Schwul-lesbische TV-Tipps, 11.02.–17.02.2019

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille

Mo, 11.2., 20:15 – 21:05 Uhr, RTL plus
Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen: Entscheidung fürs Lieben (Serie, D 1998/1999)

Armin ist Ehemann und Familienvater. Seine Frau ahnt aber nicht, dass er bisexuell ist und eine Liebesbeziehung zu einem anderen Mann unterhält. Als Armins Geliebter Lutz ihn vor die Entscheidung stellt, entweder er oder die Familie, fühlt sich Armin so sehr in die Enge getrieben, dass er versucht, Selbstmord zu begehen. Schwer verletzt, aber lebend, wird er nach seinem „Autounfall“' in die Klinik eingeliefert. Dort treffen dann alle Beteiligten aufeinander.

 

Di, 12.2., 21:15 – 22:10 Uhr, TLC
Schicksal Transgender – Leben im falschen Körper: Kein Zurück mehr (Dokumentation, USA 2018)

Was passiert, wenn ein Ehemann oder Partner nach vielen gemeinsamen Jahren und gemeinsamen Kindern gesteht, im falschen Körper geboren und in Wirklichkeit eine Frau zu sein? Wie regiert die Partnerin, wenn er seine wahre Geschlechtsidentität endlich ausleben möchte und sich – auch optisch – mehr und mehr in ein weibliches Wesen verwandelt? Kann Stacy akzeptieren, dass Gatte Les nach einer Geschlechtsangleichung zu Leslie wird? Wie werden Jennifer und ihre vier Kinder es wegstecken, dass Familienvater Larry eine Frau ist? Und was macht Cindy, nachdem ihr Traummann Troy sein Coming-out als Transgender hat? Verwirrung, Wut und Unsicherheit: Kann Liebe stark genug sein, um über das Geschlecht des Partners hinwegzusehen? Oder wird die Beziehung so sehr belastet, dass sie am Ende scheitert? Die Doku-Serie begleitet verschiedene Paare bei der härtesten Herausforderung ihres Lebens.

Nachdem Lawren aus Virginia seiner Mutter erzählt, dass er Transgender ist, fragt ihn die alte Dame erschrocken, was sie bei der Erziehung falsch gemacht habe und ob er homosexuell geworden sei. Lawren versucht, alles zu erklären, hat aber wenig Erfolg. Bei Stacy und Leslie aus Washington gibt es zur Abwechslung positive Neuigkeiten: Nach der ärztlichen Diagnose sind die Tumore in den Brüsten gutartig, so dass bei Les eine Brustvergrößerung vorgenommen werden kann. Dies bringt ihn seinem Ziel, eine Frau zu werden, einen großen Schritt näher. Doch nachdem Les seinen Job verloren hat, ist das Paar völlig pleite und braucht einen Neuanfang.

 

Di, 12.2., 22:10 – 23:35 Uhr, WDR
Aus der Haut (Fernsehfilm, D/A 2015)

Das anstrengendste, liebenswerteste, unberechenbarste Kind der Welt kommt jetzt fast völlig alleine zurecht. Es wird auch Zeit. Jahrelang hat Mutter Susann für ihren 17-jährigen Sohn Milan die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt. Jetzt hat sie sich ihren Traum von einer eigenen Arztpraxis erfüllt. Ihr Mann Gustav fühlt sich hingegen in seinem Architektenjob plötzlich unterfordert. Möbelrücken im Herzen der Familie, die Statik verändert sich.

Dann aber baut Milan einen schlimmen Unfall mit dem Wagen seines Vaters und mit 1,7 Promille im Blut. Was sich wie ein aufflammendes postpubertäres Milan-Chaos anfühlt, entpuppt sich als Selbstmordversuch. Den Grund kennt nur er selbst: Im betrunkenen Überschwang hat Milan seinen besten Freund Christoph geküsst und damit sein Innerstes offenbart. Milan ist schwul. Erst eine Affäre mit dem älteren Fotografen Harro gibt Milan die Kraft, es seinen Eltern zu sagen. Susann und Gustav fällt es wie Schuppen von den Augen. Milan ist schwul und endlich normal!

 

Di, 12.2., 23:35 – 1:10 Uhr, WDR
A Single Man (Spielfilm, USA 2009)

Auf dem Höhepunkt der Kuba-Krise im Jahr 1962 wird die amerikanische Öffentlichkeit von der Angst vor einem Atomkrieg beherrscht. Professor George Falconer, der an der Universität von Los Angeles Literatur unterrichtet, lässt das alles völlig kalt. Vor acht Monaten starb sein Lebensgefährte Jim bei einem Autounfall, seither hat sich George mit seiner heimlichen Trauer in einen Kokon eingesponnen. Denn in der Ära des Kalten Kriegs sind nicht nur Kommunisten, sondern auch Homosexuelle geächtet. Sogar die Teilnahme an der Beerdigung seines Geliebten war unerwünscht. Nun lebt der stille Akademiker nur noch in der Erinnerung an 16 glückliche Jahre mit Jim und findet keinen Zugang zur Gegenwart, geschweige denn Hoffnung für die Zukunft. Er beginnt, sich auf seinen Selbstmord vorzubereiten, akribisch und mit Stil. Der Revolver ist geladen, die Papiere geordnet und das letzte Treffen mit seiner platonischen Freundin Charley arrangiert. Doch seit einiger Zeit läuft ihm immer wieder der Student Kenny über den Weg, der offenbar mehr als nur Rat bei ihm sucht. Eine zärtliche Liebesnacht mit dem sensiblen jungen Mann verändert alles – und doch soll es schicksalhaft die letzte für George sein.

 

Di, 12.2., 3:05 – 3:50 Uhr, RTL
CSI: Miami – CSI: Meine Nanny (Serie, USA 2007)

Die CSI'ler nehmen den Lebensstil der High Society Miamis unter die Lupe, nachdem das Kindermädchen einer wohlhabenden Familie erstochen aufgefunden wurde. Unter Verdacht geraten der Sohn der Familie sowie dessen Betreuer, von denen die Tote behauptet hat, sie hätten ein homosexuelles Verhältnis.

 

Mi, 13.2., 11:15 – 12:15 Uhr, SWR
Faszination Wissen: Maskerade – Urlaub vom eigenen Leben? (Magazin, D 2017)

Früher hat man sich nur einmal im Jahr zur Faschingszeit verkleidet und ist in andere Rollen geschlüpft. Diese Zeit markiert das Ende von Fastenzeit und Winter und ist in der kulturellen Tradition verankert. Heute ist aus der „Maskerade“ ein Markt geworden. Es gibt Geschäfte, die ganzjährig Kostüme verkaufen, die Industrie hat die sogenannten „cosplays“ erfunden, bei denen sich meist junge Menschen treffen und nach einem bestimmten Motto Figuren nachstellen. Ganzjährig werden Gothic Parties veranstaltet, am Christopher Street Day gehen Schwule, Lesben und Transvestiten in Kostümen auf die Straße. Das „Faszination Wissen“-Team geht der Frage nach, welche menschlichen Bedürfnisse hinter diesen Formen der Maskerade stecken. Der Kölner Psychotherapeut und Pädagoge Wolfgang Oelsner erklärt, dass das Verkleiden Erwachsenen die Möglichkeit gibt, mit Identitäten zu spielen, Urlaub zu machen von angestammten Rollen ohne mit unliebsamen Konsequenzen rechnen zu müssen.

 

Mi, 13.2., 13:05 – 14:05 Uhr, SWR
Faszination Wissen: Maskerade – Urlaub vom eigenen Leben? (Magazin, D 2017)

Früher hat man sich nur einmal im Jahr zur Faschingszeit verkleidet und ist in andere Rollen geschlüpft. Diese Zeit markiert das Ende von Fastenzeit und Winter und ist in der kulturellen Tradition verankert. Heute ist aus der „Maskerade“ ein Markt geworden. Es gibt Geschäfte, die ganzjährig Kostüme verkaufen, die Industrie hat die sogenannten „cosplays“ erfunden, bei denen sich meist junge Menschen treffen und nach einem bestimmten Motto Figuren nachstellen. Ganzjährig werden Gothic Parties veranstaltet, am Christopher Street Day gehen Schwule, Lesben und Transvestiten in Kostümen auf die Straße. Das „Faszination Wissen“-Team geht der Frage nach, welche menschlichen Bedürfnisse hinter diesen Formen der Maskerade stecken. Der Kölner Psychotherapeut und Pädagoge Wolfgang Oelsner erklärt, dass das Verkleiden Erwachsenen die Möglichkeit gibt, mit Identitäten zu spielen, Urlaub zu machen von angestammten Rollen ohne mit unliebsamen Konsequenzen rechnen zu müssen.

 

Mi, 13.2, 17:10 – 18 Uhr, NDR
Leopard, Seebär & Co. (167): Umzug der Könige (Dokumentation, D 2017)

Geschichten aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg: Tierpfleger Sebastian Behrens und die Auszubildende Nele Baumann mischen sich heute in die Familienplanung ein: Bei den Weißstörchen gibt es ein Männerpärchen, das bereits ein Gipsei zur Probe bebrütet. Nebenan sitzt ein älteres Storchen-Paar mit fünffachem Gelege. Mit der Aufzucht von fünf kleinen Störchen wäre das Paar völlig überfordert. Deshalb bekommt das schwule Paar, das sich als sehr fürsorglich erwiesen hat, heute zwei der fünf echten Eier ins Nest gelegt. Nicht nur bei den Weißstörchen, sondern bei Hunderten von Tierarten haben Wissenschaftler schon schwule wie lesbische Beziehungen festgestellt.

 

Mi, 13.2., 18:15 – 19:15 Uhr, ARD alpha
Faszination Wissen: Maskerade – Urlaub vom eigenen Leben? (Magazin, D 2017)

Früher hat man sich nur einmal im Jahr zur Faschingszeit verkleidet und ist in andere Rollen geschlüpft. Diese Zeit markiert das Ende von Fastenzeit und Winter und ist in der kulturellen Tradition verankert. Heute ist aus der „Maskerade“ ein Markt geworden. Es gibt Geschäfte, die ganzjährig Kostüme verkaufen, die Industrie hat die sogenannten „cosplays“ erfunden, bei denen sich meist junge Menschen treffen und nach einem bestimmten Motto Figuren nachstellen. Ganzjährig werden Gothic Parties veranstaltet, am Christopher Street Day gehen Schwule, Lesben und Transvestiten in Kostümen auf die Straße. Das „Faszination Wissen“-Team geht der Frage nach, welche menschlichen Bedürfnisse hinter diesen Formen der Maskerade stecken. Der Kölner Psychotherapeut und Pädagoge Wolfgang Oelsner erklärt, dass das Verkleiden Erwachsenen die Möglichkeit gibt, mit Identitäten zu spielen, Urlaub zu machen von angestammten Rollen ohne mit unliebsamen Konsequenzen rechnen zu müssen.

 

Mi, 13.2., 20:15 – 22 Uhr, Das Erste
Lotte am Bauhaus (Fernsehfilm, D 2019)

Weimar 1921: Das Leben der 20-jährigen Lotte Brendel scheint vorbestimmt zu sein. Ihr Vater sieht sie als künftige Ehefrau und Mutter an der Seite eines Mannes, der den elterlichen Tischlereibetrieb übernehmen soll. Doch die eigenwillige und künstlerisch begabte Lotte schließt sich gegen den Willen ihrer Familie einer Gruppe junger Künstler an, bewirbt sich am Bauhaus und wird angenommen. Sie erhält die Chance, als Frau gleichberechtigt ihr Studium zu absolvieren, angeleitet von weltberühmten Künstlern. Doch der Bruch mit ihrer Familie, die ihr jede finanzielle Unterstützung verweigert und ihren Wunsch nach Selbstverwirklichung lange nicht akzeptiert, belastet Lotte.

 

Do, 14.2., 15 – 15:25 Uhr, ARD alpha
Checker Tobi: Der Liebe- und Knutschen-Check (Reportage, D 2019)

Nicht nur Männer und Frauen können sich ineinander verlieben, sondern auch Männer in Männer und Frauen in Frauen. Man sagt dann: Sie sind homosexuell. Oder auch „lesbisch“ bzw. „schwul“. Tobi trifft Fabian und Christian. Die beiden sind ein schwules Paar und erzählen Tobi, wie das ist, wenn man merkt, dass man Jungs viel attraktiver findet als Mädchen. Und warum es nicht schön ist, wenn Menschen das Wort „schwul“ als Schimpfwort verwenden.

 

Do, 14.2., 21:30 – 22 Uhr, ONE
Little BRITAIN (Folge 1/Staffel 1) (Comedy, GB 2003 - 2007)

Vicky kriegt in der Schule Ärger und der Premierminister hat ein Meeting. Dennis Waterman besucht seinen Agenten während Lou und Andy schwimmen gehen.

 

Do, 14.2., 22 – 22:30 Uhr, ONE
Little BRITAIN (Folge 2/Staffel 1) (Comedy, GB 2003 - 2007)

Daffyds Ausgabe „Gay Times“-Zeitschrift ist aufgekauft worden und Lou und Andy gehen schick essen. Vicky sich macht im Schwimmbad unbeliebt und Sebastian kann es nicht fassen, dass nicht jeder in den Vicky sich macht im Schwimmbad unbeliebt und Sebastian kann es nicht fassen, dass nicht jeder in den Premierminister verliebt ist.

 

Do, 14.2., 0:25 – 0:55 Uhr, Arte
Palace of Groove: Michael Jackson (Dokumentation, F 2013)

„Soul Train“: Fast 40 Jahre lang bot die amerikanische TV-Show nicht nur Unterhaltung, sondern auch Musik vom Feinsten. Vor einem erlesenen Publikum, das fester Bestandteil der Show war, interpretierten großartige Stars wie James Brown, Aretha Franklin, Stevie Wonder, Michael Jackson und Snoop Dogg unveröffentlichte Songs, die später zu Hits wurden. Mit der Zeit avancierte die Sendung zur Ausstellungsvitrine der afroamerikanischen Kultur. „Palace of Groove“ zeigt in acht 26-minütigen Folgen Highlights der weltweit einzigartigen Fernsehshow, die den prägenden Musikströmungen der letzten Jahrzehnte von Soul über Funk und Disco bis hin zum Hip-Hop eine Bühne bot. Mitreißende Liveauftritte, Künstlerinterviews, spektakuläre Tanzmedleys und vieles mehr fügen sich zu einer spannenden Zeitreise und zu einem Feuerwerk an Emotionen, Witz und Glamour. Präsentiert wird die Sendereihe „Palace of Groove“ von der Journalistin und DJane Hadnet Tesfai.

Michael Jackson, King of Pop und Superstar der letzten 30 Jahre, ist der Hauptgast dieser Sendung.

 

Do, 14.2., 1:55 – 2:20 Uhr, Arte
Palace of Groove: Whitney Houston (Dokumentation, F 2013)

„Soul Train“: Fast 40 Jahre lang bot die amerikanische TV-Show nicht nur Unterhaltung, sondern auch Musik vom Feinsten. Vor einem erlesenen Publikum, das fester Bestandteil der Show war, interpretierten großartige Stars wie James Brown, Aretha Franklin, Stevie Wonder, Michael Jackson und Snoop Dogg unveröffentlichte Songs, die später zu Hits wurden. Mit der Zeit avancierte die Sendung zur Ausstellungsvitrine der afroamerikanischen Kultur. „Palace of Groove“ zeigt in acht 26-minütigen Folgen Highlights der weltweit einzigartigen Fernsehshow, die den prägenden Musikströmungen der letzten Jahrzehnte von Soul über Funk und Disco bis hin zum Hip-Hop eine Bühne bot. Mitreißende Liveauftritte, Künstlerinterviews, spektakuläre Tanzmedleys und vieles mehr fügen sich zu einer spannenden Zeitreise und zu einem Feuerwerk an Emotionen, Witz und Glamour. Präsentiert wird die Sendereihe „Palace of Groove“ von der Journalistin und DJane Hadnet Tesfai.

Gast dieser Folge ist Whitney Houston, eine der großen Diven des amerikanischen R'n'B.

 

Fr, 15.2., 8:50 – 9:40 Uhr, MDR
Julia – Eine ungewöhnliche Frau: Rufmord (Serie, A/D 2001)

Julia beschäftigt ein heikler Fall von Rufmord: Dr. Schwandter, der Direktor des örtlichen Gymnasiums, wird durch einen Kinderpsychologen indirekt beschuldigt, schwul zu sein und sich an seinen Schülern vergangen zu haben. Urheberin dieses Gerüchts ist eine enttäuschte ehemalige Geliebte Schwandtners. Julia rät ihm von einer Anzeige ab; zu raffiniert kleidet der Psychologe seine Behauptungen in Fragen. Als der Direktor schließlich vom Dienst suspendiert wird, versucht Julia durch einen Besuch bei der Frau zu retten, was zu retten ist.

 

Fr, 15.2., 17:10 – 18 Uhr, NDR
Leopard, Seebär & Co. (169): Adrenalinschub im Löwengehege (Dokumentation, D 2017)

Die drei kürzlich im Vogel-Revier geschlüpften Storchenkinder fressen noch keinen ganzen Fisch. Darum bereitet Tierpfleger Sebastian Behrens kleine Häppchen vor, die er dem Nachwuchs direkt am Nest serviert. Zur Auswahl stehen Stint, Heuschrecken und Mehlwürmer, ein Festmahl! Die noch etwas zerrupft aussehenden Störche entwickeln sich prächtig, auch dank des schwulen Storchenpaares, das sich hervorragend als Ersatzeltern macht.

 

Fr, 15.2., 23:15 – 0 Uhr, Arte
Tracks: Remix New Love (Magazin, D 2019)

U. a mit den Beiträgen „Sexpositive Partys in Berlin“:

Seit einigen Jahren arbeiten Künstler, Partyveranstalter und Kreative daran, die Grenze zwischen Tanz- und Sexveranstaltung noch ein bisschen mehr aufzuweichen. Auf Partys wie „The House of Red Doors“, „Gegen“, „Herrensauna“ oder „Pornceptual“ wird die größtmögliche Freiheit von Konventionen zelebriert.

„Matt Lambert – Liebe im digitalen Zeitalter“:

Sex, Liebe und Gewalt ziehen sich durch die surreal intimen Bilderwelten des Filmemachers Matt Lambert. Er zeigt das Erwachsenwerden einer queeren, jungen Generation so nah und echt wie kein anderer – irgendwo zwischen Langeweile, Rebellion, Online-Dating und Momenten, die das Leben für immer verändern.

„Live: serpentwithfeet – Gospel im Club“:

Josiah Wise wuchs in einem streng religiösen Haushalt in Baltimore auf und sang im Maryland State Boychoir – zumindest so lange, bis er sich outete und nach New York ging. Heute bringt er als serpentwithfeet Gospel, Queer-Pop und Beats zusammen.

 

Sa, 16.2., 20:15 – 21 Uhr, tagesschau 24
Fidel Castro – Ein Leben für die Revolution (Dokumentation, D 2016)

Am 19. Februar 2008 legt Fidel Castro endgültig seine Ämter nieder, und sein jüngerer Bruder Raúl übernimmt die Führung des Landes. 50 Jahre lang hatte Castro den sozialistischen Staat Kuba direkt vor der Haustür der USA regiert.

Anfang 1959 putscht sich Castro an die Macht: Die Revolutionäre stürzen den kubanischen Diktator Batista – die Revolution hat gesiegt. Fidel Castro ernennt sich zum Ministerpräsidenten und besetzt die Regierung mit treuen Genossen. Mit der Führungsriege Batistas machen die Kommunisten kurzen Prozess, politische Gegner verfolgt Castro erbarmungslos: Tausende werden hingerichtet, Zehntausende landen ohne Gerichtsverfahren in Gefängnissen oder in Arbeitslagern. In die kamen nicht nur politische Gefangene, sondern auch jene, die von der 'sozialen Norm' abwichen wie zum Beispiel Homosexuelle.

 

Sa, 16.2., 22:20 – 23:50 Uhr, SWR
Vier kriegen ein Kind (Spielfilm, D 2015)

Für die Hamburger Literaturdozentin Neele und ihre Lebenspartnerin, die Zahntechnikerin Steff, scheint der Traum vom eigenen Kind endlich in Erfüllung zu gehen: Steff ist schwanger. Allerdings kam es bei der künstlichen Befruchtung zu einer Verwechslung – statt ihrem sorgsam ausgewählten Samenspender erwischten sie eine Samenspende von einem schwulen Paar: Der Sportreporter Kalle und der Makler Jens wünschen sich ebenfalls ein Baby und betrachten die Verwechslung als eine Art Fügung. Während die beiden Männer sich auf ihre Zeit als aktive Väter freuen, sehen Neele und Steff ihre harmonische Dreisamkeit in Gefahr. Doch trotz aller Bedenken lässt das ungleiche Vierergespann es auf einen Versuch ankommen. Und tatsächlich stellt sich mit der Zeit ein gegenseitiges Vertrauen und so etwas wie ein „Vier“-Gefühl ein. Doch es kommt anders – und die angehende Patchwork-Regenbogenfamilie wird vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt.

 

Sa, 16.2., 23:50 – 1:15 Uhr, SWR
Zwei Seiten der Liebe (Fernsehfilm, D 2002)

Carola Martin ist seit 25 Jahren glücklich verheiratet. Dass sie sich ihrem Mann Dieter ein wenig entfremdet hat, führt Carola zunächst nur auf die Umstände zurück – ihre häufige Abwesenheit und Stress. Doch dann kommt Dieter bei einem Autounfall ums Leben. Und als die verzweifelte Carola notgedrungen  Einblick in seine Unterlagen nimmt, begreift sie, dass sie ihn nie wirklich gekannt hat. Dieter war schwul und führte jahrelang eine Beziehung mit dem jungen Anwalt Tobias Volperius. Als Carola auch noch erfährt, dass ihre Tochter Simone von der Existenz des Liebhabers wusste, bricht für sie eine Welt zusammen. In dieser Situation ist es ausgerechnet der sensible, von einer schweren Krankheit gezeichnete Tobias, der ihr zur Seite steht. Er ist der Auffassung, dass Dieters Ehe und seine Homosexualität ganz einfach „Zwei Seiten der Liebe” sind.

 

Sa, 16.2., 2:10 – 3:40 Uhr, Arte
Ohne Dich (Spielfilm, D 2015)

Seit 13 Jahren sind der unkonventionelle Therapeut Marcel und die lebensfrohe Hebamme Rosa zusammen. Nichts scheint ihrer Liebe im Weg zu stehen, außer Rosas Krebs, der sie langsam von innen auffrisst. Während Marcel von ihr erwartet, dass sie kämpft, weiß Rosa, dass sie es nicht schaffen wird, und bereitet sich verbittert auf ihren Tod vor. Die Putzfrau des Paares, Layla, stellt ihrem Exfreund nach, der sie für eine jüngere Frau verlassen hat und nichts mehr von ihr wissen will. Vergeblich versucht sie, ihn für sich zurückzugewinnen. Motte arbeitet zusammen mit Laylas Tochter Mitra als Kellnerin. Sie wohnt in einem verlassenen Zugwagen und weiß nicht, wie sie mit ihrer Schwangerschaft umgehen soll, zumal der Vater des Kindes ihr schwuler Freund Neo ist, der noch mitten in der Pubertät steckt. In ihrer Heimatstadt Stuttgart kreuzen sich die Wege dieser Menschen und verweben sich miteinander – bis sich die Konflikte schließlich in einer Nacht entladen und sie ihr Leben neu ordnen müssen.

 

Sa, 16.2., 4:05 – 4:35 Uhr, ZDF neo
BLOCKBUSTAZ: Geißbock (Serie, D 2017)

Bulut sucht Hilfe bei Sol und Hardy, doch die beiden sind sich einig: Deniz ist schwul! Für Bulut bricht eine Welt zusammen.

 

So, 17.2., 22:20 – 23:50 Uhr, rbb
Überleben in Neukölln (Dokumentation, D 2018)

Juwelia war ihr Leben lang arm und sexy, hat stets um Anerkennung gekämpft, sie aber nur teilweise bekommen. Rosa von Praunheim begleitet sie nach New York, wo sie zum ersten Mal eine Ausstellung hat und dort auch auftritt. In ihrer hessischen Heimatstadt Korbach am Grab ihrer Mutter kommen Juwelia die Tränen. Ihre Mutter hat sich mit 82 Jahren das Leben genommen und die weibliche Seite ihres Sohnes nie akzeptiert. Juwelia ist Clown, Philosoph und Überlebenskünstler und immer noch ein Geheimtipp. Neben Juwelia trifft Rosa von Praunheim die 89-jährige Frau Richter, die im Alter von 50 Jahren nach Neukölln zog, um hier mit einer Frau glücklich zu werden. Er trifft den androgynen kubanischen Sänger und Tänzer Joaquin la Habana, der mit seinem Mann zusammenlebt. Sein 17-jähriger Sohn ist stolz auf ihn. Rosa begegnet Mischa Badasyan aus Russland, ein Performancekünstler, der es sich zur Pflicht machte, ein Jahr lang jeden Tag mit einem anderen Mann Sex zu haben. Und er trifft die syrische Sängerin Enana, die nach ihrer dramatischen Flucht nach Berlin hofft, ein freieres Leben führen zu können, als Frau und als Lesbe. Patsy l‘Amour la Love veranstaltet die „Polymorphia“ Party- und Diskussionsreihe und bezeichnet sich selbst als Polittunte. Gerade hat sie ihre Magisterarbeit „Selbsthass und Emanzipation“ veröffentlicht. Neukölln war immer ein armer, proletarischer Bezirk mit viel Kriminalität. Vor zehn Jahren kamen wegen der billigen Mieten die Künstler. Seit fünf Jahren entwickelt sich Neukölln zum Hipster-Bezirk und Mekka für Spekulanten. Rosa von Praunheims Film ist ein Zeugnis vom zurzeit spannendsten Teil von Berlin - und zugleich ein Zeugnis eines Bezirks, der bald seine Künstler, die sich die Mieten nicht mehr leisten können, vertreiben wird.

 

 

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