Kultur
   4 Wochen
Foto: Viktor Kharlashkin

QueerScreen - 05.07.–11.07.21

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille.

Mo, 5.7., 10:30 – 11:15 Uhr, ZDF info
Mordakte Mittelalter: Das Ende von König Edward II. (Dokumentation, GB 2015)

Sein Tod soll grausam gewesen sein: Historischen Quellen zufolge wurde König Edward II. von England 1327 mit einer glühenden Eisenstange ermordet. In seinem Gefängnis auf Berkeley Castle. Sexuelle Eskapaden und intrigante Politik: Der Tod König Edwards II. gehört zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte des Mittelalters. Offiziell wurde sein Ableben auf „natürliche Ursachen“ zurückgeführt. Doch sein Ende kam vielen seiner Feinde sehr gelegen. Schon damals gab es zahlreiche Gerüchte über seinen Tod. Und noch immer rätseln Experten über die wahren Umstände: Wurde dem angeblich homosexuellen Monarchen tatsächlich eine glühende Eisenstange in den After getrieben? Wurde er in seiner Zelle erwürgt oder erstickt? Konnte er im letzten Augenblick entkommen?

Die Doku-Reihe „Mordakte Mittelalter“ untersucht einige der größten ungeklärten Mordfälle der englischen Geschichte. Sie lässt die verschiedenen Möglichkeiten, wie die Opfer zu Tode kamen, in nachgestellten Szenen wieder aufleben. Namhafte britische Experten versuchen, ihre persönliche Theorie zu untermauern. Die Taten mögen bereits Hunderte Jahre zurückliegen – doch mithilfe von moderner Forensik, Kriminologen, Historikern und anderer Experten wird die „Mordakte Mittelalter“ noch einmal geöffnet.

 

Mo, 5.7., 14:15 – 15 Uhr, ARD alpha
alpha-retro: Walter Sedlmayr in England (1981) – Eine vergnügliche Reise mit Walter Sedlmayr(Reportage, D 1981)

Walter Sedlmayr kommentiert und glossiert englische Eigenheiten im Rahmen einer Englandreise mit Schwergewicht London. Es gibt, erkennt Sedlmayr am Ende seiner Reise, in London Pubs, in die Männer gehen, die gerne in Pubs gehen, in die gerne Männer gehen. Ja, ja, sagt Sedlmayr, das Anders-Sein ist in England halt anders als bei uns. Er bekommt in einem dieser Pubs eine tolle Travestie-Veranstaltung zu sehen. Dass es ihm dort ein bisschen gefallen hat, ist unverkennbar.

 

Mo, 5.7., 15 – 15:40 Uhr, ARD alpha
alpha-retro: Walter Sedlmayr in Schottland (1981) – Eine vergnügliche Reise mit Walter Sedlmayr(Reportage, D 1981)

Eine vergnügliche Schottlandreise im Oktober mit Walter Sedlmayr. Walter Sedlmayr kommentiert und glossiert die Reise, die ihn nach Glasgow, Edinburgh und auf die Inseln an der Westküste von Schottland führt, immer leicht ironisch. Das Essen ist grauenhaft für ihn, aber die Antiquitäten findet er ganz hübsch – zumindest ein paar davon. Und auf dem Viehmarkt fühlt er sich ganz wie daheim. 

 

Mo, 5.7., 15:40 – 16:30 Uhr, ARD alpha
alpha-retro: Walter Sedlmayr in den Niederlanden und in Belgien (1980) – Eine vergnügliche Reise mit Walter Sedlmayr (Reportage, D 1981)

Leicht ironisch kommentiert Walter Sedlmayr seine Entdeckungen abseits von Tulpen und Windmühlen bei seiner Reise u.a. nach Amsterdam, Den Haag, Antwerpen, Brügge und Brüssel: von den Hippies bis zu den Euro-Bürokraten, vom Rijksmuseum bis zum Rezept von Waterzooi.

 

Mo, 5.7., 1:05 – 1:35 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (1/12): Der vierte Mann (Serie, F 2017)

1961 gibt es nach wie vor nur eine Supermacht, die das politische Gleichgewicht weltweit aufrechterhalten kann – das Land der Menschenrechte und der exzessiven Bürokratie: Frankreich! Die Beamten des französischen Geheimdienstes zeigen wieder, dass sie mit den heikelsten Missionen angemessen umzugehen wissen. Die Unabhängigkeitsbestrebungen Algeriens geschickt unterdrücken, den afrikanischen Staaten verständlich machen, dass sie die französische Freundschaft brauchen … kein Problem für die Agenten Jacquard, Moulinier, Calot und ihren Vorgesetzten Colonel Mercaillon. Doch in der zweiten Staffel von „Frankreich gegen den Rest der Welt“ finden sich die Agenten in einer viel zu modernen Welt, mitten im Kalten Krieg, wieder und geraten zwischen die Fronten. Auch intern bilden sich bald zwei Lager, als der totgeglaubte Agent André Merlaux dem Colonel aufgrund dessen Vergangenheit als Kollaborateur Rache schwört …

 

Mo, 5.7., 1:35 – 2:10 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (2/12): Das Referendum (Serie, F 2017)

Mercaillons Akte verschwindet; André und Moïse haben nichts mehr gegen den Colonel in der Hand. Marie-Jo mischt sich ungefragt in Moïses Sache ein und schnüffelt im Archiv herum. Das letzte Mittel, das André einfällt, um Moïse zu befreien, ist, von den Toten aufzuerstehen. 

 

Mo, 5.7., 2:10 – 2:40 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (3/12): Die Befreiungsfront (Serie, F 2017)

Unfähig, vor der Familie sein Gesicht zu verlieren, macht der Colonel gute Miene zu bösem Spiel. In einer Peepshow gibt er allerdings zwei Handlangern den Befehl, André Merlaux zu eliminieren. Der hat wegen seiner Verlobung mit Sophie noch Skrupel, Mercaillon anzugreifen, doch dann beobachtet André etwas, was seine Meinung ändert.

 

Mo, 5.7., 2:40 – 3:10 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (4/12): Der Affe und die Schweinebucht (Serie, F 2017)

Der Jungagent André Merlaux ist fest entschlossen, den Chef des besten Geheimdienstes der Welt und Vater seiner Verlobten, Colonel Mercaillon, zu eliminieren. Als der ihm aber gesteht, er sei sein Vater, stößt André auf pikante Familiengeheimnisse.

 

Mo, 5.7., 3:10 – 3:45 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (5/12): Einsatz in Algier (Serie, F 2017)

In Abwesenheit des Colonels übernimmt Moïse die Führung in Paris und erklärt den Ausnahmezustand. Er betraut Jacquard mit einem sehr wichtigen Auftrag.

 

Di, 6.7., 6:35 – 7 Uhr, Arte
Lesefieber: Das Bildnis des Dorian Gray (Dokumentation, F 2020)

 

Di, 6.7., 22 – 22:30 Uhr, tagesschau24
Allah weiß, dass ich schwul bin (Dokumentation, D 2021)

Schwul zu sein, ist in vielen muslimischen Ländern noch ein großes Problem. Die Betroffenen müssen ihre sexuelle Neigung oft verborgen halten. Wird sie von anderen entdeckt, kann es sogar gefährlich werden. Der Film begleitet den Libanesen Hadi, der nach Deutschland geflohen ist, weil er von seiner eigenen Familie gedemütigt und mit dem Tode bedroht wurde. Nachdem sein Asylantrag in Berlin gewährt wurde, war er noch lange nicht sicher. Die Familie verfolgt ihn auch hier. Autor Andreas Bernhard und Kameramann Armin Fausten zeigen eindrucksvoll, wie schwierig und bisweilen gefährlich ein homosexuelles Leben für Muslime in Deutschland sein kann. Aber er zeigt auch, dass es möglich ist, trotz aller Widrigkeiten ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

 

Di, 6.7., 22 – 22:50 Uhr, BR
Der Schwammerlkönig: Mit Frauen hab' ich immer Probleme (Familienserie, D 1987)

Fritz ist nicht mehr der arbeitslose Hallodri, sondern der Schwammerlkönig, der Erfolgreiche. Doch da ist Loretta, hübsch, langbeinig, mit dunklen Locken. Wird sie seine neue Gegnerin oder ist sie die ihm ebenbürtige Schwammerlkönigin? Mit Walter Sedlmayr als „Dädy“ Schwaiger.

 

Di, 6.7., 23:55 – 1:25 Uhr, rbb
Der Kommissar und die Alpen – Staub und Schatten (Spielfilm, I 2018)

Ein rätselhafter Mord an einer transsexuellen Prostituierten beschäftigt Marco Giallini alias Rocco Schiavone im dritten Film der neuen Staffel „Der Kommissar und die Alpen“. Der Ermittler kommt einer perfekt ausgeführten Vertuschung auf die Spur, die er schonungslos aufdecken möchte – auch wenn er sich damit mächtige Feinde macht. 

 

Di, 6.7., 0:15 – 0:50 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (6/12): Bombenstimmung (Serie, F 2017)

In Paris lebt Irène hingegen ihre neue Freiheit aus und verabredet sich ausgerechnet mit Moulinier, der von Moïse auf sie angesetzt wurde. André, der erneut vom KGB kontaktiert wird, muss seine Loyalität zu den Kommunisten unter Beweis stellen …

 

Di, 6.7., 0:50 – 1:25 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (7/12): Der neue Präsident (Serie, F 2017)

Sehr zum Missfallen seines Vorgesetzten Mercaillon vernachlässigt Moulinier seine Aufgabe, die Neuwahlen in Westafrika voranzutreiben. 

 

Di, 6.7., 1:25 – 2 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (8/12): Der Gigolo (Serie, F 2017)

Colonel Mercaillon bekommt durch Zufall Wind von der Affäre seiner Frau und greift zu ungewöhnlichen Mitteln, um Irène zurückzugewinnen. Dabei erfährt er ein pikantes Geheimnis seines Stellvertreters Moïse.

 

Di, 6.7., 2 – 2:30 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (9/12): Modul im Osten (Serie, F 2017)

Nachdem Colonel Mercaillon Moïse mit seinem Wissen über ihn konfrontiert hat, befürchtet Moïse, dass sein Geheimnis an die Öffentlichkeit geraten und ihn seinen Posten kosten wird. Er beschließt, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

 

Di, 6.7., 2:30 – 3:05 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (10/12): Die Mauer (Serie, F 2017)

Moïse wird in Paris aufgrund seines Geheimnisses vom Colonel zunehmend unter Druck gesetzt.

 

Di, 6.7., 3:05 – 3:35 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (11/12): Der untote Maulwurf (Serie, F 2017)

Moïse, der sich an Mercaillon für sein nahezu erzwungenes Outing rächen will, erhält von einem Kontaktmann Fotos des Colonels, mit einem Mann tanzend, in einem Schwulen-Club. Bei den Fotos handelt es sich offensichtlich um Aufnahmen des Tages, an dem der Colonel Moïse nachspioniert hat – nun aber bietet das Fotomaterial Letzterem ein gutes Druckmittel, um den Agenten Merlaux zu beschützen.

 

Di, 6.7., 3:35 – 4:05 Uhr, Arte
Frankreich gegen den Rest der Welt (Staffel 2) (12/12): Wiedersehen in Algerien (Serie, F 2017)

Die drei Agenten folgen André Merlaux im Auftrag des Colonels nach Algier. Auf einer Zugfahrt treffen sie auf den Agenten und Marie-Jo, die vorgibt, André im Auftrag Moïses zu verhaften, und wähnen die Mission als erledigt. Merlaux und Marie-Jo gelingt es jedoch zu verschwinden. Sie versuchen Yannick zu finden.

 

Di, 6.6., 11:15 – 12 Uhr, ZDF
SOKO Wismar: Liebe steckt an (Serie, D 2008)

Die Begegnung mit einem Einbrecher endet für Lutz Borchert tödlich. Im Poolbereich seiner Villa wird er brutal mit einer Brechstange erschlagen. Bei den Ermittlungen stoßen die Beamten der SOKO auf René Reitmüller, der Borchert wegen falscher Anlagetipps für den Niedergang seines Geschäfts verantwortlich macht und damit ein Motiv hat. Dann aber bringt die Obduktion ein interessantes Ergebnis: Borchert war HIV-positiv. Mit Matthias Freihof in der Rolle des Dr. Frank Lindenroth.

 

Mi, 7.7., 23 – 0 Uhr, Arte
Meine alles außer gewöhnliche Familie – Aufwachsen in einer Regenbogenfamilie (Dokumentation, D 2020)

 Dass die 15-jährige Linn zwei Mütter hat, ist für sie normal. Aber als sie herausfindet, dass sie noch zahlreiche Geschwister hat, stellt sie fest, dass sie Teil einer außergewöhnlichen Großfamilie ist. Ihr „Bechervater“ Eike hat sich nicht nur mit Linns Müttern zur Samenspende verabredet. Auch die lesbischen Mütter Pedi und Anny haben mit ihm drei Kinder. Annette Ernst hat diese Familie über zwölf Jahre filmisch begleitet – entstanden ist eine Langzeitbeobachtung, deren Besetzung immer größer wird. Eigentlich sollte es nur ein Film über Pedi, Anny und ihre drei Söhne werden. Sie erzählen von ihrer sorgfältigen und bedachten Familienplanung. Bis eben alles anders kam, weil Linn ihnen einen Brief schrieb und ihre Geschwister kennenlernen wollte. Eike hat letztlich alle überrascht, indem er sie ungefragt für immer in eine "Großfamilie wider Willen" zusammengeschweißt hat. Das erfordert Flexibilität, Toleranz und Akzeptanz – von allen. 2009 beginnt der Film, der allein in O-Tönen erzählt. Inzwischen sind aus Kindern Jugendliche geworden. Wie hat das Aufwachsen in einer Regenbogenfamilie sie geprägt? Wie erleben sie das Innen einer behüteten Familie und wie das Außen einer Welt, die für ihr Modell keine Vorbilder hat und in der Homophobie und Sexismus wieder bedrohlich zunehmen? Wie steht Vater Eike zu seinen vielen Kindern? Und was geschieht, als plötzlich Eikes Mutter alle Enkel einladen will? Annette Ernst und Kamerafrau Nina Werth haben einen respektvollen, offenen und auch humorvollen Einblick in eine außergewöhnliche und ganz normale Großfamilie geschaffen.

 

Mi, 7.7., 23:30 – 0 Uhr, tagesschau24
Kroymann – Sketch-Comedy mit Maren Kroymann (Comedy, D 2020)

Mit ihrer einzigartigen Erzählweise rückt die Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin Themen des Alltags ins rechte Licht. Wenn Algorithmen zum Beispiel auf einmal ins ganz normale Alltagsgeschäft auf dem Dorf einfallen. „Und ihr Online-Verhalten weist auch nicht darauf hin, dass Sie bald wieder Lust auf Schweinebauch haben“, ist sich da die Fleischereifachverkäuferin Maren Kroymann sicher. „Frauen in ungewollten Führungspositionen“ ist ein anderes Thema bei Kroymann. „Kein vernünftiger Mann würde diesen Posten annehmen“, weiß Maren als Chefin der Personalabteilung eines kriselnden Konzerns. „Deshalb: Geben sie ihn doch einfach einer Frau!“ Das Problem für die männlichen Kollegen in der Führungsetage könnte so gelöst werden. Und andere Chancen, überhaupt an so einen Posten zu kommen, gäbe es für Frauen ja eh nicht. Die bittere Wahrheit? Auf Maren Kroymanns Reise durch Internetblasen, Himmelspforten, Familie und Beruf und übergriffige Schlachter wird sie wieder von einmaligen Schauspielkolleginnen und -kollegen unterstützt. Diesmal mit von der Partie: Anna Schudt, Rebecca Immanuel, Marie-Lou Sellem, Hansjürgen Hürrig, Pina Kühr, Franz Hartwig, Dirk Essig u. v. a. Mit der Deutschrapperin FIVA hat sie außerdem einen Song aufgelegt, der die Scheinheiligkeit von Verboten in Deutschland austariert. Natürlich darf Annette Frier hier nicht fehlen. Diesmal will sie Maren Kroymann als nativ kölschelnde Verkäuferin zum richtigen Outfit für den Kölner Karneval verhelfen. Mit unerschütterlichem Eifer führt das zu einem sehenswerten Ergebnis.

 

Do, 8.7., 7:30 – 8:15 Uhr, Phoenix
Ein Land, viele Welten – Wie tickt unser Nachbar Polen? (Reportage, D 2020)

Im Corona-Alltag sind unsere Nachbarn ausgesprochen kreativ – und solidarisch: Influencerinnen verbringen ihre Zeit statt mit Modetipps im Internet mit kostenlosen Essensauslieferungen für Senioren. Und Polens Homosexuelle, oft angefeindet im Land, helfen auf ihre Art gegen die Auswirkungen von Covid-19.Doch das Land ist politisch zutiefst gespalten – daran ändert auch die Pandemie nichts. Die nationalkonservative PiS-Regierung hat längst Medien und Justiz im Griff. Polen – ein konservatives Land und doch noch viel mehr: mal schräg, mal witzig und oft sehr kreativ.

 

Do, 8.7., 15:55 – 16:20 Uhr, TLC
Mystery Diners: What a Drag (Serie, USA 2013)

Bob Berkowitz betreibt in Philadelphia das „Venture Inn“, die zweitälteste Schwulenbar der Stadt. Die Leute sind toll, das Essen grandios. Ob Filet, Chicken oder Prime-Rib-Steak – in Bobs Bar schmeckt alles. Trotzdem hat der Besitzer „Mystery Diners“ um Hilfe gebeten, denn bei seinem Quiz „Kinky Quizzo“-Event geht es nicht mehr mit rechten Dingen zu. Für 25 Dollar Eintritt kann jeder mitmachen, die Einnahmen werden am Ende als Preisgeld ausgeschüttet. Problem dabei: Die letzten zehn Mal hat immer dieselbe Drag Queen gewonnen, deshalb bleiben andere Leute fern. Ist beim Quiz Betrug im Spiel?

 

Do, 8.7., 22:15 – 22:45 Uhr, WDR
Ohjaaa! – Sex lieben: Folge 3: Lust (Dokumentation, D 2021)

Sex wird besser, wenn wir lernen, darüber zu reden und wenn wir mehr darüber wissen. Deshalb sprechen Annabell Neuhof und Yared Dibaba bei „Ohjaaa!“ über Sex. Sie stellen Fragen, sammeln Fakten und bringen uns zum Nachdenken. Damit wollen sie das Thema Sex enttabuisieren. Denn zwischen Porno und Aufklärungsfilm braucht es endlich Platz für mehr. Bei „Ohjaaa!“ geht es um die Themen Sex, Liebe und Partnerschaft. Die Moderatoren scheuen sich nicht, so manches von sich preiszugeben, und sorgen damit für einen offeneren Umgang mit der Sexualität in ihrem gesamten Facettenreichtum. In dieser Folge dreht sich alles um die Lust. Wie viel Lust ist normal? Was bereitet uns Lust? Und haben Männer wirklich mehr Lust als Frauen? Mit Sexualtherapeutin Dr. Melanie Büttner sprechen die Moderatoren darüber, was Lust überhaupt ist und ausmacht. Michael Ropeknight und seine Partnerin Saraa zeigen die Erotik und Lust an der japanischen Fesselkunst Shibari. Annabell spricht mit der bisexuellen Bloggerin Nadine Primo über die weibliche Lust, während Yared den erfahrenen Paar- und Sexualtherapeuten Stefan Ruzas zur männlichen Lust befragt. Außerdem besuchen die beiden Moderatoren einen Kurs der Sexologin Susanna-Sitari Rescio, die ihnen Atemtechniken und Übungen zeigt, die den Körper für Lust empfänglicher machen.

 

Do, 8.7., 23:30 – 1 Uhr, rbb
Lola und das Meer (Spielfilm, B/F 2019)

Lola ist 18, hat pinke Haare und macht gerade ihr Diplom als Veterinär-Assistentin. Als ihre Mutter Catherine stirbt, sorgt ihr Vater Philippe dafür, dass sie die Trauerfeier verpasst. Vor zwei Jahren hat Philippe den Kontakt zu ihr abgebrochen, weil er das Trans-Outing „seines Sohns“ nicht akzeptieren konnte. Doch Lola ist entschlossen, ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen: Catherine wollte unbedingt an der belgischen Küste beigesetzt werden – und zwar von Philippe und Lola zusammen. Widerwillig machen sich Vater und Tochter auf die gemeinsame Reise. Für ihre einfühlsame Darstellung wurde Mya Bollaers als erste offene transsexuelle Person mit dem belgischen Filmpreis Magritte ausgezeichnet. An ihrer Seite spielt der französische Kinostar Benoît Magimel („Die Klavierspielerin“).

 

Fr, 9.7., 12:50 – 13:20 Uhr, 3sat
sonntags – Queer und Glaube (Magazin, D 2021)

Homosexuell und katholisch, LGBTQ und muslimisch, non-binär und bitte was ...? Immer mehr Menschen, die sich als divers erleben, fühlen sich im Konflikt, Identität und Glauben leben zu können. „sonntags“ greift die Diskrepanz zwischen gesellschaftlich und konfessionell akzeptierter Geschlechtsidentität einerseits und gelebtem Glauben andererseits auf, klärt Begrifflichkeiten rund um die LGBTQ+-Community und schafft Verständnis fürs Anderssein. Anlass ist das neuerliche Nein des Vatikans, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu segnen. Immer öfter wünschen sich jedoch homosexuelle Katholik*innen, auch vor Gott heiraten zu dürfen, empfinden ihre Liebe zu Partner*in nicht als Sünde. Ausgrenzung empfinden auch Muslim*innen in ihrer Glaubensgemeinschaft. Aus Angst vor Stigmatisierung scheuen sie sich vor einem Outing. Die Rechtsanwältin und Muslima Seyran Ateş hat an der Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin eine LGBTQ+-Anlaufstelle geschaffen, die helfen soll. Im innerkirchlichen Reformprozess „Synodaler Weg“ haben inzwischen auch Katholik*innen wie Mara Klein ihre Stimme erhoben. Sie* bezeichnet sich selbst als nicht weiblich und non-binär und fordert dafür als Christ*in in der katholischen Kirche Akzeptanz.

Moderation: Andrea Ballschuh

 

Fr, 9.7., 0:40 – 1:10 Uhr, 3sat
Kroymann – Sketch-Comedy mit Maren Kroymann ( Comedy, D 2018)

Die Sketch-Comedy „Kroymann“ nähert sich beiläufig den zentralen Themen unserer Zeit. Maren Kroymann schlüpft in unterschiedlichste Frauenrollen. Sie singt, sie parodiert, sie überrascht. Kroymann täuscht vorne an, um hinten vorbeizuziehen, zeigt lustvoll Widersprüche auf und sieht das Politische im scheinbar Unpolitischen. Zu Gast sind unter anderen: Annette Frier, Max Bretschneider, Jasmin Gerat sowie Peter Heinrich Brix. Was, wenn die Generation 60plus wegen des Mietwuchers immer noch zu Hause wohnt, die Eltern aber auch mal Zeit für sich haben wollen? Wie können sich die Reichen zukünftig in die Gesellschaft integrieren? In dieser Folge der Sketch-Comedy „Kroymann“ zeigt die Satirikerin, Sängerin und Schauspielerin Maren Kroymann ihren Blick auf die Welt. Ein Wiedersehen mit den Macrons, die sich mittlerweile zu wahren Publikumslieblingen entwickelt haben, gibt es außerdem. Maren Kroymann klärt über einen immer weiter um sich greifenden, gefährlichen Virusinfekt auf: zunehmende Intoleranz. Übertragen durch das Internet. Und nach #MeToo widmet sich die Sendung der Frage, wie man auch weiterhin dem Machtmissbrauch frönen kann, ohne Folgen fürchten zu müssen. Maren Kroymann spielt, singt und schwäbelt sich wieder charmant und mit scharfer Zunge durch die Folgen – dieses Mal auch in einer Doppelrolle. Und auch der Tag der Deutschen Einheit wird eine Rolle spielen, dem Maren Kroymann ein ganz besonderes Duett widmet.

 

Fr, 9.7., 1:25 – 2 Uhr, WDR
Ohjaaa! – Sex lieben: Folge 3: Lust (Dokumentation, D 2021)

Sex wird besser, wenn wir lernen, darüber zu reden und wenn wir mehr darüber wissen. Deshalb sprechen Annabell Neuhof und Yared Dibaba bei „Ohjaaa!“ über Sex. Sie stellen Fragen, sammeln Fakten und bringen uns zum Nachdenken. Damit wollen sie das Thema Sex enttabuisieren. Denn zwischen Porno und Aufklärungsfilm braucht es endlich Platz für mehr. Bei „Ohjaaa!“ geht es um die Themen Sex, Liebe und Partnerschaft. Die Moderatoren scheuen sich nicht, so manches von sich preiszugeben, und sorgen damit für einen offeneren Umgang mit der Sexualität in ihrem gesamten Facettenreichtum. In dieser Folge dreht sich alles um die Lust. Wie viel Lust ist normal? Was bereitet uns Lust? Und haben Männer wirklich mehr Lust als Frauen? Mit Sexualtherapeutin Dr. Melanie Büttner sprechen die Moderatoren darüber, was Lust überhaupt ist und ausmacht. Michael Ropeknight und seine Partnerin Saraa zeigen die Erotik und Lust an der japanischen Fesselkunst Shibari. Annabell spricht mit der bisexuellen Bloggerin Nadine Primo über die weibliche Lust, während Yared den erfahrenen Paar- und Sexualtherapeuten Stefan Ruzas zur männlichen Lust befragt. Außerdem besuchen die beiden Moderatoren einen Kurs der Sexologin Susanna-Sitari Rescio, die ihnen Atemtechniken und Übungen zeigt, die den Körper für Lust empfänglicher machen.

 

Sa, 10.7., 7:15 – 7:45 Uhr, tagesschau24
Allah weiß, dass ich schwul bin (Dokumentation, D 2021)

Schwul zu sein, ist in vielen muslimischen Ländern noch ein großes Problem. Die Betroffenen müssen ihre sexuelle Neigung oft verborgen halten. Wird sie von anderen entdeckt, kann es sogar gefährlich werden. Der Film begleitet den Libanesen Hadi, der nach Deutschland geflohen ist, weil er von seiner eigenen Familie gedemütigt und mit dem Tode bedroht wurde. Nachdem sein Asylantrag in Berlin gewährt wurde, war er noch lange nicht sicher. Die Familie verfolgt ihn auch hier. Autor Andreas Bernhard und Kameramann Armin Fausten zeigen eindrucksvoll, wie schwierig und bisweilen gefährlich ein homosexuelles Leben für Muslime in Deutschland sein kann. Aber er zeigt auch, dass es möglich ist, trotz aller Widrigkeiten ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

 

Sa, 10.7., 17 – 17:30 Uhr, SWR
Danzig, da will ich hin! (Reportage, D 2018)

Danzig kennen die meisten von uns nur aus dem Schulunterricht; „Die Blechtrommel“ von Grass, der Beginn des Zweiten Weltkriegs, die Solidarnosc-Bewegung ... mehr verbindet auch Moderatorin Simin Sadeghi nicht mit diesem Ort. Deshalb lässt sie sich das junge, moderne Danzig von einem „Einheimischen“ zeigen. Dass Danzig, im Gegensatz zu anderen, konservativ-nationalistischen Regionen Polens, Toleranz, Vielfalt und Offenheit nicht nur propagiert, sondern auch lebt, sieht Simin bei der Parade zum Christopher-Street-Day und der anschließenden Party auf dem Danziger Werftgelände.

 

Sa, 10.7., 19:30 – 20 Uhr, 3sat
Queer Balkan (Dokumentation, D 2021)

Hass und Ablehnung sind für viele LGBTQ auf dem Balkan immer noch ein echtes Problem, manchmal sogar eine Bedrohung. Aber es gibt Menschen, die für Veränderung kämpfen. „Queer Balkan“ versammelt bemerkenswerte Künstler, Aktivisten und Bürger aus Bosnien, Bulgarien und Serbien, die für Freiheit, Recht und Anerkennung in Gesellschaften kämpfen, in denen Populisten, Religion und Machismo noch immer das Sagen haben. Unter ihnen auch Künstler, die als Role-Models den Wandel vorantreiben. Die starken Männer in Politik und Kirche – sie sind es, die auf dem Balkan immer noch Denken und Handeln bestimmen. In vielen Ländern wandert die Politik zwischen zwei Polen. Einerseits die Zukunft in der EU. Andererseits versuchen Populisten, mit Nationalismus und einem traditionellen Familienbild Wahlen zu gewinnen. Role-Models sind für die LGBTQ-Gemeinde auf dem Balkan von enormer Wichtigkeit. Wie Azis: Er ist schwul, er ist Roma, und er ist der größte Popstar seiner Heimat Bulgarien. Seine Erscheinung ist für religiöse und traditionelle Bulgarinnen und Bulgaren eine Herausforderung. Früher trat er in Drag auf, jetzt zeigt er sich als verletzliches Muskelpaket. Azis hat ein doppeltes Coming-out hinter sich: Er sagt: Es ist in Bulgarien inzwischen einfacher zu sagen, „Ich bin schwul“ als „Ich bin Roma“. Die bosnische Hauptstadt Sarajevo wird zuweilen „das Jerusalem des Balkans“ genannt – wegen des Nebeneinanders großer Religionsgemeinschaften. Lejla Kalamujić ist eine der bedeutenden Stimmen der gegenwärtigen bosnischen Literatur. Ihre Erzählungen „Nennt mich Esteban“ sind auch auf Deutsch erschienen. Lejla ist auch eine wichtige Stimme der LGBQT-Community in Bosnien: Sie setzt sich mit den patriarchalen Strukturen auf dem Balkan auseinander und berichtet, warum es in der Kulturszene dieser Region so wenige queere Stimmen gibt. Serbien ist, was die Situation von LGBTQ-Menschen angeht, spannend, aber auch gefährlich. Hooligans bedrohen die Pride-Paraden, während eine lesbische Premierministerin das Land regiert. Die Hauptstadt Belgrad ist die Diva des Balkans, hier spielt kulturell und politisch die Musik. Was hier passiert, hat Strahlkraft über die Ländergrenzen hinweg. Ausgerechnet in Belgrad existiert eines der größten Zentren für geschlechtsangleichende Operationen auf dem Balkan. Helena Vuković war früher Oberst in der serbischen Armee. Als er darüber spricht, eine Frau im Körper eines Mannes zu sein, wird Vuković aus der Armee entlassen. Jetzt ist Helena eine Aktivistin für Transmenschen in Serbien.

 

Sa, 10.7., 0:45 – 1:40 Uhr, Arte
Kurzschluss – Das Magazin: Schwerpunkt „Subversive Klänge“ (Magazin, D 2021)

U. a. mit dem Beitrag „Porträt: One Mother“

„Kurzschluss – Das Magazin“ trifft sich mit dem erfolgreichen Musiklabel „One Mother“ aus Hamburg. „One Mother“ ist ein Kollektiv aus jungen MusikerInnen, welche die Lust am gegenseitigen Support verbindet, als Grundlage für das kreative Schaffen. Gegründet haben das Kollektiv Preach und Natascha P., als sie bemerkten, dass sie dasselbe wollen: Musik machen und Raum einnehmen. Als sex-positiven R&B beschreibt das „Missy Magazine“ ihre Musik. Musik, die Spaß macht und gleichzeitig Räume aufmacht. „One Mother“ lädt ein, sich queer-feministischen Raum zu nehmen, sich safe zu fühlen und mitzumachen. In dem Porträt geht es um Fragen der Selbstbestimmung, um Repräsentation und das Musikvideo als Möglichkeit der Promotion. „Unser Konzept ist, dass wir auf der Bühne zusammen performen und unsere Songs feiern“, sagt Preach.

 

Und mit dem Kurzfilm:
Swinguerra (Kurzfilm, BR 2019)

„Swinguerra“ ist ein Fest der Vielfalt und ein Spiel aus zwei Worten: Swingueira, einer Tanzrichtung, und dem portugiesischen Wort für Krieg oder Kampf: guerra. Swingguerra ist eine Kunstform, in der es um Partizipation und Freiheit geht. Auf dem Sportplatz einer Schule proben TänzerInnen unter Anleitung ihres Choreographen die Abläufe für die große Aufführung. Spannungen liegen in der Luft – am Ende wird die Fahne gehisst. In enger Kooperation mit den Swinguerratänzern hat das Künstlerduo Wagner/de Burca einen Film entwickelt, der in seiner Erzählstruktur an das Operndrama „Porgy and Bess“ erinnert. Die dichte Choreographie spiegelt den Status quo in Brasilien wider, wo sich die rechtspopulistische Regierung offen gegen queer people ausspricht. „Swinguerra“ ist ein Panorama der aktuellen brasilianischen Kultur, der politischen und gesellschaftlichen Kämpfe um soziale Gerechtigkeit. Die überwiegend schwarzen, meist queeren Tänzer stehen in mehrfacher Hinsicht im Zentrum zeitgenössischer Auseinandersetzungen um Sichtbarkeit, gesetzliche Rechte und Selbstvertretung. Der Film „Swinguerra“ wurde in Zusammenarbeit mit Tanzgruppen aus den Außenbezirken von Recife entwickelt, abseits der wirtschaftlichen und politischen Macht des Nordostens Brasiliens.

 

Sa, 10.7., 4:40 – 5:10 Uhr, ONE
Kroymann – Sketch-Comedy mit Maren Kroymann (Comedy, D 2021)

Nach dem Motto „Man muss sich ja immer wieder neuen Erfahrungen aussetzen“ versucht die Schauspielerin, Satirikerin und Sängerin Maren Kroymann, mehr Empathie zu zeigen – und sei es mit medikamentöser Unterstützung. Annette Frier spielt diesmal eine Reporterin, die ihren Augen nicht traut: Sollte Maren sich tatsächlich für ein Männermagazin ausgezogen haben? In dieser Folge ebenfalls mit dabei: Christina Hecke, Gustav Peter Wöhler, Sylvia Mayer, Klaus Nierhoff, Georg Uecker u. v. a.

 

So, 11.7., 13:45 – 14:05 Uhr, BR
Polizeiinspektion 1: Katzen und Kassetten (Serie, D 1979)

Schöninger mag Frau Gmeinwiesers „Beobachtung“, dass sie von einem Kriminellen fast über den Haufen gerannt wurde, keinen Glauben schenken. Doch vielleicht war sein Blick durch eine kommende Angina getrübt, die ihn ins Bett flüchten lässt. Mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Franz Schöninger.

 

So, 11.7., 14:05 – 14:30 Uhr, BR
Polizeiinspektion 1: Eine Art Freund (Serie, D 1979)

Melka ist ein alter „Kunde“, der Schöninger schon fast zum Freund geworden ist. Als er Melka vom Gefängnis abholt, ist dessen Wohnung regelrecht besetzt von seiner Tochter und seinem Schwiegersohn Lussich. Mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Franz Schöninger.

 

So, 11.7., 21:02 – 22:30 Uhr, tagesschau24
Jung in den 70ern – Schlaghose, Freiheitsdrang & Discofieber (Dokumentation, D 2020)

Kaum eine Zeit war so prägend, so verrückt, so besonders, so voller schräger Ideen und Visionen wie die 70er Jahre. Freizügig, wild, bunt – das sind die 70er. Mädels und Jungs tragen gerne mal Plateauschuhe und hören Disco-Musik. Alle stürzen sich ins Saturday-Night-Fever und wollen tanzen wie John Travolta. Überhaupt – rausgehen, was erleben, Spaß haben – ist in den 70ern ganz wichtig – aber nicht nur das. Denn es ist auch das Jahrzehnt der Rebellion, der Kämpfe für die Rechte der Frauen und der Homosexuellen. Kommentiert wird die Sendung u. a. von 70er-Jahre-Star Penny McLean, Moderator Reinhold Beckmann und Entertainer Rolf Schneider.

 

So, 11.7., 21:45 – 22:30 Uhr, SWR (BW+RP)
Krause kommt! (Reportage/Talk, D 2018)

Es wird pompöös bei „Krause kommt“: Im beschaulichen Kirchheim an der Weinstraße besucht SWR Moderator Pierre M. Krause den vielseitigen Modeprinzen Harald Glööckler. Hier lebt der Designer und Unternehmer in seinem „Château Pompöös“ nach dem Motto „Mehr ist mehr“. Moderator Pierre M. Krause bekommt nicht nur einen Einblick in die privaten Räume des Designers – nach einem ersten gemeinsamen Kaffee geht es mit dem schlagfertigen Glööckler in eine Keramikmanufaktur, zum gemeinsamen Sport und zu einem gemütlichen Glas Wein am Abend. Pierre M. Krause lernt während der zwei gemeinsamen Tage unterschiedliche Seiten des Exzentrikers kennen. Offen spricht der Modemacher über seinen Glauben, seine zahlreichen Schönheitseingriffe und über sein Leben. Den sehr speziellen Humor Glööcklers bekommt der Moderator immer wieder zu spüren. Aber auch Glööcklers Disziplin, denn im Sportstudio zieht der „Prinz of Pompöös“ sein Programm wie ein Leistungssportler durch. Da kann Pierre M. Krause nur staunen – und schwitzen.

 

So, 11.7., 23:15 – 0:40 Uhr, 3sat
Polizeiruf 110: Der Tod macht Engel aus uns allen (Serie, D 2013)

Kriminalhauptkommissar Hanns von Meuffels und seine Mitarbeiterin Anna Burnhauser ermitteln gegen ein Münchner Polizeirevier. Dort ist eine junge Transsexuelle zu Tode gekommen. Von der Lebensgefährtin der Toten wurde Anzeige erhoben. Jetzt muss Kriminalhauptkommissar von Meuffels herausfinden, ob sich die fünf diensthabenden Kollegen nach Vorschrift verhalten haben – oder ob doch mehr vorgefallen ist, als die Berichte vermuten lassen. Die Ermittlungen gegen die verdächtigen Polizisten gestalten sich für Hanns von Meuffels nicht nur schwierig, sondern auch bald gefährlich. Doch auf der riskanten Suche nach der Wahrheit wird ihm die Lebensgefährtin der Toten, die transsexuelle Tänzerin Almandine Winter, zur Wegbegleiterin.

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