Reise
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Die besten Tipps für ein Wochenende in Wiesbaden

Die hessische Landeshauptstadt wird auch als „Nizza des Nordens“ bezeichnet und ist in vielerlei Hinsicht eine beliebte Kunst- und Kulturstadt. Für einen Städtetrip bietet sich Wiesbaden aufgrund vielfältiger Sehenswürdigkeiten und Erlebnismöglichkeiten an. Die Stadt ist zwar nicht so groß, wie das nahegelegen Frankfurt, dafür aber voller architektonischer Schönheit, Gründerzeitvillen und vielem mehr. Wir haben die besten Tipps für ein Wochenende in Wiesbaden. 

 

Der Kurpark ist eine Sehenswürdigkeit für sich 

Der Wiesbadener Kurpark ist eine der schönsten Locations der Landeshauptstadt. Das davorliegende Bowling Green verwandelt sich mehrmals im Jahr in eine Eventfläche, außerdem finden hier jährlich das Theatrium und das „Wilhelmstraßenfest“ statt. Ein weiteres Highlight ist die Spielbank im Kurhaus in Wiesbaden. Sie zählt ebenso wie casinofm zu den erfolgreichsten Spielbanken Deutschlands und verfügt über einen hervorragenden Weinkeller mit einer erlesenen Auswahl rheinhessischer Weine zum Verkosten.

Im Kurpark selbst flanieren die Wiesbadener, um die Idylle der Natur zu genießen. Von Banken umsäumt findet hier jeder ein Plätzchen, an dem er sich entspannen kann. Kurz nach dem Eingang befindet sich ein kleiner Teich, auf dem im Sommer Tret- und Ruderboote fahren. Diese werden vom Inhaber vermietet. Angeschlossen ist ein kleiner Biergarten, der große und kleine Leckereien, Wein, Kaffee und natürlich Bier anbietet. 

Der Schiersteiner Hafen ist ein Paradies für freudige Erlebnisse 

Im Vorort Schierstein zieht die Hafenpromenade vor allem während der Sommermonate zahlreiche Wiesbadener an. Hier reihen sich verschiedene Restaurants und Cafés aneinander, außerdem erfreut ein großer Spielplatz die Herzen von Familien. Am Hafen werden Tretboote, Motorboote und Jetskis verliehen, für eine Fahrt auf dem Rhein. 

Im Sommer findet hier das beliebte Schiersteiner Hafenfest statt. Eine „Fressgasse“ und ein großer Platz mit Fahrgeschäften locken an vier Tagen die Wiesbadener an, die sich gern bei Höchstgeschwindigkeit durch die Luft wirbeln lassen. Das krönende Abschluss ist ein Feuerwerk, das vom Rhein abgeschossen wird und für viel „Ahh und Ohh“ bei den Betrachtern führt. 

Ab dem Hafen fährt die kleine Personenfähre Tamara und bringt Gäste auf die gegenüber gelegene Rettbergsaue. Diese Freizeiteinrichtung gilt als der kleine Strand Wiesbadens. Ein abzweigender Arm des Rheins wird zum sicheren Schwimmen und Planschen genutzt, im Inselcafé werden die Gäste mit leckeren kulinarischen Spezialitäten versorgt. Die Personenfähre eignet sich auch für eine Rundfahrt. Sie legt in Schierstein ab, tuckert dann zur ersten Aue, zur Aue in Biebrich und über das Biebricher Rheinufer schließlich zurück zum Hafen. 

Am Biebricher Rheinufer ist das Leben ebenso aktiv wie turbulent. Hier gibt es eine der bekanntesten Eisdielen in Wiesbaden, bei der die Schlange im Sommer oft viele Meter lang ist. Auf den bereitstehenden Bänken sitzen Menschen und schlecken Eis oder genießen die Sonne. 

Mit der Nerobergbahn auf den Hausberg der Stadt 

Die Nerobergbahn ist die älteste, mit Wasserdampf betriebene Bahn Deutschlands. Sie fährt im Frühjahr und Sommer und befördert die Gäste auf den Neroberg. Dieser Hausberg bietet nicht nur einen tollen Rundumblick über die Stadt, er ist auch ein beliebtes Ausflugsziel. Dort oben befindet sich das „Turm-Café“, in dem Gäste Kaffee und Kuchen sowie Snacks genießen können. Der Neroberg ist ein beliebter Ort zum Heiraten, da es hier viele tolle Bildmotive gibt. 

Bei einer kurzen Wanderung gelangen Besucher schließlich zur „griechischen Kapelle“, eine russisch-orthodoxe Kirche, die mit ihren goldenen Kuppeln in der Sonne scheint.

Eine andere beliebte Bahn in Wiesbaden ist die Thermine. Die kleine Eisenbahn fährt ab dem Wiesbadener Marktplatz und bringt den Gästen die Stadt näher. Sie fährt entlang vieler Gründerzeitvillen und durch die Nobelgebiete der Stadt, bis sie schließlich über die griechische Kapelle wieder zurück in die Stadt zum Ausgangsort tuckert. 

Gastronomie in Wiesbaden ist besonders bekannt 

Für das leibliche Wohl sorgen in Wiesbaden zahlreiche Restaurants und Gastronomien, die selbst Gäste aus dem naheliegenden Frankfurt anlocken. „Die Ente“ ist eines der bekanntesten Nobelrestaurants, hier wird Sterneküche mit mehreren Gängen geboten. In der Innenstadt lockt vor allem am Wochenende das Zentrum „Little Italy“, wo sich eine Pizzeria an die nächste reiht. Gemeinsam mit hunderten Menschen sitzen Gäste hier dicht an dicht und es fühlt sich ein bisschen an, wie ein Urlaub in der Toskana. 

Auch einige große Ketten haben sich prominent in der Innenstadt platziert. Im „Alex“ oder im „Café Extrablatt“ herrscht bis weit nach Mitternacht viel Trubel. Im „Wohnzimmer“ wird vor allem am Wochenende getanzt, echte Clubs gibt es in der Landeshauptstadt allerdings nicht. Wer feiern möchte, fährt ins benachbarte Mainz oder direkt in die Bankenmetropole Frankfurt. 

Im Sommer erfreuen sich die beliebtesten Eisdielen der Stadt großer Beliebtheit. Eine Traditionseinrichtung ist das „Cortina“, wo seit mehreren Jahrzehnten echtes italienisches Eis hergestellt wird. Sehr lecker schmeckt das Eis auch im Café Latte Art, was in der Innenstadt und am Loreleiring zu finden ist. Dort werden Eissorten aus natürlichen Zutaten angeboten. Wer sich seine Eiskreation gern selbst zusammenstellt, ist in der „Mia Gelateria“ an der richtigen Adresse. Aus Eisautomaten fließt das köstliche „Eis“ und mit zahlreichen Dekorationsmöglichkeiten lassen sich bunte Becher kreieren. 

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