Motto des CSD Düsseldorf: Unser Dorf…

Was andere CSDs vorgemacht haben, gibt es dieses Jahr auch in Düsseldorf: Bereits an diesem Wochenende kann man sich mit einem "Vorspiel", einer Party in der "Kammer" in der Altstadt, auf das Hauptwochenende einstimmen. Vom 22.-25. Mai findet dann das eigentliche Spektakel statt. Eröffnet wird das Straßenfest auf dem Johannes-Rau-Platz schon am Freitag um 19 Uhr, und wer durchhält, kann bis zum Pfingstmontag um 18 Uhr feiern. Das Bühnenprogramm findet man kurz vor der Veranstaltung auf der Homepage.

Zum Rahmenprogramm gehören dieses Jahr gleich zwei große Partys: Am Samstag lockt die XXL-CSD-Schamlos ins Zakk, wo neben der großen Halle auch der kleinere Club als zweite Area geöffnet wird. Dazu gibt es noch den Biergarten, der bei dem einen oder anderen leckeren Getränk zum Chillen, Abkühlen und Quatschen einlädt. Nach der Präsentation der Songs des Eurovision Song Contest fährt ab etwa 23 Uhr ein Shuttle-Bus vom Johannes-Rau-Platz kostenlos zum Zakk. Am Pfingstsonntag folgt dann wie immer das Gayhappening auf drei Areas in der Nachtresidenz, die 110. Ausgabe ist diesmal die offizielle CSD-After-Parade-Party. Als Stargast ist Ikenna Benéy angekündigt, das wohl weltbeste Whitney-Houston-Double.

Die Demonstration findet am Samstag, dem 23. Mai statt. Das Motto dazu stellt in diesem Jahr keine politische Forderung dar, sondern lautet "Unser Dorf…". Die Community soll damit über sich selbst diskutieren, soll hinterfragen, ob in Düsseldorf alles so ist, dass man sich als schwuler Mann wohl fühlen kann, ob Lesben alles vorfinden, was für sie lebenswert ist, ob Menschen, die sich unter dem Begriff "Trans" wiederfinden, Ideen zu Verbesserungen haben.

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