Tour? Menschen zu den eigenen Heldinnen und Helden ihres Alltags machen. Ihnen Power mitgeben und vor allem eins: mit lautem Lachen die Welt retten.

 

Sa, 6.3., 6 – 6:30 Uhr
Xenius: Bärte – Die Wissenschaft der Gesichtsbehaarung (Magazin, D 2020)

Schon im alten Mesopotamien brachten die Männer ihre Bärte mit Lockenwicklern in Form und benutzten Bartöl zur Pflege. Heutzutage sind Bärte angesagter denn je. In München besuchen Gunnar Mergner und Pierre Girard einen Barbier, um sich in die Wissenschaft der Barthygiene einweihen zu lassen. Worauf kommt es beim Bartschnitt an? Und welche Pflege ist wirklich nötig?

 

Sa, 6.3., 7:15 – 8 Uhr, Phoenix
Deutschlands große Clans: Die Joop-Story (Dokumentation, D 2020)

In der Welt der Mode hat es die Marke zu Weltruhm gebracht: „JOOP!“. Ihr Schöpfer zählt zu Deutschlands bedeutendsten Designern: Wolfgang Joop gilt als Gründer einer Lifestyle-Dynastie. Mit 75 Jahren denkt Joop noch lange nicht ans Aufhören. Dabei feiert auch Tochter Jette als Modedesignerin Erfolge und verschafft dem Familiennamen Geltung. Doch geraten die beiden privat immer wieder aneinander. Der endgültige Durchbruch Wolfgang Joops als Designer kam mit einer Pelzkollektion und einem simplen Trick: Mit seinem Gesicht und seinem Namen soll Werbung für seine Mode gemacht werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu erregen, wird dieser um ein Ausrufezeichen ergänzt: Die Geburtsstunde der Marke „JOOP!“. Schon bald geht es nicht mehr nur um Mode, das Label ziert künftig auch Schuhe, Schmuck, Brillen, Parfüm und sogar Wasserhähne. Die zunächst westdeutsche Erfolgsgeschichte sorgt auch im Osten für Furore. In einer Nacht- und Nebelaktion lassen DDR-Funktionäre Wolfgang Joop ein geheimes Angebot übermitteln: Er soll die Textilindustrie der DDR über die neuesten Trends unterrichten. Joop stammt aus Potsdam und hat nie den Bezug zur alten Heimat verloren, so ist es auch eine deutsch-deutsche Familiengeschichte. Mit viel Geschäftssinn und cleverem Kalkül hat auch Jette Joop ihren Namen zur Marke gemacht. Sie verdient Millionen mit ihren Designs, sei es für Schmuck, Kleider oder Haushaltswaren. Auf dem roten Teppich inszeniert sie sich werbewirksam als Femme fatale, um ihr Label zu stärken. „Öffentlichkeit ist mein Schicksal“, sagt sie. Offen wird auch der Vater-Tochter-Konflikt in den Medien ausgetragen – von zwei Menschen, über die man alles zu wissen glaubt. Dass dem nicht so ist, zeigt der Film von Annebeth Jacobsen und Manfred Oldenburg, der ein Porträt der Designer-Dynastie zeichnet. Neben namhaften Experten und Wolfgang Joop selbst kommen enge Wegbegleiter zu Wort, die nur selten Einblicke in das Leben der Designerfamilie gewähren, wie Wolfgangs Ehemann Edwin Lemberg und seine Ex-Ehefrau Karin Joop-Metz.

 

Sa, 6.3., 13:30 – 14:20 Uhr, BR
Verrückt nach Meer (276): Wiedersehen in Phuket (Reportage/Serie, D 2018)

Froschsalat, rote Ameisen und Wasserbüffelblut: Ihr Thailand-Abenteuer startet für Scarlett und Matthias mit einem Frontalangriff auf die Geschmacksnerven – und endet mit einem ungewollten Kuss in der schillernden Welt der Travestiekünstler.

 

Sa, 6.3., 17:15 – 18 Uhr, Phoenix
Deutschlands große Clans: Die Joop-Story (Dokumentation, D 2020)

In der Welt der Mode hat es die Marke zu Weltruhm gebracht: „JOOP!“. Ihr Schöpfer zählt zu Deutschlands bedeutendsten Designern: Wolfgang Joop gilt als Gründer einer Lifestyle-Dynastie. Mit 75 Jahren denkt Joop noch lange nicht ans Aufhören. Dabei feiert auch Tochter Jette als Modedesignerin Erfolge und verschafft dem Familiennamen Geltung. Doch geraten die beiden privat immer wieder aneinander. Der endgültige Durchbruch Wolfgang Joops als Designer kam mit einer Pelzkollektion und einem simplen Trick: Mit seinem Gesicht und seinem Namen soll Werbung für seine Mode gemacht werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu erregen, wird dieser um ein Ausrufezeichen ergänzt: Die Geburtsstunde der Marke „JOOP!“. Schon bald geht es nicht mehr nur um Mode, das Label ziert künftig auch Schuhe, Schmuck, Brillen, Parfüm und sogar Wasserhähne. Die zunächst westdeutsche Erfolgsgeschichte sorgt auch im Osten für Furore. In einer Nacht- und Nebelaktion lassen DDR-Funktionäre Wolfgang Joop ein geheimes Angebot übermitteln: Er soll die Textilindustrie der DDR über die neuesten Trends unterrichten. Joop stammt aus Potsdam und hat nie den Bezug zur alten Heimat verloren, so ist es auch eine deutsch-deutsche Familiengeschichte. Mit viel Geschäftssinn und cleverem Kalkül hat auch Jette Joop ihren Namen zur Marke gemacht. Sie verdient Millionen mit ihren Designs, sei es für Schmuck, Kleider oder Haushaltswaren. Auf dem roten Teppich inszeniert sie sich werbewirksam als Femme fatale, um ihr Label zu stärken. „Öffentlichkeit ist mein Schicksal“, sagt sie. Offen wird auch der Vater-Tochter-Konflikt in den Medien ausgetragen – von zwei Menschen, über die man alles zu wissen glaubt. Dass dem nicht so ist, zeigt der Film von Annebeth Jacobsen und Manfred Oldenburg, der ein Porträt der Designer-Dynastie zeichnet. Neben namhaften Experten und Wolfgang Joop selbst kommen enge Wegbegleiter zu Wort, die nur selten Einblicke in das Leben der Designerfamilie gewähren, wie Wolfgangs Ehemann Edwin Lemberg und seine Ex-Ehefrau Karin Joop-Metz.

 

Sa, 6.3., 20:15 – 22:30 Uhr, MDR
Das Deutsche Fernsehballett – Die große Show zum Abschied (Show, D 2020)

Mit einer großen TV-Show verabschiedet sich mit dem Deutschen Fernsehballett das vielleicht bekannteste Tanzensemble Europas von der Bühne. Fast 60 Jahre sorgten die berühmten langen Beine für unzählige glanzvolle Höhepunkte in Sendungen, Galas und sogar im Kino. Das Deutsche Fernsehballett – das war mehr als nur hübsche Umrahmung, das war immer eine Klasse für sich! Das liegt an der besonderen Mischung aus hoher Professionalität, modernen Choreographien und faszinierenden Kostümen. 

Gastgeber Ross Antony tanzt sich mit dem Ballett durch die großen Ballett-Zeiten und begrüßt viele Künstler aus der langjährigen Geschichte der Tanzkompanie.

 

Sa, 6.3., 22 – 23:45 Uhr, Tele5
Below her mouth (Spielfilm, CDN 2016)

Als Jasmine auf einer Party die androgyne Draufgängerin Dallas trifft, schlägt ihr Leben einen Salto. Wo und wie Jasmine nach dem leidenschaftlichen Seitensprung wieder aufkommen wird, ist ungewiss: Denn mit Dallas entdeckt Jasmine ein Feuerwerk an Gefühlen, Erotik und Leben. Auf der anderen Seite steht ihr Lebenspartner Rile und wartet auf sie. Eine lesbische Liebelei zündet wie ein Feuerwerk.

 

So, 7.3., 13:35 – 14 Uhr, BR
Polizeiinspektion 1: Der Vermisste (Serie, D 1977)

Ein Anruf führt die Streifenbeamten der Polizeiinspektion 1 zu einem Mietshaus in der Münchner Innenstadt. Zwei betagte Herren, die sich eine Wohnung teilen, liegen in einem heftigen und weithin hörbaren Streit. Was zunächst nur eine Bagatelle ist, der Zwist zweier alter Hitzköpfe, entwickelt sich sehr schnell zu einer menschlichen Tragödie. Mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Franz Schöninger.

 

So, 7.3., 14 – 14:25 Uhr, BR
Polizeiinspektion 1: Die Frau des Polizisten (Serie, D 1977)

In der jungen Ehe des Polizeibeamten Helmut Heinl und seiner Frau Ilona gibt es die ersten Spannungen. Heinls unregelmäßiger Dienst hat Ilona veranlasst, einen Job bei einem Partyservice anzunehmen. Auf einem Empfang trifft sie den eleganten Herrn Salkmann, der ihr sofort Avancen macht. Ilona, die sich vernachlässigt fühlt, geht darauf ein. Aber Herr Salkmann weiß nicht, dass sie die Frau eines Polizisten ist. Und das führt zu einem bösen Erwachen für ihn. Mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Franz Schöninger.

 

So, 7.3., 16:10 – 17:10 Uhr Arte
Pierre Cardin – Markenzeichen Modernität (Dokumentation, F 2020)

Dies ist die Geschichte des umstrittensten aller französischen Couturiers, die Geschichte eines aus bescheidenen Verhältnissen stammenden Mannes, der es kraft seiner Visionen und seiner Kreativität zu außerordentlichem künstlerischem sowie wirtschaftlichem Erfolg brachte. Das „Enfant terrible“ der Pariser Modewelt war den meisten seiner KollegInnen voraus, entwarf Prêt-à-porter und vermarktete als einer der ersten seinen Namen für unzählige Produkte von Mineralwasser über Bettwäsche bis hin zu Autos. Und früher als alle anderen entdeckte er das Marktpotenzial der ehemaligen Sowjetunion sowie Chinas für sich. Pierre Cardin war ein Avantgardist, der sich unabhängig machte von den Gepflogenheiten der Haute Couture und damit nicht selten brüskierte. In über 70 Jahren schuf er ein Modeimperium, das seinen Namen weltberühmt – und ihn zu einem der reichsten Männer Frankreichs machte.

Die Dokumentation taucht mit reichem Archivmaterial ein in das Universum des Pierre Cardin und dokumentiert mit seiner Lebensgeschichte und avantgardistischen Mode auch die großen gesellschaftlichen Veränderungen ab der Mitte des 20. Jahrhunderts. Denn Mode ist immer auch ein Spiegel ihrer Zeit, für die der Erneuerer Pierre Cardin stets das ganz besondere Gespür hatte.

 

So, 7.3., 0:15 – 0:45 Uhr, ZDF neo
Late Night Alter (Talk, D 2020)

Von Diversität und Gender-Themen über Gentrifizierung bis zur Klimakrise: Ariane Alter greift in ihrer Late-Night-Show gesellschaftliche, popkulturelle und boulevardeske Themen auf. 

 

So, 7.3., 0:45 – 1:30 Uhr, Phoenix
Deutschlands große Clans: Die Joop-Story (Dokumentation, D 2020)

In der Welt der Mode hat es die Marke zu Weltruhm gebracht: „JOOP!“. Ihr Schöpfer zählt zu Deutschlands bedeutendsten Designern: Wolfgang Joop gilt als Gründer einer Lifestyle-Dynastie. Mit 75 Jahren denkt Joop noch lange nicht ans Aufhören. Dabei feiert auch Tochter Jette als Modedesignerin Erfolge und verschafft dem Familiennamen Geltung. Doch geraten die beiden privat immer wieder aneinander. Der endgültige Durchbruch Wolfgang Joops als Designer kam mit einer Pelzkollektion und einem simplen Trick: Mit seinem Gesicht und seinem Namen soll Werbung für seine Mode gemacht werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu erregen, wird dieser um ein Ausrufezeichen ergänzt: Die Geburtsstunde der Marke „JOOP!“. Schon bald geht es nicht mehr nur um Mode, das Label ziert künftig auch Schuhe, Schmuck, Brillen, Parfüm und sogar Wasserhähne. Die zunächst westdeutsche Erfolgsgeschichte sorgt auch im Osten für Furore. In einer Nacht- und Nebelaktion lassen DDR-Funktionäre Wolfgang Joop ein geheimes Angebot übermitteln: Er soll die Textilindustrie der DDR über die neuesten Trends unterrichten. Joop stammt aus Potsdam und hat nie den Bezug zur alten Heimat verloren, so ist es auch eine deutsch-deutsche Familiengeschichte. Mit viel Geschäftssinn und cleverem Kalkül hat auch Jette Joop ihren Namen zur Marke gemacht. Sie verdient Millionen mit ihren Designs, sei es für Schmuck, Kleider oder Haushaltswaren. Auf dem roten Teppich inszeniert sie sich werbewirksam als Femme fatale, um ihr Label zu stärken. „Öffentlichkeit ist mein Schicksal“, sagt sie. Offen wird auch der Vater-Tochter-Konflikt in den Medien ausgetragen – von zwei Menschen, über die man alles zu wissen glaubt. Dass dem nicht so ist, zeigt der Film von Annebeth Jacobsen und Manfred Oldenburg, der ein Porträt der Designer-Dynastie zeichnet. Neben namhaften Experten und Wolfgang Joop selbst kommen enge Wegbegleiter zu Wort, die nur selten Einblicke in das Leben der Designerfamilie gewähren, wie Wolfgangs Ehemann Edwin Lemberg und seine Ex-Ehefrau Karin Joop-Metz.

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