Deutschlands jüngster Hellseher ist schwul

Der 18-jähige Florian Rateuke gilt als der jüngste praktizierende Hellseher Deutschlands. Er stellt bereits seit 2011 seine Fähigkeiten auf einem Online-Portal zur Verfügung und stand seitdem schon fast 17.000 Menschen beratend zur Seite. Exklusiv ist Florian über www.Florian-Rateuke.de erreichbar. Wie lebt ein junger Mensch mit einer solchen außergewöhnlichen Gabe? Ist es ein Geschenk oder eher ein Fluch?

Früh übt sich …

Florian Rateuke wurde am 28. August 1997 geboren. Schon im Alter von sechs Jahren entdeckte er seine Gabe der Hellsicht – in einem traurigen Zusammenhang: Er sagte den Tod seiner Urgroßmutter voraus. Ab diesem Zeitpunkt bekam er immer wieder Visionen und Eingebungen der geistigen Welt als Bilder oder Träume, die später tatsächlich eintrafen.

Dem einen Mädchen, dem anderen geistige Mächte

Mit zwölf beginnen die meisten Teenager, sich für das andere Geschlecht zu interessieren. Nicht so Florian. Er zollte in diesem Alter seiner besonderen Begabung Tribut und begann, übers Internet den Kontakt zu Menschen zu suchen, denen er beratend zur Seite stehen konnte. In der Schule wirkte seine Fähigkeit oft als Fluch. Florian fühlte sich anders als andere Kinder. Freunde zu finden, fiel ihm schwer, er war in sich gekehrt und neigte zur Verschlossenheit. Da er hinter die mühsam aufgebauten Fassaden seiner Mitmenschen blicken konnte, schenkte ihm während seiner Jugend kaum jemand Vertrauen. „Mit zwei Mitschülern verbrachte ich gern meine Zeit, ansonsten war ich ein ausgesprochener Einzelgänger“, erinnert sich der 18-Jährige.

Die Entscheidung

Wie schwer es ist, sich in den folgenden Jahren einem „irdischen“ Beruf zu widmen, wurde ihm während seiner Ausbildung als Kaufmann bewusst. Nach einer kurzen Orientierungsphase nach seiner Schullaufbahn machte er daher seine Berufung zum Beruf. Seitdem unterstützt er Ratsuchende auf einem Portal für fachliche und spirituelle Lebensberatung als Hellseher und spiritueller Lebensberater.

Was sagen die Eltern?

Die Möglichkeit, mit der geistigen Welt Kontakt aufzunehmen, erfüllt und inspiriert Florian, führte aber auch gerade in frühen Jahren zu unglücklichen Momenten, Einsamkeit und Streit. So kreuzte sie die Pläne seiner Eltern, ihr Sohn möge nach dem naturwissenschaftlichen Gymnasium studieren beziehungsweise einen „ordentlichen Beruf“ ausüben. Insbesondere die Mutter stand der außergewöhnlichen Gabe ihres Sohnes skeptisch gegenüber und wusste nicht damit umzugehen. Deshalb verschwieg Florian die ersten Kontaktaufnahmen als Hellseher – heimlich gab er sein ganzes Taschengeld für Kleinanzeigen aus, um seine Gabe auszuleben. Als er sich entschloss, damit offiziell seinen Lebensunterhalt zu verdienen, bat er um Erlaubnis, erntete aber zunächst völliges Unverständnis, bevor die Diskussionen endeten und das „Nein“ einem Einverständnis wich. Doch auch die hohe Trefferquote seiner Voraussagen und Florians Beliebtheit bei einer breiten Masse von Menschen änderten nichts an der ausgeprägten Skepsis seiner Eltern. Die Gabe steht bis heute zwischen ihnen.

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