Schwul-lesbische TV-Highlights, 10.9.-16.9.2018

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille

Mo, 10.9., 11:40 – 12:25 Uhr, MDR
In aller Freundschaft (706): Auf unbekanntem Terrain (Serie, D 2015)

Dr. Kaminski wird Augenzeuge einer Schlägerei unter Kindern, bei der der zehnjährige Rico verletzt wird. Im Gespräch mit der Mutter wird klar, dass das nicht die erste Schlägerei war und die Eltern der Situation offenbar hilflos gegenüberstehen. Während einer Diskussion mit seinem Vater stürzt Rico unglücklich und verletzt sich mit der bereits gebrochenen Rippe die Lunge. Er muss sofort operiert werden. Bei dem Eingriff entdeckt Kaminski auch die Ursache für Ricos Gemütszustand: Er ist intersexuell. Kaminski stellt die Eltern zur Rede. Dabei wird deutlich, dass diese es auch ihrem Sohn gegenüber verschwiegen haben. Kaminski versucht, den Jungen aufzufangen, doch Ricos Vertrauen in seine Eltern ist erschüttert.

Mo, 10.9., 22 -22:45 Uhr, BR
Lebenslinien: Streetwork Orange (Dokumentation, D 1998/2018)

Wie lebten die Menschen früher? Was waren ihre Sehnsüchte und Träume? Die Reihe „Lebenslinien Nostalgie“ zeigt, wie „kleine Leute“ im vergangenen Jahrhundert ihr Leben meisterten, wie z. B. der Münchner Straßenkehrer Franky im Münchner Glockenbachviertel. Es ist bis in die 1990er-Jahre das Viertel der sozial Deklassierten, der Drogenabhängigen und Homosexuellen, der Künstler und Intellektuellen. In seiner orangefarbenen Kluft kehrt und verkehrt Franky auch als Streetworker zwischen den Welten.

Mo, 10.9., 22:30 – 23:15 Uhr, ONE
Cucumber (1/8) (Serie, GB 2014)

Henry und Lance sind ein glückliches Paar, aber nach einer desaströsen Verabredung wird ihr Leben nie wieder dasselbe sein. Bei der Arbeit fühlt Henry sich angezogen vom geheimnisvollen Freddie Baxter, während Lance einen Neuen in der Firma begrüßt – Daniel. Aber die beiden frisch geknüpften Freundschaften werden ihnen bald um die Ohren fliegen.

Mo, 10.9., 23:15 – 0 Uhr, ONE
Cucumber (2/8) (Serie, GB 2014)

Henry beginnt sein neues Leben, aber Freddie geht in Abwehrstellung - werden sie jemals Freunde werden, geschweige denn mehr? Lance versucht, herauszufinden, wohin Henry verschwunden ist, und bittet dabei Cleo um Hilfe. Aber nur Cliff ist verschlagen genug, die Wahrheit ans Licht zu bringen und als Henrys Arbeitsstätte zum Schlachtfeld wird, schaukeln sich die Dinge weiter hoch.

Mo, 10.9., 0 – 0:25 Uhr, ONE
Banana: Dean (Serie, GB 2015)

Tucke? Kampflesbe? Nein! Schwul, lesbisch, bi, trans oder einfach 'queer': Das ist 'Banana'. Die britische Serie von Russell T. Davies ('Queer as Folk', 'Doctor Who') ist so vielfältig wie die LGBT-Community selbst und bewegt sich dabei mal mittendrin, oft aber abseits der Szene und zeichnet eindrucksvoll ein modernes Bild, das aufräumt mit antiquierten Klischees.

In acht kurzen, aber tiefgehenden Episoden werden die Geschichten von ganz unterschiedlichen Charakteren erzählt. Vom Jurastudenten Josh über die Schuh Verkäuferin Sian, vom Krankenpfleger zur Polizistin. Was sie verbindet? Die Suche nach Vertrautheit und Liebe, ihrem Stück vom großen Kuchen Leben. Irgendwo zwischen Erwachsenwerden und Erwachsensein begleitet 'Banana' die Generation Y in Zeiten von Grindr und Tinder. Dass sie schwul oder lesbisch, bi oder trans sind, spielt hierbei fast schon die Nebenrolle. Mitten im Leben und mitten im nordenglischen Manchester geht es um die Magie des ersten Dates, um gebrochene Herzen und alles, was dazwischen passiert.

Wir lernen Scotty kennen, die sich mit gleich mehreren Jobs über Wasser hält, dabei noch ihre kranke Mutter pflegt und eine unerwiderte Liebe verfolgt. Dean umgibt ein Familiengeheimnis, das er gegenüber seinen Freunden wahrt. Sian weiß nicht, auf wessen Rat sie vertrauen soll: Den ihres Schwarms oder den ihrer Helicopter Mum Vanessa. Helen bekommt unerwünschte Aufmerksamkeit eines Verflossenen und Jurastudent Josh stattet seinem Heimatdorf nach längerer Auszeit wieder einen Besuch ab. Dort trifft er auf eine alte Schulfreundin und blickt auf das Leben zurück, das er zurückgelassen hat.

Mit einem Gespür fürs Detail begleitet 'Banana' in jeder Episode eine andere Person aus der Nähe und zeigt so deren Ecken und Kanten ­ Charakterzüge, für die sie geliebt und manchmal auch gehasst werden.

Mo, 10.9., 0:25 – 0:50 Uhr, ONE
Banana: Scotty (Serie, GB 2015)

Tucke? Kampflesbe? Nein! Schwul, lesbisch, bi, trans oder einfach 'queer': Das ist 'Banana'. Die britische Serie von Russell T. Davies ('Queer as Folk', 'Doctor Who') ist so vielfältig wie die LGBT-Community selbst und bewegt sich dabei mal mittendrin, oft aber abseits der Szene und zeichnet eindrucksvoll ein modernes Bild, das aufräumt mit antiquierten Klischees.

In acht kurzen, aber tiefgehenden Episoden werden die Geschichten von ganz unterschiedlichen Charakteren erzählt. Vom Jurastudenten Josh über die Schuh Verkäuferin Sian, vom Krankenpfleger zur Polizistin. Was sie verbindet? Die Suche nach Vertrautheit und Liebe, ihrem Stück vom großen Kuchen Leben. Irgendwo zwischen Erwachsenwerden und Erwachsensein begleitet 'Banana' die Generation Y in Zeiten von Grindr und Tinder. Dass sie schwul oder lesbisch, bi oder trans sind, spielt hierbei fast schon die Nebenrolle. Mitten im Leben und mitten im nordenglischen Manchester geht es um die Magie des ersten Dates, um gebrochene Herzen und alles, was dazwischen passiert.

Wir lernen Scotty kennen, die sich mit gleich mehreren Jobs über Wasser hält, dabei noch ihre kranke Mutter pflegt und eine unerwiderte Liebe verfolgt. Dean umgibt ein Familiengeheimnis, das er gegenüber seinen Freunden wahrt. Sian weiß nicht, auf wessen Rat sie vertrauen soll: Den ihres Schwarms oder den ihrer Helicopter Mum Vanessa. Helen bekommt unerwünschte Aufmerksamkeit eines Verflossenen und Jurastudent Josh stattet seinem Heimatdorf nach längerer Auszeit wieder einen Besuch ab. Dort trifft er auf eine alte Schulfreundin und blickt auf das Leben zurück, das er zurückgelassen hat.

Mit einem Gespür fürs Detail begleitet 'Banana' in jeder Episode eine andere Person aus der Nähe und zeigt so deren Ecken und Kanten – Charakterzüge, für die sie geliebt und manchmal auch gehasst werden.

Mo, 10.9., 2 - 2:45 Uhr, RTL II
Exklusiv – Die Reportage: Endlich Frau, endlich Mann! – Transsexuelle in Deutschland (Reportage, D 2009)

Nicht jeder, der als Junge geboren wird, möchte auch ein Leben als Mann führen. Und auch so manche Stefanie wäre lieber ein Stefan. Rund 10.000 Transsexuelle, die im falschen Körper geboren wurden, leben in Deutschland. Jährlich wagen hierzulande ca. 300 Menschen mit einer Geschlechtsumwandlung den Schritt in ein neues Leben. Trotz hoher gesundheitlicher Risiken und der Endgültigkeit des Eingriffs ist dieser für viele Betroffene der einzige Ausweg. Denn für sie ist ein Leben in einem „fremden“ Körper unerträglich. Die Kamera begleitet Transsexuelle auf ihrem schweren Weg zu einem neuen Ich.

 

Di, 11.9., 2:30 – 4 Uhr, ZDF
Dicte: Der Menschenfänger (Serie, DK 2013)

Auf einem Parkplatz, der als Schwulen-Treffpunkt bekannt ist, wird eine nackte männliche Leiche gefunden, den Kopf in einer Plastiktüte. Die Augen des jungen Mannes wurden herausoperiert. Das lenkt die Aufmerksamkeit der Polizei auf den Organhandel in der Region. Es beginnt eine dramatische Suche nach dem Mörder des jungen Mannes. Sie führt Dicte in das Privatleben eines der führenden Banker Dänemarks und bringt sie in Lebensgefahr.

 

Mi, 12.9., 17:45 – 18:05 Uhr, NITRO
Der Prinz von Bel-Air: Nur ein durchgeknallter Cousin (Sitcom, USA 1995)

Hilary hat sich eine schwere Erkältung zugezogen. Der Geschäftstermin mit dem neuen Sponsor scheint zu platzen. Will versucht mit allen möglichen Tricks, die Situation zu retten und verkleidet sich als Hilarys schwuler Maskenbildner. Aber das geht erst recht nach hinten los.

 

Do, 13.9., 23:30 – 1 Uhr, NDR
Ohne Dich (Spielfilm, D 2015)

Seit 13 Jahren sind der unkonventionelle Therapeut Marcel und die lebensfrohe Hebamme Rosa zusammen. Nichts scheint ihrer Liebe im Weg zu stehen, außer Rosas Krebs, der sie langsam von innen auffrisst. Während Marcel von ihr erwartet, dass sie kämpft, weiß Rosa, dass sie es nicht schaffen wird, und bereitet sich verbittert auf ihren Tod vor. Die Putzfrau des Paares, Layla, stellt ihrem Exfreund nach, der sie für eine jüngere Frau verlassen hat und nichts mehr von ihr wissen will. Vergeblich versucht sie, ihn für sich zurückzugewinnen. Motte arbeitet zusammen mit Laylas Tochter Mitra als Kellnerin. Sie wohnt in einem verlassenen Zugwagen und weiß nicht, wie sie mit ihrer Schwangerschaft umgehen soll, zumal der Vater des Kindes ihr schwuler Freund Neo ist, der noch mitten in der Pubertät steckt. In ihrer Heimatstadt Stuttgart kreuzen sich die Wege dieser Menschen und verweben sich miteinander – bis sich die Konflikte schließlich in einer Nacht entladen und sie ihr Leben neu ordnen müssen.

Do, 13.9., 23:30 – 2:20 Uhr, rbb
Blau ist eine warme Farbe (Spielfilm, F/B/E 2013)

Mädchen gehen mit Jungs aus – das stellt die 15-jährige Adèle zunächst nicht in Frage. Doch das ändert sich schlagartig, als sie die lesbische Emma trifft. Die Künstlerin mit den blauen Haaren lässt sie ungeahnte Sehnsüchte entdecken, bringt sie dazu sich selbst zu finden, als Frau und als Erwachsene. Als Teenager beginnt Adèles Geschichte. Vor den Augen der Zuschauer entwickelt sie sich weiter: Die Schülerin wird zur jungen Frau und geht ihren Weg als engagierte Lehrerin an der Seite von Emma. Adèle entdeckt sich, ihre Gefühlswelten, ihre sexuelle Orientierung, ihre Ängste und Sehnsüchte und der Zuschauer ergründet all dies gebannt mit ihr, entdeckt Adèle mit jeder Pore und findet den wohl ergreifendsten und ungewöhnlichsten Liebesfilm der letzten Jahre.

 

Mein inqueery