Kultur
   3 Monate
Foto: Matthew Ball

QueerScreen - 11.01.–17.01.21

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille.

Mo, 11.1., 10:55 – 11:55 Uhr, WDR
Planet Wissen: Vater, Mutter, Kind? Familie im Wandel (Magazin, D 2019)

Wärme, Geborgenheit, Lebenssinn – all das verbinden wir mit dem Begriff „Familie“. Auch wenn manche Familie von mehr oder weniger großen Dramen gebeutelt wird: Das Lebensmodell Mutter-Vater-Kind ist nach wie vor das beliebteste, auch unter jungen Menschen. Und ihre Formen sind vielfältig: Kleinfamilie, Großfamilie, Patchwork- oder Regenbogenfamilie – dank moderner Fortpflanzungsmedizin und liberaler Gesetze ist inzwischen einiges möglich. Was macht Familie eigentlich aus? Mit welchen Schwierigkeiten ist sie heute konfrontiert? Und wie sehr sind wir durch unsere eigene Familiengeschichte geprägt?

 

Mo, 11.1., 11:15 – 12:15 Uhr, SWR
Planet Wissen: Vater, Mutter, Kind? Familie im Wandel (Magazin, D 2019)

Wärme, Geborgenheit, Lebenssinn – all das verbinden wir mit dem Begriff „Familie“. Auch wenn manche Familie von mehr oder weniger großen Dramen gebeutelt wird: Das Lebensmodell Mutter-Vater-Kind ist nach wie vor das beliebteste, auch unter jungen Menschen. Und ihre Formen sind vielfältig: Kleinfamilie, Großfamilie, Patchwork- oder Regenbogenfamilie – dank moderner Fortpflanzungsmedizin und liberaler Gesetze ist inzwischen einiges möglich. Was macht Familie eigentlich aus? Mit welchen Schwierigkeiten ist sie heute konfrontiert? Und wie sehr sind wir durch unsere eigene Familiengeschichte geprägt?

 

Mo, 11.1., 18:15 – 19:15 Uhr, ARD alpha
Planet Wissen: Vater, Mutter, Kind? Familie im Wandel (Magazin, D 2019)

Wärme, Geborgenheit, Lebenssinn – all das verbinden wir mit dem Begriff „Familie“. Auch wenn manche Familie von mehr oder weniger großen Dramen gebeutelt wird: Das Lebensmodell Mutter-Vater-Kind ist nach wie vor das beliebteste, auch unter jungen Menschen. Und ihre Formen sind vielfältig: Kleinfamilie, Großfamilie, Patchwork- oder Regenbogenfamilie – dank moderner Fortpflanzungsmedizin und liberaler Gesetze ist inzwischen einiges möglich. Was macht Familie eigentlich aus? Mit welchen Schwierigkeiten ist sie heute konfrontiert? Und wie sehr sind wir durch unsere eigene Familiengeschichte geprägt?

 

Mo, 11.1., 20:15 – 21:40 Uhr, ZDF neo
Inspector Barnaby: Die Löwen sind los (Serie, GB 2018)

Der Besitzer eines Rugby-Teams hält sich unfreiwillig viel länger in einer Kältekammer auf, als es für die Gesundheit gemeinhin als zuträglich erachtet wird. Kurzum: Detective Chief Inspector John Barnaby hat es mit einem „Cold Case“ der etwas anderen Art zu tun. Als Mark Adler in der Kältekammer seines Sportzentrums aufgefunden wird, stellt sich für Barnaby und Winter die Frage, wie er dort überhaupt hineingekommen ist. Die Autopsie durch Dr. Fleur Perkins ergibt, dass Adam eine beträchtliche Menge eines Schlafmittels in seinem Blut hatte. Das erklärt, warum er nicht versucht hatte, die Kältekammer zu verlassen. Fraglich bleibt, ob er selbst in verwirrtem Zustand eine Überdosis nahm oder ihm das Schlafmittel heimlich verabreicht worden ist. Denn als der Ex-Rugby-Star Adler ein Jahr zuvor die Mannschaft der „Causton Lions“ kaufte und in ein Profiteam verwandelte, machte er sich nicht nur Freunde. Vor allem Guy Bevan, der ehemalige Trainer der Lions, hegt einen intensiven Groll gegen Adler. Seit er als Trainer durch den ehemaligen Mannschaftskameraden Adlers, den Rugby-Star Bill Viner, ersetzt worden ist, führt er eine Kampagne mit dem Ziel an, eine Konkurrenzmannschaft zu den Lions aufzubauen. Bill Viner wiederum hatte sich vor einigen Jahren geoutet und damit einen kleinen Skandal hervorgerufen, der unter anderem zu Drohungen gegen ihn geführt hatte. Nicht lange danach wurde Bill während eines Spiels im Gedränge so schwer verletzt, dass er seine aktive Rugby-Karriere an den Nagel hängen musste. Wer damals der Schuldige war, weiß Bill nicht.

 

Mo, 11.1., 22:45 – 23:35 Uhr, BR
Der Millionenbauer: Viel Feind, viel Ehr (Serie, D 1978)

Der Countdown für die Bürgermeisterwahl läuft. Hartinger wird geplagt von Selbstzweifeln, und als er gegen Scheubel bei einem Streitgespräch auf dem Marktplatz eine eindeutige Niederlage nach Punkten hinnehmen muss, ist es um seine Ruhe geschehen. Für Bewegung sorgen auch die Geschehnisse bei der Einweihungsfeier des Unterwirts am Ort, auf der natürlich auch die Familien der beiden Bürgermeisterkandidaten nicht fehlen dürfen. Doch so feindselig sich die beiden Familienoberhäupter gegenüberstehen, so interessiert ist Martl an der hübschen Scheubeltochter Sigi. Kultserie mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Josef Hartinger.

 

Mo, 11.1., 23:10 – 0 Uhr, MDR
Charité II(4): Verschüttet (Serie, D 2019)

Berlin, 1944: Der kleinen Karin geht es nach der Operation immer besser. Erleichtert nehmen Anni und Artur das Kind zu sich nach Hause. Angesichts Arturs Vaterliebe kommt das Paar sich wieder näher. Dr. Jung und Margot beginnen, Sauerbruchs Sekretärin Maria Fritsch zu misstrauen. Deren Geliebter Fritz Kolbe ist hoher Beamter des Außenministeriums und täglich in Sauerbruchs Vorzimmer. Ist er ein Spitzel? Dr. Jung und Margot ertappen die beiden beim Fotografieren von Geheimdokumenten aus dem Außenministerium. Der Krieg rückt näher. In der Charité geht es drunter und drüber. Es werden immer mehr Bombenopfer eingeliefert, darunter auch eine Frau, die verschüttet war. Als sie hört, dass ihr Kind tot ist, verfällt sie in völlige Apathie. Als Fall von „Bombenhysterie“ wird sie Ottos Examenspatientin im Fach Psychiatrie. Otto besteht die Prüfung bei de Crinis und muss erkennen, dass die Patientin als aussichtsloser Fall zur Euthanasie abtransportiert werden soll. Anni glaubt Otto nicht. Sie hält dies für Feindpropaganda. Sauerbruch kann trickreich verhindern, dass de Crinis ein Gutachten über Dohnanyis Haftfähigkeit abgibt. Doch als er mit Margot zu einem Vortrag in die Schweiz reist, nutzt de Crinis die Gunst der Stunde. Otto bekommt seinen Marschbefehl. Nach dem Chirurgie-Examen muss er an die Front. Der Abschied von Martin naht. Das unglückliche und bedrohte Liebespaar trifft sich nur heimlich auf dem Dachboden. Doch Schwester Christel, die nach wie vor in Otto verliebt ist, entgehen die kleinen Zeichen der Verbundenheit nicht, die die beiden im Klinikalltag austauschen. Annis eigenes Schicksal spitzt sich zu, denn Karins Hirndruck steigt wieder. Kinderschwester Käthe meldet Arturs Chef den Befund. Der will Karin daraufhin in eine der berüchtigten „Kinderfachabteilungen“ verlegen lassen. Doch angesichts von Annis und Arturs Widerstand willigt er in einen letzten Therapieversuch ein. Vom Erfolg hängt Karins Schicksal ab.

 

Mo, 11.1., 0 – 0:50 Uhr, MDR
Charité II(5): Im Untergrund (Serie, D 2019)

Berlin, 1944: Die Charité wird mittlerweile immer wieder von Bomben getroffen. Die oberen Stockwerke der Chirurgie werden geräumt, operiert wird nur noch im völlig überfüllten, aber bombensicheren OP-Bunker. Bettlägerige Patienten können mangels Personal bei Bombenalarm nicht mehr im Keller in Sicherheit gebracht werden. Otto besteht sein Chirurgie--Examen bei Sauerbruch. Sein Prüfungspatient ist kein Geringerer als Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Dessen amputierte Hand soll durch eine Prothese, die berühmte „Sauerbruch-Hand“, ersetzt werden. Doch als Stauffenberg erfährt, dass die Behandlung Monate dauern wird, sagt er ab. Er hat andere Pläne. Sauerbruch stellt Stauffenberg und seinen Mitverschwörern seine Villa für konspirative Treffen zur Verfügung. Karins Behandlung bleibt ohne Erfolg. Artur gibt jetzt dem Druck seines Chefs nach und will sein Kind ohne Annis Wissen in die „Kinderfachabteilung“ bringen lassen. Nur Schwester Käthe ist eingeweiht. Als Anni entdeckt, was Artur angeordnet hat, versteckt sie ihre Tochter auf dem Dachboden. Ihren Mann lässt sie im Glauben, sie habe sich mit Karins Abtransport abgefunden. Otto muss nach bestandenem Examen an die Front. Er und Martin müssen verbergen, wie schwer ihnen die Trennung fällt. Bei Ottos Abschied gesteht Schwester Christel Otto ihre Liebe und will sich mit ihm verloben. Doch er weist sie brüsk zurück. Die tief verletzte Christel denunziert daraufhin Martin als homosexuellen Verführer bei der Polizei. Otto und Martin werden verhaftet. Otto lässt man laufen, doch Martin soll als Wiederholungstäter von de Crinis in der Psychiatrie begutachtet werden. Ihm droht „Entmannung“ oder KZ. Nach dem Anschlag auf Hitler wird Sauerbruch als Gastgeber der Verschwörer abgeführt und verhört, sein Sohn Peter wird von der Front weg verhaftet. Als Artur erfährt, dass Karin nie in der Kinderfachabteilung angekommen ist, stellt er Anni zur Rede. Doch sie verschweigt ihm, wo sie Karin versteckt hält.

 

Mo, 11.1., 0:50 – 1:40 Uhr, MDR
Charité II(5): Stunde Null (Serie, D 2019)

Berlin, 1945: Im OP-Bunker hört man bereits das Artilleriefeuer der Russen. Tag und Nacht werden verwundete Soldaten und Bombenopfer versorgt. Sauerbruch und seine Mitarbeiter operieren bis zur Erschöpfung – ohne Wasser, ohne Strom, ohne Medikamente und Verbandsmaterial. Im Keller der Kinderklinik arbeiten Anni und Artur nebeneinander her. Als ein schwer brandverletzter jüdischer Junge eingeliefert wird, der mit seinem Vater untergetaucht war, deckt Artur die Verfolgten. Und als Anni Lebensmittel für Karin und Otto stehlen will, hilft er ihr sogar. Wer kann, verlässt Berlin. Spion Kolbe verabschiedet sich von seiner Geliebten Maria Fritsch. Sauerbruchs Sekretärin will ihren Chef und die Charité nicht im Stich lassen. Sauerbruch, Margot und sogar der Franzose Dr. Jung sind entschlossen, bis zum bitteren Ende für die Patienten da zu sein. De Crinis dagegen trifft Vorkehrungen für die „Stunde Null“. Er verbrennt belastende Akten und hat Zyankali organisiert. Als Magda Goebbels sich verabschiedet, um mit ihren Kindern im Führerbunker in den Tod zu gehen, lässt das selbst den skrupellosen Psychiater nicht kalt. Auf dem Charité-Gelände tobt jetzt der Endkampf. Fanatisierte Volkssturmjungen versuchen, die Russen aufzuhalten. Otto muss sich weiter auf dem Dachboden verstecken, Deserteure werden immer noch aufgeknüpft. Auf Karin muss er nicht länger aufpassen. Anni holt das Kind aus dem Versteck und bringt es in die Kinderklinik. Artur ist überglücklich, Karin nach so langer Zeit in seine Arme schließen zu können. Er kümmert sich aufopfernd um seine Patienten, besorgt unter Lebensgefahr Trinkwasser. Nicht nur Anni ist berührt von Arturs ritterlichem Verhalten, auch der jüdische Vater. Er schenkt Artur dafür einen Judenstern, damit der ihn gegenüber den Russen als Antifaschist ausweist. Die ersten Sowjetsoldaten dringen in den OP-Bunker ein. Panik macht sich breit, aber der Name Sauerbruch ist auch den Russen ein Begriff. Sie vertrauen ihm ihre verwundeten Kameraden an. Otto, der vom Dachfenster aus dem Morden auf dem Klinikgelände hilflos zusehen muss, wird von einem Schuss getroffen. Martin findet den Verblutenden und schafft ihn unter Lebensgefahr in den OP-Bunker. Der Krieg ist aus. Die Lage in der Klinik entspannt sich. Ärzte und Patienten sehen nach Wochen in Bunkern und Kellern zum ersten Mal wieder das Tageslicht. Erschöpft übergibt Sauerbruch die Klinik den Russen.

 

Di, 12.1., 7:15 – 8 Uhr, ZDF neo
Terra X: Faszination Erde – mit Dirk Steffens: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten (Dokumentation, D 2018)

Hektisches Treiben und Kreischen mitten im dichten Urwald nördlich des Kongoflusses: Hier gehen unsere nahen Verwandten – die Schimpansen – gerade auf die Jagd. Doch um Nahrung geht es nicht: Die Tiere wollen Eindringlinge vertreiben. Im Norden des Kongobeckens herrscht Krieg unter den Primaten – die Schimpansen sind aggressiv, sie töten – und sie sind Kannibalen. Doch es gibt eine andere Art, die uns ebenso nah verwandt ist und die den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich sieht: die Bonobos. Sie leben in den Wäldern südlich des Kongoflusses. Und sie sind ganz anders als die Schimpansen. Die Anführer sind Weibchen. Wenn es in der Gruppe Konflikte gibt, lösen sie die Bonobos auf eine ganz eigene Art – mit Sex. Bonobos haben sieben Mal häufiger Sex als Schimpansen. Und bei den Bonobos kann jeder mit jedem Sex haben: Es gibt heterosexuelle und homosexuelle Kontakte, Sex zwischen Individuen unterschiedlichen Alters und sogar manuelle Stimulation zur Befriedung von Streitigkeiten. So bauen die Bonobos Spannungen ab. Sie gelten als die „Hippies“ unter den Primaten. Doch warum verhalten sich Schimpansen aggressiv und Bonobos friedlich? Dirk Steffens begibt sich mit Forschern auf einen tagelangen Fußmarsch in den abgelegenen Dschungel des Kongobeckens, um den Verhaltensunterschieden auf die Spur zu kommen.

 

Di, 12.1., 9 – 9:45 Uhr, ZDF info
Cities of Crime: Bandenkriege in Chicago (Dokumentation, F 2015 - 2017)

Straßengangs terrorisieren einige Wohnviertel Chicagos. Die Polizei ist oft machtlos und muss mit ansehen, wie Halbwüchsige das Leben von Altersgenossen auslöschen. Die Polizei ist oft machtlos, denn rund 13 000 Polizeibeamte stehen geschätzten 100 000 Bandenmitgliedern gegenüber. Doch in Chicago gibt es auch Viertel, die einen Wandel geschafft haben: beispielsweise „Boystown“ im Norden der Stadt. Hier leben mittlerweile vor allem schwule Männer friedlich zusammen. Ein großer Kontrast zu den kriegsähnlichen Zuständen, die ein paar Kilometer südlich herrschen. Die Doku taucht ein in die Welt der Bandenkriege und zeigt die zwei Gesichter der gewalttätigsten US-Stadt. 

 

Di, 12.1., 14:10 – 15 Uhr, Das Erste
Rote Rosen (3259) (Serie, D 2020)

Antons Outing wird von Bens Problemen mit der Krankenkasse durchkreuzt. Anton zieht sich gekränkt zurück, doch da fängt Ben ihn wieder ein, und Anton steht vor der Familie zu seiner Homosexualität. Nur Walter kommt gar nicht damit klar.

 

Di, 12.1., 16:10 – 17 Uhr, ONE
Heiter bis tödlich – Hauptstadtrevier (7): Fleischeslust (Serie, D 2012)

Julias beste Freundin, der Transvestit Karla, ist am Boden zerstört: Denn Karlas Imbissstand wurde vom Gesundheitsamt geschlossen. Den Befehl zur Razzia gab niemand anders als Julias Chef: Johannes Sonntag. Julia stellt ihren Chef zur Rede, doch Johannes hat unschlagbare Argumente. Der Polizeipräsident höchstpersönlich und auch die Direktionsleiterin Marei Schiller mussten sich übergeben, nachdem sie an Karlas Stand eine Bratwurst gegessen haben.

 

Di, 12.1., 20:15 – 21 Uhr, Das Erste
Charité III(1): Eiserne Lunge (Serie, D 2021)

Ost-Berlin im Sommer 1961: Dr. Ella Wendt wird zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung von Senftenberg an die Charité versetzt. Massenhaft verlassen Ärzte und Pflegepersonal die DDR Richtung West-Berlin. Der Ortswechsel kommt Ella nicht ungelegen, forscht sie doch seit Langem im Bereich der Krebsfrüherkennung und erhofft sich von dem angesehenen Serologen und Gerichtsmediziner Prof. Otto Prokop, einer der Koryphäen an der Charité, wissenschaftliche Unterstützung. Doch dieser schenkt der jungen Medizinerin wenig Beachtung. Seine Aufmerksamkeit gilt der Obduktion eines Mannes mit Strangspuren. 

Auf die Station der Kinderärztin Ingeborg Rapoport wird ein Junge aus dem Westsektor der Stadt mit Symptomen der Kinderlähmung eingeliefert. Die Seuche hat im Westen bereits tausende Leben gefordert, während man in der DDR mit Erfolg auf einen sowjetischen Impfstoff vertraut. Als die Lungenfunktion des Jungen kollabiert, muss Rapoport ihn in die „Eiserne Lunge“ legen, in der Hoffnung, dass diese sein Leben noch retten kann. 

Die junge Frau Jasinski wird mit Bauchschmerzen eingeliefert. Ellas Verdacht auf Krebs bestätigt sich. Die Patientin erinnert sie an ihre eigene Mutter und die kleine Tochter an sie selbst. Wieder einmal haben sie den Krebs erst spät erkannt. Sie überzeugt den Chirurgen Dr. Curt Bruncken, eine Doppelschicht einzulegen, um das Karzinom zu entfernen und das Leben der jungen Mutter zu retten. Curt gefällt, wie kreativ Ella mit den Widrigkeiten der Planwirtschaft umgeht. Dennoch sieht er die Arbeitsbedingungen im real existierenden Sozialismus deutlich kritischer.

 

Di, 12.1., 21 – 21:50 Uhr, Das Erste
Charité III(2): Blutsauger (Serie, D 2021)

Ellas Vorgesetzter, der Oberarzt der Inneren, geht in den Westen. Die Station ist vorerst ohne Leitung. Ella gelingt es, Veränderungen im Blut von Krebspatienten nachzuweisen. Sie sieht nur eine Chance, ihre These zur Krebsfrüherkennung zu belegen: Sie muss Zugriff auf Professor Prokops Blutbank haben. Erneut spricht sie vor und diesmal hört ihr der Serologe interessiert zu. 

Prokop ist unterdessen als Rechtsmediziner der Charité mit einem Mordfall beschäftigt. Ein Frauenleichnam weist Bissspuren von einem Menschen auf. Eine Leiche mit ähnlichen Bissen wird aus Wien gemeldet. Prokop fährt unmittelbar nach Österreich, um sich selbst ein Bild von der Toten zu machen. 

Auf der Kinderstation wird ein Neugeborenes mit Gelbsucht aus der Frauenklinik angekündigt. Ungeduldig wartet Ingeborg Rapoport auf die Einlieferung des Babys. Als der Krankentransport endlich ankommt, ist der Zustand des Säuglings schlecht. Er braucht eine Direktblutspende. Die Kinderärztin überprüft den Weg von ihrer Station zur Frauenklinik und konfrontiert ihren Kollegen, den Gynäkologen Professor Dr. Kraatz damit, dass die Wege im Notfall zu weit seien. Doch dieser will davon nichts wissen. 

Ellas Euphorie über ihre Forschungsergebnisse trifft auf die Fluchtgedanken von Dr. Curt Bruncken. Auf dem Dach der Charité kommen sie sich nahe. Für einen Moment scheint alles möglich, als unter ihnen plötzlich mit dem Bau der Mauer begonnen wird. Es ist die Nacht auf Sonntag, den 13. August 1961.

 

Di, 12.1., 3:25 – 4:20 Uhr, ZDF
Masters of Sex: Tag und Nacht (Serie, USA 2016)

Bob Drag lobt Art für seine Therapie, die es ihm möglich macht, homosexuelle Neigungen zu unterdrücken und Sex mit Frauen zu haben.

 

Mi, 13.1., 9:15 – 10 Uhr, tagesschau24
Der Virus und ich ‑ Leben mit HIV (Dokumentation, D 2020)

Melanie ist 23, als ihr Exfreund sie wissentlich mit HIV infiziert. Nach dem Schock der Diagnose bricht sie die Zelte in ihrem Heimatland Deutschland ab und taucht in der Schweiz unter. Jahrelang weiß nur ihr engster Familienkreis von der Krankheit. Heute, 13 Jahre nach der Infektion, will Melanie das Versteckspiel beenden und einen „normalen“ Umgang mit der Diagnose HIV finden. Menschen, die ihr früher wichtig waren, sollen endlich eingeweiht und wieder Teil ihres Lebens werden. Melanie plant in ihrem Heimatort in Deutschland eine Party, die diesen Wandel einläuten wird. Eine „Party aufs Leben“. Auch alte Freunde werden kommen, mit denen sie noch nie über ihre Infektion gesprochen hat. Rückhalt für diesen neuen Umgang mit ihrer HIV-Diagnose gibt ihr Tobias, seit zwei Jahren der Mann an Melanies Seite. Trotz ihrer Infektion wollen die beiden sich ein ganz normales Leben aufbauen, mit allem, was dazu gehört. Durch die starken Medikamente, die Melanie nimmt, ist sie nicht ansteckend. Jetzt soll auch ein gemeinsames Kind Teil dieser neuen Zukunft werden. Die Angst, dass das Kind auch HIV-positiv werden könnte, ist groß. Doch Melanies Wunsch, Mutter zu werden, ist stärker. Menschen hautnah begleitet Melanie auf ihrer Suche nach Normalität. Mit beeindruckender Offenheit lässt Melanie die Zuschauer teilhaben an ihrem Schmerz durch die HIV-Infektion, an ihrer Nervosität beim Offenlegen der Diagnose und ihrer Sehnsucht und Angst beim Projekt Kinderwunsch. Der Film erzählt eine zutiefst persönliche und berührende Geschichte einer Frau, die sich traut, ein normales Leben trotz HIV einzufordern.

 

Mi, 13.1., 16:20 – 17:10 Uhr, NDR
Leopard, Seebär & Co. (167): Umzug der Könige (Dokumentation, D 2017)

Geschichten aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg: Tierpfleger Sebastian Behrens und die Auszubildende Nele Baumann mischen sich heute in die Familienplanung ein: Bei den Weißstörchen gibt es ein Männerpärchen, das bereits ein Gipsei zur Probe bebrütet. Nebenan sitzt ein älteres Storchen-Paar mit fünffachem Gelege. Mit der Aufzucht von fünf kleinen Störchen wäre das Paar völlig überfordert. Deshalb bekommt das schwule Paar, das sich als sehr fürsorglich erwiesen hat, heute zwei der fünf echten Eier ins Nest gelegt. Nicht nur bei den Weißstörchen, sondern bei Hunderten von Tierarten haben Wissenschaftler schon schwule wie lesbische Beziehungen festgestellt.

 

Mi, 13.1., 21:05 – 22 Uhr, 3sat
Sexuelle Aufklärung – einst und heute (Dokumentation, CH 2020)

„Onanieren Sie, das ist besser, als den ganzen Tag frustriert zu sein“: Dazu fordert die 91-jährige Dr. Ruth K. Westheimer das Fernsehpublikum gern auf. Seit rund 50 Jahren hat die Sexualtherapeutin eine Mission: Menschen sexuell aufklären. Der lustvolle Dokumentarfilm von Andrea Pfalzgraf zeigt Archivperlen aus den letzten 50 Jahren Sexualpädagogik und bietet überraschende Einblicke in die Schulzimmer von heute. Noch nie hatten Menschen jeden Alters so leicht Zugang zu sexuellen Inhalten. Man könnte meinen, heute wüssten alle alles über Sex. Aber weit gefehlt. Wer viel gesehen hat, hat noch nicht unbedingt alles verstanden. „Aufklärung ist peinlich“, sagen junge Menschen. Das war in den 1970er-Jahren so - und so ist es noch heute. Was unter der Bettdecke zwischen Frauen und Männern – Homosexualität war früher nicht vorgesehen – passierte, war bis in die 1960er-Jahre Privatsache. Verschämt und selbst oft nur mit Halbwissen ausgestattet, sollten Eltern ihren Kindern das große Geheimnis der Fortpflanzung und bestenfalls der sexuellen Lust näherbringen. Dabei fehlte ihnen oft das Vokabular. Es gab schlicht keine Sprache dafür. Mit der sexuellen Revolution 1968 brach dieses Tabu. Daran beteiligt waren unter anderem Aufklärer wie Oswald Kolle und Dr. Ruth Westheimer. Sie sprachen das Wort Vagina und Orgasmus öffentlich aus und stießen einerseits auf heftige Kritik, andererseits waren sie Wegbereiter für eine Gesundheitsprävention, die heute im Lehrplan des Schulunterrichts verankert ist. Aber trotz über 50 Jahren Aufklärung und Beratung: Sexualpädagogik ist bis heute ein emotional aufgeladenes Thema. Vielleicht auch, weil sich der Fokus der sexuellen Aufklärung heute verändert hat. Es geht nicht mehr nur darum, Gefahren abzuwenden. War das Ziel der sexuellen Aufklärung früher vor allem, Geschlechtskrankheiten oder Teenagerschwangerschaften zu verhindern, will man heute Menschen dazu ermächtigen, mit ihrer Sexualität selbstbestimmt und angstfrei umzugehen. Das ist ein neuzeitliches Phänomen, konservative Kreise stehen diesbezüglich noch immer auf die Barrikaden. Noch nie war das Aufklärungsangebot für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene so groß. Trotzdem ist eine generelle Unsicherheit geblieben. Sexuelle Bildung ist deshalb noch immer eine Notwendigkeit, sagt die Psychologin Caroline Fux. „Das große Tabu heute ist die Lust.“

 

Do, 14.1., 10:45 – 11:30 Uhr, ZDF info
Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle: Falsche Fährten: Der Fall Walter Sedlmayr (Dokumentation, D 2019)

Juli 1990. Ein Mann wird in seiner Wohnung brutal ermordet. Das Opfer: der bayerische Volksschauspieler Walter Sedlmayr. Sein größtes Geheimnis kommt nun ans Licht. Der Vorzeige-Bayer war homosexuell. Damals ein Riesenskandal. Sedlmayr lag gefesselt im Bett – daneben: Kondome, eine Peitsche. Was ist hier geschehen? Wer hat Walter Sedlmayr umgebracht? Zwei Kriminal-Experten rollen den spektakulären Fall noch einmal auf. Die Psychologin Katinka Keckeis arbeitet im Gefängnis mit gefährlichen Straftätern. Der ehemalige Profiler Axel Petermann war fast 30 Jahre lang als Mordermittler tätig. Die beiden folgen den Spuren des Walter Sedlmayr. Walter Sedlmayr, am 6. Januar 1926 in München geboren, war der Inbegriff eines Parade-Bayern. Sein Vater, ein Tabakhändler, war der Typ Bayer, den er später in seinen Rollen immer gespielt hat. Schauspielerisch gelingt Sedlmayr 1971 als Leibkoch von Ludwig II. der Durchbruch. Die Mischung aus Dokumentation und Fiktion macht ihn schlagartig bekannt. Er wird Star zahlreicher Fernsehserien und zum Inbegriff des kleinen Grantlers mit dem großen Herzen. Jeder kennt ihn als Revierleiter der „Polizeiinspektion 1“ oder als „Millionenbauer“ Josef Hartinger. Er wird zum Gesicht einer bekannten Brauerei und zum Highlight auf dem Münchner Nockherberg. Ins Visier der Ermittler gerät zuerst der Privatsekretär Sedlmayrs, der ein falsches Testament präsentiert. Mehr und mehr konzentriert sich der Verdacht dann auf den Ziehsohn des Schauspielers, der bei seinem Gönner in Ungnade gefallen ist. Zwei Jahre nach der Tat wird ihm und seinem Halbbruder der Prozess gemacht. Am 21. Mai 1993 werden sie zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Ihre Täterschaft streiten sie ab. Am 24. Juli 1993 bestätigt der Bundesgerichtshof das Urteil, die Revision wird verworfen, die Wiederaufnahme nicht bestätigt. Seit 2008 sind beide Brüder wieder frei. Ihre Strafe haben sie abgesessen. 2018 wollten sie vor Gericht erreichen, dass ihre Namen aus online archivierten Pressetexten verschwinden. Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte spricht ihnen dieses Recht nicht zu. Ihre beiden Namen werden immer untrennbar mit dem Mord an Walter Sedlmayr zusammenhängen.

 

Do, 14.1., 16:20 – 17:10 Uhr, NDR
Leopard, Seebär & Co. (169): Adrenalinschub im Löwengehege (Dokumentation, D 2017)

Die drei kürzlich im Vogel-Revier geschlüpften Storchenkinder fressen noch keinen ganzen Fisch. Darum bereitet Tierpfleger Sebastian Behrens kleine Häppchen vor, die er dem Nachwuchs direkt am Nest serviert. Zur Auswahl stehen Stint, Heuschrecken und Mehlwürmer, ein Festmahl! Die noch etwas zerrupft aussehenden Störche entwickeln sich prächtig, auch dank des schwulen Storchenpaares, das sich hervorragend als Ersatzeltern macht.

 

Do, 14.1., 20:15 – 21:10 Uhr, ZDF neo
Years and Years: 2019 (Serie, GB 2019)

Großbritannien 2019: In einer Talkshow im TV schockiert die Politikerin Vivienne „Viv“ Rook mit kontroversen Aussagen zum Nahost-Konflikt und dem Tod Angela Merkels. Zur selben Zeit bringt Rosie Lyons in Manchester Lincoln, ihren zweiten Sohn, zur Welt. Die Lyons kommen im Krankenhaus zusammen und begrüßen das neue Familienmitglied. Vor dem Hintergrund des TV-Auftritts der Populistin steht die Frage, wie Lincolns Leben sein wird. Zeitsprung ins Jahr 2024: In London sorgen sich Stephen Lyons und seine Frau Celeste um ihre Tochter Bethany, die erklärt, sie will transmenschlich werden. In Manchester ist Daniel Lyons inzwischen mit seinem langjährigen Freund Ralph verheiratet. Hals über Kopf verliebt Daniel sich jedoch in den aus der Ukraine geflüchteten Viktor. Als die Lyons wie jedes Jahr zum Geburtstag der Großmutter zusammenkommen, werden sie von einem Anruf von Edith Lyons, der weltreisenden Aktivistin überrascht, die sich momentan in Hong Sha Dao aufhält. Noch während Ediths Anruf verändert sich die Weltlage so dramatisch, dass nichts mehr so sein wird wie bisher.

 

Do, 14.1., 21:10 – 22:10 Uhr, ZDF neo
Years and Years: Unter Schock (Serie, GB 2019)

Die Welt erholt sich nur langsam von den dramatischen Ereignissen. Daniel will sich mit Viktor ein neues Leben aufbauen, er ahnt jedoch nicht, wozu sein Ex-Mann Ralph fähig ist. Edith kehrt endgültig nach Hause zurück und begleitet ihre Schwester Rosie zu einer politischen Kundgebung von Viv Rook, deren Energie und Leidenschaft sie mitreißt. Viv wird zur Abgeordneten gewählt. Celeste verliert aufgrund von künstlicher Intelligenz ihre Arbeitsstelle als Buchhalterin. Doch das ist nicht ihre einzige Sorge: ihre gerade volljährig gewordene Tochter Bethany lässt sich kybernetische Implantate in ihre Hand einpflanzen und erhält ihre erste Arbeit im Bereich Data-Mining. Um künftig mit weniger Gehalt auszukommen, verkaufen Stephen und Celeste ihr Haus für 2,6 Millionen Pfund, von denen ihnen nach Begleichung der Hypothek noch 1,2 Millionen bleiben. Sie zahlen die gesamte Summe auf ihr Bankkonto ein. Als sie am nächsten Morgen aufwachen, erleben sie eine Katastrophe. Durch die Insolvenz einer US-amerikanischen Investmentbank wurde eine Finanzkrise ausgelöst, die ihren Ruin bedeutet.

 

Do, 14.1., 22:10 – 23:05 Uhr, ZDF neo
Years and Years: Charisma (Serie, GB 2019)

Die Schicksalsschläge in der Familie häufen sich: Stephen und Celeste stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Daniel ahnt nicht, dass sein Ex-Mann für Viktors Abschiebung verantwortlich ist. Er versucht um jeden Preis, seine große Liebe Viktor nach Großbritannien zurückzuholen, denn Viktor entgeht wegen seiner in der Ukraine inzwischen illegalen Homosexualität nur knapp der Verhaftung. Aber Viktor schafft es, illegal nach Spanien einzuwandern. Dort will er Asyl beantragen. Wird er zu Daniel nach London zurückkehren können? Nach Celeste verliert auch Rosie ihren Job und Edith wird von ihrem früheren Leben als Aktivistin eingeholt. Trotz ihrer Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten rücken die die Geschwister eng zusammen, als sie erfahren, dass ihr Vater Vincent gestorben ist. Genau an dem Tag, als Viv Rook die Macht ergreift, wird Vincent Lyons beerdigt. Während der Trauerfeier werden die Geschwister mit schmerzhaften Tatsachen ihrer Kindheit konfrontiert. Zurück in London bringt Bethanys Technologie-Besessenheit sie in große Gefahr.

 

Do, 14.1., 23:05 – 0:05 Uhr, ZDF neo
Years and Years: Wahre Liebe (Serie, GB 2019)

Die Ereignisse in ganz Europa überschlagen sich. Edith unterstützt ihren Bruder Daniel bei seinem Vorhaben, Viktor zurück nach Großbritannien zu holen. Da die linksextremistische neue Regierung in Spanien alle Migranten abschieben lässt, will Daniel seine große Liebe Viktor illegal in das Vereinigte Königreich zurückbringen. Noch ahnt niemand, zu welcher Katastrophe es kommen wird. Rosie macht sich mit ihrem neuen Freund selbstständig. Derweil liegt Stephen im Krankenhaus, da er aus finanzieller Not an einer Medikamentenstudie teilnimmt. Doch es gibt Probleme, das Medikament löst starke Nebenwirkungen bei ihm aus. Als er das Krankenhaus wieder verlassen kann, fliegt auch seine Affäre mit einer anderen Frau auf und es kommt zum Eklat. Die britische Regierung zerbricht und Viv Rook ist ihrem Ziel zum Greifen nah: Sie will Premierministerin werden.

 

Do, 14.1., 0:05 – 1 Uhr, ZDF neo
Years and Years: Herrschaft (Serie, GB 2019)

Die Populistin Viv Rook hat es geschafft: Sie ist zur Premierministerin gewählt worden, und die neue Ordnung in Großbritannien nimmt Gestalt an. Seit der dramatischen illegalen Einreise, die Daniel mit seinem Leben bezahlt hat, hält sich Viktor in London auf. Edith erfährt durch ihn, dass in Großbritannien angeblich Menschen auf mysteriöse Weise spurlos verschwinden und beginnt, nachzuforschen. Unterdessen steigt die Kriminalität in Rosies Wohnviertel in Manchester, weswegen mehrere Kontrollpunkte errichtet und das Wohnviertel von der privatisierten Polizei abgesperrt wird. Außerdem verliert sie die Zulassung für ihr fahrendes Unternehmen. Die klimatischen Bedingungen verschlechtern sich zunehmend und es kommt zu verheerenden Überschwemmungen. Diejenigen, die dadurch ihr Zuhause verloren haben, flüchten in andere Teile des Landes und benötigen Unterkünfte. Menschen sind aufgerufen, zu helfen. Auch Muriel soll gegen ihren Willen Flüchtlinge aufnehmen. Stephen, der wegen der Finanzkrise seine Arbeit als Finanzberater verloren hat, hält sich mit mehreren schlecht bezahlten Jobs über Wasser. In seiner Not ruft er seinen alten Schulfreund Woody an und hofft auf dessen Hilfe. Tatsächlich bekommt er eine Stelle als dessen Assistent. Doch Woody ist offensichtlich in kriminelle Geschäfte verwickelt. Wie weit wird Stephen gehen, um seine Existenz zu retten? Bethany erhält ein Hirn-Implantat, wodurch sie direkt in das Internet eintauchen, aber auch ihre Familie beschatten kann. Dabei macht sie eine erschütternde Entdeckung über ihren Vater, die sie in einen schweren Gewissenskonflikt bringt.

 

Do, 14.1., 1 – 2 Uhr, ZDF neo
Years and Years: Erlösung (Serie, GB 2019)

Während sich die neue Regierung um Viv Rook zu einem Regime entwickelt hat, das immer größeren Einfluss auf das Leben der Bevölkerung nimmt, spitzt sich die Situation der Lyons dramatisch zu. Bethany rückt mit der erschütternden Wahrheit über ihren Vater Stephen heraus. Stephen hat illegal den Computer seiner Firma genutzt und Viktors Verlegung in eines der berüchtigten Lager für Migranten veranlasst, aus Rache für den Tod seines Bruders Daniel. Edith, deren Nachforschungen zu den Lagern schlimme Zustände offenbarten, bricht mit ihrer Freundin Fran zu einer selbstmörderischen Mission auf. Werden sie Viktor retten können? Auch Rosie, motiviert von Muriels inspirierender Meinung und Daniels Mut, für die Liebe den Tod zu riskieren, ergreift radikale Maßnahmen gegen die Abriegelung ihres Wohnviertels.

 

Fr, 15.1., 9:30 – 10 Uhr, ARD alpha
RESPEKT – Demokratische Grundwerte für alle!: Deutschrap – erfolgreich gegen Diskriminierung? (Reportage, D 2019)

Malcolm Ohanwe ist Journalist, hauptsächlich schreibt er über Musik. Und er kämpft gegen Diskriminierung. Seine Waffe ist die Feder. Als er sich für diesen Weg entschied, gab er einen anderen Karriereplan auf: Deutschrapper werden. Auch Deutschrap wird oft als Waffe gegen Diskriminierung gesehen. Aber ist das tatsächlich so? Was kann Deutschrap im Kampf gegen Diskriminierung bewirken? Diese Fragen hat Malcolm Rapper*innen und Journalist*innen gestellt. U. a. kommt die queerfeministische Kurdin Ebow zu Wort. Auch sie will mit Rap ihre Erfahrungen verarbeiten und Diskriminierung bekämpfen.

 

Fr, 15.1., 20:15 – 21:15 Uhr, ZDF
Die Chefin: Heilung (Serie, D 2021)

Drei Schüsse auf offener Straße, der Arzt Dr. Joachim Schober ist sofort tot, sein Bekannter kann unerkannt flüchten – die Rache eines falsch behandelten Patienten? Die Spurenlage am Tatort ist für Vera Lanz und ihr Team dünn. Die Zeugenaussagen vage. Im anliegenden Wohnhaus hat niemand etwas gesehen. Und doch gibt es dort eine Verbindung zu Schober. Die Psychotherapeutin Janneke Blumberg behandelt auch Patienten Schobers. War der unbekannte Begleiter Schobers ein Patient Blumbergs? Auf einem Phantombild erkennt die Therapeutin den jungen Mann nicht. Kann Vera ihr glauben? Und muss die Kommissarin Schobers Mörder im Kreis seiner Patienten suchen? Die Vernehmung der Arzthelferin Natalie Lautner legt das nahe. Eine Drohung hatte Schober bereits vor Tagen erhalten: Ein Galgenstrick kam per Post in einem Päckchen. Fingerabdrücke führen die Polizisten zu Leander Fleming, der ein unbekanntes Fachgebiet des Arztes aufdeckte: Schober hatte homosexuelle Patienten mit einer „Konversionstherapie“ behandelt.

 

Fr, 15.1., 20:15 – 21:45 Uhr, rbb
Las Vegas an der Spree – Glamour, Stars und Girls im Friedrichstadt-Palast (Dokumentation, D 2019)

Der Berliner Friedrichstadt-Palast feierte vor kurzem 100. Geburtstag. Publikumslieblinge wie Helga Hahnemann und Mireille Mathieu sowie legendäre Bands wie Abba und die Puhdys traten hier auf. Revue und Show an der Spree – das ist der Berliner Friedrichstadt-Palast bis heute. Wiens Operettenstar Dagmar Koller, der Berliner Modedesigner Michael Michalsky, Sängerin Dagmar Frederic, die Schauspieler Julia Richter und Walter Plathe sowie Solotänzer Rainer Genss erzählen von ihren ganz persönlichen Erlebnissen im Palast.

 

Fr, 15.1., 22:15 – 0 Uhr, RTL
Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow (Show, D 2021)

Wer meistert die Prüfungen? Wer holt das „goldene Ticket“? Auf welche Dschungelhighlights wird zurückgeblickt? Im Januar machen wir es uns in Deutschland dschungelig! Täglich live wird in der neuen Event-Show „Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow“ der erste Camper für die 15. Jubiläumsstaffel 2022 in Australien gesucht. In den Live-Shows wird dabei mit Studiogästen auch auf die Highlights der vergangenen 14 Staffeln zurückgeblickt. Wegen Corona findet eine neue, spannende Dschungelshow in Deutschland statt und alle Kakerlakenfreunde können sich auf ein großes Spektakel freuen. Für die prominenten Dschungelcamp-Bewerber beginnt eine nie dagewesene Challenge in Deutschland. Doch nur einer von ihnen löst im großen Finale am Freitag, 29. Januar 2021, 22:15 Uhr, das „goldene Ticket“ für „Down Under“. Welche fröhlichen Selbstdarsteller treten an? Wer von den Wannabe-Australiern setzt sich gegen die Konkurrenz durch und überzeugt die Zuschauer, 2022 um die Dschungelkrone in Australien zu kämpfen?

Das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich führt, mit gewohnt pointierten Moderationen, durch die Liveshows. Auch in Deutschland ist eine Dschungel-Show ohne Dr. Bob undenkbar: Deutschlands wohl berühmtester Australien-Experte ist fester Bestandteil jeder Liveshow und schätzt die IBES-Bewerber ein.

© RTL

 

Fr, 15.1., 22:30 – 23:15 Uhr, ZDF info
ZDF-History: Corona, Aids & Co. – Virus oder Verschwörung? (Dokumentation, D 2020)

Gerät die Welt durch eine Pandemie ins Wanken, blühen die Verschwörungstheorien. Das war auch in vergangenen Epochen so. „ZDF-History“ blickt auf aktuelle und historische Seuchen. Hinter Corona steckt Bill Gates. Oder stammt das Virus doch aus einem US-Biowaffenlabor, wie damals HIV? Versuchen dunkle Mächte, durch Verseuchung die Menschheit zu beherrschen? In Zeiten der Bedrohung suchen viele nach einfachen Wahrheiten. Je unbekannter eine Krankheit, umso mehr blühen Desinformation, Lüge und Verwirrung. Durch die neuen Medien verbreiten sich Verschwörungstheorien meist schneller als die Krankheit selbst – und damals wie heute zielen sie auf angebliche Sündenböcke. Das Coronavirus und seine dramatischen Folgen erschüttern derzeit die Welt. Die Erforschung des Krankheitserregers hat höchste Priorität. Doch während wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse erst langsam Gestalt annehmen, glauben viele Menschen, die Ursache für die Pandemie bereits zu kennen: Das Virus sei das Resultat einer Verschwörung. Viele Zutaten aus der Geschichte der Verschwörungstheorien, wie missglückte Laborversuche oder das Wirken dunkler Mächte, tauchen auch in der aktuellen Corona-Krise auf. Im Irak verbreitete ein politischer Kommentator die These, bei der Pandemie handele es sich um ein amerikanisch-jüdisches Komplott. In Russland und dem Iran wurden wiederum Gerüchte verbreitet, bei der Pandemie handele es sich um einen US-Angriff mit biologischen Waffen. Für Experten ist das keine Überraschung. Die Geschichte kennt viele Beispiele. Bei einer unheimlichen Bedrohung einen Schuldigen zu suchen, scheint bei vielen Menschen ein bewusster oder unbewusster Reflex zu sein. Das Unbekannte macht Angst, und je komplexer eine Gefahrenlage ist, desto vehementer erfolgt die Suche nach einfachen Erklärungen. Die vielen Unbekannten der aktuellen Corona-Krise sind ein perfekter Nährboden für Gerüchte und Verschwörungsmythen.

 

Fr, 15.1., 0:15 – 1 Uhr, rbb
Musikladen – Manfred Sexauer präsentiert Hits der 70er und 80er (Folge 82) (Musik, D 1983)

In der heutigen Ausgabe vom „Musikladen“ treten u. a. auf: Grace Jones, Gloria Gaynor, Barry Manilow, Village People – angesagt von Thomas Gottschalk. Durch die Sendung führt Manfred Sexauer.

 

Sa, 16.1., 6:30 – 7:15 Uhr, tagesschau24
Der Virus und ich ‑ Leben mit HIV (Dokumentation, D 2020)

Melanie ist 23, als ihr Exfreund sie wissentlich mit HIV infiziert. Nach dem Schock der Diagnose bricht sie die Zelte in ihrem Heimatland Deutschland ab und taucht in der Schweiz unter. Jahrelang weiß nur ihr engster Familienkreis von der Krankheit. Heute, 13 Jahre nach der Infektion, will Melanie das Versteckspiel beenden und einen „normalen“ Umgang mit der Diagnose HIV finden. Menschen, die ihr früher wichtig waren, sollen endlich eingeweiht und wieder Teil ihres Lebens werden. Melanie plant in ihrem Heimatort in Deutschland eine Party, die diesen Wandel einläuten wird. Eine „Party aufs Leben“. Auch alte Freunde werden kommen, mit denen sie noch nie über ihre Infektion gesprochen hat. Rückhalt für diesen neuen Umgang mit ihrer HIV-Diagnose gibt ihr Tobias, seit zwei Jahren der Mann an Melanies Seite. Trotz ihrer Infektion wollen die beiden sich ein ganz normales Leben aufbauen, mit allem, was dazu gehört. Durch die starken Medikamente, die Melanie nimmt, ist sie nicht ansteckend. Jetzt soll auch ein gemeinsames Kind Teil dieser neuen Zukunft werden. Die Angst, dass das Kind auch HIV-positiv werden könnte, ist groß. Doch Melanies Wunsch, Mutter zu werden, ist stärker. Menschen hautnah begleitet Melanie auf ihrer Suche nach Normalität. Mit beeindruckender Offenheit lässt Melanie die Zuschauer teilhaben an ihrem Schmerz durch die HIV-Infektion, an ihrer Nervosität beim Offenlegen der Diagnose und ihrer Sehnsucht und Angst beim Projekt Kinderwunsch. Der Film erzählt eine zutiefst persönliche und berührende Geschichte einer Frau, die sich traut, ein normales Leben trotz HIV einzufordern.

 

Sa, 16.1., 7:15 – 8 Uhr, SWR
Planet Schule: Was glaubt Deutschland? Wie wir lieben (Reportage, D 2015)

Wie sehr bestimmen religiöse Vorstellungen das Liebesleben? Ein buddhistisches Paar findet seinen Seelenfrieden im Tantra-Studio. Sex vor der Ehe war für das muslimische Ehepaar Cihan und Serife Aktas kein Thema. Der evangelische Pfarrer Ulrich Bock brauchte lange, bis er sich zu seiner Homosexualität bekannte. Andrea und Matthias Lange kommen aus streng christlichen Familien, in denen Scheidung nicht vorgesehen war und gehören heute mit ihrer Patchwork-Familie einer baptistischen Gemeinde an. Reporter Steffen König quer durch Deutschland und trifft dabei Paare mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit.

 

Sa, 16.1., 8:45 – 9:30 Uhr, ZDF neo
Terra X: Faszination Erde – mit Dirk Steffens: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten (Dokumentation, D 2018)

Hektisches Treiben und Kreischen mitten im dichten Urwald nördlich des Kongoflusses: Hier gehen unsere nahen Verwandten – die Schimpansen – gerade auf die Jagd. Doch um Nahrung geht es nicht: Die Tiere wollen Eindringlinge vertreiben. Im Norden des Kongobeckens herrscht Krieg unter den Primaten – die Schimpansen sind aggressiv, sie töten – und sie sind Kannibalen. Doch es gibt eine andere Art, die uns ebenso nah verwandt ist und die den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich sieht: die Bonobos. Sie leben in den Wäldern südlich des Kongoflusses. Und sie sind ganz anders als die Schimpansen. Die Anführer sind Weibchen. Wenn es in der Gruppe Konflikte gibt, lösen sie die Bonobos auf eine ganz eigene Art – mit Sex. Bonobos haben sieben Mal häufiger Sex als Schimpansen. Und bei den Bonobos kann jeder mit jedem Sex haben: Es gibt heterosexuelle und homosexuelle Kontakte, Sex zwischen Individuen unterschiedlichen Alters und sogar manuelle Stimulation zur Befriedung von Streitigkeiten. So bauen die Bonobos Spannungen ab. Sie gelten als die „Hippies“ unter den Primaten. Doch warum verhalten sich Schimpansen aggressiv und Bonobos friedlich? Dirk Steffens begibt sich mit Forschern auf einen tagelangen Fußmarsch in den abgelegenen Dschungel des Kongobeckens, um den Verhaltensunterschieden auf die Spur zu kommen.

 

Sa, 16.1., 12:55 – 13:45 Uhr, ONE
Kroymann – Der Geburtstag (Comedy, D 2019)

Ein Geburtstag, einer mit einer Null am Ende und auch noch einer 7 am Anfang: Die Schauspielerin und Satirikerin Maren Kroymann wird stolz 70 Jahre alt und bereitet ihren Geburtstag vor. Aber da hat sie die Rechnung ohne Annette Frier gemacht. In „Kroymann: Der Geburtstag“ organisiert die Eventplanerin mit oder manchmal auch gegen Marens Willen die große Feier. Eingeladen wird natürlich die halbe Film- und Fernsehbranche. Der Weg zur Party entwickelt sich aber zum wahren Spießrutenlauf: Maren Kroymann und Annette Frier gehen keiner Wahrheit aus dem Weg bei ihren Diskussionen um Zahlen auf Geburtstagstorten, Liebessünden in den Siebzigern oder politisch korrekter Ernährung beim Catering. „Kroymann: Der Geburtstag“ präsentiert die besten Sketche des Formats und Maren Kroymann glänzt in verschiedensten Rollen: als Göttin, die die testosterongeschwängerte Welt vor dem Untergang bewahren will, oder als Ärztin, die auch mal die Diagnose „AfD positiv“ stellt, oder als Beraterin für männliche Kollegen, die dem korrekten Machtmissbrauch fröhnen wollen, wobei Machtmissbrauch natürlich nicht nur was für Männer sein muss – Sketche, die sich zu Publikumslieblingen entwickelt haben. Die Eheleute Macron sind natürlich mit von der Partie. Das Wiedersehen mit Stars wie Cordula Stratmann, Jasmin Gerat, Peter Lohmeyer, Max Bretschneider und Peter Heinrich Brix und vielen anderen garantiert bissige Gesellschaftskritik und entblößende Alltagsbeobachtungen.

 

Sa, 16.1., 20:15 – 21:45 Uhr, WDR
Tatort: Alter Ego (Spielfilm, D 2012)

Der Student Kai Schiplok wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden, nackt und nur mit einem Tuch verhüllt. Erste Spuren deuten auf ein Eifersuchtsdrama hin. Das Mordopfer war bekannt für seinen lockeren Lebenswandel. Darunter hat sein Exfreund Lars Bremer offensichtlich gelitten. Daniel Kossik muss sich derweil erst einmal an Fabers Ermittlungsmethoden gewöhnen: Wenig begeistert ist er, dass sein Chef ihn zu verdeckten Ermittlungen in eine Schwulenbar beordert, obwohl er doch eigentlich Tickets fürs Stadion hat. Hätte nicht die Kollegin Martina Bönisch den Chefposten übernehmen können? Sie wäre doch eigentlich dran gewesen. Ganz andere Sorgen beschäftigen Nora Dalay. Ob es wirklich eine gute Idee war, die letzte Nacht mit ihrem Kollegen Daniel zu verbringen? Zumal sie gemeinsam im beruflichen Umfeld des Mordopfers ermitteln. Die Spurensuche führt die Kommissare in ein Dortmunder High-Tech-Unternehmen, wo das Mordopfer zuletzt ein Praktikum gemacht hatte. Bei Firmenchef Dr. Hendrik Strehlsen und dessen Mitarbeiter Sebastian Lesniak hinterließ Schiplok einen bleibenden Eindruck. Da geschieht ein zweiter Mord. Wieder ist der Tote nur mit einem Tuch bedeckt.

 

So, 17.1., 10:30 – 11:15 Uhr, ZDF info
Mysteriöse Kriminalfälle der DDR: Tödliche Liebe (Dokumentation, D 2020)

Wenn Gefühle außer Kontrolle geraten, kann das tödlich enden – Verbrechen aus Leidenschaft gab es immer und überall. Doch die Staatsideologen der DDR taten sich schwer damit, das zu akzeptieren. Die Folge „Tödliche Liebe“ der Doku-Reihe „Mysteriöse Kriminalfälle der DDR“ bringt Licht ins Dunkel der Kriminalgeschichte des Arbeiter- und Bauernstaates und fokussiert dabei auf Morde aus sexuellen Motiven. Doch jeder Fall erzählt auch ein Stück Geschichte. Authentische Dokumente aus dem umfangreichen Stasi-Unterlagen-Archiv, Zeitzeugen, Ermittler und Experten zeigen auf, unter welchen Umständen diese Fälle aufgeklärt wurden. Politisch heikel ist u. a. der Mordfall an einem hochrangigen DDR-Diplomaten, dem sein sexuelles Doppelleben zum Verhängnis wurde. Anlass für die Doku, die Akzeptanz von Homosexualität auf beiden Seiten der Mauer historisch zu thematisieren.

 

So, 17.1., 23:20 – 23:50 Uhr, SWR
Käpt'ns Dinner: Maren Kroymann (Talk, D 2019)

Talk bei Tee, Rollmops und Leberwurstschnittchen: Michel Abdollahi empfängt die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann auf der Kommandobrücke eines alten U-Boots im Hamburger Hafen. Eine halbe Stunde Talk zwischen Torpedos und Stahl, zur Lage der Nation und allem, was sonst noch wichtig ist. Was wäre anders, wenn sie ein Mann wäre? Was ist leichter geworden, seitdem sie lesbisch lebt? Und warum stecken Alice Schwarzer und Angela Merkel unter einer Decke? Maren Kroymann befindet sich derzeit in der vielleicht besten Phase ihres Lebens. Mit ihrer Satiresendung 'Kroymann' heimst sie einen Preis nach dem anderen ein und ist dafür jetzt schon zum zweiten Mal für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Als Schauspielerin ist sie sehr präsent, und nebenbei tourt sie mit ihrem Gesangsprogramm ‚In My Sixties‘ durch die Republik. Und das alles, obwohl sie, theoretisch, sich so langsam und ganz entspannt auf die Rente vorbereiten könnte. Von wegen: Sie war immer ein Spätzünderin. Sagt sie zumindest von sich selbst. Beim ‚Käpt'ns Dinner‘ im U-Boot wird's eng und intensiv und persönlich, jenseits aller Geschlechterrollen.

 

So, 17.1., 23:50 – 0:20 Uhr, SWR
Kroymann (Sketch-Comedy, D 2020)

Sketch-Comedy mit Maren Kroymann.

In der neuen Folge der Sketch-Comedy „Kroymann“ ist Maren Kroymann u. a. mit Marleen Lohse, Rainer Bock und natürlich Annette Frier wieder damit beschäftigt, komisch und entlarvend die Welt zu sezieren. Wunderbar absurd erscheint zum Beispiel, dass es Agenturen geben könnte, die Alibi-Eheleute an prominente Homosexuelle vermittelt. Mit einer bitteren Wahrheit bringt es der Agenturchef auf den Punkt: „In Deutschland ist es eigentlich überhaupt kein Problem, wenn Sie homosexuell sind. Es darf halt nur keiner wissen.“ Er weiß, wovon er spricht – als ehemaliger Fußballprofi. In einem anderen Sketch beklagt sich der Chef eines mittelständischen Unternehmens über die Personalstruktur. Sein Ziel: Seine Firma braucht mehr Diversität. Die Mitarbeiter sind alle weiß, männlich und blond. „Also das kann doch wohl nicht so schwer sein, einen ordentlichen Ausländer zu finden“. Ein Fazit der Besprechung: „Was ist, wenn wir das mit den Ausländern aufs nächste Jahr schieben und erstmal nach Schwulen gucken? Das zählt doch auch, oder nicht?“ Außerdem glänzt Maren Kroymann in der Rolle als Oma, die ihre Enkelin zum Umzug aufs Land verführen will – schließlich winken dafür eine Prämie und ein zwölfteiliges Messerset. Oder als knallharte Polizistin, die eine Mutter der unbezahlten Pflegearbeit überführt, weil sie sich um ihre Kinder, Obdachlose und ihre bettlägerige Mutter kümmert. Der Ermittlerin erwartet da ein hartes Urteil: „Kurklinik. Schwarzwald oder Ostsee. Es sei denn, Sie erwischen Richter Geuel. Seine Schwester hat ein Spa-Hotel in Südtirol.“

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