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3 LGBTQ-Pioniere der Gaming-Branche

Die Welt der Videospiele, so wie wir sie heute kennen, scheint schon ewig zu existieren. Doch vielleicht ist dir nicht bewusst, dass du einige deiner Lieblingsspiele oder die Konsolen, auf denen du sie spielen kannst, gar nicht hättest, wenn es nicht diese bahnbrechenden LGBTQ-Persönlichkeiten gegeben hätte, die die Welt der Technologie im Sturm erobert haben.

Die LGBTQ- und Gaming-Revolution

Viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass LGBTQ-Personen seit den Anfängen der Videospielrevolution maßgeblich an ihr beteiligt waren - vor allem, weil ihre Leistungen oft verschwiegen oder nicht gefeiert werden. Die LGBTQ+-Community sieht sich immer noch in fast allen Lebensbereichen mit Diskriminierung konfrontiert - sei es am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum oder sogar zu Hause. Es scheint jedoch, als befänden wir uns mitten in einer Revolution und queere Menschen kämpfen für ihr Recht, so zu sein, wie sie sind. Es gibt immer mehr Akzeptanz, Unterstützung und damit auch neue Möglichkeiten.

Auch die Spielebranche hat in den letzten Jahren eine Revolution durchgemacht. Die fortschrittliche Technologie und die zunehmende Digitalisierung haben die Welt des Glücksspiels völlig verändert. In der Casino-Branche konnten wir zum Beispiel eine deutliche Verlagerung von physischen Casinos zu Online-Casinos für zu Hause beobachten. Dies hat viele Vorteile für den Kunden, da man von überall und jederzeit spielen kann - man braucht nicht einmal das Haus zu verlassen. Außerdem ist der Katalog der verfügbaren Spiele viel größer als in physischen Casinos. Allerdings bringt die Digitalisierung auch ein Überangebot an Anbietern mit sich. Um den besten zu finden, solltest du dir daher einen Vergleich von Online Casinos ansehen, bevor du mit dem Spielen beginnst.

3 LGBTQ-Gaming-Pioniere

Es wird höchste Zeit, dass wir einen Blick auf drei unglaubliche LGBTQ-Pioniere werfen, die die Gaming-Branche mitgestaltet haben.

1. David Gaider

David Gaider ist einer der führenden Autoren der Spielebranche sowie ein erfahrener Story-Designer, Romanautor und Creative Director. In den letzten 20 Jahren hat er Fantasy-Rollenspiele wie Baldur's Gate II: Shadows of Amn und Star Wars: Knights of the Old Republic mitgeprägt. Davids Ziel, die Darstellung und die Rechte der LGBTQ-Community in Spielen zu verändern, brachte eine der kultigsten schwulen Videospielfiguren hervor, die es je gab - Dorian Pavus aus Dragon Age.

Für David war es wichtig, den Status quo in Videospielen zu hinterfragen. Die Standardfigur ist heterosexuell, weiß und männlich - das ist in den meisten Spielen, die heute auf dem Markt sind, immer noch so. David beschloss, dies zu ändern. Auch wenn es sich vielleicht etwas unnatürlich anfühlt, ist es seiner Meinung nach absolut notwendig, Charaktere einzuführen, die von der Norm abweichen und zu erklären, warum das so wichtig ist. Für ihn ist das eine Möglichkeit, etwas zu schaffen, ohne unreflektiert immer das Gleiche zu tun, nur weil man es schon immer so gemacht hat.

2. Danielle Bunten Berry

Die Erinnerung an Danielle Bunten Berry wird in der Spielebranche für immer weiterleben. Als eine von vielen bahnbrechenden Transfrauen in der Spieleentwicklung und -programmierung hat sie das Multiplayer-Genre mit der Entwicklung des kultigen 80er-Jahre-Strategie-Multiplayer-Videospiels M.U.L.E. geprägt.

Von The Seven Cities of Gold bis hin zu Global Conquest - für Ihre Arbeit an diesen Spielen wurde Danielle 1998 von der Computer Game Developers Association mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Leider verstarb sie noch im selben Jahr an den Folgen einer Lungenkrebsdiagnose. Später, im Jahr 2007, wurde sie in die Academy of Interactive Arts & Sciences Hall of Fame aufgenommen.

3. Rebecca Heineman

Die amerikanische Videospieldesignerin Rebecca Heineman ist seit vielen Jahren in der Videospielbranche tätig und war an mehreren legendären Titeln beteiligt, darunter z. B. Crystal Quest und DOOM. Sie ist außerdem eines der Gründungsmitglieder mehrerer Videospielunternehmen, zu denen Interplay Productions, Logicware, Contraband Entertainment und Olde Sküül gehören.

Als Mitglied des Beirats des Video Game History Museum und als Vorstandsmitglied der LGBTQ+-Organisation GLAAD ist Rebecca eine der erfolgreichsten Transgender-Frauen in der Spielebranche. Im Jahr 2017 wurde sie deshalb sogar in die International Video Game Hall of Fame aufgenommen.

 

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