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Gesunde Bräune – Teil 2

Die Haut: Das sichere Konto für UV-Strahlen. Gestern haben wir euch Tipps für das richtige Sonnenbad gegeben, im zweiten Teil widmen wir uns den Selbstbräunern.

Drück mich und ich sage dir, wie braun du wirst

Der Stoff, aus dem die Träume von nahtloser Bräune ohne schädliche UV-Strahlen gemacht sind, ist der Selbstbräuner. Die künstliche Bräune hält etwa fünf bis sieben Tage, danach verschwindet sie mit der natürlichen Abstoßung der Hornschicht unserer Haut. Herkömmliche Selbstbräuner gibt es als Cremes, Tücher oder Sprays. Die Mittel müssen gleichmäßig auf dem Körper verrieben werden, gründliches Vorgehen ist empfehlenswert: Ausrutscher bei der Anwendung und ungleichmäßiges Auftragen können zu unerwünschten Batikmustern führen.

Hellhäutige Menschen sollten mit der Dosis sehr vorsichtig umgehen, denn deren Haut weist von Natur aus häufig einen leichten Gelbstich auf. Die relativ neu auf den Markt gekommenen Selbstbräuner-Bodylotionen eignen sich für sie am besten. Dabei handelt es sich um Pflegeprodukte, die einen geringen Anteil an selbstbräunenden Substanzen enthalten. Weil sich bei regelmäßiger Anwendung die Bräune zunehmend aufbaut, ist die Farbnuancierung gut regulierbar.

Die Checkpunkte für die Anwendung von Selbstbräunern

  • selbstbräunende Produkte immer auf frisch gepeelte oder gereinigte Haut auftragen
  • Haut gründlich abtrocknen
  • bei stark einfärbenden Lotionen Handschuhe tragen
  • Verhornte Stellen (Ellenbogen, Knies, Fußkanten und gegebenenfalls der Fußrücken) besonders intensiv peelen und anschließend eine Feuchtigkeitscreme in die Haut einarbeiten. Den Selbstbräuner an solchen Stellen nur dünn auftragen.
  • Zeit lassen und gewissenhaft vorgehen, damit eine gleichmäßige Bräune entsteht
  • Nach der ersten Anwendung sollte das Produkt etwa 10 bis 15 Minuten einwirken, im Anschluss das Eincremen wiederholen. Das gewährleistet eine gleichmäßigere Bräune.
  • Hände nach jeder Anwendung gründlich waschen
  • Vor dem Ankleiden sollte der Selbstbräuner gut eingezogen sein, damit er keine unschönen Spuren auf der Kleidung hinterlässt. Die nämlich lassen sich oft nur schwer wieder raus waschen.
  • Da reine Selbstbräuner leider den Nachteil haben, die Haut etwas auszutrocknen, sollte man im Anschluss vor allem für das Gesicht eine gute und intensive Pflege benutzen.

Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, dem sei der Experte empfohlen: Sonnenduschen  garantieren streifenfreie Bräune. Als Vorbereitung muss der gesamte Körper zu Hause einem gründlichen Peeling unterzogen werden. Im Studio wird nach der Einstufung des Hauttyps und der Wahl des gewünschten Bräunungsgrad dann eine spezielle Duschkabine mit der geeigneten Tanlotion bestückt. Nach Auftragen einer Schutzlotionen wird in nur 60 Sekunden der ganze Körper hauchfein besprüht. Eine zarte Tönung kann man bereits nach einer Stunde ausmachen, der letztliche Erfolg zeigt sich nach etwa acht Stunden. Solche Studios sind im bewussten Umgang mit der Haut eine sehr gute Alternative.

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