Schwul-lesbische TV-Highlights, 08.-14.01.2018

Mo, 8.1., 21 – 21:45 Uhr, SWR
Täter – Opfer – Polizei extra! Die Rechtsmediziner (1/2)
(Dokumentation, D 2017)

Uwe Madel stellt den Berliner Rechtsmediziner Dr. Sven Hartwig vom Institut für Rechtsmedizin der Charité vor. Der erfahrene Mediziner berichtet von mysteriösen Todesumständen, die dank seiner Untersuchungen und der Obduktionsergebnisse geklärt werden konnten.

Ein besonders brutaler Fall beschäftigt den Rechtsmediziner im Frühling 2012. Innerhalb weniger Wochen tötet Dirk P. drei Männer in Berlin, zwei von ihnen im Darkroom einer Schwulenbar. Doch wie hat er sie umgebracht? Dr. Hartwig kann nachweisen, dass Dirk P. seine Opfer mit K.-o.-Tropfen vergiftet hat. Seitdem gehört bei unbekannten Todesumständen die Untersuchung auf K.-o.-Tropfen zur toxikologischen Routine.

Mo, 8.1., 23:30 – 0 Uhr, Comedy Central
South Park: Krüppel Keile! (Zeichentrickserie, USA 1997)

Die Jungs wollen an einem Pfadfindertreffen teilnehmen. Ihr Gruppenleiter ist kein geringerer als der schwule Big Gay Al. Als die Väter der Jungs das hören, sorgen sie dafür, dass Big Gay Al bei den Pfadfindern entlassen und durch Mr. Graiser ersetzt wird. Zusammen mit dem behinderten Jimmy starten die Jungs daraufhin eine Kampagne gegen die Diskriminierung von Minderheiten. Als sich rausstellt, dass Mr. Graiser der gesuchte Kinderschänder Dr. Gleitcreme ist, wird Big Gay Al endgültig rehabilitiert.

Mo, 8.1., 2:40 – 3:20 Uhr, RTL II
EXKLUSIV – DIE REPORTAGE: Unternehmen Erotik – Wenn die ganze Familie swingt (Reportage, D 2008)

„Alles ist möglich, aber nichts muss sein!“ lautet die allgemeine Regel. Swingerclubs liegen heutzutage stark im Trend. Der Reiz mit einem anderen Partner Sex zu haben, lockt viele Frauen und Männer an diesen exklusiven Ort. Dort treffen sich Einzelpersonen oder Paare, um ein paar Stunden verwöhnt zu werden. „Hemmungen“ ist ein Fremdwort in solchen Clubs! In knapper und erotischer Unterwäsche begegnen sich die Gäste in den Swingerkreisen und hoffen auf einen unvergesslichen Abend. „EXKLUSIV – DIE REPORTAGE“ begleitet in dieser Folge ein Familienunternehmen der besonderen Art – einen Swingerclub im Herzen von Berlin. Ein Mitglied des Clubs ist der schwule Barkeeper Uwe, der direkt über dem Swingerclub wohnt. Er gehört auch mit zur Familie, ist aber nicht direkt mit den anderen verwandt.

 

Di, 9.1., 10:15 – 11:10 Uhr, ZDF neo
Candice Renoir: Der Schein trügt (Serie, F 2015)

In dem Tanzclub Décadance wird Alexandre Calgagni, ein Mitglied des Clubs, tot aufgefunden. Er liegt erschossen im Tanzsaal. Candice und ihr Team ermitteln. Es lässt sich rekonstruieren, dass er am Vorabend allein für ein bevorstehendes Turnier zu einem Paso Doble trainiert hatte. Weil es zufällig der Club ist, bei dem David Canovas einmal Mitglied war, hilft er Candice Renoirs Team bei den Ermittlungen. Der Hauptverdächtige ist Tom Garcia, der als Alice Garcia geboren wurde und jetzt als Transsexueller seine Umwandlung zum Mann betreibt und Geld für seine Operationen benötigt. Es besteht die Vermutung, dass Tom deswegen im Club mit Dopingmitteln dealt und ihm Alexandre Calgagni dabei in die Quere gekommen ist. Als sich herausstellt, dass Tom für den Tatzeitpunkt ein wasserdichtes Alibi hat, was er aber verschweigt, wird der Fall immer rätselhafter.

Di, 9.1., 20:15 – 21 Uhr, ARD alpha
Menschen hautnah: Leihmutter, Eimutter und zwei Väter (Dokumentation, D 2016)

Die siebenjährige Greta hat zwei Väter und zwei Mütter: die beiden Deutschen Jens und Andreas, Leihmutter Susan und Eizellspenderin Rose aus den USA. Das schwule Paar Jens und Andreas aus Essen gehört zu den ersten Deutschen, die auf diesem Weg ein Kind bekamen und es aus den USA nach Deutschland brachten. Weil Leihmutterschaft und Eizellspende bei uns verboten sind, sind Jens und Andreas im Sommer 2013 wieder in die USA geflogen. Der Plan: ein Geschwisterkind für Greta. Die Eizellen werden wieder von Rose gespendet, denn beide Kinder sollen dieselbe biologische Mutter haben. Leiblicher Vater soll dieses Mal Andreas sein, weil Jens schon Gretas Vater ist. „Menschen hautnah“ begleitet Jens und Andreas sieben Jahre lang von Gretas erstem Geburtstag bis zur Geburt ihres Bruders Henri.

Di, 9.1., 23:30 – 0 Uhr, Comedy Central
South Park: Butters: Das bin ich! (Zeichentrickserie, USA 1997 - 2007)

Butters Vater sucht ein Hochzeitsgeschenk für seine Frau. Die will wissen, was er kauft und schickt Butters hinterher, um ihn auszuspionieren. Butters stellt fest, dass sein Vater nicht einkaufen geht, sondern sich in Pornokinos und Schwulensaunas rumtreibt.

 

Mi, 10.1., 5:55 – 6:55 Uhr, RTL II
Privatdetektive im Einsatz (168): Ehe für den Schein (Doku-Soap, D 2013)

Giulia Peroni und Thomas Berg wollen feststellen, ob das gleichgeschlechtliche Ehepaar Philip und Luca eine Scheinehe führt, um Luca eine Aufenthaltsgenehmigung zu verschaffen. Sind die Zielpersonen wirklich homosexuell? Bisher war Philip nur mit Frauen zusammen war und ist auch Vater eines Kindes. Die Ermittler müssen kreativ sein, um die Wahrheit hinter dem Ehepaar zu erkennen.

Mi, 10.1., 20:15 – 22:10 Uhr, Arte
Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Spielfilm, USA 2013)

Liberace ist ein geborener Entertainer. Der Show-Pianist liebt es im Rampenlicht zu stehen und genießt die Aufmerksamkeit seiner Bewunderer. Er hat ein Faible für Luxus, teure Autos, Schmuck, Champagner. Regelmäßig schart er junge, attraktive Männer um sich. Als er nach einem Konzert den jungen Scott trifft, ist er sofort von ihm begeistert. Er bietet ihm an, ihn zu seinem persönlichen Assistenten zu machen. Scott willigt ein und zieht zu ihm. Von da an führen die beiden eine Liebesbeziehung. Liberace ist katholisch und hält seine Homosexualität vor der Öffentlichkeit geheim. Dennoch bietet er Scott seine Unterstützung beim Kauf eines Hauses an, damit dieser eine gewisse Sicherheit behält, und will ihn sogar als Sohn adoptieren. Scott gibt für seinen Liebhaber, Partner und Chef alles auf und gerät in einen Strudel der Abhängigkeit. Er ist den Launen Liberaces, der es gewohnt ist, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, hilflos ausgeliefert. Die am Anfang so liebevoll wirkende Beziehung nimmt immer skurrilere Züge an, vor allem als Liberace Scott darum bittet, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen und abzunehmen. „Liberace - Zu viel des Guten ist wundervoll“ ist ein vielschichtiges Porträt des Unterhaltungskünstlers. Der empörenden Selbstbezogenheit und Skrupellosigkeit des Stars wird das Bild eines sensiblen und im Grunde warmherzigen Menschen gegenübergestellt. „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ wurde in den USA als Fernsehfilm produziert, da sich kein Filmstudio für die Geschichte des homosexuellen Paars Liberace-Thorson interessierte. Als ein solcher gewann er jedoch elf Emmys und wurde bei den Golden Globes als bester Fernsehfilm ausgezeichnet.

Mi, 10.1., 22:10 – 23:10 Uhr, Arte
Rudolf Nurejew – Der Sprung in die Freiheit (Dokumentation, GB 2015)

Im Mai 1961, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, ging das weltberühmte russische Kirow-Ballett auf Europatournee. Mit dabei: Rudolf Nurejew, ein Newcomer und der neue Stern am Balletthimmel. Der Tänzer war ein einmaliges Talent, besaß aber auch einen temperamentvollen und wankelmütigen Charakter. Eine gefährliche Mischung, nicht nur für das Ensemble, sondern vor allem auch für den KGB. Dass sich Nurejew auf der Tour in der Pariser Gesellschaft Freunde gemacht hatte, war nicht gerne gesehen. Kein Wunder also, dass Nurejew gegen seinen Willen unverzüglich nach Moskau zurückgeschickt werden sollte. Das als Propagandacoup gedachte Gastspiel endete also als PR-Desaster: Nurejew bat am Flughafen in Paris um Asyl, unter höchst brisanten und dramatischen Umständen. Er war der erste Künstler überhaupt, der sich in den Westen absetzte. Die Dokumentation erzählt die entscheidenden Wochen dieser spannenden Geschichte anhand von exklusiven Zeitzeugen-Interviews und neuen, hochwertig inszenierten Spiel- und Tanzszenen eines der größten Balletttänzer des 20. Jahrhunderts.

Mi, 10.1., 23:10 – 23:55 Uhr, ZDF neo
Scott & Bailey: Neue Liebe (Serie, GB 2014)

Ein Mann liegt erdrosselt in seinem verwüsteten Wohnzimmer. Sein Ehemann berichtet, dass sie Probleme mit einem homophoben Nachbarn hatten – handelt es sich um ein Hassverbrechen?

 

Do, 11.1., 10:15 – 11:45 Uhr, 3sat
Nachtcafé – Die SWR-Talkshow: Glücklich ohne Partner? (Talk, D 2017)

Christine Wagner ist lesbisch, Single – und eine glückliche Mutter. Für das Familienglück braucht es für die junge Frau keinen festen Partner. Der Vater der kleinen Milla ist Gianni – ebenfalls Single, und schwul. „Von außen gesehen fällt es ja überhaupt nicht auf. Wir werden gesehen wie ein normales Paar. Ein Vater, eine Mutter und ein Kind.“

Do, 11.1., 23:30 – 0 Uhr, Das Erste
Kroymann (Comedy, D 2018)

Sketch-Comedy mit Maren Kroymann.

Augen auf, sie ist zurück – politisch inkorrekt, polarisierend und furchtlos: Die Schauspielerin, Musikerin und Satirikerin Maren Kroymann präsentiert in der zweiten Folge ihrer Sketch-Comedy-Reihe „Kroymann“ wieder ihren unbestechlichen Blick auf die Welt. Im Visier hat „Kroymann“ dabei Politik, Gesellschaft und Feminismus, aber auch das Alltägliche und Zwischenmenschliche. Zum Beispiel in der Politik: Wenn Emmanuel (Max Bretschneider) und Brigitte Macron (Maren Kroymann) das Treffen von Politikern nebst Anhang Revue passieren lassen, wird die große Politik zum heimischen Schlafzimmergespräch. Oder in der Gesellschaft: Die Gastgeber (Maren Kroymann und Gottfried Vollmer) erwarten wirklich nicht viel von ihrem Geflüchteten (Mehmet Atesci), aber Integration ist doch nur dann akzeptabel, wenn sie auch die Ressentiments erfüllt. Aber auch in Sachen unangemessener Übergriffe: Immer mehr Arbeitnehmer sind überfordert, wie sie heutzutage mit Kolleginnen umgehen sollen. Die Lösung: die Rudolph-Methode (benannt nach Claude-Oliver Rudolph) zur Überwindung der Denkblockaden bei eindeutig eindeutigen Bürosituationen. Das alles und noch mehr betrachtet „Kroymann“ Folge 2 mit der bitterbösen Lupe einer Sketch-Comedy, die den zweiten Blick wagt. Als kongeniale Partnerin hilft wieder Annette Frier, das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren.

Do, 11.1., 0:20 – 1:43 Uhr, MDR
Mankells Wallander – Vor dem Frost (Spielfilm, S/D 2005)

Die pensionierte Kartografin Birgitta Medberg erkundet einen alten Pilgerweg, als eine surreal anmutende Erscheinung ihre Aufmerksamkeit erregt: Brennende Schwäne fliegen über einen Waldsee. Das ist ihre letzte Beobachtung, denn der Verursacher dieser Erscheinung erschlägt die Zeugin und beerdigt ihre Leiche im Wald. Fingerabdrücke auf einer Bibel, die er ihrem Grab beifügte, führen die Polizei auf die Spur des religiösen Fanatikers Jannek Langas, der aus der geschlossenen Psychiatrie geflohen ist. In einer Schule, welche die biblische Schöpfungsgeschichte vom Lehrplan gestrichen hat, übergießt er sich kurz darauf mit Benzin, um sich auf rituelle Weise selbst zu richten. Es folgen ähnliche Suizide, bei denen die Selbstmörder jeweils eine Videobotschaft hinterlassen: Sie bekennen sich schuldig, dass sie in der Stammzellenforschung mitgearbeitet haben oder eine homosexuelle Beziehung führten. Während Wallander über diesen Fall grübelt, erhält er Besuch von seiner Tochter Linda. Sie sorgt sich um ihre verschwundene Freundin Anna Westin. Anna ist einem skrupellosen Ritualmörder verfallen. Der geheimnisvolle Mann benutzt sie als willenloses Werkzeug, das er skrupellos für sein gemeinstes Verbrechen benutzen wird: ein Selbstmordattentat in einer vollbesetzten Kirche zur Verhinderung der in den Medien groß angekündigten Hochzeit zweier Homosexueller.

 

Fr, 12.1., 6:50 – 7:45 Uhr, VOX
Crossing Jordan – Pathologin mit Profil: Coming Out (Serie, USA 2002)

Die Geliebte der prominenten Radiopsychologin Lisa Fromer wurde ermordet in ihrem Apartment gefunden. Sie wurde erstochen, aber merkwürdigerweise findet man in dem Sessel, in dem sie liegt, zwei Einschusslöcher und Kugeln, an denen ihr Blut klebt. Woody und Jordan übernehmen den Fall, doch es gibt von Anfang an Probleme: Als Jordan Lisa Fromer nach der Identifikation ihrer Geliebten nach draußen begleitet, wird ein Foto der beiden aufgenommen. Dieses findet sich am nächsten Tag in der Zeitung mit der Unterschrift „Dr. Lisa tröstet sich bereits mit der attraktiven Gerichtsmedizinerin Jordan Cavanaugh“.

Fr, 12.1., 10:30 – 11:15 Uhr, ZDF
Notruf Hafenkante: Minderheitenkrieg (Serie, D 2012)

Claudia und Tarik werden zum Einsatz auf den Kiez gerufen. Bei einem Steinwurf-Anschlag auf eine Schwulen-Bar wird ein junger Barmann schwer verletzt. Die Besitzerin der Bar, Kieztranse und Urgestein Clara Corn, hat sofort einen Verdächtigen: den Besitzer des türkischen Dönerladens gegenüber der Bar. Eine Zeugenaussage bestätigt den Verdacht: Sein Wagen wurde tatsächlich zur Tatzeit vor der Bar gesehen. War der Steinwurf ein gezielter Anschlag oder der spontane Wutausbruch eines Schwulenhassers? Während die Kollegen ermitteln, nimmt die charmant abgebrühte Transe Corn die Dinge lieber selbst in die Hand und verpasst ihrem Gegenspieler eine Abreibung. Die Fronten Dönerbude und Schwulen-Bar verhärten sich.

Fr, 12.1., 11:05 – 11:50 Uhr, ZDF neo
Die Spezialisten – Im Namen der Opfer: Der verlorene Sohn (Dokumentation, D 2016)

Das IEK, eine Spezialeinheit des LKA Berlin, klärt unter der Führung von Rechtsmedizinerin Dr. Katrin Stoll und Kriminalhauptkommissar Mirko Kiefer ungelöste Verbrechen der Vergangenheit. Die Leiche eines 1990 verschwundenen jungen Mannes landet auf dem Seziertisch der IEK, der Interdisziplinären Ermittlungs-Kommission, die sich aus Spezialisten verschiedenster Fachgebiete zusammensetzt. Wie die Nachforschungen ergeben, suchte der Vater und ehemalige Fußballtrainer des Opfers während des Endspiels um die Weltmeisterschaft damals die Versöhnung mit seinem homosexuellen Sohn. Kurz danach wurde dieser ermordet und verscharrt. Eine Folge der 1990 speziell im Fußball noch immer verbreiteten Schwulenfeindlichkeit?

Fr, 12.1., 19:50 – 20:15 Uhr, NITRO
King Of Queens: Das China-Syndrom (1) (Sitcom, USA 1998 – 2007)

Auf Arthurs Hochzeit geht einiges schief. Seine Braut dachte, sie würde einen schwulen Mann heiraten, und als sie Wahrheit erfährt, sagt sie die Hochzeit ab.

Fr, 12.1., 20:15 – 21:45 Uhr, Das Erste
Heimat ist kein Ort (Spielfilm, D 2015)

So hatten sich die Kurbjuweits den Notarbesuch nicht vorgestellt. Anstatt vom Vater, der alle Kinder nach dem Tod der Mutter im Heim abgegeben hatte, einfach Geld und Immobilien zu erben, werden sie vor eine nahezu unlösbare Aufgabe gestellt: Die strenge Stationsschwester Inge samt ihrer studierenden Tochter Jule, der arbeitslose Taxifahrer Klaus und der schwule Hundesitter Uwe sollen gemeinsam in die ostpreußische Heimat des Vaters nach Polen fahren. Dort sollen sie seine Asche an Orten austreuen, die ihm einst wichtig waren. Zur Überwachung fährt der junge polnische Notar Krzysztow mit. Die widerwillig begonnene Fahrt in einem alten Bus endet erst in einer Polizeistation, dann auf einer Hochzeit. Am Ende hat sich die Reise in Vaters Vergangenheit für alle gelohnt – nur beim Erbe erwartet sie eine Überraschung.

Fr, 12.1., 1:10 – 1:35 Uhr, Arte
Abgedreht! Schwerpunkt: Céline Dion (Magazin, F 2017)

U. a. mit dem Beitrag „Jukebox: Céline, die Schwulenikone“: 1993 coverte Céline Dion einen Titel aus der Rockoper „Starmania“, den vor ihr mit Fabienne Thibeault bereits eine andere Sängerin aus Québec interpretiert hatte. Mit dem ziemlich kitschigen „Ziggy“ wurde Céline zur neuen Schwulenikone.

 

Sa, 13.1., 13 – 14:30 Uhr, Das Erste
Die letzten Millionen (Spielfilm, D 2014)

In einer Berliner Seniorenresidenz kommt es zu einem unerwarteten Geldregen: Sechs Bewohner knacken als Tippgemeinschaft den Lottojackpot von 30 Millionen Euro. Was aber soll man auf seine alten Tage mit so viel Geld anstellen? Der Lebemann Conrad möchte noch einmal ordentlich auf den Putz hauen, während das schwule Paar Otto (Joachim Bliese) und Jakob (Ulrich Pleitgen) sich den Traum vom eigenen Segelboot erfüllt. Die gutmütige Rosi wird von ihren Kindern hemmungslos ausgenommen, während die entdeckungsfreudige Karin endlich die Welt bereisen will, zur Not auch ohne ihren missmutigen Ehemann. Doch obwohl fast alle sich ihre Träume erfüllen können, hält das Schicksal nach dem Lottoglück auch ein paar Rückschläge parat.

Sa, 13.1., 18:15 – 19:15 Uhr, TLC
Long Island Medium: Wirklich eine gute Wahl? (Dokusoap, USA 2011)

Theresa Caputo, Hausfrau und Vollblutmutter aus Long Island, hat eine ausgefallene Gabe: Sie kann mit Toten im Jenseits kommunizieren. Als Theresa ihre Fähigkeit erstmals bemerkte, war sie selbst erschrocken. Doch schon lange sieht sie ihre Gabe als Berufung: Theresa hilft Menschen, ihren Frieden zu finden, wenn sie ihnen den Kontakt zu verstorbenen Angehörigen und Freunden ermöglicht. In dieser Folge nimmt Theresa für eine Transgender-Frau Kontakt mit dem Jenseits auf und hat gute Nachrichten: Obwohl ihr Vater die Entscheidung seines Kindes zeitlebens missbilligt hatte, ist er jetzt, nach seinem Tod,

Sa, 13.1., 20:15 – 21:50 Uhr, ZDF neo
Zum Glück bleibt es in der Familie (Spielfilm, F 2011)

Kim und Alex leben zusammen in Paris und sind ein glückliches lesbisches Paar. Während einer Geschäftsreise in Thailand schließen sie das Waisenmädchen Maily ins Herz und möchten es adoptieren. Doch es gibt ein Problem: In Thailand dürfen nur verheiratete Paare Kinder adoptieren. Zurück in Paris machen sie sich auf die Suche nach einem Scheinehe-Partner. Alex' Bruder César ist die letzte Hoffnung der beiden Frauen. Da Césars Autohaus finanzielle Probleme hat, kann Alex ihn schnell überzeugen – mit Geld. Doch schon im Flugzeug steht fest, dass Kim und César sich nicht besonders mögen. Wieder am Boden bringt der chaotische, selbstverliebte César die resolute Kim auf fast jede thailändische Palme. Als die beiden dann anstelle der Waisenhausleiterin von dem baskischen Arzt Luix abgeholt werden, spitzt sich die Situation zu. Kim und César geben nicht nur ein äußerst schräges Paar ab, César scheint kleine und größere Katastrophen magisch anzuziehen: Er wird bestohlen und von der Mafia erpresst, verprügelt schließlich einen Behinderten und landet im Gefängnis. Nun ist die Hilfe der Top-Anwältin Alex nötig. Sie reist auch nach Thailand und kann César aus dem Gefängnis holen. Hals über Kopf verliebt sich Luix in Alex, was Kim gar nicht gefällt. Doch sie muss weiter die Hetero-Ehefrau mimen. Endlich im Waisenhaus angekommen, ist die Stimmung in der Vierergruppe aufgeheizt: César ist nach dem harten Gefängnisaufenthalt völlig durch den Wind, Luix schwer verliebt und Kim eifersüchtig – kann eine Scheinehe das aushalten?

Seit 2013 haben homosexuelle Paare in Frankreich das Recht auf Eheschließung und auf Adoption.

 

So, 14.1., 11:10 – 12 Uhr, VOX
Criminal Intent – Verbrechen im Visier: 22 Stiche (Serie, USA 2006)

Ian Duffy, ein Feuerwehrmann und Held des 11. September, schafft es gerade noch, nach einem Einsatz zurück zur Feuerwache zu fahren und auszusteigen, bevor er tot zusammenbricht. Er wurde mit 22 Messerstichen ermordet. Logan und Wheeler untersuchen den Fall. Sie entdecken, dass er ein Doppelleben führte und vermuten eine Eifersuchtstat. Sein Seitensprung war aber keine Frau, sondern ein Mann. Sie besuchen die Witwe des Ermordeten, doch diese leugnet die Möglichkeit, dass ihr Mann schwul gewesen sein könnte. Im Rahmen der Ermittlungen stoßen sie auf Brendan Keele, der offensichtlich von Ians Verhältnis weiß und ihn deckt. Durch Zufall entdecken sie, dass vor zwölf Jahren ein Mann auf die gleiche Art umgebracht wurde. Auch dieses Opfer war verheiratet und vermutlich homosexuell. Logan und Wheeler schöpfen Verdacht: Besteht ein Zusammenhang zwischen den beiden Morden?

So, 14.1., 0:05 – 1:38 Uhr, das Erste
Härte (Spielfilm, D 2015)

„Härte“ ist die wahre Geschichte des Karateweltmeisters Andreas Marquardt, der zum brutalen Zuhälter wurde, acht Jahre im Gefängnis verbüßte und durch eine Therapie den jahrelangen Missbrauch durch seine Mutter aufarbeitete. Jetzt unterrichtet er Kinder und Jugendliche in seiner Kampfsportschule und organisiert Wohltätigkeitsveranstaltungen für Missbrauchsopfer. Dokufiktion vom Berliner Kultregisseur Rosa von Praunheim.

So, 14.1., 2:40 – 4:10 Uhr, 3sat
Concussion – Leichte Erschütterung (Spielfilm, USA 2013)

Die Mittvierzigerin Abby lebt in einer Vorort-Idylle mit ihrer Frau und zwei Kindern und führt dort routiniert ein Leben zwischen Haushalt, Paarbeziehung und Mutterrolle. Ein Unfall mit einer leichten Gehirnerschütterung reißt sie aus den gewohnten Bahnen und sie gesteht sich ein, wie unzufrieden sie mit ihrem bisherigen Alltag ist. Sie beschließt, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben und rückt ihren Lebensmittelpunkt in die Großstadt, kümmert sich weniger um die Familie und beginnt, als lesbische Prostituierte zu arbeiten. Mit dem Ziel, ihre beiden Leben strikt zu trennen, erschafft sie eine zweite Identität unter dem Namen Eleanor. Als sie eines Tages mit einer Nachbarin aus ihrem Vorort als Kundin konfrontiert wird, muss sie sich entscheiden, ob sie ihre Familie wirklich aufgeben will. US-Independent-Debüt, das für den Spirit Award des Sundance Festivals 2014 nominiert war und auf der Berlinale 2013 mit dem Teddy Award ausgezeichnet wurde.

 

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