Kultur
   4 Wochen
Foto: Franck V

QueerScreen 09.03.–15.03.20

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille.

Mo, 9.3., 12:15 – 13 Uhr, rbb
Elvis und der Kommissar (3): Todesursache Eigentor (Serie, D 2007)

Hauptkommissar Behringer macht sich auf die Suche nach Lilo, der verschwundenen Lebensgefährtin seines Dezernatsleiters. Diese meldet sich kurz darauf bei ihm und erzählt, sie habe die Nacht ohnmächtig in der Wohnung des Fußballstars Kurt Schowanitzki verbracht, der nun tot neben ihr liegen würde. Behringer fängt an zu ermitteln und erfährt dabei von Schowanitzkis Verlobter Gina, dass der Fußballstar homosexuell war und sie die Heirat deshalb absagen wollte.

 

Mo, 9.3., 18:35 – 19:20 Uhr, ZDF neo
Du & Ich – Unverbesserlich!? (8) (Reportage, D 2019)

Eine Woche, fünf Paare, und jeder darf bei jedem hinter die Fassade schauen. Fragen, die man sonst nicht stellt, ein Beziehungs-Check, der ans Eingemachte geht – und am Ende steht eine Note. Die Paare beobachten sich im Alltag und bewerten sich gegenseitig. Auch Frauen und Männer getrennt voneinander. Intime Beziehungsdetails, gewöhnliche und außergewöhnliche Konflikte, die schönen Seiten von Beziehungen – das alles kommt hier auf den Prüfstand. Junge und ältere Paare, homosexuelle oder multikulturelle Paare, Paare mit und ohne Kinder, Paare mit großem Altersunterschied oder Paare mit außergewöhnlichen Hobbys – sie alle wagen den Beziehungs-Check: „Du & Ich – Unverbesserlich!?“ findet spielerisch heraus, wie unterschiedlich beide Partner ticken. Wo liegen die gemeinsamen Stärken des Paares? Und wo gibt es noch Luft nach oben? Die Paare tauschen sich aus, verraten pikante Details über ihre eigenen Beziehungen und geben Tipps – denn welche Beziehung ist schon perfekt?!

 

Mo, 9.3., 21:55 – 22:45 Uhr, RTL plus
Dr. House: Der Glaube geht fremd (Serie, USA 2009)

Während House Foreman und Dreizehn vor die Entscheidung stellt, dass einer von beiden die Klinik verlassen muss, wird ein junger Pastor eingeliefert. Der Mann gibt vor, Jesus gesehen zu haben. Für House zunächst ein klarer Fall für die Psychiatrie. Einzig Kutner setzt sich für den Mann ein und kämpft gegen die Vorurteile seines snobistischen Chefs, des gesamten Teams und ganz besonders gegen die Einstellung von Taub. Ein schwerer Vorwurf lastet auf dem Patienten: Daniel Bresson wurde bereits mehrere Male von der Kirche versetzt, weil er angeblich einen jungen Mann verführt haben soll. Die Vermutungen des Teams laufen darauf hinaus, dass Bresson Aids hat. Der ganze Fall lässt Taub keine Ruhe und er beschließt, den angeblich verführten Jungen zu finden. Zunächst reagiert der Junge sehr abweisend, doch schließlich taucht er in der Klinik auf und sorgt für eine Überraschung

 

Mo, 9.3., 23:30 – 0:50 Uhr, Arte
Game Girls (Dokumentation, D/F/POL 2016)

„Game Girls“ folgt Teri und ihrer Partnerin Tiahna, die ihre Beziehung durch die chaotische Welt der Skid Row in Los Angeles steuern müssen. Das Leben in der „Hauptstadt der Obdachlosen“ sorgt an sich schon für Spannungen, bei Teri und Tiahna kommt noch ein Stressfaktor dazu. Tiahna hat sich damit abgefunden, sich um sich selbst und ihre kleinkriminellen Aktivitäten zu kümmern, Teri aber will mit aller Kraft weiterkommen, raus aus dem Leben in Skid Row. Wie alle haben sie gute und schlechte Tage, es gibt Momente des Lachens und der Schönheit, aber auch Ausbrüche von Wut und Gewalt. Gemeinsam mit anderen obdachlosen Frauen besuchen die beiden einen Workshop für Ausdruckskunst, hier sprechen sie darüber, was sie erlebt haben, hier versuchen sie zu reflektieren, zu träumen, zu heilen. Kann ihre Liebe die Gewalt in ihrer Vergangenheit und der gegenwärtigen Situation überleben? „Game Girls“ macht das spezielle Lebensgefühl dieser einzigartigen Gemeinschaft von Skid Row zwischen Humor und Verzweiflung, zwischen Höhenflug und Abgrund, emotional erlebbar.

 

Mo, 9.3., 1:10 – 1:50 Uhr, RTL II
EXKLUSIV – DIE REPORTAGE (952): Endlich Frau, endlich Mann! – Transsexuelle in Deutschland (Reportage, D 2009)

Nicht jeder, der als Junge geboren wird, möchte auch ein Leben als Mann führen. Und auch manche Stefanie wäre lieber ein Stefan. Jährlich wagen hierzulande ca. 300 Menschen mit einer Geschlechtsumwandlung den Schritt in ein neues Leben.

Wenn Tanja im Nachtclub lasziv die Hüften kreisen lässt, liegen ihr die Männer reihenweise zu Füßen. Keiner würde auf die Idee kommen, dass die sexy Table-Dancerin einmal ein Mann war. Vor 17 Jahren wurde aus Klaus dank einer Geschlechtsumwandlung Tanja. Noch als Klaus konnte die Transsexuelle das Leben in einem Männerkörper einfach nicht länger ertragen und entschied sich für den Eingriff. Als Mann konnte die Transsexuelle weder eine Beziehung noch ein erfülltes Sexualleben führen. Erst mit dem weiblichen Körper lernte Tanja endlich, was Erotik bedeutet. Heute fehlt ihr noch etwas ganz Entscheidendes zum Glück: der richtige Partner. Wird sich auch dieser Wunsch erfüllen? Doch auch ohne einen chirurgischen Eingriff kann „Mann“ seine weibliche Seite ausleben. Gino ist gerne ein Mann und braucht weder Brüste noch Taille, um glücklich zu sein. Dennoch kann sich der 21-Jährige dem Reiz von Frauenkleidern, Täschchen und anderem Glitzerschmuck nicht entziehen. Gemeinsam mit seinen Freunden zieht er seit einem Jahr als Dragqueen durch das Berliner Nachtleben. Mit dem Pseudonym „Charlet Crackhouse“ hat Gino sich in der Szene bereits einen Namen gemacht. Die abendliche Verwandlung in eine Lady wird von den Jungs ausgiebig zelebriert: Mit Highheels, Make-up und Prosecco verwandeln sich die harten Kerle in schillernde Vamps und feiern ihr Leben. „EXKLUSIV – DIE REPORTAGE“ über schrille Diven in Männerkörpern und Transsexuelle, die nach langer Suche endlich zu sich selbst gefunden haben.

 

Di, 10.3., 14:30 – 14:55 Uhr, ARD alpha
Xenius: Bärte – Die Wissenschaft der Gesichtsbehaarung (Magazin, D 2020)

Schon im alten Mesopotamien brachten die Männer ihre Bärte mit Lockenwicklern in Form und benutzten Bartöl zur Pflege. Heutzutage sind Bärte angesagter denn je. In München besuchen Gunnar Mergner und Pierre Girard einen Barbier, um sich in die Wissenschaft der Barthygiene einweihen zu lassen. Worauf kommt es beim Bartschnitt an? Und welche Pflege ist wirklich nötig?

 

Di, 10.3., 18:35 – 19:20 Uhr, ZDF neo
Du & Ich – Unverbesserlich!? (9) (Reportage, D 2019)

Eine Woche, fünf Paare, und jeder darf bei jedem hinter die Fassade schauen. Fragen, die man sonst nicht stellt, ein Beziehungs-Check, der ans Eingemachte geht – und am Ende steht eine Note. Die Paare beobachten sich im Alltag und bewerten sich gegenseitig. Auch Frauen und Männer getrennt voneinander. Intime Beziehungsdetails, gewöhnliche und außergewöhnliche Konflikte, die schönen Seiten von Beziehungen – das alles kommt hier auf den Prüfstand. Junge und ältere Paare, homosexuelle oder multikulturelle Paare, Paare mit und ohne Kinder, Paare mit großem Altersunterschied oder Paare mit außergewöhnlichen Hobbys – sie alle wagen den Beziehungs-Check: „Du & Ich – Unverbesserlich!?“ findet spielerisch heraus, wie unterschiedlich beide Partner ticken. Wo liegen die gemeinsamen Stärken des Paares? Und wo gibt es noch Luft nach oben? Die Paare tauschen sich aus, verraten pikante Details über ihre eigenen Beziehungen und geben Tipps – denn welche Beziehung ist schon perfekt?!

 

Di, 10.3., 20:15 – 21 Uhr, Das Erste
Um Himmels Willen (242): Wunschkind (Serie, D 2020)

Die verzweifelte Lena Wieser wendet sich an Schwester Hanna. Gemeinsam mit ihrer Ehefrau Britta hatte sie sich sehnlichst ein Kind gewünscht, doch aus ihrem großen Traum wurde ein regelrechter Alptraum. Denn Britta ist bei der Geburt der mittlerweile sechs Wochen alten Elly gestorben, und Lena kommt nur sehr schlecht mit dem Verlust ihrer geliebten Frau zurecht. Nach der Geburt wollte Lena ihre Tochter eigentlich rechtmäßig adoptieren, doch statt sie zu unterstützen, drohen ihre Schwiegereltern Dagmar und Klaus, ihr Elly nun wegzunehmen. Sie haben die gleichgeschlechtliche Ehe ihrer Tochter nie akzeptiert. 

 

Di, 10.3., 20:15 – 21 Uhr, ZDF
Deutschlands große Clans: Die Joop-Story (Dokumentation, D 2020)

In der Welt der Mode hat es die Marke zu Weltruhm gebracht: „JOOP!“. Ihr Schöpfer zählt zu Deutschlands bedeutendsten Designern: Wolfgang Joop gilt als Gründer einer Lifestyle-Dynastie. Mit 75 Jahren denkt Joop noch lange nicht ans Aufhören. Dabei feiert auch Tochter Jette als Modedesignerin Erfolge und verschafft dem Familiennamen Geltung. Doch geraten die beiden privat immer wieder aneinander. Der endgültige Durchbruch Wolfgang Joops als Designer kam mit einer Pelzkollektion und einem simplen Trick: Mit seinem Gesicht und seinem Namen soll Werbung für seine Mode gemacht werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu erregen, wird dieser um ein Ausrufezeichen ergänzt: Die Geburtsstunde der Marke „JOOP!“. Schon bald geht es nicht mehr nur um Mode, das Label ziert künftig auch Schuhe, Schmuck, Brillen, Parfüm und sogar Wasserhähne. Die zunächst westdeutsche Erfolgsgeschichte sorgt auch im Osten für Furore. In einer Nacht- und Nebelaktion lassen DDR-Funktionäre Wolfgang Joop ein geheimes Angebot übermitteln: Er soll die Textilindustrie der DDR über die neuesten Trends unterrichten. Joop stammt aus Potsdam und hat nie den Bezug zur alten Heimat verloren, so ist es auch eine deutsch-deutsche Familiengeschichte. Mit viel Geschäftssinn und cleverem Kalkül hat auch Jette Joop ihren Namen zur Marke gemacht. Sie verdient Millionen mit ihren Designs, sei es für Schmuck, Kleider oder Haushaltswaren. Auf dem roten Teppich inszeniert sie sich werbewirksam als Femme fatale, um ihr Label zu stärken. „Öffentlichkeit ist mein Schicksal“, sagt sie. Offen wird auch der Vater-Tochter-Konflikt in den Medien ausgetragen – von zwei Menschen, über die man alles zu wissen glaubt. Dass dem nicht so ist, zeigt der Film von Annebeth Jacobsen und Manfred Oldenburg, der ein Porträt der Designer-Dynastie zeichnet. Neben namhaften Experten und Wolfgang Joop selbst kommen enge Wegbegleiter zu Wort, die nur selten Einblicke in das Leben der Designerfamilie gewähren, wie Wolfgangs Ehemann Edwin Lemberg und seine Ex-Ehefrau Karin Joop-Metz.

 

Di, 10.3., 22:45 – 0:45 Uhr, Das Erste
TALK am Dienstag: NDR Talk Show (Talk/Show, D 2020)

Im Talk mit Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt treffen gleich mehrere Familien aufeinander. Zu einer davon gehören die wohl bekanntesten Fernseh-Verwandten Deutschlands: die Beimers aus der Serie „Lindenstraße“. Marie Luise Marjan, Joachim Hermann Luger und Moritz A. Sachs blicken gemeinsam auf 35 Jahre Familien- und Seriengeschichte zurück, die auch zu einem Stück eigener Lebensgeschichte wurde. Im Publikum werden außerdem Rebecca Siemoneit Barum und Moritz Zielke dabei sein, die als „Iffi Zenker“ und „Momo Sperling“ beide jeweils mehr als 20 Jahre in der „Lindenstraße“ mitgewirkt haben. Das schrille Pendant zur inszenierten Bürgerlichkeit bildet die Hamburger Dragqueen und Unternehmerin Olivia Jones, die einige Mitglieder ihrer „Kiez-Familie“ mit in die „NDR Talk Show“ bringt. Zu der gehören die Burlesque-Tänzerin Eve Champagne, die Drags Lee Jackson und Barbie Stupid sowie Kult-Bodyguard Eddy Kante. Zusammen versprechen sie Geschichten so bunt wie ihr Erscheinungsbild. Ein Jahr ist es nun her, dass Karl Lagerfeld die irdische Welt verlassen hat. Er hatte eine feste Familie um sich geschart, zu der auch Baptiste Giabiconi gehörte. Wenige Menschen kamen Karl Lagerfeld so nahe wie er. 2008 wurde Baptiste Giabiconi entdeckt und kurze Zeit später zu einem der bestbezahlten Männermodels der Welt. Aber noch wichtiger: Er wurde zu Lagerfelds Muse. Baptiste avancierte zum Gesicht von Chanel, Karl Lagerfeld und Giorgio Armani. Als der Meister der Mode am 19. Februar 2019 starb, schrieb Giabiconi in einen öffentlichen Brief, er fühle sich nun wie eine Waise. In der „NDR Talk Show“ wird er berichten, welche wunderbaren Erinnerungen er an das Leben und Arbeiten mit Karl Lagerfeld hat und dessen Geist wieder ein bisschen zum Leben erwecken.

 

Mi, 11.3., 23 – 23:55 Uhr, VOX
Law & Order: Special Victims Unit: Liebe und Hass (Serie, USA 2011)

Alejandro Pavel wird von einer Latino-Gang überfallen, verprügelt und sexuell misshandelt. Das Opfer steht Detective Tutuolas homosexuellem Sohn Ken sehr nahe – die beiden Männer wollten bald heiraten. Doch nun dieser Überfall: Handelt es sich um einen persönlichen Racheakt oder wurde Alejandro auf Grund seiner sexuellen Orientierung willkürlich Opfer des brutalen Überfalls?

 

Mi, 11.3., 23:15 – 0:45 Uhr, 3sat
Aus der Haut (Fernsehfilm, D/A 2015)

Jahrelang hat Mutter Susann für ihren 17-jährigen Sohn Milan die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt. Jetzt hat sie sich einen Traum erfüllt: eine eigene Arzt-Praxis. Vielleicht als Reaktion darauf fühlt Vater Gustav sich plötzlich unterfordert. Möbelrücken im Herzen der Familie, die Statik verändert sich. Dann aber baut Milan einen schlimmen Unfall mit dem Wagen seines Vaters und mit 1,7 Promille im Blut. Was sich wie ein aufflammendes postpubertäres Milan-Chaos anfühlt, entpuppt sich als Selbstmordversuch. Den Grund kennt nur er selbst: Im betrunkenen Überschwang hat Milan seinen besten Freund Christoph geküsst und damit sein Innerstes offenbart. Milan ist homosexuell. Erst eine Affäre mit dem älteren Fotografen Harro gibt Milan die Kraft, es seinen Eltern zu sagen. Susann und Gustav fällt es wie Schuppen von den Augen. Milan ist schwul und endlich normal. Gustav nutzt die Chance und tritt einen neuen Job in Berlin an. Susann nimmt ihm seine einsame Entscheidung übel und setzt in einer Trotzreaktion ihre Ehe aufs Spiel. Milans neue Liebe wird enttäuscht. Aber er findet neue Energie auf der Suche nach seiner sexuellen Identität. Dabei wird die Familie vor ganz neue Aufgaben gestellt.

 

Mi, 11.3., 18:35 – 19:20 Uhr, ZDF neo
Du & Ich – Unverbesserlich!? (10) (Reportage, D 2019)

Eine Woche, fünf Paare, und jeder darf bei jedem hinter die Fassade schauen. Fragen, die man sonst nicht stellt, ein Beziehungs-Check, der ans Eingemachte geht – und am Ende steht eine Note. Die Paare beobachten sich im Alltag und bewerten sich gegenseitig. Auch Frauen und Männer getrennt voneinander. Intime Beziehungsdetails, gewöhnliche und außergewöhnliche Konflikte, die schönen Seiten von Beziehungen – das alles kommt hier auf den Prüfstand. Junge und ältere Paare, homosexuelle oder multikulturelle Paare, Paare mit und ohne Kinder, Paare mit großem Altersunterschied oder Paare mit außergewöhnlichen Hobbys – sie alle wagen den Beziehungs-Check: „Du & Ich – Unverbesserlich!?“ findet spielerisch heraus, wie unterschiedlich beide Partner ticken. Wo liegen die gemeinsamen Stärken des Paares? Und wo gibt es noch Luft nach oben? Die Paare tauschen sich aus, verraten pikante Details über ihre eigenen Beziehungen und geben Tipps – denn welche Beziehung ist schon perfekt?!

 

Do, 12.3., 12:10 – 13 Uhr, rbb
Elvis und der Kommissar (6): Heiße Ware (Serie, D 2007)

Seibold entzieht Behringer wie üblich den Fall und organisiert einen großangelegten Einsatz mit Pröttel in Frauenkleidern als Double für Mutter Rosa.

 

Do, 12.3., 18:35 – 19:20 Uhr, ZDF neo
Du & Ich – Unverbesserlich!? (11) (Reportage, D 2019)

Eine Woche, fünf Paare, und jeder darf bei jedem hinter die Fassade schauen. Fragen, die man sonst nicht stellt, ein Beziehungs-Check, der ans Eingemachte geht – und am Ende steht eine Note. Die Paare beobachten sich im Alltag und bewerten sich gegenseitig. Auch Frauen und Männer getrennt voneinander. Intime Beziehungsdetails, gewöhnliche und außergewöhnliche Konflikte, die schönen Seiten von Beziehungen – das alles kommt hier auf den Prüfstand. Junge und ältere Paare, homosexuelle oder multikulturelle Paare, Paare mit und ohne Kinder, Paare mit großem Altersunterschied oder Paare mit außergewöhnlichen Hobbys – sie alle wagen den Beziehungs-Check: „Du & Ich – Unverbesserlich!?“ findet spielerisch heraus, wie unterschiedlich beide Partner ticken. Wo liegen die gemeinsamen Stärken des Paares? Und wo gibt es noch Luft nach oben? Die Paare tauschen sich aus, verraten pikante Details über ihre eigenen Beziehungen und geben Tipps – denn welche Beziehung ist schon perfekt?!

 

Do, 12.3., 22 – 22:25 Uhr, ONE
Little BRITAIN (Folge 5/Staffel 3) (Comedy, GB 2003 - 2007)

Vicky Pollard wird als Babysitterin engagiert, interessiert sich in der Wohnung des wohlhabenden Elternpaares aber nur für die Spirituosen-Bar. Unterdessen gießt Lou für Andy eine Terrasse aus, und Andy tritt gleich in den nassen Zement.

 

Do, 12.3., 22:25 – 22:55 Uhr, ONE
Little BRITAIN (Folge 6/Staffel 3) (Comedy, GB 2003 - 2007)

Vicky Pollard versucht den Zeitungshändler davon zu überzeugen, dass sie im Lotto gewonnen hat und ihr den Gewinn auszuhändigen. Und Anne ist für die Weihnachtsdekoration im Heim zuständig – entsprechend fällt sie aus.

 

Do, 12.3., 23.30 – 0:30 Uhr, Das Erste
Nuhr – Das große Kleinkunstfestival (Kabarett/Comedy, D 2020)

„Das große Kleinkunstfestival“ ist eine der wichtigsten Preisverleihungen für Kabarett und Comedy. Schauspiel- und Komik-Legende Hape Kerkeling bekommt in diesem Jahr den Ehrenpreis überreicht. Mit dem Berlin-Preis wird Torsten Sträter ausgezeichnet. Weitere Künstler: Paul Panzer, Bernhard Hoecker, Abdelkarim. Durch die Sendung führt Dieter Nuhr.

 

Fr, 13.3., 18:35 – 19:20 Uhr, ZDF neo
Du & Ich – Unverbesserlich!? (12) (Reportage, D 2019)

Eine Woche, fünf Paare, und jeder darf bei jedem hinter die Fassade schauen. Fragen, die man sonst nicht stellt, ein Beziehungs-Check, der ans Eingemachte geht – und am Ende steht eine Note. Die Paare beobachten sich im Alltag und bewerten sich gegenseitig. Auch Frauen und Männer getrennt voneinander. Intime Beziehungsdetails, gewöhnliche und außergewöhnliche Konflikte, die schönen Seiten von Beziehungen – das alles kommt hier auf den Prüfstand. Junge und ältere Paare, homosexuelle oder multikulturelle Paare, Paare mit und ohne Kinder, Paare mit großem Altersunterschied oder Paare mit außergewöhnlichen Hobbys – sie alle wagen den Beziehungs-Check: „Du & Ich – Unverbesserlich!?“ findet spielerisch heraus, wie unterschiedlich beide Partner ticken. Wo liegen die gemeinsamen Stärken des Paares? Und wo gibt es noch Luft nach oben? Die Paare tauschen sich aus, verraten pikante Details über ihre eigenen Beziehungen und geben Tipps – denn welche Beziehung ist schon perfekt?!

 

Sa, 14.3., 10:55 – 11:45 Uhr, MDR
Um Himmels Willen (226): Späte Versöhnung (Serie, D 2019)

Schwester Hanna bekommt Besuch von Alexander Frey. Er hat seine Familie vor zehn Jahren verlassen, um mit einem Mann ein neues Leben zu beginnen. Seine Ex-Frau Katharina hat seitdem jegliche Kontaktaufnahmeversuche abgeblockt. Seit bei Alexander eine tödliche Krankheit diagnostiziert wurde, hat er nur einen Wunsch: seine Tochter Amelie wiederzusehen. Sie kennt ihren Vater jedoch kaum und weiß auch nicht, dass er homosexuell ist. Kann Hanna Alexander helfen?

 

Sa, 14.3., 11 – 11:30 Uhr, ARD alpha
Echtes Leben: Ehe für alle – Alles erreicht? (Dokumentation, D 2018)

„Wenn wir heiraten, dann richtig!“, das war für Edwin Koch und Felix Tröndle eigentlich immer klar. Die beiden Männer sind Anfang 30 und leben seit über drei Jahren in einer Beziehung. Als der Bundestag im Juni 2017 mit großer Mehrheit für die „Ehe für alle“ stimmt, steht schnell fest, dass auch sie jetzt den Bund fürs Leben schließen wollen. Richtig heiraten, das sei nicht nur emotional was anderes, findet Felix: „Ich fühle mich jetzt richtig. Ich fühle mich jetzt so wie alle anderen. Ich werde anerkannt – auch vom deutschen Staat.“

Für eine eingetragene Lebenspartnerschaft konnten sich die beiden nie begeistern. Jetzt, sagt Edwin, sei es keine „Ehe zweiter Klasse“ mehr, sondern eine echte Gleichstellung. Inzwischen stecken sie mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Die Hochzeitstorte wird von Felix selbst gebacken. Er freut sich besonders über das Brautpaar auf der Tortenspitze: „Ich habe noch nie eine Hochzeitstorte mit zwei Männern gesehen.“ Für die beiden ist das auch ein Zeichen der neuen Normalität: „Wenn eine Frau und ein Mann auf der Torte sind, ist das genauso normal wie zwei Männer. Dass man den anderen liebt, muss man einfach offen zeigen. Erst dann wird es auch für alle anderen normal.“

Auch Florentine Beck und Rita Seehaus wollen „Ja“ sagen und den Bund fürs Leben schließen. Die beiden leben seit sechs Jahren in einer eingetragenen Partnerschaft. Doch die gefeierte Gleichstellung hat für die beiden noch immer ein großes Defizit. Denn lesbische Paare werden weiter in einem entscheidenden Punkt benachteiligt. Wenn ein Kind in eine lesbische Ehe hineingeboren wird, ist zunächst nur diejenige, die das Kind zur Welt bringt, auch rechtlich die Mutter. Ihre Partnerin muss sich ihren legalen Status als Mutter erst noch erkämpfen. 

Florentine und Rita sind gerade zum zweiten Mal Eltern geworden. Beide Söhne sind Wunschkinder, Samenspender war ein schwuler Freund des Paares. Florentine hat das Kind ausgetragen: „Dabei machen wir keinen Unterschied. Ohne Rita würde es das Kind gar nicht geben. Wir sind Mama und Mami und haben zusammen entschieden, die Kinder zu bekommen.“ Den Unterschied macht jedoch der Staat, denn rechtlich gesehen ist Rita kein Elternteil des Kindes. Damit sie als zweite Mutter anerkannt wird, ist eine sogenannte Stiefkind-Adoption notwendig: „Du hast ein Kind, das du liebst und für das du sorgst, doch rechtlich bist du ohne diese Adoption ein Niemand“. 

Eigentlich würden Florentine und Rita sich lieber auf ihren Familienalltag konzentrieren. Doch jetzt müssen sie zusätzlich Behördengänge, einen Hausbesuch vom Jugendamt und die Anhörung vor dem Familiengericht organisieren. Vor allem für Rita ist das eine Belastung: „Das ärgert mich einfach, dass wir uns als Eltern beweisen müssen, obwohl wir schon seit Jahren eine Familie sind.“ Das ganze Verfahren sei weiterhin eine Form der Ungleichbehandlung. Wenn sie damit durch sind, wollen Florentine und Rita nochmal „Ja“ sagen. Das sei ein emotionales, aber vor allem ein politisches Statement, findet Florentine: „Viele von uns haben lange für die ‚Ehe für alle‘ gekämpft. Und jetzt wollen wir sie auch einfach leben.“

 

Sa, 14.3., 12:25 – 13:25 Uhr, ONE
Moritz A. Sachs – Ein Mann mit zwei Leben (1+2/2): Porträt „Klaus Beimer“ 2015 (Porträt/Dokumentation, D 2015)

Mit sieben Jahren hatte Moritz A. Sachs seinen ersten Auftritt als „Klausi“ in der „Lindenstraße“. Was macht das mit einem Menschen? Das will ausgerechnet der Produzent der Lindenstraße wissen: Hans W. Geißendörfer befragt ihn höchstpersönlich. Noch einmal sehen wir „Klausi“ heranwachsen und werden an bestimmte Szenen erinnert: An seine Kinderstreiche im Treppenhaus, an das Schießen mit dem Luftgewehr von Onkel Franz, an seinen ersten Kuss mit Iffi und an seine Verirrungen in die Neonaziszene. Doch schnell wird klar, dass hier eine ganz eigene Persönlichkeit auf dem Sofa sitzt, die schon sehr früh zu unterscheiden wusste zwischen Spiel und Realität. Nicht zuletzt deshalb, weil er eine starke Familie im Hintergrund hatte und wohl auch, weil das „Lindenstraßen“-Ensemble selbst zu einer Familie wurde, die ihn auch in schwierigen privaten Phasen unterstützte. 

ONE wiederholt das Gespräch aus dem Jahre 2015 in zwei Teilen anlässlich des Endes der Lindenstraße.

 

Sa, 14.3., 13:25 – 14:25 Uhr, ONE
Zimmer frei! – Moritz A. Sachs (Show, D 2014)

Seine „Lindenstraßen“-Familie feiert mit der 1500. Folge Jubiläum, er ist von Anfang in der Erfolgsserie dabei: Moritz A. Sachs alias Klaus „Klausi“ Beimer. Bereits mit sieben Jahren stand der Schauspieler 1985 erstmals an der Seite von „Mutter Beimer“ vor der Kamera, eine ganze TV Generation konnte im Laufe der Zeit verfolgen, wie aus dem kleinen „Klausi“ ein Mann wurde. Längst hat sich Moritz A. Sachs auch außerhalb der 'Lindenstraße' einen Namen gemacht. In Köln leitet er seit einigen Jahren ein internationales Kurzfilmfestival, als Produzent feierte er im August 2014 mit dem Musical „Die Schwarzen Brüder“ Deutschland Premiere. Seine „Nebenjobs“ sieht der Kölner als perfekte Ergänzung zur Serien Arbeit: „Lieber was Handfestes dazu, was ich mir selbst erarbeitet habe.“ Für viel Aufsehen sorgte 2011 seine Teilnahme bei der RTL Tanzshow „Let's Dance“, wo er nicht nur tänzerisches Talent bewies, sondern auch viel sportlichen Ehrgeiz zeigte: „Ich hab' nicht teilgenommen, um nicht zu gewinnen.“ Mit seiner Tanzpartnerin Melissa Ortiz Gomez landete er schließlich auf einem hervorragenden zweiten Platz. Im Gespräch mit Christine Westermann und Götz Alsmann wird er bestimmt einige Anekdoten aus 29 Jahren „Lindenstraße“ erzählen, seine Erfahrungen als Kinderstar schildern oder vielleicht von seiner mehrwöchigen Solo-Radtour in Schweden berichten.

 

So, 15.3., 10:20 – 11:55 Uhr, ONE
Die Beimers (Eine Geschichte aus der „Lindenstraße“) (Fernsehfilm, D 1990)

In einer Dezembernacht war es, da konnten Klaus und Helga Beimer nicht schlafen. Ihre Tochter Marion war immer noch nicht nach Hause gekommen. Als sie endlich erschien, wollte Vater Beimer gerade zu einer Strafpredigt ansetzen, da wandte ihm Marion ihr Gesicht zu: es war blutüberströmt! So endete die erste Folge der Lindenstraße. Gleichzeitig begann die unendliche Geschichte der Bewohner des Hauses in der Lindenstraße 3 und seiner Nachbarn. Viel haben sie inzwischen erlebt, die Leute aus der Lindenstraße, sie alle haben ihren eigenen Lebenskampf geführt, je nach Charakter und Lebensanschauung. Millionen von Zuschauern sehen Sonntag für Sonntag ihren Schicksalen zu. Sie verteilen Sympathie und Antipathie über die Nachbarn aus der Lindenstraße, je nach eigenen Wertvorstellungen. Sie sind immer wieder gespannt auf den Fortgang der Geschichte von allen Bewohnern. Bei einer Familie haben sich die Zuschauer besonders zu Hause gefühlt: bei den Beimers. Die Beimers verkörpern den Traum einer Familie, wie sie sich fast jeder wünscht. Man traut ihnen zu, dass sie alle Probleme doch noch gemeinsam bewältigen.ONE zeigt anlässlich des Endes der „Lindenstraße“, wie das war bei den Beimers in den ersten fünf Jahren. Wie in einem Erinnerungsbuch werden die entscheidenden Stationen im Leben der Familie aufgeblättert. Wie war das noch, als Klausi seinen alten Teddy wiederhaben wollte und als Benny in Beate verliebt war? Warum ist Marions Liebe zu dem Priester Matthias in die Brüche gegangen, und wie kam es, dass Hans Beimer fast ein abbruchreifes Haus gekauft hätte? Wie begann die Entfremdung zwischen Hans und Helga? Die Erinnerung an viele Familienerlebnisse der Beimers wird wieder wach.

 

So, 15.3., 13 – 14:30 Uhr, WDR
Die verrückten 70er – Das wilde Jahrzehnt der Deutschen (Dokumentation, D 2017)

Die 70er sind da! Mit popolangen Haaren, mit grenzdebilen Trimm-Dich-Comics, die ein zu dick gewordenes Volk auf Trab bringen sollen, und mit „Disco-Musik“, die bereits ahnen lässt, was in den folgenden Jahrzehnten an schaurigen Klängen auf die Menschen zukommen wird. Ohne Zweifel, das sind die 70er. Unter anderem. Denn die 70er sind auch die Friedenspolitik eines Willy Brandts und Walter Scheels, es sind die Kämpfe für die Rechte der Frauen und der Homosexuellen.

 

So, 15.3., 17 – 17:30 Uhr, ARD alpha
Xenius: Bärte – Die Wissenschaft der Gesichtsbehaarung (Magazin, D 2020)

Schon im alten Mesopotamien brachten die Männer ihre Bärte mit Lockenwicklern in Form und benutzten Bartöl zur Pflege. Heutzutage sind Bärte angesagter denn je. In München besuchen Gunnar Mergner und Pierre Girard einen Barbier, um sich in die Wissenschaft der Barthygiene einweihen zu lassen. Worauf kommt es beim Bartschnitt an? Und welche Pflege ist wirklich nötig?

 

So, 15.3., 23:35 – 0:20 Uhr, NDR
Sportclub Story: Testosterongesteuert (2) – Wenn aus Fußballerinnen Männer werden (Dokumentation, D 2020)

Die Autorinnen Anne Strauch und Ina Kast haben zwei Transmänner dreieinhalb Jahre lang begleitet. Während die Euphorie anfangs groß war und jede Veränderung gefeiert wurde, zeigt sich in Teil zwei der Reportagereihe auch, wie anstrengend der Weg als Transmann sein kann. Wie wichtig ist der Sport in der Entwicklung der beiden Transmänner? Und ab wann fühlen sich Marino und Fabian wirklich als Mann? „Wenn man bedenkt, dass ich mich früher ganz normal mit den Mädels in der Kabine umgezogen habe. Heute sagen die, Marino, warte mal, bis wir mit dem Duschen fertig sind.“ Transmann Marino (26) lacht, denkt zurück an die Anfänge seiner Transformation. Noch vor ein paar Jahren hat er als Frau bei Grün-Weiß-Eimsbüttel gekickt. Dann kam sein Outing. Marino konnte sich in seinem früheren Leben nie mit seiner biologischen Identität abfinden. Nie hat er sich als Frau gefühlt. 2016 wagte er dann den entscheidenden Schritt, hat eine Geschlechtsangleichung zum Mann begonnen. Mittlerweile ist das auch amtlich besiegelt: Marino ist jetzt ein Mann, so steht es jetzt in seinem Personalausweis. Und er trainiert nun als männlicher Trainer sein ehemaliges Frauenteam. Auch Fabian (32) ist genetisch weiblich, hieß früher Cindy. Beide Transmänner kennen sich vom Fußball. Immer öfter wagen Transmänner und -frauen den Schritt in die Öffentlichkeit. Meist erst in der Familie oder bei Freunden. Oder aber im Sportverein, wo körperliche Veränderungen irgendwann offensichtlich werden. Das gesellschaftliche Tabu in Sachen Geschlechterrollen und -identitäten löst sich scheinbar langsam auf. Im Sommer 2019 melden sich vier Transmänner und eine Transfrau bei einem Fußballturnier an: als Transmannschaft. Werden sie sich dort offensiv outen? Oder wollen sie einfach nur als "normale Männer" wahrgenommen werden? Wer nicht weiß, dass Marino und Fabian keine biologischen Männer sind, wird es ihnen nicht ansehen. Die Barthaare wachsen, die Stimme klingt männlich tief, Folgen der Behandlung mit dem Hormon Testosteron. Das müssen die Transmänner nun ein Leben lang nehmen. Ihre sogenannte zweite Pubertät dauert ungefähr fünf Jahre. Andere Belastungen kommen hinzu: Operationen, Behördengänge, Arztbesuche und die Enttäuschung, wenn die Krankenasse einen Antrag ablehnt. Um sich als vollständiger Mann zu fühlen, fehlt ihnen auch ein Penis. Doch eine Operation ist nicht ohne Risiko. Das Abwägen zwischen einer OP, also einem Penisaufbau aus Eigenhaut, oder einer Epithese, eine Art Penisersatz, ist schwierig.

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