Lifestyle
   4 Jahre
Foto: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Kondomkauf ist vielen immer noch peinlich

Erst die Scham, dann das Vergnügen: Nach wie vor ist vielen Deutschen der Kauf von Kondomen peinlich – das zeigt eine repräsentative Umfrage von mafo.de im Auftrag des Online-Shops mein-kondom.de. Gerade jungen Menschen ist es unangenehm, wenn sie im Drogerie- oder Supermarkt zu Präservativen greifen.

Aufklärungskampagnen zieren Plakate, Werbespots animieren zu Safer Sex – beim Thema Verhütung wird schon lange kein Blatt mehr vor den Mund genommen. Jüngste Umfragewerte zeigen aber, dass mehr als jedem zehnten Deutschen der Kauf von Präservativen unangenehm ist. Überraschend dabei: In der jüngeren Altersklasse zwischen 18 bis 30 Jahren schämt sich rund jeder Fünfte (18,7 Prozent) beim Griff zu den bunten Verhüterlis, bei den 31-45-Jährigen ist es noch etwa jeder Zehnte (11,2 Prozent). Bei den über 45-Jährigen empfinden nur noch rund 7,2 Prozent den Kauf als peinlich.

Hessen schämt sich am meisten
Auch von Bundesland zu Bundesland gibt es Unterschiede. Den sonst eher offenherzigen Hessen ist der Kondomkauf mit Abstand am unangenehmsten. Mehr als jeder Fünfte verspürt beim Erwerb von Präservativen ein unangenehmes Gefühl. Auch in Sachsen-Anhalt (20,8 Prozent), dem Saarland (20 Prozent) und in Sachsen (17,6 Prozent) ist es für die Menschen ein eher beschämendes Szenario.

Berlin bleibt entspannt
In Berlin zeigen sich die Menschen wesentlich lockerer, wenn sie die farbenfrohen Gummis aufs Einkaufsband legen. Nur 6,6 Prozent schämen sich dabei. Auch in Mecklenburg-Vorpommern (6,7 Prozent), Bremen (7,1 Prozent) und Schleswig-Holstein (8,8 Prozent) ruft der Kauf von Kondomen kaum mehr ein Peinlichkeitsgefühl hervor.

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