Schwul-lesbische TV-Highlights, 25.-31.12.2017

Mo, 25.12., 15:30 – 17 Uhr, NDR
Evelyn Hamann – „sie war tatsächlich fabelhaft“
(Dokumentation/Porträt, D 2017)

Erinnerungen an Loriots geniale Partnerin: 2017 wäre Evelyn Hamann 75 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass und dem zehnten Todestag der Schauspielerin blickt diese unterhaltsame Werkschau auf ihr Leben und Wirken zurück und zeigt ein wenig von dem Menschen, der hinter den humorvollen Rollen steckte. Weggefährten, frühere Kollegen und Freunde kommen zu Wort. Darunter unter anderem Hella von Sinnen und Maren Kroymann.

Mo, 25.12., 1:30 – 2 Uhr, ONE
Come fly with me (6/6) (Comedy, GB 2011)

Peter und Judith berichten, wie sie während ihrer letzten desaströsen Pauschalreise in die dunklen Fänge des Voodoo gerieten. Tommy bekommt endlich sein lang ersehntes Vorstellungsgespräch als Pilot. Fearghal spekuliert weiterhin auf einen goldenen Trolley bei den 'Steward of the Year Awards'. Am Kiosk muss Penny Carter zur Abwechslung mal ein wenig arbeiten. In der Abflughalle wird der Paparazzi Buster nach einem Zwischenfall suspendiert. Omar Baba sieht sich einem Streik sämtlicher seiner Mitarbeiter ausgesetzt.

Mo, 25.12., 3:25 – 5:05 Uhr, SWR
Agatha Christie: Mord im Spiegel (Spielfilm, GB 1981)

Ein Miss-Marple-Film mit Angela Lansbury, Rock Hudson und Elizabeth Taylor in den Hauptrollen.

Mo, 25.12., 4:55 – 6:25 Uhr, MDR
Meuterei am Schlangenfluss (Spielfilm, USA 1952)

Der Ex-Bandit Glyn McLyntock geleitet einen Treck nach Oregon, in eine paradiesische Wildnis, in der die Siedler den ersten Winter nur mit Vorräten aus der Stadt überstehen können. Als die verabredete Lieferung ausbleibt, droht den Siedlern der Hungertod. McLyntock findet heraus, dass der Goldrausch zu einer Preissteigerung geführt hat, wodurch Lebensmittel zum heiß begehrten Spekulationsobjekt geworden sind. Der Schurke Emerson Cole will die von den Siedlern längst bezahlten Vorräte gewinnbringend an Goldsucher verkaufen. McLyntock kann das nicht zulassen. Mit Rock Hudson in der Rolle des Trey Wilson.

 

Di, 26.12., 21:02 – 21:47 Uhr, tagesschau24
Geheimnisvolle Orte:
Die Schönhauser Allee (Dokumentation, D 2013)

Nur wenige Straßen in Berlin sind so bekannt, so beliebt und so berüchtigt wie die Schönhauser Allee. Bis heute ist diese Straße in Berlin‑Prenzlauer Berg ein Ort der Geschichte und der Geheimnisse. Früher lebten hier Arbeiter und Angestellte, Oppositionelle und Hausbesetzer, Homosexuelle und Künstler.

Mi, 27.12., 0:30 – 2 Uhr, NDR
Mankells Wallander – Vor dem Frost (Spielfilm, S/D 2005)

Die pensionierte Kartografin Birgitta Medberg erkundet einen alten Pilgerweg, als eine surreal anmutende Erscheinung ihre Aufmerksamkeit erregt: Brennende Schwäne fliegen über einen Waldsee. Das ist ihre letzte Beobachtung, denn der Verursacher dieser Erscheinung erschlägt die Zeugin und beerdigt ihre Leiche im Wald. Fingerabdrücke auf einer Bibel, die er ihrem Grab beifügte, führen die Polizei auf die Spur des religiösen Fanatikers Jannek Langas, der aus der geschlossenen Psychiatrie geflohen ist. In einer Schule, welche die biblische Schöpfungsgeschichte vom Lehrplan gestrichen hat, übergießt er sich kurz darauf mit Benzin, um sich auf rituelle Weise selbst zu richten. Es folgen ähnliche Suizide, bei denen die Selbstmörder jeweils eine Videobotschaft hinterlassen: Sie bekennen sich schuldig, dass sie in der Stammzellenforschung mitgearbeitet haben oder eine homosexuelle Beziehung führten. Während Wallander über diesen Fall grübelt, erhält er Besuch von seiner Tochter Linda. Sie sorgt sich um ihre verschwundene Freundin Anna Westin. Anna ist einem skrupellosen Ritualmörder verfallen. Der geheimnisvolle Mann benutzt sie als willenloses Werkzeug, das er skrupellos für sein gemeinstes Verbrechen benutzen wird: ein Selbstmordattentat in einer vollbesetzten Kirche zur Verhinderung der in den Medien groß angekündigten Hochzeit zweier Homosexueller.

 

Do, 28.12., 2 – 3:33 Uhr, MDR
Zwei Hochzeiten und ein Liebesfall
(Spielfilm, IRL 2009)

Maura und Freddie schließen den Bund der Ehe, jedoch nicht miteinander. Die alleinerziehende Mutter gibt dem Afrikaner Wilson das Jawort, der mit dieser arrangierten Ehe seine Abschiebung verhindern will. Der verunsicherte Freddie dagegen heiratet seine Exfrau Sophie und hofft, dass es im zweiten Anlauf besser funktioniert. Beide Paare geben sich in unterschiedlichen Kirchen das Jawort, die anschließenden Hochzeitsfeiern finden aber aufgrund einer Fehlbuchung im selben Hotel statt. Irrtümer und Missverständnisse sind dadurch programmiert. Während die betrunkene Sophie mit drei rabiaten Lesben durchbrennt, wird Wilson von übereifrigen Beamten der Einwanderungsbehörde observiert, die an seiner Liebesheirat zweifeln. Maura versucht zu vermitteln, doch dadurch wird alles noch schlimmer: Sie ist die Kraft, die nur das Gute will und stets das Chaos schafft.

 

Sa, 30.12., 15:40 – 17:10 Uhr, 3sat
Horst Schlämmer – Isch kandidiere!
(Spielfilm, D 2009)

Horst Schlämmer hat die Nase gestrichen voll: Immer nur Berichte über Kaninchen-, Taubenzucht – oder Schützenvereine schreiben. Da kommt es ihm gerade recht, dass sein Chef aufgrund einer Lebensmittelvergiftung durch ein Sushi, das Horst Schlämmer schon seit einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt hatte, im Krankenhaus liegt. Nun kommt auf ihn als stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts endlich eine neue, wirklich wichtige Aufgaben zu: Die Wahlberichterstattung! Schnell erkennt Horst Schlämmer, dass die Parteien auch nur mit Wasser kochen, und beschließt kurzerhand, selbst eine Partei zu gründen: Die Horst-Schlämmer-Partei (HSP), deren Farbe Ocker ist, denn alle anderen sind ja schon vergeben. Auf seinem steinigen Weg zur Kandidatur als Bundeskanzler begegnet Horst Schlämmer der amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (Hape Kerkeling) oder der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (Hape Kerkeling) und wird begleitet von alten Bekannten wie Gisela (Hape Kerkeling), Uschi Blum (Hape Kerkeling) oder dem lustigen Glückshasen als Maskottchen sowie neuen Freunden wie Alexandra Kamp (gespielt von Alexandra Kamp), die mit ihren erotischen Lesungen die HSP unterstützt und Horst Schlämmer zur Höchstform auflaufen lässt.

Sa, 30.12., 17:10 – 18:45 Uhr, 3sat
Ein Mann, ein Fjord! (Spielfilm, D 2008)

Die Gewinne, die der arbeitslose Preisrätsel-Fan Norbert Krabbe (aus Wanne bisher ergattert hat, sind nicht wirklich atemberaubend. Seine Frau Birgit und Teeny-Tochter Ute sind genervt von diversen Bratpfannen, Zitruspressen und Toastern. Und einen fast sicheren 50000-Euro-Jackpot, den er in der „6 ½ Live“-Spielshow mit TV-Moderatorin Gisela (Hape Kerkeling) hätte gewinnen können, vereitelt ausgerechnet Horst Schlämmer (Hape Kerkeling). Doch schließlich gewinnt Norbert tatsächlich mal einen Hauptpreis: einen nach ihm benannten Fjord! Aber wie kommt man nach Norwegen, zum „Norbert-Krabbe-Fjord“, wenn man pleite ist und einem schon beim S-Bahn-Fahren schlecht wird? Komödie von Hape Kerkeling und Angelo Colagrossi, in der es auch ein Wiedersehen mit Schlagerstar Uschi Blum (Hape Kerkeling) gibt.

Sa, 30.12., 20:55 – 21:25 Uhr, Comedy Central
Friends: Die lesbische Hochzeit (Sitcom, USA 1994 - 2004)

Für Ross hören die Probleme mit Carol einfach nicht auf. Er hat die Trennung noch immer nicht ganz verkraftet, geschweige die Tatsache, dass sie eine Beziehung zu einer Frau hat. Zu allem Unglück wird er noch mit einer ganz neuen Situation konfrontiert und zwar will sich seine Exfrau erneut verheiraten, nämlich mit Ihrer Freundin Susan.

Sa, 30.12., 23:25 – 0:55 Uhr, Arte
Freedom: George Michael (Dokumentation, GB 2016)

Der Dokumentarfilm deckt die gesamte Karriere und das Leben des verstorbenen Musikers und Grammy-Preisträgers ab, konzentriert sich aber auf die prägenden Jahre vor und nach dem Erscheinen seines Bestseller-Albums „Listen Without Prejudice Vol. 1“ und das darauf folgende berühmt-berüchtigte Gerichtsverfahren mit seinem damaligen Plattenlabel Sony. Die Dokumentation thematisiert außerdem in berührender Weise den Tod von Michaels erster großer Liebe, Anselmo Feleppa, der an Aids verstarb. Erzählt wird der Film vom Musiker selbst. Er arbeitete bis zu seinem überraschenden, frühen Tod an dem Projekt, das nun wie eine Art letztes Vermächtnis erscheint. Material aus Michaels umfangreichen und bislang unveröffentlichten Privatarchiven gewährt dem Zuschauer einen sehr persönlichen Einblick in diese dramatische Phase seines Lebens. Zu Wort kommen auch die fünf Supermodels aus dem Videoclip „Freedom! ’90“ des oscarnominierten Regisseurs David Fincher sowie zahlreiche Freunde, Wegbegleiter und Musiklegenden, darunter Stevie Wonder, Elton John, Ricky Gervais, Nile Rodgers, Mark Ronson, Tracey Emin, Liam Gallagher, Mary J. Blige, Jean Paul Gaultier, James Corden und Tony Bennett.

Sa, 30.12., 0:45 – 2:15 Uhr, WDR
Meuterei am Schlangenfluss (Spielfilm, USA 1952)

Der Ex-Bandit Glyn McLyntock geleitet einen Treck nach Oregon, in eine paradiesische Wildnis, in der die Siedler den ersten Winter nur mit Vorräten aus der Stadt überstehen können. Als die verabredete Lieferung ausbleibt, droht den Siedlern der Hungertod. McLyntock findet heraus, dass der Goldrausch zu einer Preissteigerung geführt hat, wodurch Lebensmittel zum heiß begehrten Spekulationsobjekt geworden sind. Der Schurke Emerson Cole will die von den Siedlern längst bezahlten Vorräte gewinnbringend an Goldsucher verkaufen. McLyntock kann das nicht zulassen. Mit Rock Hudson in der Rolle des Trey Wilson.

Sa, 30.12., 1:45 – 3:13 Uhr, Das Erste
Der Wolf – Tote Hunde beißen nicht (Spielfilm, DK/N/D 2008)

Nach einem brutalen Polizeieinsatz stirbt der 18-jährige Migrant Mikael Adu. Der rechtsgerichtete Politiker Einar Bergene nimmt die Polizisten in Schutz und löst dadurch heftige Krawalle aus. Auch Varg Veum ist verärgert über Bergenes unverhohlene Fremdenfeindlichkeit. Deshalb hat er keine gesteigerte Lust, einen Auftrag von Bergenes prominenter Parteigenossin Marit Haug anzunehmen, die voraussichtlich Ministerpräsidentin werden wird. Doch der Detektiv ändert seine Meinung, als er Zeuge eines versuchten Attentats auf Einar Bergene wird, bei dem dessen Frau Eva stirbt. Galt der Anschlag etwa der lesbischen Marit Haug, die direkt neben Bergene auf dem Rednerpodest stand?

Sa, 30.12., 1:55 – 2:50 Uhr, Arte
David Bowie: A Reality Tour (Konzert, IRL 2003)

Konzertaufzeichnung, Point Depot Dublin.

 

So, 31.12., 12:35 – 14:05 Uhr, WDR
Best of Hape Kerkeling
(Comedy, D 2007)

Der WDR hat etliche Schätze von Hape aus dem Archiv geborgen und darüber hinaus natürlich auch bei anderen Sendern nach Kerkeling-Material gefahndet, um das Beste aus seinem bisherigen Schaffen in neunzig kurzweiligen Minuten zusammenzustellen.

So, 31.12., 17:35 – 18 Uhr, WDR
Dinner op Kölsch (Comedy, D 2013)

2003 war es genau 50 Jahre her, dass „Dinner for One – Der 90. Geburtstag“ zum ersten Mal im deutschen Fernsehen gezeigt wurde. Dieses besondere Jubiläum beging der WDR mit einer weiteren mundartlichen Adaption des Klassikers – op Kölsch. Ralf Schmitz (als Butler Ralph) und Annette Frier (als Frau Annette) sind die Protagonisten dieses ganz speziellen Dinners, das nicht nur die rheinischen Herzen höher schlagen lässt. Die imaginären Gäste, die von Frau Annette zum 90. Geburtstag eingeladen wurden, sind natürlich berühmte Rheinländer, die weit über die Grenzen von Köln hinaus bekannt sind: Dirk Bach, Alfred Biolek, Reiner Calmund und Hans Süper, in dessen Rollen Butler Ralph schlüpfen wird.

So, 31.12., 18:45 – 20:15 Uhr, ONE
Best of Hape Kerkeling (Comedy, D 2007)

Der WDR hat etliche Schätze von Hape aus dem Archiv geborgen und darüber hinaus natürlich auch bei anderen Sendern nach Kerkeling-Material gefahndet, um das Beste aus seinem bisherigen Schaffen in neunzig kurzweiligen Minuten zusammenzustellen.

So, 31.12., 23:15 – 23:40 Uhr, Comedy Central
South Park: LesBos (Zeichentrickserie, USA 1997 - 2007)

Miss Garrison hat Probleme mit ihrem Sexualleben. Immer, wenn sie mal wieder einen Partner verloren hat, ist sie derartig frustriert, dass sie ihre ganze Wut an ihren Schülern auslässt, indem sie ihnen besonders viele Hausaufgaben aufgibt. Dieser Zustand ändert sich grundlegend, als Miss Garrison in einer Lesbenbar ihre Gefühle für das eigene Geschlecht entdeckt. Dummerweise soll das Lokal demnächst von ein paar Persern gekauft werden. Um das zu verhindern, organisiert Miss Garrison den größten Lesbenaufstand, den South Park je gesehen hat.

So, 31.12., 3:10 – 5:03 Uhr, Das Erste
Dallas Buyers Club (Spielfilm, USA 2013)

Dallas, 1985: Ron Woodroof (Matthew McConaughey) führt ein Leben voller Exzesse. Der großspurige White-Trash-Cowboy steht auf Rodeo, Glücksspiel, Whiskey, Kokain und Frauen. Schlägereien und ungeschützter Sex mit Prostituierten gehören für ihn zum Alltag. Genauso wie seine Wett- und Saufkumpane verachtet er Homosexuelle und lässt kein Mitgefühl aufkommen für Hollywoodstar Rock Hudson, der gerade an Aids gestorben ist. Niemals hätte er es sich träumen lassen, selbst daran erkrankt zu sein. Deshalb tickt der Choleriker komplett aus, als ihm Dr. Sevard (Denis O'Hare) und Dr. Eve Saks (Jennifer Garner) nach einem Arbeitsunfall die niederschmetternde Diagnose mitteilen. Statt den Ärzten zu vertrauen, die ihm nur noch 30 Tage geben, beginnt er sich selbst zu behandeln und findet heraus, dass alternative Präparate mehr bringen als das einzige amerikanische Medikament AZT. Doch die Beschaffung im Ausland ist teuer und die Einfuhr jedes Mal ähnlich riskant wie Drogenschmuggel. Zudem möchte der Autodidakt Ron bei seinen Selbstversuchen ständig neue Mittel aus der ganzen Welt probieren. Weil er das auf Dauer alleine nicht finanzieren kann, muss der homophobe Texaner über seinen Schatten springen. Zusammen mit dem ebenfalls HIV-infizierten Transvestiten Rayon (Jared Leto) gründet er einen Beschaffungsring: den „Dallas Buyers Club", der eine Gesetzeslücke nutzt und rasant wächst. Damit ruft er die mächtige Pharmalobby auf den Plan.

So, 31.12., 4:35 – 6 Uhr, ZDF neo
Brüno (Spielfilm, USA 2006)

Borat – das ist der Mann im grasgrünen String: Ein Reporter aus Kasachstan reist nach Amerika und verwirrt Land und Leute. Borat Sagdiyev wird vom kasachischen Informationsminister in die USA geschickt, um für seine Landsleute einen lehrreichen Film zur Verbesserung der eigenen Lebensqualität zu drehen. Aber der primitive Reporter stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste und sorgt für den einen oder anderen Gesichtsverlust. Die Darstellung eines sehr rückständigen Kasachstans sowie die bitterböse Demaskierung der zur Schau gestellten Amerikaner lösten die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Der Film lässt die Grenzen zwischen Fiktion und Dokumentation verschwimmen und entlarvt mit herrlich derbem Humor rassistische, homophobe und frauenfeindliche Stereotype.

 

Mein inqueery