Las Vegas - Stadt der Sünde

Las Vegas, wenn man diesen Namen hört, denkt man sofort an riesige, glitzernd-schillernde Neonreklame spektakulärer Casinos und deren Hotels. Tatsächlich war die Geburtsstunde der Stadt eher staubtrocken, unspektakulär und begann mit der Eisenbahn.

Las Vegas verdankt seine Gründung, wie so oft in der Geschichte, einem Zufall. Auf der Suche nach einer alternativen Ost-West-Route, gelangte 1829 Raphael Rivera, Kundschafter einer Handelskarawane, die auf dem Wege nach Los Angeles war, als erster Europäer an diesen Ort. Er staunte nicht schlecht, als er auf seinem Wege durch die Mojave-Wüste plötzlich Vegetation erblickte, die durch s.g. artesische Wasserquellen entstehen konnte. Er taufte diesen besonderen Ort auf den Namen Las Vegas (Spanisch für "Die Auen").

Erst 1854 siedelte sich eine Mormonengemeinde an, die es dort aber nur drei Jahre aushielt, den Ort wieder aufgab und weiter zog. 1865 sicherte die US-Armee die Quellen durch den Bau des Fort Baker ab und ermöglichte vielen Tracks auf dem Weg nach Westen einen sicheren Zwischenstop. Auch die Eisenbahn benötigte Wasser und machte beim Bau der Westroute Station in Las Vegas.

Als die Farmer-Witwe Helen Stewart 1809 den größten Teil Ihrer Ranch an die Eisenbahngesellschaft verkaufte und diese es scheibchenweise an Investoren versteigerte, galt die Stadt als geboren. 

Den Tracks die auf dem Weg nach Westen in Las Vegas Rast machten, versuchte man das Geld mit Alkohol, Prostitution und Glückspiel aus den Taschen zu ziehen. Am erfolgreichsten war der ARIZONA CLUB, der als erstes Haus "Am Platz" mit einem schicken Neubau glänzte.

Der Aufstieg Las Vegas begann quasi 1919 als das Glücksspiel in den USA fast überall verboten wurde, jedoch nicht in Nevada. Jetzt zog die Stadt an der Grenze zu Arizona auch die Mafia an, die plötzlich mit dem FLAMINGO 1949 mit beiden Beinen fest in Glücksspiel-Industrie stand und legal Geld verdiente. Erst Ende der 1979er Jahre konnte die Mafia durch strenge Gesetzesumsetzung aus der Stadt getrieben werden.

Mittlerweile stehen die 16 größten Hotels der Welt in Las Vegas, die im Gegensatz zu einem Online Casino, Super-Shows in denen Weltstars auftreten, zeigen. Das MGM-Hotel hat 5.000 Betten die größte Kapazität. Derzeit verfügt die Stadt über 350.000 Hotelzimmer, über 1500 Spieltische, 15.000 Spielautomaten und Jackpot-Spielautomaten mit über 10 Milliarden Dollar Umsatz. Der durchschnittliche Umsatz eines Casino-Besuchers während seines Aufenthalts in Las Vegas beträgt 600 Dollar.

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