Schwul-lesbische TV-Highlights, 28.5-3.6.2018

Di, 29.5., 16:45 – 17:15 Uhr, Arte
Xenius: Das HI-Virus – Wie lässt sich das HI-Virus weltweit besiegen?
(Magazin, D 2017)

In den 80er-Jahren beherrschte vor allem ein Thema die Medien: Aids. Das mysteriöse HI-Virus tötete zahlreiche Menschen in der ganzen Welt. In den meisten westlichen Ländern ist das Virus mittlerweile unter Kontrolle und die Diagnose „HIV positiv“ kein Todesurteil mehr. Doch noch immer ist Aids eine unheilbare Krankheit und in vielen Teilen der Welt eine häufige Todesursache. Wie lässt sich das Virus endlich besiegen? Grund zur Hoffnung gibt es: Wirksame Medikamente ermöglichen ein weitgehend normales Leben mit dem Virus. Ein HIV-Patient blickt zurück und erzählt „Xenius“ seine Geschichte.

Di, 29.5., 21:10 – 22:10 Uhr, Arte
Justin Trudeau (Dokumentation, F 2017)

46 Jahre jung und gut aussehend, verkörpert der kanadische Premierminister Justin Trudeau das Bild eines charismatischen, dynamischen Politikers mit modernen Denkansätzen. Er bezeichnet sich selbst als Feministen, setzt sich für die LGBT-Gemeinschaft ein und nimmt syrische Flüchtlinge auf. Ist er die Inkarnation des Anti-Trumps? Oder ist er vielmehr ein Politiker alter Schule, der Pipelines und Staudämme genehmigt, die die Umwelt zerstören und die Rechte der kanadischen Ureinwohner mit Füßen treten? Wer ist Justin Trudeau und wofür steht er? Der Politiker befindet sich an einem Scheideweg. Wie Emmanuel Macron steht er für die politische Erneuerung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Beide bringen frischen Wind in gesellschaftliche Debatten zu Themen wie Homosexualität und klassischen Familienschemata.

Di, 29.5., 2:30 – 4:25 Uhr, Das Erste
Velvet Goldmine (Spielfilm, GB/USA 1998)

„Velvet Goldmine“ ist die erste Großproduktion des Aids- und Schwulenaktivisten Todd Haynes, in der Musik und Ausstattung eine wesentliche Rolle spielen. Haynes führt hinein ins London der 70er-Jahre. Die Flower-Power-Generation hat abgedankt, der Glam Rock beginnt seinen Siegeszug und damit die Ära der geschminkten Rockstars in Glitter und Glamour wie David Bowie, T.Rex, Roxy Music oder Velvet Underground. Ein bombastisches Farbspektakel, eine Kostümorgie aus Pailletten, Schlaghosen, Science-Fiction-Designs und Boas und eine dramatische schwule Lovestory.

 

Mi, 30.5., 5:50 – 6:15 Uhr, Arte
Xenius: Das HI-Virus – Wie lässt sich das HI-Virus weltweit besiegen?
(Magazin, D 2017)

In den 80er-Jahren beherrschte vor allem ein Thema die Medien: Aids. Das mysteriöse HI-Virus tötete zahlreiche Menschen in der ganzen Welt. In den meisten westlichen Ländern ist das Virus mittlerweile unter Kontrolle und die Diagnose „HIV positiv“ kein Todesurteil mehr. Doch noch immer ist Aids eine unheilbare Krankheit und in vielen Teilen der Welt eine häufige Todesursache. Wie lässt sich das Virus endlich besiegen? Grund zur Hoffnung gibt es: Wirksame Medikamente ermöglichen ein weitgehend normales Leben mit dem Virus. Ein HIV-Patient blickt zurück und erzählt „Xenius“ seine Geschichte.

Mi, 30.5., 13:25 – 14:10 Uhr, BR
In aller Freundschaft (706): Auf unbekanntem Terrain (Serie, D 2015)

Dr. Kaminski wird Augenzeuge einer Schlägerei unter Kindern, bei der der zehnjährige Rico verletzt wird. Im Gespräch mit der Mutter wird klar, dass das nicht die erste Schlägerei war und die Eltern der Situation offenbar hilflos gegenüberstehen. Während einer Diskussion mit seinem Vater stürzt Rico unglücklich und verletzt sich mit der bereits gebrochenen Rippe die Lunge. Er muss sofort operiert werden. Bei dem Eingriff entdeckt Kaminski auch die Ursache für Ricos Gemütszustand: Er ist intersexuell. Kaminski stellt die Eltern zur Rede. Dabei wird deutlich, dass diese es auch ihrem Sohn gegenüber verschwiegen haben. Kaminski versucht, den Jungen aufzufangen, doch Ricos Vertrauen in seine Eltern ist erschüttert.

Mi, 30.5., 22:45 – 0:15 Uhr, Das Erste
Berlin Rebel High School (Dokumentation, D 2018)

Keine Prüfungen, kein Leistungsdruck, keine Hierarchien – „Berlin Rebel High School“ ist ein Dokumentarfilm über ein einzigartiges Schulprojekt. Die Schülerinnen und Schüler in einer alten Fabriketage in Berlin vereint vor allem eins: Sie kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten und sind mehrfache Schulabbrecher. Fasziniert von einer Schule der anderen Art beschließen sie, ihrem Leben eine Wende zu geben und stellen sich der Herausforderung Abitur, wie z. B. der transsexuelle Maik.

Mi, 30.5., 2:05 – 2:50 Uhr, RTL II
Autopsie – Mysteriöse Todesfälle (163): Familiengeheimnisse (Kriminalmagazin, D 2013)

Mehrere schwule Männer verschwinden spurlos. Die Polizei geht davon aus, dass ein Serienkiller dafür verantwortlich ist. Dann taucht ein Mann auf, der es geschafft hat dem Killer zu entkommen. Er berichtet der Polizei, wie der Täter ihn umbringen wollte. Doch vom Täter und den Leichen der anderen Opfer fehlt weiterhin jede Spur. Bis die Polizei ein Massengrab findet.

Fr, 1.6., 6:05 – 6:50 Uhr, NITRO
Law & Order: Fehlgeleitet (Serie, USA 2000)

Der homosexuelle Adoptivvater eines kleinen Kindes wird erschlagen aufgefunden, das Baby ist verschwunden. Zunächst vermuten Briscoe und Green eine Entführung. Doch dann führt die Spur zum leiblichen Vater, der seinen Hass auf Schwule kaum zügeln kann.

Fr, 1.6., 0:55 – 2:25 Uhr, MDR
Mankells Wallander: Bilderrätsel (Spielfilm, S/D 2005)

Der legendäre Kriegsfotograf Robert Thuresson, ein verschrobener, arroganter Einzelgänger, stellt seine Bilder erstmals vor heimischem Publikum in Ystad aus. Am Rande der Vernissage kommt es zu einem kleinen Eklat, als die Amerikanerin Sarah Lyell mit dem Fotografen in Streit gerät. Die Frau hängt eins der Exponate ab und verschwindet damit. Kurz darauf wird sie tot aus dem Meer gefischt. Die Obduktion ergibt, dass die im vierten Monat Schwangere nicht ertrunken ist. Sie wurde überfahren und zwar mit Thuressons Wagen. Linda Wallander findet heraus, dass Robert Thuresson schwul ist und Sarah Lyell kaum geschwängert haben dürfte.

 

Sa, 2.6., 0:05 – 2:40 Uhr, 3sat
Life Ball 2018 – Die Eröffnung (Gala, A 2018)

Der „Life Ball“ ist Europas größte Benefiz-Veranstaltung zugunsten HIV-infizierter und an AIDS erkrankter Menschen. 3sat zeigt die festliche Ballnacht live zeitversetzt aus Wien. Die Veranstaltung feiert 2018 ihr 25-jähriges Jubiläum und steht unter dem Motto „The Sound of Music“. Der Film über die berührende Geschichte der Trapp-Familie bildet den ausdrucksstarken Leitfaden und einen bewussten Bezug zu Österreich. Der international erfolgreiche Musikfilm betrachtet Österreich durch eine lebensfrohe Linse, die eindeutig die filmische Handschrift Hollywoods trägt, und berührt mit weltbekannten Melodien Millionen Menschen von Amerika bis Asien.

Für den 25. „Life Ball“ mit seiner Hommage an „The Sound of Music“ wurde eine „Life Ball“-Familie gecastet. Sie begleitet das „Life Ball“-Team und seine Anliegen als Botschafter durch das Jubiläumsjahr und wird am Charity-Event am 2. Juni 2018 selbst Teil der Eröffnungsshow sein. Neben Conchita als Fräulein Maria übernimmt Schauspieler und Theaterdirektor Herbert Föttinger die Rolle des Kapitän Georg von Trapp. Den Familienchor komplettieren Vera Doppler als Liesl, Markus Freistätter als Friedrich, Zoe Straub als Louisa, Nathan Trent als Kurt, Verena Altenberger als Brigitta, Rose Alaba als Marta und Missy May als Gretl. Die bewegende Geschichte der Familie von Trapp - ihre Musik, ihr Zusammenhalt, aber auch ihre dramatische Flucht vor einem System, das allein auf Ausgrenzung und Angst fußt, steht metaphorisch für so Vieles, das auch die Welt von Heute definiert. Die von Trapps sind eine Patchwork-Familie im klassischen Sinne. So steht auch der diesjährige „Life Ball“-Cast für Vielfältigkeit und unterschiedliche Lebensentwürfe. Ein zentrales Anliegen des „Life Ball“ ist es, die mediale Aufmerksamkeit auf das Thema „HIV und Aids“ zu lenken und dieses im Rahmen eines Groß-Events in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken – nicht zuletzt dient der „Life Ball“ auch als Sprachrohr HIV-positiver und AIDS-kranker Menschen.

Sa, 2.6., 0:55 – 2:25 Uhr, Das Erste
Familie Jones – Zu perfekt, um wahr zu sein (Spielfilm, USA 2009)

Als die Bilderbuchfamilie Jones in ein schickes Haus in einem wohlhabenden Vorort zieht, werden sie bald von den Nachbarn glühend beneidet. Doch der Schein trügt, denn in Wahrheit sind die gut aussehenden Erfolgsmenschen gar keine Familie. Im Auftrag einer Marketingfirma sollen sie als vermeintlich authentische Vorbilder ihren gut betuchten Nachbarn die neuesten Konsumgüter schmackhaft machen. Zunächst scheint der Plan aufzugehen: die Verkaufsraten in der Gegend steigen kontinuierlich an. Allerdings droht das Rollenspiel immer wieder aufzufliegen, und bald kommt es in der Scheinfamilie zu allerlei Komplikationen: „Tochter“ Jenn beginnt eine Affäre mit einem wesentlich älteren, verheirateten Mann, während „Sohn“ Mick für Aufregung sorgt, weil er auf einer Party den neuesten Alkopop an Minderjährige verteilt und sein schwules Coming-out erlebt.

 

So, 3.6., 15:50 – 17:20 Uhr, 3sat
Liebe zartbitter (Spielfilm, D 2003)

Nachdem die Bayerin Lena ihren zukünftigen Ehemann beim Seitensprung erwischt hat, „flüchtet“ sie nach Berlin, um dort die alteingesessene Backstube ihrer Tante Käthe zu übernehmen. Zunächst fühlt Lena sich etwas verloren, so ganz allein in der riesigen Hauptstadt mit ihren skurrilen Bewohnern. Doch Hilfe naht in Gestalt des exzentrischen schwulen Friseurs Donald. Die zwei tun sich zusammen, und gemeinsam macht das ungleiche Duo „Lenas Backstube“ zur ersten Adresse im ganzen Viertel. Spezialität des Hauses: Hochzeitstorten.

So, 3.6., 18 – 18:30 Uhr, Das Erste
Sportschau: Unser Russland (3) – Eine Städtereise mit Udo Lielischkies und Palina Rojinski (Reportage, D 2018)

Die mehrteilige Reportage führt durch die Austragungsorte der Weltmeisterschaft 2018. Sie schlägt eine Brücke zwischen Fußball- und Reisereportage. Im Mittelpunkt der Reportage steht das Erleben, die persönliche Begegnung der beiden Protagonisten mit den Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnen – verfolgte Menschenrechtler, eine berühmte Ballett-Tänzerin, Künstler, Schüler, Politiker, Studentinnen, junge Wachsoldaten, einen homosexuellen Nachtclub-Besitzer aber auch Taxifahrer, Markverkäuferinnen, Kellner, Rentner sowie andere Landsleute, und porträtieren sie in ihrem Lebensumfeld. Menschen und Geschichten am Wegesrand einer Reise entlang der Spielorte des größten Sportereignisses der Welt im größten Land der Welt.

So, 3.6., 23:15 – 0 Uhr, Phoenix
Menschen hautnah: Mädchen oder Junge? Aufwachsen als Transgender-Kind (Dokumentation, D 2017)

Sophia ist acht Jahre alt. Sie sieht aus wie ein Mädchen, sie fühlt sich als Mädchen. Geboren aber wurde Sophia als Philipp. Doch mit gerade mal 4 Jahren beschließt sie, kein Junge mehr zu sein. Sie will nur noch Röcke und Kleider tragen und lässt sich die Haare lang wachsen. Am Anfang denken ihre Eltern, das sei vielleicht nur eine Phase. Doch Sophia scheint genau zu wissen, wer sie ist. Sie sagt nicht, dass sie ein Mädchen sein möchte. Sie sagt, dass sie ein Mädchen ist.

 

Mein inqueery