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Die 7 besten Queer-Bücher

Für viele Menschen ist der Griff zur Fernbedienung heutzutage ein fester Bestandteil ihres Alltags. Auch der Laptop oder das Smartphone werden täglich in die Hand genommen. Sei es für das Checken von News-Seiten, das Lesen einer vollständigen Rezension der Casino-Anbieter oder für die geliebte Streaming-Plattform. Dabei gerät ein Medium leider immer mehr in Vergessenheit: Das Buch!

Ob regnerische Tage, ein Nachmittag im Park oder ein gemütlicher Sonntagmorgen im Bett: Ein gutes Buch ist nie verkehrt. Aus der Queer-Szene kommen viele herausragende Werke, mit denen sich die Zeit bestens vertrieben werden kann. Die Geschichten sorgen für Kopfkino, eröffnen neue Welten und lassen die Leser eintauchen – in fremde Abenteuer und das Leben unbekannter Charaktere. Da erscheint der eigene Alltag schnell weit weg und das Wegträumen ist leicht! Mit diesen sieben Werken gelingt das besonders gut:

Diese 7 queeren Bücher sind besonders gut

1. David Levithan- Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan gilt als einer der besten Queer-Autoren. Mit „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ hat er eine ungewöhnliche Liebesgeschichte geschrieben. Die Hauptfigur lebt jeden Tag im Körper eines anderen Menschen und erfährt dadurch Liebe – unabhängig von Geschlechterrollen. Das Buch richtet sich eher an Jugendliche, bietet aber auch Erwachsenen spannende Perspektivenwechsel und eine bezaubernde Geschichte.

2. Benjamin Alire Sáenz – Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Die zwei liebenswerten Hauptfiguren Aristoteles „Ari“ und Dante nähern sich dem Thema gleichgeschlechtliche Liebe auf eine sanfte Weise an. Die eigenen Gedanken, Zweifel und Unsicherheiten bis hin zum tatsächlichen Coming Out sind zum Teil fast schon philosophisch erzählt und berühren an vielen Stellen. In einigen Dialogen kommen sich die zwei ungleichen Hauptfiguren näher und lernen sich dadurch auch selber besser kennen. Ein Jugendroman, der auch Erwachsene die Zeit der ersten Liebe nochmal durchleben lässt.

3. André Aciman – Call me by your name

Das Buch „Call me by your name“ oder „Ruf mich bei deinem Namen“ ist die Grundlage für den gleichnamigen Film, der zum Überraschungs-Kinohit des Jahres 2018 wurde. Im Buch wird wortgewaltig aufgezeigt, wie sich der 17-jährige Elio in den älteren Studenten Oliver verliebt und wie die beiden einen sinnlichen Sommer im Jahr 1983 in Italien verbringen. Der innere Dialog von Elio beschreibt dabei ebenfalls die Verwirrung über seine homosexuellen Gefühle. Die gesamte Stimmung des Buches ist aufgeheizt, erotisch aber auch intellektuell und freundschaftlich. „Call me by your name“ macht Lust auf heiße Sommertage in Italien und ist die perfekte Lektüre, um abzuschalten.

4. Anne Freytag – Den Mund voll ungesagter Dinge

„Den Mund voll ungesagter Dinge“ beschäftigt sich mit der Teenagerin Sophie, die sich in ihre Nachbarin Alex verliebt. Das Erwachsenwerden wird in diesem Buch mit allen Facetten eingefangen – von Tränen über Chaos bis hin zu Mut, Lachen und dem Hinterfragen der eigenen Identität. Ein wunderbarer Roman für gemütliche Stunden im Bett, im Garten oder im Park.

5. Alex Gino – George Der Autor Alex Gino ist genderqueer und hat dieses Thema auch in seine Geschichte rund um „George“ verpackt. Titelfigur ist Melissa, die bei der Geburt dem männlichen Geschlecht zugeordnet und George genannt wurde. In ihrem Umfeld weiß keiner etwas von ihrem Geheimnis. Auch beim Schultheaterstück darf sie nicht die gewünschte weibliche Rolle der Spinne Charlotte spielen, da alle sie für einen Jungen halten. Doch sie schmiedet einen Plan, um endlich allen zu zeigen, wer sie wirklich ist. Das Buch hat mehrere Preise gewonnen und wurde für seinen Tiefgang rund um das Transgender-Thema ausgezeichnet.

6. Deborah Ellis – Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich

Farrin ist 15 und lebt im Iran. Sie steckt voller Geheimnisse, die eine Gefahr für sie und die gesamte Familie bedeuten könnten. So ist ihre Mutter eine Schah-Anhängerin und sie selber liebt ihre Freundin Sadira. Dass die Entdeckung der homosexuellen Beziehung die Todesstrafe nach sich ziehen könnte, ist beiden Mädchen bewusst. Das Buch ist traurig und tragisch und steckt voller Angst. Es zeugt jedoch auch von Liebe und Hoffnung und bietet dadurch ein interessantes Spannungsfeld vor diesem kulturellen Hintergrund, der für alle Charaktere im Buch zur Last wird.


Foto: pexels.com

7. John Green und David Levithan – Will & Will John Green ist einer der besten Jugendbuchautoren und David Levithan einer der besten Queer-Autoren. Wenn die beiden also zusammen ein Buch schreiben, kann nur ein Meisterwerk daraus entstehen. Die Geschichte handelt von zwei Teenagern, die beide Will heißen, beide in Chicago leben und sich mit der ersten Liebe zu Mädchen schwertun. Eines Abends treffen sie sich zufällig und ihre Welt verändert sich auf einen Schlag. Das Buch lässt den Leser in die Innenwelten der Wills eintauchen und bringt die Themen Liebe und Coming Out auf eine gefühlvolle Art und Weise rüber. Eine klare Empfehlung für diese herzergreifende Lektüre!

 
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