QueerScreen 29.04.–05.05.19

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille. 

Mo, 29.4., 14:10 – 15 Uhr, Das Erste
Rote Rosen (2874) (Serie, D 2019)

Cornelius will Agnes erneut von ihrer Kündigung abhalten und erfährt dabei en passant, dass seine beste Kraft lesbisch ist. Im Gespräch darüber zeigt sich Margret erstaunlich gelassen.

 

Mo, 29.4., 18:50 – 19:45 Uhr, Das Erste
Großstadtrevier (384): Mondsüchtig (Serie, D 2015)

Linda Becker fühlt sich von einem Stalker belästigt. Und tatsächlich entdecken Nina Sieveking und Paul Dänning einen Mann namens Jörg Grigat, der von der Grundstücksgrenze aus Frau Beckers Wohnung beobachtet. Grigat behauptet, er habe ein Baby schreien hören und nur nach dem Rechten sehen wollen. Schließlich sei er ja der Vater. Frau Becker behauptet aber, dass es in ihrer Wohnung gar kein Baby gebe. Die Überprüfung ihrer Personendaten offenbart jedoch, dass sie sehr wohl Mutter eines drei Monate alten Babys ist. Im Laufe der Ermittlungen wird die Geschichte noch verworrener. Erst geraten Nina und Paul dazwischen, als Zuhälter Shibby Linda Becker verprügelt. Dann entdecken sie bei einem Besuch bei Grigat, dass dieser offensichtlich in einer schwulen Beziehung lebt und vermutlich weder der Vater noch ein Stalker ist. Von dem Kind fehlt indes jede Spur.

 

Mo, 29.4., 3:30 – 4:15 Uhr, ZDF info
Auf Verbrecherjagd – Blind für die Wahrheit (Dokumentation, GB 2018)

London, November 2016. Der 40-jährige Stephen Port wird wegen des Mordes an vier jungen Männern verurteilt, deren Leichen man in den Straßen von Barking im Osten Londons gefunden hatte. Zwei der Opfer waren innerhalb weniger Wochen in der gleichen Position auf demselben Kirchhof gefunden worden. Und doch wurde aufgrund von Ermittlungsfehlern kein Zusammenhang zwischen den Morden hergestellt und der Serienkiller konnte weiter töten. Ein Fall von institutioneller Homophobie? Port hatte die jungen Männer auf Dating-Seiten kennengelernt, seine Opfer mit einer tödlichen Dosis der Droge GHB ermordet und dann ihre Leichen entsorgt. Die aufwühlende Dokumentation zeichnet den Fall des Serienmörders nach, der ganz Großbritannien erschütterte, und lässt ehemalige Ermittler ebenso zu Wort kommen wie die Angehörigen der Opfer. Dank ihnen und ihrer Hartnäckigkeit gelang der Polizei schließlich der Durchbruch und die Verhaftung Ports.

 

Mo, 29.4., 4:15 – 4:45 Uhr, ZDF info
Rätselhafte Morde – Profiler im Einsatz (Reportage, D 2016)

Sie werden bei besonders komplizierten Mordermittlungen hinzu gerufen: die Profiler. Ihr Auftrag: Unterstützung der Kriminalbeamten. In Hamburg hat die Abteilung Operative Fallanalyse, kurz OFA, eine Messerstecherei in der Schwulenszene analysiert, mit teils überraschenden Ergebnissen.

 

Di, 30.4., 14:10 – 15 Uhr, Das Erste
Rote Rosen (2875) (Serie, D 2019)

Die Stimmung zwischen Margret und Agnes ist angespannt. Als Agnes dann auch noch Cornelius gegenüber fallen lässt, dass viele lesbische Frauen sich hinter einem heterosexuellen Familienleben verstecken, macht Margret Agnes aufgebracht Vorhaltungen. Agnes ist tief getroffen. Als Margret sich bei Agnes entschuldigt, kommt es zu einem nahen Moment und einem spontanen Kuss in aller Öffentlichkeit.

 

Di, 30.4., 0:05 – 1 Uhr, Arte
Vier werden Eltern (Dokumentation, D 2014)

Thomas und Sebastian sind ein Paar, wie auch Josefin und Cindy. Was sie verbindet, ist eigentlich nur die Stadt Berlin, in der die vier leben, ein Zufall und eine Vision: Jedes Paar möchte ein Kind. Aber weil das nun mal nicht so einfach geht, beschließen sie, sich zusammenzutun. Ganz pragmatisch. Das ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise. Wie kommen zwei Paare, die eigentlich nur der Kinderwunsch verbindet, auf Dauer miteinander klar? Hier der Politologe und der Student, dort die Kinderkrankenschwester und die kaufmännische Angestellte. Westberliner Altbauwohnung und Ostberliner Platte. Wie zieht man ein Kind zu viert groß? Wie ist die rechtliche Situation? Die Filmemacherin Eva Maschke zeigt einfühlsam, wie sich diese ungewöhnliche Zweckgemeinschaft durch Lucas ändert. Am Anfang standen vor allem Pläne und Absprachen: Wann ist Lucas bei den Papas, wann bei den Mamas, wer bringt ihn in die Kita, wer geht mit ihm zum Arzt. Doch über das Organisatorische wachsen Menschen zusammen. Zum Kindeswohl. Jeder gibt ein Stück Unabhängigkeit auf – und gewinnt etwas. Als sich das Leben der vier gut eingespielt hat, gibt es eine überraschende Wendung: Sie heißt Leni. Ein zweites Kind. Jetzt sind alle vier leibliche Eltern. Das ist auf dem Papier wichtig. Für das Gefühl aber auch. Der Alltag wird vielleicht noch ein bisschen komplizierter, aber das Miteinander der besonderen Familie auch irgendwie selbstverständlicher.

 

Di, 30.4., 4 – 4:55 Uhr, ZDF
Masters of Sex: Griff nach den Sternen (Serie, USA 2013-2015)

US-Serie über William Masters und Virginia Johnson, die in den 1950er-Jahren das menschliche Sexualverhalten wissenschaftlich erforschten.

Barton Scully (Beau Bridges) will eine Elektroschock-Therapie machen, um von seiner Homosexualität geheilt zu werden. Seine Frau Margaret rät ihm davon ab, Scully ist jedoch entschlossen, seinen Plan zu verfolgen.

Mi, 1.5., 15 – 16:30 Uhr, ZDF info
Starbucks ungefiltert (Dokumentation, F 2017)

28.000 Cafés in 75 Ländern: Die international tätige Starbucks Coffee Company wurde zu einem Symbol der Globalisierung. Die Marke ist in unserem Alltag präsent wie kaum eine andere. Gilles Bovon und Luc Hermann haben genauer untersucht, welche Strategien hinter dem Erfolg von Starbucks stehen. Starbucks wirbt mit verantwortungsvollem Anbau und Einkauf, mit Vielfalt und Gleichberechtigung – Starbucks will seinen Kunden qualitativ hochwertigen Kaffee anbieten und dabei helfen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch wie sieht es hinter der Fassade des guten Images aus? So engagiert sich der Konzern aus Seattle für die Gesundheit und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Zum Repertoire der Marke gehören auch symbolische Gesten wie die Unterstützung von gleichgeschlechtlichen Ehen, die Aufforderung zur Wahlbeteiligung, die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und Kriegsveteranen sowie das Versprechen, 10.000 Flüchtlinge einzustellen.

 

Mi, 1.5., 1 – 2:30 Uhr, ZDF info
Starbucks ungefiltert (Dokumentation, F 2017)

28.000 Cafés in 75 Ländern: Die international tätige Starbucks Coffee Company wurde zu einem Symbol der Globalisierung. Die Marke ist in unserem Alltag präsent wie kaum eine andere. Gilles Bovon und Luc Hermann haben genauer untersucht, welche Strategien hinter dem Erfolg von Starbucks stehen. Starbucks wirbt mit verantwortungsvollem Anbau und Einkauf, mit Vielfalt und Gleichberechtigung – Starbucks will seinen Kunden qualitativ hochwertigen Kaffee anbieten und dabei helfen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch wie sieht es hinter der Fassade des guten Images aus? So engagiert sich der Konzern aus Seattle für die Gesundheit und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Zum Repertoire der Marke gehören auch symbolische Gesten wie die Unterstützung von gleichgeschlechtlichen Ehen, die Aufforderung zur Wahlbeteiligung, die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und Kriegsveteranen sowie das Versprechen, 10.000 Flüchtlinge einzustellen.

 

Do, 2.5., 14:45 – 15:30 Uhr, ZDF info
Amerikas neue Nazis – Täter und Strategen (Dokumentation, USA 2018)

Gruppierungen weißer Nationalisten in den USA haben nach den Demos in Charlottesville im Juli 2017 an Stärke gewonnen: Sie unterwandern das US-Militär und planen terroristische Anschläge. Die extremste Organisation der rechten Szene in den USA nennt sich „Atomwaffen Division“. Diese Gruppe hängt der Nazi-Ideologie an und predigt Hass auf Minderheiten, Schwule und Juden. Sie ruft zu Gewalttaten von Einzelkämpfern auf – solche wie bei dem Attentat in Pittsburgh. Die Ideologie der „Atomwaffen Division“ basiert einem Insider zufolge auf Schriften des Neonazis James Mason. Der hat in den 1980er-Jahren einen Rundbrief mit dem Titel „Siege“, also „Belagerung“, veröffentlicht. Mason gilt als letzter in einer langen Reihe von Nazi-Anführern, die ihre Rolle vom Gründer der amerikanischen Nazi-Partei, George Lincoln Rockwell, übernommen haben. Der hatte sich an Adolf Hitler orientiert.

 

Do, 2.5., 19:05 – 20:15 Uhr, RTL II
Berlin – Tag & Nacht (1932): Murphys Gesetz (Serie, D 2019)

Basti und Rick sitzen tief im finanziellen Schlamassel. Zum Glück hat Rick schon einen Plan, wie sie das ganz schnell ändern können. Dazu muss Basti sich nur bereiterklären, Lilo zu verführen. Lässt er sich auf die hinterhältige Aktion ein? Die Finanzlage von Basti und Rick ist desaströs. Rick glaubt, dass ihre einzige Chance auf schnelles Geld darin besteht, dass sein Kumpel Lilo verführt. Anfangs wehrt sich Basti zwar noch, gibt den Widerstand aber schließlich auf und beginnt, sein Opfer zu bezirzen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch dann will Lilo mit Basti ausgerechnet in die Goldene Gurke, den Schwulenclub, wo er einmal heimlich gestrippt hat! Dort angekommen, wird er natürlich sofort erkannt und genötigt, einen Strip-Auftritt hinzulegen.

 

Do, 2.5., 21:30 – 21:55 Uhr, ONE
Come fly with me (3/6) (Comedy, GB 2011)

Während Taaj Manzoor – Mitarbeiter der FlyLo Bodencrew und großer Filmliebhaber – Harry-Potter-Darsteller Rupert Grint begegnet, versuchen die Zollbeamten Roberts und Stewart herauszufinden, was sie mit ihrem beachtlichen Drogenfund anstellen sollen. In dieser Fake-Doku zeigen Matt Lucas und David Walliams („Little Britain“) das turbulente Leben auf einem verkehrsreichen Flughafen.

 

Do, 2.5., 21:55 – 22:25 Uhr, ONE
Come fly with me (4/6) (Comedy, GB 2011)

Den Fluggästen der Great British Air ist eine holprige Reise mit dem verheirateten Pilotenpaar Simon und Jackie vergönnt, denn Simons One Night Stand steht bei ihrem Flug nach Barcelona auf der Tagesordnung. Omar Baba, Inhaber der Billigfluglinie FlyLo, hat den Umweltschutz für sich entdeckt und besteht darauf, ab sofort kein CO2 mehr auszustoßen. Wir erfahren, welche der beiden glamourösen FlyLo-Schaltermitarbeiterinnen das Objekt der Begierde von Tommy Reid ist. Chef Stewardess Penny erhält diskreten Besuch eines Angehörigen der königlichen Familie. Und wir beobachten im Sicherheitsbereich Hundebetreuer Steve Downes mit seinem Vierbeiner Bobo.

 

Do, 2.5., 22:40 – 23:25 Uhr, WDR
Menschen hautnah: Anastasia – Oberstleutnant, Kommandeurin, Transgender (Dokumentation, D 2019)

Anastasia Biefang ist die erste Transgender-Kommandeurin in der Geschichte der Bundeswehr. Erst im Alter von 40 Jahren wagt sie den Schritt, sich ihrem Arbeitgeber gegenüber zu öffnen. Sie sagt ihm, dass sie transgender ist und künftig als Frau angesprochen werden möchte: „Ende 2014 habe ich für mich entschlossen, einen Schlussstrich unter mein männliches Leben zu setzen. (...) Also es war mir völlig egal wie nach einem Outing, insbesondere im Beruf dann die Bundeswehr mit mir umgeht, was passiert. Für mich war einfach wichtig, dass es mir wieder gut geht - persönlich", erzählt die heute 44-Jährige im Film. Bis dahin war sie bei der Bundeswehr als Soldat tätig. Ihrer Karriere hat das Outing nicht geschadet. Seit Oktober 2017 leitet Anastasia Biefang das Informationstechnikbataillon als Kommandeurin. Über 700 Soldaten und Soldatinnen hören auf ihr Kommando. Sie hat Glück, ihr damaliger Vorgesetzter zeigt viel Verständnis für ihre Situation und unterstützt sie. Privat ist es schwieriger: Ihre Ehe geht in die Brüche. Doch Anastasia Biefang verfolgt ihren Weg weiter. Sie lässt ihr äußeres Geschlecht ihrem gefühlten inneren Geschlecht angleichen und findet auch eine neue Partnerin. Mit Samanta ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie steht ihr während der gesamten medizinischen Eingriffe eng zur Seite. Auch ihre Eltern, die nun plötzlich eine Tochter statt eines Sohnes haben, unterstützen sie. Die Soldaten und Mitarbeiter des Bataillons sind hingegen erstmal skeptisch: „Die Vorurteile waren eben ‚Ach - jetzt kriegen wir hier so eine Transe. Was soll denn das werden und das für unserer Bataillon, uns trauen sie ja viel zu, dann haben wir ja bald die Regenbogenflagge dran“, so ihre künftige Sekretärin. Auch Anastasia Biefang ist nervös, ob sie in dieser Männerwelt als Transgender-Frau und Vorgesetzte akzeptiert wird. Die ersten Wochen sind ein gegenseitiges Abtasten und dann kommt auch schon die nächste Herausforderung: Afghanistan. Menschen hautnah begleitet Anastasia Biefang von ihrem Dienstantritt als Kommandeurin eines Bataillons bis zur Abreise in einen Auslandseinsatz nach Afghanistan. Autor Thomas Ladenburger geht dabei der Frage nach, ob Anastasia Biefang sich als Kommandeurin durchsetzt und Anerkennung findet und wie die Soldat*innen mit ihr umgehen.

 

Fr, 3.5., 23:30 – 1 Uhr, Das Erste
Mordkommission Istanbul – Ausgespielt (Spielfilm, D 2015)

Eine junge Deutsche wird seit Tagen vermisst. Die Botschaft macht gewaltig Druck. Auch ohne Leiche ist dieser Spezialauftrag ein Fall für Kommissar Özakin. Doch der stößt nur auf jede Menge Lügen und Halbwahrheiten. Das gesamte Umfeld von Julia Bischoff scheint etwas zu verbergen. Besonders die Gastfamilie des deutschen Au-pairs schweigt sich aus. Als das Mädchen schließlich erstochen in einem Hinterhof aufgefunden wird, führen die Ermittlungen Özakin in einen Sumpf aus Manipulation und Erpressung. Der Fall konfrontiert ihn ebenso ganz unerwartet mit dem Versteckspiel homosexueller Fußballspieler.

 

Fr, 3.5., 0:30 – 2:15 Uhr, ZDF neo
Silent Witness: Der Gnadenschuss (1 + 2) (Serie, GB 2014)

David Bennetto hat fünf Jahre und vier Monate im Gefängnis verbracht. Er war wegen Mordes an zwei schwulen Männern verurteilt worden. Doch nun ist sein Fall wieder neu aufgerollt worden. Dank Nikkis Unterstützung gelingt es Bennettos Anwalt, Greg Walker, die Entlassung seines Mandanten zu erwirken. Das ist besonders für DI Klein ein schwerer Schlag. Sie hat ihn damals hinter Gitter gebracht und ist immer noch fest von der Schuld Bennettos überzeugt. Kaum ist Bennetto frei, wird eine neue Leiche aufgefunden, an nahezu derselben Stelle wie die beiden zuvor. Sofort fällt der Verdacht auf Bennetto. Zu allem Überfluss reiht sich auch noch ein belastender Beweis an den anderen. Zu nahtlos, findet Nikki und hält weiter zu Bennetto. Werden hier Beweise gefälscht? Wer kennt Bennetto so gut, dass er ihn so in die Falle locken kann? Und was ist das wahre Motiv für die Morde?

 

Sa, 4.5., 10:20 – 11:45 Uhr, ONE
Unser Kind (Fernsehfilm, D 2018)

Katharina ist nach einer künstlichen Befruchtung Mutter geworden, als sie bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Ihre Frau Ellen ist zwar Vormund des kleinen Franz, das Sorgerecht hat sie – anders als in heterosexuellen Ehen – ohne Adoption aber nicht. Und nicht nur der biologische Vater des Kindes, auch die Eltern der verstorbenen Katharina melden Ansprüche an. Der Fernsehfilm „Unser Kind“ stellt auf emotional packende Weise die Frage nach der gesetzlichen Grundlage der Elternschaft in gleichgeschlechtlichen Ehen – und thematisiert eine Ungleichbehandlung, an der auch das neue Gesetz zur „Ehe für alle“ nichts ändern wird.

 

Sa, 4.5., 12:30 – 14 Uhr, ONE
Eurovision Song Contest 2019 – Songcheck (1/4) (ESC, D 2019)

Vom 14. bis 18. Mai 2019 singen Kandidaten aus 41 Nationen um den Sieg beim Eurovision Song Contest. Doch bevor es soweit ist, nehmen wir natürlich wieder alle Songs ganz genau unter die Lupe: Was erwartet die Zuschauer und Fans beim 64. ESC in Tel Aviv? Welche Songs und Performances werden das Publikum begeistern oder enttäuschen? Und wie steht es um die Outfits der Kandidaten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es traditionell in vier Songchecks bei eurovision.de, die auch in ONE zu sehen sind. Das Moderatoren Duo Alina Stiegler und Stefan Spiegel führt durch die Sendungen und bewertet mit ESC Experten den aktuellen Jahrgang. Mit dabei: ESC Kommentator Peter Urban, Jan Feddersen, Dr. Irving Wolther, Thomas Mohr, Marcel Stober, SWR3-Moderator Constantin 'Consi' Zöller, Sängerin und Schauspielerin Isabel Varell, Moderatorin und DJ Larissa Rieß, Schauspielerin Katrin Ingendoh, YouTuber Freshtorge, Mitglieder der Olivia Jones Familie, William Lee Adams und Deban Aderemi vom ESC-Fanportal WIWIBLOGGS sowie Fans.

 

Sa, 4.5., 14 – 18 Uhr, rbb
24h Europe – The Next Generation (Dokumentation, D 2019)

Nikolay ist in Moskau bereits als Arzt tätig – in einer Tabuzone – denn er berät Homosexuelle, die an HIV erkrankt sind. Aufgrund seines Engagements wird er immer wieder bedroht und diskriminiert.

 

Sa, 4.5., 18:45 – 19:30 Uhr, NDR
DAS! (Magazin, D 2019)

Moderator Hinnerk Baumgarten begrüßt die S!sters (Carlotta Truman und Laurita) auf dem roten Sofa, die Deutschland beim Eurovision Song Contest 2019 in Israel vertreten, und Peter Urban, ESC-Kommentator und NDR Moderator.

 

Sa, 4.5., 19:20 – 20 Uhr, 3sat
Grand Prix in Israel – Kein bisschen Frieden (Dokumentation, D 2019)

Die Vorbereitungen laufen, und der Eurovision Song Contest (ESC) gerät immer mehr zur Bewährungsprobe für Israel. Boykott oder Party? Durch die Musikszene geht ein tiefer Riss. Am 18. Mai findet der ESC in Tel Aviv statt – mit 42 teilnehmenden Ländern und Hunderten Millionen Zuschauern weltweit. Eine gute Gelegenheit für Israel, sich als weltoffenes, demokratisches und tolerantes Land zu präsentieren. Doch leicht ist das derzeit nicht. Erste Konflikte gab es gleich zu Beginn. Die israelische Regierung bestand darauf, die mediale Großveranstaltung in Jerusalem abzuhalten. Nach dem Umzug der US-Botschaft sollte dies ein weiteres Zeichen für Jerusalem als „unteilbare“ Hauptstadt Israels setzen. Allerdings hatte die Regierung die Rechnung ohne die Veranstalter gemacht. Die verweigerten sich und drohten, den kompletten ESC abzusagen. Man einigte sich schließlich auf Tel Aviv. Das Minenfeld aus politischen, religiösen und weltanschaulichen Konflikten ist damit aber keinesfalls entschärft. Die palästinensisch organisierte und international vernetzte Boykottbewegung BDS (Boycott, Divestment and Sanctions) droht mit Störungen. Omar Barghouti, einer der Gründer der Bewegung, sieht im ESC eine Form von „Art Washing“ und sagt, Israel wolle sich damit nur in gutes Licht rücken. Die orthodox-religiöse Bevölkerung des Landes fühlt sich dagegen vor allem durch den Zeitpunkt der Veranstaltung, einen Samstagabend, provoziert. In Tel Aviv haben die Religiösen inzwischen ein Fahrverbot am Schabbat durchgesetzt. Wie organsiert man die Sicherheit und den Transport von Teilnehmern und Gästen, wenn keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren? Mehr als 18 000 zusätzliche Besucher werden in Tel Aviv erwartet. Dort herrscht im Mai auch ohne ESC Touristenhochsaison. Ahnte die Popmusik-Ikone Netta Barzilai was da auf ihr Land zukommt, als sie 2018 in Lissabon den ESC gewann? 3sat begibt sich mitten hinein in die Vorbereitung und begleitet Veranstalter, Künstler, Befürworter und Gegner der Veranstaltung. Der linke Bürgermeister Tel Avivs, Ron Huldai, ein Kritiker der Regierung Netanjahu, will zeigen, dass Tel Aviv eine weltoffene und tolerante Stadt ist – passend zum ESC-Slogan „Celebrate Diversity“. Bunte Vielfalt, verschiedene Lebensstile, Toleranz, Offenheit gegenüber anderen, all das will der ESC sein. „Dare to Dream – Wage zu träumen“ ist das diesjährige Motto der Veranstaltung. Kann es Israel gelingen, ein guter Gastgeber zu sein? Oder wird der ESC wie ein Brennglas die inneren Konflikte und Widersprüche des Landes geradezu verstärken? Lässt sich in einem Land, das sich im Dauerkonflikt mit seinen arabischen Nachbarn und mit der palästinensischen sowie arabischen Bevölkerung befindet, tatsächlich unbeschwert die „Vielfalt“ feiern? Wer wagt es, nach mehr als 70 Jahren Krieg, Hass und Misstrauen noch, zu träumen und wovon eigentlich?

 

Sa, 4.5., 22 – 22:55 Uhr, NITRO
Born To Kill – Als Mörder geboren? Peter Moore: Der schwarze Jäger (Dokumentation, GB 2016)

Im Jahr 1995 ermordete Peter Moore vier Männer in einer nordwalisischen Gemeinde, in der er eigentlich als geschätzter Unternehmer galt. In der Kindheit litt der spätere Serienmörder stark unter seinem alkoholkranken Vater und steigerte sich zunehmend in Gewaltfantasien hinein, die er zu Beginn der 1970er-Jahre in die Realität umsetzte. Komplett in Schwarz gekleidet, lauerte der offen homosexuelle Moore als „Mann in Schwarz“ seinen Opfern auf, bis er 1996 endlich gefasst und zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wird.

 

Sa, 4.5., 4:10 – 5:50 Uhr, ZDF
Bettgeflüster (Spielfilm, USA 1959)

Legendäre Komödie mit Rock Hudson und Doris Day, die 1959 mit einem Oscar belohnt wurde.

 

So, 5.5., 10 – 10:50 Uhr, VOX
Criminal Intent – Verbrechen im Visier: Der Brooklyn-Mord (Serie, USA 2001 - 2006)

Nach einer feuchtfröhlichen Party wollen Alice und Megan zurück nach Denver, doch ein Schneesturm über New York legt die Flughäfen lahm. Sie müssen in der Stadt übernachten. Doch Megan wird diese Nacht nicht überleben, denn als Alice sich draußen die Beine vertritt, wird ihrer Freundin der Schädel eingeschlagen. Der Verdacht fällt auf Alice: Hat sie ihre lesbische Freundin im Vollrausch ermordet, nachdem diese versucht hatte, sich an sie heranzumachen?

 

So, 5.5., 10:35 – 12:05 Uhr, ONE
Eurovision Song Contest 2019 – Songcheck (2/4) (ESC, D 2019)

Vom 14. bis 18. Mai 2019 singen Kandidaten aus 41 Nationen um den Sieg beim Eurovision Song Contest. Doch bevor es soweit ist, nehmen wir natürlich wieder alle Songs ganz genau unter die Lupe: Was erwartet die Zuschauer und Fans beim 64. ESC in Tel Aviv? Welche Songs und Performances werden das Publikum begeistern oder enttäuschen? Und wie steht es um die Outfits der Kandidaten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es traditionell in vier Songchecks bei eurovision.de, die auch in ONE zu sehen sind. Das Moderatoren Duo Alina Stiegler und Stefan Spiegel führt durch die Sendungen und bewertet mit ESC Experten den aktuellen Jahrgang. Mit dabei: ESC Kommentator Peter Urban, Jan Feddersen, Dr. Irving Wolther, Thomas Mohr, Marcel Stober, SWR3-Moderator Constantin 'Consi' Zöller, Sängerin und Schauspielerin Isabel Varell, Moderatorin und DJ Larissa Rieß, Schauspielerin Katrin Ingendoh, YouTuber Freshtorge, Mitglieder der Olivia Jones Familie, William Lee Adams und Deban Aderemi vom ESC-Fanportal WIWIBLOGGS sowie Fans.

 

So, 5.5., 0:35 – 2:25 Uhr, 3sat
Ich bin der Boss – Skandal beim FBI (Spielfilm, USA 1977)

Im Jahr 1924 wird der junge J. Edgar Hoover zum Direktor des neu strukturierten „Bureau of Investigation", das 1935 in FBI umbenannt wird – eine Position, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1972 innehaben wird. Im Lauf der Jahre nutzt Hoover seine stetig wachsende Macht, um neue, effizientere Fahndungsmethoden zu etablieren, aber auch, um unliebsame Politiker und Prominente auszuspionieren. Die Ergebnisse seiner Abhöraktionen sammelt er in zahllosen privaten Akten: Ein Archiv der Indiskretionen. Sein eigenes Privatleben hält er indes streng geheim, und obwohl er als heimlicher Homosexueller gilt, denunziert er andere Prominente aufgrund ihrer sexuellen Neigungen.

 

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