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LGBTQ-Repräsentation im Gaming: Warum League of Legends mit K'Sante einen wichtig Schritt macht

Das MOBA-Spiel (Multiplayer Online Battle Arena) League of Legends (kurz: LoL) aus der Kategorie E-Sports kündigt regelmäßig neue Spielcharaktere an, die sogenannten Champions. Mit der Spielfigur K’Sante findet sich in der Liste zum ersten Mal in der Geschichte des Games ein von Anfang an offen queerer Charakter – K’Sante ist nämlich nicht nur schwarz, sondern auch schwul. Ein wichtiger und richtiger Schritt, den Riot Games da macht.

Warum Repräsentation im Gaming wichtig ist

Das Gaming betrifft schon lange nicht mehr nur eine Randgruppe. Jedes Jahr spielen immer mehr Menschen, sei es am PC, auf einer Konsole oder auf dem Smartphone. Weltweit spielen mittlerweile geschätzte 3,2 Milliarden Menschen, davon etwa 430 Millionen in Europa. Gamer finden sich in allen Alters- und Geschlechtergruppen und den Titel des beliebtesten Spielgeräts beansprucht heute das Smartphone für sich.

Das liegt unter anderem auch daran, dass es so unkompliziert ist, auf dem Smartphone zu spielen. Nehmen wir als Beispiel einmal virtuelle Glücksspiele. Nutzer können einfach im Browser ihres Handys eine neue Casino Plattform mit ihren liebsten Spielen besuchen. Websites wie www.neuecasinos24.com sammeln verschiedene Casino Anbieter und vergleichen diese – dadurch finden User das Online Casino, das am besten für sie geeignet ist. Auf manchen Plattformen kann man sogar ohne Anmeldung sofort losspielen.

Das Gaming ist heute also für jeden zugänglich und wird deshalb auch immer beliebter. Auch der E-Sport ist ein wichtiger Bestandteil der Gaming-Branche, der mit der Zeit immer einflussreicher wird. Weil so viel Menschen mit dem Gaming erreicht werden, wird LGBTQ-Repräsentation auch hier immer wichtiger.

K’Sante – der neue, queere Star am LoL-Himmel

Mit K’Sante führt League of Legends-Entwickler Riot Games einen starken Champion ein. Der Top-Lane-Tank wird als mächtiger Krieger dargestellt und der Charakter hat es in sich.

Bereits im Rahmen der ersten Ankündigungen des neuen Champions K’Sante wurden Spekulationen über seinen Hintergrund laut. Hersteller Riot Games ließ dabei nämlich Begriffe wie „Pride of Nazumah“ und „The Hunter’s Pride“ fallen – natürlich vermuteten die ersten dabei bereits eine Verbindung zur LGBTQ-Szene.

Die offizielle Bestätigung kam dann von DeObia Oparei, der dem neuen LoL-Champion seine Stimme leiht. Der Schauspieler, der bereits in „Game of Thrones“ und „Sex Education“ auf dem Bildschirm zu sehen war, twitterte Mitte Oktober über K’Sante.

Auch in der Vergangenheit gab es bereits einige queere Charaktere. Die waren allerdings nicht „offen“ queer, sondern wurden erst im Nachhinein geoutet. Graves und Twisted Fate oder Leona und Diana sind solche Beispiele, die erst Jahre nach ihrer Veröffentlichung offiziell als queer bestätigt wurden. Bei K’Sante ist das ganz anders und sendet definitiv einige positive Signale.

LoL als Embassador für LGBTQ?

Dass K’Sante bereits vor seiner Veröffentlichung offiziell als gay bestätigt wurde, ist ein riesen Schritt für den Hersteller Riot Games. Damit stellt sich das Unternehmen auf die Seite der LGBTQ-Community und zeigt seine Solidarität. Dabei spielt auch die weltweite Sichtbarkeit eine Rolle. Die jährliche LoL-Weltmeisterschaft gehört zu den bedeutendsten E-Sport-Turnieren im internationalen Raum und allgemein zählt das Game zu den populärsten im E-Sport.

Im Jahr 2020 verfolgten knapp 4 Millionen Menschen die Weltmeisterschaft und die Zahl scheint jedes Jahr weiter zu steigen. Monatlich spielen mehr als 110 Millionen Nutzer LoL. Wer mit seinem Game so viele Menschen erreicht, hat einen riesigen Einfluss. Riot Games nutzt diesen mit K’Sante auf die richtige Art und Weise: Um mehr Diversität und Akzeptanz zu erreichen

 

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