Reise
   10 Jahre
Foto: EXIT Magazin

Einmal Cowboy sein

Anflug und Hotels

Fluglinien gibt es derer viele, aber keine widmet sich so leidenschaftlich der LGBT Gemeinschaft, wie American Airlines, die ihren Hauptsitz in Dallas hat. Das Rainbow TeAAm, unter der nationalen Leitung von George Carrancho bietet eine Fülle von speziellen Angeboten für die Community und das seit mehr als einem Jahrzehnt. Darüber hinaus fließt Geld in diverse Non-Profit-Organisationen, wie zum Beispiel der Elton John AIDS Foundation. George: "Mein Job ist einfach fantastisch und ich bin stolz für eine Firma zu arbeiten, für die Gleichberechtigung von Homosexuellen selbstverständlich ist." In Kombination mit dem ausgezeichneten Service und den Angeboten der globalen Oneworld Allianz, zu der elf der größten Fluggesellschaften der Welt gehören, findet der Szene-Jetset alles, was das Reiseherz begehrt.

Hotels gibt es in Dallas wie Sand am Meer, darunter auch eine Fülle von Gay-Friendly Hotels, wie dem luxuriösen Palomar Dallas, mit Fitness Center, Pool und reichhaltigem Spa-Angebot. Oder dem kuscheligen Daisy Polk Inn, das 1904 gebaut und immer wieder behutsam renoviert wurde. Das heutige Bed & Breakfast Hotel war über 60 Jahre die Wohnstätte der aufstrebenden und vor allem in Texas beliebten Opernsängerin Miss Daisy Polk. Ihre Aura ist bis heute geblieben. Einige Hotels, wie das Radisson – Dallas Love Field, bieten immer wieder besondere Rabatte für die Szene an. Vor allem während Events, wie dem Pride, lohnt es sich nach Sonderkonditionen zu fragen.

Das Umland lockt

Nicht nur Dallas selbst, sondern auch das Umland bietet zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Da es selbst in der Stadt, aufgrund der ungenügenden öffentlichen Verkehrsmittel, empfehlenswert ist ein Auto zu mieten, sollte man auch für das Umland genügend Zeit einplanen. Wer den Wilden Westen wieder aufleben lassen möchte, für den ist die Nachbarstadt Fort Worth ein absolutes Muss. Vor allem der Stockyard National Historic District lässt das Herz eines jeden Cowboys höher schlagen. Nahezu naturgetreu erlebt man hier, wie es damals gewesen sein muss, als die texanische Rinderrasse "Longhorn" durch die Straßen und auf die Weiden getrieben wurde. Wer möchte, kann aus einer Fülle an hochwertigen Cowboy-Accessoires wählen oder riesige Steaks genießen, die in authentischem Western-Ambiente serviert werden. Nicht fehlen darf da ein Abend mit Amerikas beliebtesten Country Stars in "der Welt größten Spelunke" Billy Bob’s.

Dallas und seine Nachbarstädte bieten eine enorme Palette an schwulen Einrichtungen, Cowboy-Kultur, markigen Typenund herzliche und kontaktfreudige Menschen. Wer eine Amerikareise plant, der denkt sicherlich nicht als erstes daran einmal Texas zu besuchen, doch wenn man einmal da war, dann fragt man sich, warum nicht früher.

 

INFO

 

Nützliche Informationen rund um die GLBT-Clubs in Dallas, den Pride, Gay-Friendly Hotels, das American Airline Rainbow TeAAm und mehr, gibt es auf der Seite der Dallas Tavern Guild.

www.dallastavernguild.org

Einen guten Überblick über die Zimmer im Daisy Polk Inn, Kontaktdaten und Preise, findet man auf der hauseigenen Seite.

www.daisypolkinn.com

Alles Wissenswerte über Gay Rodeo gibt es auf der Seite der Texas Gay Rodeo Association.

www.tgra.org

Die "Western-Stadt" Fort Worth Stockyards stellt sich auf ihrer Webpräsenz vor.

www.fortworthstockyards.org

 
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