Kultur
   4 Wochen
Foto: Sebastian Geyer

QueerScreen - 23.08.–29.08.21

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille.

Mo, 23.8., 7:30 – 8:13 Uhr, ZDF info
Vermisst im Gay Village – Serienmorde in Toronto (Dokumentation, CDN 2019)

Januar 2019: Ganz Kanada hält den Atem an, als Serienmörder McArthur acht Morde gesteht. Wie konnten seine Gewalttaten an homosexuellen Männern fast zehn Jahre lang unentdeckt bleiben? Viele der Opfer waren Migranten aus Ländern, in denen Homosexualität strafbar ist. Auf ihrer Suche nach Schutz und Identitätsfreiheit trafen sie auf McArthur. Die LGBTQ-Community beklagt polizeiliche Systemunzulänglichkeiten in der Aufklärung von Vermisstenfällen. Interviews mit Mitgliedern der LGBTQ-Community, Aktivisten, Polizisten und dem Bürgermeister Torontos werfen Schlaglichter auf die vielschichtige Spurensuche der unerzählten Kriminalgeschichte von Torontos „Gay Village“.

 

Mo, 23.8., 9 – 9:45 Uhr, ZDF info
Fatale Zusammentreffen: Die Traumfrau (Serie, USA 2018)

Für ihre Freunde sind sie das perfekte lesbische Paar. Doch die Liebesgeschichte von Crystal Parker und Danielle Dixon gipfelt in einem tödlichen Eifersuchtsdrama. Die Polizistin Crystal lebt mit Danielle zusammen, ihrer absoluten Traumfrau. Eine glückliche Beziehung, um die sie viele beneiden. Doch als Crystal eine alte Schulfreundin wiedertrifft, gerät das Glück ins Wanken. Was harmonisch beginnt, endet mit einem Verbrechen.

Die Serie erzählt spannende Mordfälle aus den USA. Es sind allesamt Wiedersehen mit tödlichen Folgen: Alltägliche Treffen setzen eine mörderische Kettenreaktion in Gang. Von jetzt auf gleich wird aus Liebe Hass, aus Familienmitgliedern oder Freunden werden Erzfeinde. Was als triviale Begegnung beginnt, endet mit einem kaltblütigen Verbrechen. Ermittler der Polizei und engste Bezugspersonen von Täter und Opfer erzählen die emotionalen Geschichten aus erster Hand.

 

Mo, 23.8., ab 20:15 Uhr, Sat.1
Promi Big Brother (Show, D 2021)

Es moderieren Marlene Lufen und Jochen Schropp.

Im Anschluss:

Promi Big Brother – Die Late Night Show (Show, D 2021)

Nachlese mit Melissa Khalaj und Jochen Bendel.

 

Mo, 23.8., 22:15 – 0:05 Uhr, Arte
The Crying Game (Spielfilm, GB 1992)

Fergus ist Freiwilliger für die Irische Republikanische Armee (IRA). Zusammen mit seinen Kameraden entführt er auf einem Jahrmarkt in Nordirland den englischen Soldaten Jody und bringt ihn als Geisel in ein verstecktes Bauernhaus. Sein Auftrag ist es, ihn zu bewachen und, sollte die britische Regierung nicht die Bedingung der IRA erfüllen, ihn zu erschießen. Doch Fergus macht genau das, was er in seiner Situation nicht tun sollte: Er baut eine vorsichtige Beziehung zur Geisel auf. Doch das Ultimatum läuft ab und das Unausweichliche rückt näher. Als der Moment der Exekution gekommen ist, reißt Jody sich los und rennt davon; Fergus, der es nicht über sich bringt, ihn rücklings zu erschießen, verfolgt ihn. Doch Jody läuft direkt vor einen britischen Panzer und wird überrollt. Fergus muss untertauchen. Er geht nach London, wo er unter dem Namen Jimmy auf einer Baustelle arbeitet. Und er sucht Dill auf, Jodys Freundin, denn er hatte ihm versprochen, sich um sie zu kümmern. Die beiden verlieben sich ineinander, ohne dass Dill etwas von Fergus Vergangenheit erfährt. Und auch sie hält eine Überraschung für Jimmy bereit: Dill ist Transvestitin, und – organisch zumindest – ein Mann. Jimmy ist zunächst geschockt, verwirrt, abgestoßen. Aber er empfindet immer noch was für sie, wie er feststellt, als seine IRA-Vergangenheit ihn einholt ...

Neil Jordan drehte mit „The Crying Game“ ein mitreißendes Melodram: Liebesgeschichte und raffinierter Thriller zugleich, handelt der Film von den Rollen, die Menschen spielen, von ihren Überzeugungen; den Krisen, die diese Überzeugungen wanken lassen, und von sexueller Identität. Ebenfalls großartig: der Titelsong von Boy George.

 

Mo, 23.8., 23:10 – 0:10 Uhr, TLC
Sex Tape England (1) (Serie, GB 2018)

Beziehungsprobleme? Fehlender Respekt? Flaute im Bett? Konflikte in der Partnerschaft können auf unterschiedlichste Weise behoben werden – zum Beispiel mit einem „Sex Tape“, wie die neue Doku-Serie zeigt. In jeder Folge treffen sich drei Paare mit einer Sexualtherapeutin, nachdem sie ihr Liebes- und Zusammenleben eine Woche lang gefilmt haben, und diskutieren über das, was sie sehen. Von Streitigkeiten über Tränenausbrüche bis hin zu Lach-Flashs: Beziehungen sind emotional stark aufgeladen. Und egal, ob es sich um hetero- oder homosexuelle Paare handelt – ihre Probleme ähneln sich sehr.

Drei Paare mit Beziehungsproblemen haben eine Woche lang ihre intimsten Momente mit Kameras aufgezeichnet und hoffen nun auf Unterstützung von Paartherapeutin Anjula Mutanda. Bei Nachtclubbesitzer Brian und Hostess Victoria, die seit knapp 3,5 Jahren zusammen sind, ist das aufregende Liebensleben einer frustrierten Langeweile gewichen. Und seit einem Jahr herrscht komplette Flaute im Bett. Obwohl die beiden erst um die 30 sind, fühlen sie sich wie ein altes Ehepaar und brauchen dringend Hilfe. Aber auch bei Aaron und Lebo, die erst seit einem Jahr eine Beziehung haben, läuft es nicht mehr rund.

 

Mo, 23.8., 23:50 – 0:20 Uhr, 3sat
37° – In der Abseitsfalle: Kein Coming-out im Fußball? (Dokumentation, D 2021)

Für viele ist Fußball alles, nur nicht schwul! Aber klar gibt es homosexuelle Spieler. Wie groß ist der seelische Druck, nicht offen zu seiner Sexualität stehen zu können? Wie hält man das aus? Thomas Hitzlsperger, Marcus Urban und Benjamin Näßler sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Coming-out – und darüber, wie wichtig ein offenes Bekenntnis für die Leistungsfähigkeit auf dem Platz und für das persönliche Glück ist.

Bislang gibt es keine Studie zur Anzahl der schwulen Spieler in der Bundesliga – und keinen aktiven deutschen Profispieler, der sich zu seiner Homosexualität bekannte. Thomas Hitzlsperger ist diesen Schritt bisher als Einziger gegangen. Das war 2014, allerdings erst nach seiner aktiven Spielerzeit. Als Fußballer hat er ganz oben mitgemischt: Mit dem VfB Stuttgart hat er 2007 die deutsche Meisterschaft gewonnen, mit der Nationalmannschaft wurde er Dritter beim „Sommermärchen“ – der Heim-WM 2006.

Seinem knallharten Schuss mit links verdankt er den Spitznamen „Hitz The Hammer“. Und straft damit all jene Lügen, die glauben, Schwule seien zu „weich“ für „echten Männersport“.

Es dauerte lange, bis sich der heute 38-Jährige seine Homosexualität eingestand. Als er mit dem Gedanken spielte, sich zu outen, rieten ihm die wenigen Eingeweihten dringend davon ab. „Du wirst es nicht aushalten', war ihre Sorge", erinnert sich Hitzlsperger. „Als Profispieler ist man ohnehin einem enormen Druck und der ständigen Öffentlichkeit ausgesetzt. Einen zusätzlichen Rucksack muss man erst mal tragen können.“ Marcus Urban hat der Druck und die innere Zerrissenheit wohl eine Karriere als Profifußballer gekostet. Als Jugendnationalspieler war er ein aufgehender Stern bei Rot-Weiß Erfurt, eines der großen Talente des ostdeutschen Fußballes. „Aber dass ich mich für Männer interessierte, wurde zu einem Riesenproblem für mich. Das darf nicht sein – ich bin Fußballer!“

Urban, der für sein ästhetisches und passgenaues Spiel gefeiert wurde, gab sich zunehmend aggressiv auf dem Platz, pöbelte manchmal sogar mit homophoben Beleidigungen. „Ich wollte mit keiner Geste verraten, dass ich schwul bin.“ Er hatte Angst vor dem Karriereende, Angst davor, zum Außenseiter zu werden. „Vor allem in der Kabine fühlte ich mich verdammt einsam. Ich war nie wirklich Teil der Mannschaft, habe einen großen Teil meiner Persönlichkeit vor allen versteckt, auch vor mir selbst. Das war ein ständiges Schwanken zwischen Selbsthass und Depression.“ Schließlich gab er den Traum vom Profifußball auf. „Ein Spiel hat 90 Minuten. Ein Leben, wenn's gut läuft, vielleicht 90 Jahre. Ich wollte lieber frei sein, als meine Sexualität und mein Wesen der Karriere wegen weiter zu verleugnen.“

Auch Benjamin Näßler hat jahrelang seine Homosexualität vor seiner Familie, seinen Freunden und seiner Mannschaft versteckt. Dabei spielte der heute 31-Jährige bloß in der Kreisliga in seiner schwäbischen Heimat. „Es ging eigentlich um nichts – und doch um alles. Ich wusste, was die Menschen in meiner Umgebung mit dem Wort 'schwul' assoziierten. Das war nie was Gutes.“ Benjamin Näßler tat alles, um nicht aufzufallen.

„Ich habe Freundinnen erfunden und mich machohaft benommen. Als mir alles über den Kopf wuchs, dachte ich sogar daran, mich umzubringen.“ Nach langen inneren Kämpfen fand er den Mut, sich zu seiner Homosexualität zu bekennen. 2017 heiratete er seinen langjährigen Freund. Und im Jahr 2020 wagte er sogar den Schritt an die Öffentlichkeit und setzt sich nun als amtierender „Mr. Gay Germany“ mit seinen Kampagnen „Doppelpass“ und „Liebe kennt keine Pause“ gegen Diskriminierung und Schwulenhass im Fußball ein. „Vor allem jungen Spielern will ich es leichter machen, sich zu outen und stolz auf sich zu sein. Im Fußball geht es um Erfolg, und dabei ist es völlig egal, wen du liebst!“

Welche Erfahrungen haben prominente Akteure der Branche mit Homophobie im Fußball gemacht? Das fragt „37°“ auch den Ex-Trainer und Technischen Direktor vom FC St. Pauli, Ewald Lienen, die beiden Bundesliga-Spieler Christopher Trimmel und Christian Gentner von Union Berlin sowie den St.-Pauli-Fan und Sänger der Band Kettcar, Marcus Wiebusch. Wo sehen sie die Ursachen für die Tabuisierung? Und welche Ansätze und Signale gibt es aktuell für mehr Toleranz und Diversität?

 

Mo, 23.8., 1:20 – 3:25 Uhr, ZDF
Das Traumschiff: New York, Savannah, Salvador da Bahia/Brasilien (Fernsehfilm, D 2011)

Ein blinder Passagier hat die Reise nach Salvador da Bahia angetreten. Meeresbiologe Clemens Kohl (Hape Kerkeling) hat die Schildkrötendame Hilde im Gepäck, die er an ihrem Geburtsort in die Freiheit entlassen will. Er glaubt, sie sicher und gut versorgt im Laderaum untergebracht zu haben, doch Schiffsarzt Dr. Sander kommt Kohl auf die Spur. Die beiden Männer versuchen einander auszutricksen – bis Dr. Sander ebenfalls sein Herz für Schildkröten entdeckt.

 

Mo, 23.8., 1:50 – 2:35 Uhr, TLC
Enthüllt! Jerry Springer deckt auf (7) (Serie, USA 2014)

Gary McMurtry alias „Brazon“ ist die bekannteste Drag-Queen in Columbus, Ohio. Auf dem Gipfel ihrer Bekanntheit wird sie von einem als Ninja-Kämpfer verkleideten Mann erstochen. Wird die Polizei den Mörder, der nun mit seinem Samurai-Schwert durch die Straßen von Ohio rennt, fassen? Star-Moderator Jerry Springer lüftet in dieser Doku-Serie den Vorhang und fühlt den skandalösesten Geschichten und grausamsten Verbrechen auf den Zahn.

 

Di, 24.8., 20:15 – 22:15 Uhr, WDR
Tatort: Blackout (Serie, D 2014)

Ein Mann wurde ermordet und in sexuell erniedrigender Situation zurückgelassen. Bei der Obduktion werden bei ihm K.O.-Tropfen diagnostiziert, das ist ungewöhnlich, denn meistens werden Frauen mit K.O.-Tropfen betäubt und missbraucht. Ein Fall, der Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) an die Nieren geht, vor allem, da sie selbst angeschlagen ist: erschöpft von den vielen Fällen, die sie schon bearbeitet hat; allein, weil Kopper bei seiner Cousine in Italien den Hochzeits-Musiker gibt und angestrengt, weil Koppers Vertretung, die junge Fallanalytikerin Johanna Stern, so gar nicht mit Lenas Arbeitsweise harmoniert. Johanna ist Theorie und Sachverstand. Lena ist Praxis und Bauchgefühl. Bei ihren Ermittlungen finden Lena Odenthal und Johanna Stern heraus, dass auch einige Fälle von jungen Frauen bekannt wurden, die mit Hilfe von K.O.-Tropfen vergewaltigt wurden.

 

Di, 24.8., ab 20:15 Uhr, Sat.1
Promi Big Brother (Show, D 2021)

Es moderieren Marlene Lufen und Jochen Schropp.

Im Anschluss:

Promi Big Brother – Die Late Night Show (Show, D 2021)

Nachlese mit Melissa Khalaj und Jochen Bendel.

 

Di, 24.8., 22:50 – 23:25 Uhr, Das Erste
All You Need: Der Umzug (Miniserie, D 2021)

Vince und Levo sind nicht nur beste Freunde, sondern wohnen auch seit Jahren zusammen in einer WG in Kreuzberg. Doch damit ist jetzt Schluss: Levo zieht zu seinem festen Freund Tom, der sich erst seit kurzem geoutet hat. Als Vince in einem queeren Club feiert, lernt er dort den wortkargen Fitnesscoach Robbie kennen. Vince lässt sich auf den rätselhaften Fremden ein und muss sich entscheiden, ob er seine Freiheit für Robbie aufgeben will. Tom entdeckt und genießt nach seiner langen Ehe das Gefühl von Freiheit, während Levo das gemeinsame Haus einrichtet und an Kinder denkt.

 

Di, 24.8., 23:25 – 23:50 Uhr, Das Erste
All You Need: Der Gast (Miniserie, D 2021)

Um die Haushaltskasse aufzubessern, vermietet Vince das freie WG-Zimmer über ein Ferienwohnungsportal an einen gutaussehenden Israeli. Robbie kocht vor Eifersucht, auch weil er merkt, dass er mit dem sprachbegabten und gebildeten Vince nicht mithalten kann. Unterdessen bittet Levo Tom darum, dessen Sohn Nick endlich kennenzulernen.

 

Di, 24.8., 23:50 – 0:15 Uhr, Das Erste
All You Need: Damals (Miniserie, D 2021)

Ein Jahr zuvor. Tom und Levo treffen sich noch heimlich in einem Hotel. Tom wird sich über seine Homosexualität klar. Während sich Levo ernsthaft in ihn verliebt, muss er sich erstmal befreien und sieht in Levo zunächst keine Zukunft.

 

Di, 24.8., 23:55 – 0:30 Uhr, ZDF neo
Andere Eltern (5) (Comedy, D 2021)

Sex. Darum geht es bei einem Elternabend, der in der Kneipe endet. Dabei stößt Nike auf eine überraschend naheliegende Lösung für ihr Kinderband-Projekt. Yaa hingegen ist von Lösungen weit entfernt. Während Gatte Björn vor der Lokalpresse heiße Luft von sich gibt, entdeckt sie eine ihr bis dahin unbekannte Form praller Erotik. Und Nike stellt die existenzielle Frage: Wo ist meine Tochter?

 

Di, 24.8., 0:15 – 0:40 Uhr, Das Erste
All You Need: Identitäten (Miniserie, D 2021)

Vince und Robbie haben unterschiedliche Ansichten von einer Beziehung. Vince zögert, als Robbie ihn in aller Öffentlichkeit küssen will. Vince macht ihm klar, dass er nicht nur schwul ist, sondern auch schwarz und mit den Vorurteilen der anderen zu kämpfen hat. Es kommt zum Streit. Levo nimmt Tom das erste Mal in einen Fetischladen mit und Tom fragt ihn, ob er auch offen für andere Konstellationen wäre.

 

Di, 24.8., 0:30 – 1:05 Uhr, ZDF neo
Andere Eltern (6) (Comedy, D 2021)

Draußen in der Wildnis überschlagen sich die Ereignisse. Schamane Franz hat in die Schwitzhütte geladen, um den Gruppengeist der disparaten Truppe zu stärken. Nach dem Tanz ums Feuer offenbaren sich Brände, die nur mit Alkohol zu löschen und am nächsten Tag auszuschwitzen sind. Was dabei aus den Poren quillt, schlägt selbst den untersensiblen Lars in die Flucht. Aber immerhin: Dokumentarfilmerin Ini und ihre Tochter Nina entdecken einander neu.

 

Di, 24.8., 0:40 – 1:05 Uhr, Das Erste
All You Need: Unter Wasser (Miniserie, D 2021)

Levos Gartenparty soll ein voller Erfolg werden. Alle sind gekommen, selbst Levos Eltern und seine Schwester. Tom und Vince gehen sich aus dem Weg. Als Vince sich mit Tom aussprechen will, kommt es zu einer ungeplanten Verkettung von Momenten, deren Konsequenzen die Freundschaft aller vier Männer in Frage stellt.

 

Di, 24.8., 2:35 –3:05 Uhr, ZDF neo
Andere Eltern (5) (Comedy, D 2021)

Sex. Darum geht es bei einem Elternabend, der in der Kneipe endet. Dabei stößt Nike auf eine überraschend naheliegende Lösung für ihr Kinderband-Projekt. Yaa hingegen ist von Lösungen weit entfernt. Während Gatte Björn vor der Lokalpresse heiße Luft von sich gibt, entdeckt sie eine ihr bis dahin unbekannte Form praller Erotik. Und Nike stellt die existenzielle Frage: Wo ist meine Tochter? 

 

Di, 24.8., 3:05 – 3:45 Uhr, ZDF neo
Andere Eltern (6) (Comedy, D 2021)

Draußen in der Wildnis überschlagen sich die Ereignisse. Schamane Franz hat in die Schwitzhütte geladen, um den Gruppengeist der disparaten Truppe zu stärken. Nach dem Tanz ums Feuer offenbaren sich Brände, die nur mit Alkohol zu löschen und am nächsten Tag auszuschwitzen sind. Was dabei aus den Poren quillt, schlägt selbst den untersensiblen Lars in die Flucht. Aber immerhin: Dokumentarfilmerin Ini und ihre Tochter Nina entdecken einander neu.

 

Mi, 25.8., 16:40 – 17:20 Uhr, Arte
Xenius: Fast Fashion – So geht es nachhaltiger (Magazin, D 2020)

Noch nie haben wir so viele Klamotten besessen: Seit dem Jahr 2000 hat sich unser Kleidungskonsum verdoppelt, von 50 auf rund 100 Milliarden neu gekaufter Stücke. Gleichzeitig sind die Ausgaben für Bekleidung gesunken. Der Grund: das Phänomen „Fast Fashion“. Wegwerfmode, die so günstig ist, dass sie nach zwei- oder dreimal Tragen schon im Altkleidercontainer landet. Rund 1,35 Millionen Tonnen werden jedes Jahr in Deutschland aussortiert. Die Qualität der Ware ist oft so schlecht, dass sie nur noch geschreddert und zu Putzlumpen verarbeitet werden kann. Ein weiteres Problem von Fast Fashion: In der Kleidung steckt oft nicht nur viel Chemie, sondern auch Mikroplastik, das in Flüsse und Meere gelangt Auf der Suche nach Fasern, die weniger schädlich für die Umwelt sind, gehen immer mehr junge Modemacher neue Wege. Der letzte Schrei: Textilfasern aus Brennnesseln. Sind sie eine sinnvolle Alternative zu Baumwolle oder Polyester?

 

Mi, 25.8., ab 20:15 Uhr, Sat.1
Promi Big Brother (Show, D 2021)

Es moderieren Marlene Lufen und Jochen Schropp.

Im Anschluss:

Promi Big Brother – Die Late Night Show (Show, D 2021)

Nachlese mit Melissa Khalaj und Jochen Bendel.

 

Do, 26.8., ab 20:15 Uhr, Sat.1
Promi Big Brother – das Halbfinale (Show, D 2021)

Es moderieren Marlene Lufen und Jochen Schropp.

Im Anschluss:

Promi Big Brother – Die Late Night Show (Show, D 2021)

Nachlese mit Melissa Khalaj und Jochen Bendel.

 

Do, 26.8., 22:45 – 23:30 Uhr, WDR
Menschen hautnah: Ich bin Jüdin – die junge Generation (Dokumentation, D 2021)

Was bedeutet es heute, als junge Frau in Deutschland jüdisch zu sein? Wie schwer wiegt die

Tradition des Judentums und welche Rolle spielt der Glaube? „Menschen hautnah“ begleitet die Bloggerin Linda, die angehende Grundschullehrerin Rina und Helene, die sich gerade zur Rabbinerin ausbilden lässt. „Wenn ich erzähle, dass ich Rabbinerin werde, schauen die Leute mich oft völlig ungläubig an. Ja, ich mache das, ja, ich bin eine Frau, ja, es gibt noch nicht so viele von mir.“ Helene Braun bezeichnet sich als liberale Jüdin und besucht neben ihrem Studium in jüdischer Theologie das Abraham Geiger Kolleg in Potsdam. „Ich könnte mir nicht vorstellen, nicht nach den jüdischen Traditionen zu leben, aber ich engagiere mich genauso für ein queeres und diverses Judentum.“ Einen selbstbestimmten Weg zu gehen, darin wurde Helene schon früh gestärkt.“

 

Fr, 27.8., 20:15 – 21:45 Uhr, MDR
Musik für Sie (Musik/Show, D 2021)

Seit 2004 erfüllt die beliebte Moderatorin und Sängerin Uta Bresan mit ihrer Sendung „Musik für Sie“ die Musikwünsche der Zuschauerinnen und Zuschauer. Der MDR strahlt die Sendung seit Jahresbeginn monatlich und live aus. Uta Bresan erfüllt im Studio Wünsche, talkt mit Stars und überbringt persönliche Grüße der Zuschauerinnen und Zuschauer. Schlagerentertainer Ross Antony, ist für „Musik für Sie“ ebenfalls an Bord. Er sorgt bei Zuschauern in Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen für Überraschungen und die ein oder andere Freudenträne.

 

Fr, 27.8., ab 20:15 Uhr, Sat.1
Promi Big Brother – das Finale (Show, D 2021)

Es moderieren Marlene Lufen und Jochen Schropp.

Im Anschluss:

Promi Big Brother – Die Late Night Show (Show, D 2021)

Nachlese mit Melissa Khalaj und Jochen Bendel.

 

Fr, 27.8., 23:45 – 1:15 Uhr, Das Erste
Mankells Wallander – Vor dem Frost (Spielfilm, S/GB/D 2012)

Die pensionierte Kartographin Birgitta Medberg erkundet einen alten Pilgerweg, als eine surreal anmutende Erscheinung ihre Aufmerksamkeit erregt: Brennende Schwäne fliegen über einen Waldsee. Das ist ihre letzte Beobachtung, denn der Verursacher dieser Erscheinung erschlägt die Zeugin und beerdigt ihre Leiche im Wald. Fingerabdrücke auf einer Bibel, die er ihrem Gab beifügte, führen die Polizei auf die Spur des religiösen Fanatikers Jannek Langas, der aus der geschlossenen Psychiatrie geflohen ist. In einer Schule, welche die biblische Schöpfungsgeschichte vom Lehrplan strich, übergießt dieser sich kurz darauf mit Benzin, um sich auf rituelle Weise selbst zu richten. Es folgen ähnliche Suizide, bei denen die Selbstmörder jeweils eine Videobotschaft hinterlassen: Sie bekennen sich schuldig, dass sie in der Stammzellenforschung mitgearbeitet haben oder eine homosexuelle Beziehung führten.

 

Sa, 28.8., 20:15 – 21 Uhr, 3sat
Kaminer Inside: Schloss Neuschwanstein (Dokumentation, D 2021)

Ein Schloss wie aus einem Traum: Auf einen zerklüfteten Felsen in 1000 Metern Höhe gebaut, gilt Neuschwanstein als berühmtestes Märchenschloss der Welt. Der Schriftsteller Wladimir Kaminer besucht Schloss Neuschwanstein und wandelt auf den Spuren seines Bauherrn, König Ludwig II. von Bayern. Aufgrund der Coronapandemie war das Schloss lange geschlossen – eine einmalige Gelegenheit für Kaminer, es zu erkunden. Der „Kini“ ließ seine idealisierte Vorstellung einer alten deutschen Ritterburg ab 1869 errichten. In der Abgeschiedenheit der Bergwelt plante er, den Werken seines Freundes und Idols Richard Wagner den idealen Raum zu geben. Die Bühnenbilder zu den Opern des Komponisten und die Wartburg waren seine Inspirationsquellen. Doch bei aller Romantik wollte Ludwig II. nicht auf den Komfort verzichten, den seine Zeit bereits zu bieten hatte. So ist Neuschwanstein hinter den Kulissen mit für das 19. Jahrhundert modernster Technik ausgestattet: einer Zentralheizung, einem Telefon und einer Toilette mit automatischer Wasserspülung. Aufgrund der Coronapandemie war Neuschwanstein monatelang geschlossen – eine einmalige Gelegenheit für Kaminer, das Schloss so zu erleben, wie es sich Ludwig II. gewünscht hatte: als Rückzugsort, vollkommen allein, ohne die Tausenden Besucherinnen und Besucher, die normalerweise durch die Gänge strömen. Denn Neuschwanstein gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Welt, jedes Jahr pilgern 1,5 Millionen Gäste ins beschauliche Schwangau, um Ludwigs Märchenbau live zu erleben. Das hat Spuren hinterlassen: Touristinnen und Touristen tragen Staub und Schmutz in das Schloss. Außerdem bringen sie mit der Atemluft, ihrem Schweiß und mit regennasser Kleidung viel Feuchtigkeit hinein. Die Folge: Textilien schimmeln, die Wandfarben verblassen, das Parkett ist kaputt. Für mehr als 20 Millionen Euro wird Neuschwanstein jetzt erstmals seit 130 Jahren restauriert. Ein Mammutprojekt: 93 Räume und mehr als 2300 Einzelobjekte, Gemälde, Möbel, Textilien, Fenster, Türen und Wände werden aufgearbeitet. Wladimir Kaminer lässt sich die nötigen Restaurationsarbeiten erklären, erkundigt das Allerheiligste des Königs, begegnet hingebungsvollen Fans des Monarchen und begibt sich auf die Spuren von dessen rätselhaftem Tod.

 

Sa, 28.8., 20:15 – 22 Uhr, ZDF neo
Diana (Spielfilm, GB/F/S/B 2013)

Diana, Prinzessin von Wales, ist die berühmteste Frau der Welt. 1995, kurz vor ihrer Scheidung von Prinz Charles, lernt Diana einen Arzt kennen. Hasnat Khan ist ihre letzte große Liebe. Doch nach einer kurzen Romanze trennt sich Hasnat von Diana. Er hält dem öffentlichen Druck nicht stand, seine Familie ist gegen die Verbindung. Diana und ein neuer Bekannter machen ihre letzte Reise. Am 30. August 1997 stirbt Diana bei einem Unfall in Paris. Der Film, der nach einem Buch von Kate Snell mit dem Titel „Diana: Her Last Love“ entstand, stellt die wichtigsten Stationen im Leben der Prinzessin mit bemerkenswerter Genauigkeit nach. Dazu gehören das legendäre BBC-Interview vom 20. November 1995, das Engagement für die Ächtung von Landminen, Londoner Straßenszenen, aber auch die letzten Tage auf Dodis Jacht im Mittelmeer.

 

So, 29.8., 13:45 – 14:05 Uhr, BR
Polizeiinspektion 1: Der Spieler (Serie, D 1980)

Ein Bäckermeister aus Niederbayern wird in München abgezockt – die Polizisten der Polizeiinspektion 1 können ihm jedoch helfen. Mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Franz Schöninger.

 

So, 29.8., 14:05 – 14:30 Uhr, BR
Polizeiinspektion 1: Die Grille und die Ameise (Serie, D 1980)

Die Polizeiinspektion 1 bekommt es mit der Unterschlagung eines Testaments zu tun. Mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Franz Schöninger.

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