CSD Saison 2018

Der Christopher Street Day verbindet die Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen und Queers (LSBTIQ) mit ausgelassenem Feiern.

Trotz zunehmender gesellschaftlicher und staatlicher Akzeptanz ist das nach wie vor auch notwendig: So wurden 2017 mehr als 300 Delikte gegen die sexuelle Orientierung polizeilich erfasst (Quelle: BMI ).

Christopher Street Day 2018: 94% der Kölner auf CSD!
Keine große Überraschung bei der Auswertung der meisten CSD-Besucher pro Einwohner: Die oft inoffiziell als “Schwulenhochburg” bezeichnete Rheinmetropole holt sich die Krone mit den meisten CSD-Teilnehmern pro Kopf.

Verrechnet man die Anzahl der CSD-Besucher 2018 (ca. 1 Mio.) mit der Einwohnerzahl Kölns (ca. 1,06 Mio.), kommt man auf eine unglaubliche Teilnehmerquote von 94,3%!

“Sicherlich sind viele CSD-Besucher*innen auch extra angereist, sodass die Aussage 94% der Kölner nehmen am CSD teil‘ etwas überspitzt wäre”, erklärt Désirée Rossa von Warenvergleich.de .

“Allerdings haben Studien zumindest für Berlin gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der CSD-Besucher Berliner sind: Laut der CSD-Studie hatten 76% der Besucher des CSD 2016 ihren Wohnsitz in Berlin”, so Rossa weiter.

Die Hauptstadt landet übrigens auf Platz zwei – allerdings mit 28,4% sehr weit abgeschlagen. Nicht nur Millionenstädte sind CSD-Hochburgen!

Auffällig bei der Auswertung: Drei der Top 5 sind Städte mit deutlich weniger als 1 Mio. Einwohnern. In Stuttgart (28,1%), Saarbrücken (27,8%) und Mannheim (23%) ist das Pro-Kopf-Aufkommen deutlich größer als bspw. in Frankfurt (13,6%) oder München (11,4%). “Das lässt gerade in diesen kleineren Städten auf eine besonders lebendige und aktive LGBT-Szene schließen”, folgert die Expertin von Warenvergleich.de.

Alle restlichen CSD-Termine 2018 auf einen Blick

(Grafiken von warenvergleich.de)

 

 

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