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Die Entwicklung von Blackjack zu einem der beliebtesten Glücksspiele weltweit

Die historischen Ursprünge von Blackjack Es existieren keine gesicherten Daten über den Zeitpunkt der Entstehung von Blackjack. Gegen Ende des 17. Jahrhundert findet erstmal ein Spiel mit Namen Vingt-et-un oder Einundzwanzig in französischen Casinos Erwähnung. Im 18. Jahrhundert erfreut es sich am französischen Königshof großer Beliebtheit und verbreitet sich von dort in weitere Länder.
Als mögliche Vorläufer kommen in Frage:

• Sette de Mezzo oder Siebeneinhalb in Italien
• Trente-un oder Einunddreißig in Spanien
• Quinze oder Fünfzehn in Frankreich

Allen Spielen ist gemeinsam, dass die einzelnen Spielkarten festen Zahlenwerten entsprechen. Ebenso das Ziel, durch das Ziehen weitere Karten möglichst nah an einen festen Zahlenwert zu kommen, ohne diesen zu überschreiten. Ihre Herkunft reicht weiter in die Vergangenheit zurück als Vingt-et-un, der Erfolg basiert bei ihnen aber noch ausschließlich auf Glück.

Die Erfolgsgeschichte von Blackjack in Nordamerika

Der Erfolg von Vingt-et-Un lässt sich dadurch begründen, dass neben Glück auch Erfahrung und Können über den Ausgang entscheidet. Französische Einwanderer brachten das Spiel im 18. Jahrhundert nach Louisiana. Von dort aus breitete es sich von New Orleans aus schnell über ganz Nordamerika aus. Im 19. Jahrhundert entwickelte es sich zu einem der meist gespielten Glücksspiele in den USA. Die schnelle Verbreitung von Blackjack beruht vermutlich darauf, dass man lediglich ein Paket Spielkarten dafür benötigt.

Mit der Legalisierung des Glückspiels in Nevada erhielt der Erfolg von Blackjack einen weiteren Schub. Die Casinos erweiterten die Regeln durch eine Auszahlung im Verhältnis 10:1, falls ein Spieler ein Pik As mit einem Pik oder Kreuz Buben kombinieren konnte. Diese Regelung hatte nur vorübergehend Bestand, führte allerdings zur Entstehung des Namens Black Jack. Die Legalisierung des Spiels ging einher mit der Etablierung von allgemeingültigen Regeln.

Das Zeitalter der Kartenzähler

Ab den 1950er Jahren erkannten Spieler, dass sich durch die Wissenschaft des Kartenzählens einen Vorteil gegenüber der Bank verschaffen liess. Die Entwicklung erreichte ihren Höhepunkt mit der Ausgabe des Buches Beat the Dealer von Dr. Edward Thorp zu Beginn der sechziger Jahre. Während manche professionellen Spieler tatsächlich zu Reichtum gelangten, verloren viele andere durch das Vertrauen auf unseriöse Systeme ein Vermögen.

Die Casinos reagierten mit der Erhöhung der Anzahl der gespielten Decks und spielten diese nicht mehr komplett zu Ende. Dessen ungeachtet fand das Kartenzählen sowie die Anwendung von Strategietabellen immer weitere Verbreitung. Oft traten erfahrene Kartenzähler als Teams auf. Die Casinos reagierten, indem sie die Zahl der gespielten Decks auf 8 erhöhten. Gegenwärtig benötigt man ein sehr kompliziertes Zählsystem und viel Geduld, um einen Vorteil gegenüber dem Casino zu realisieren, und der mögliche Gewinn fällt deutlich geringer aus als in früheren Zeiten.

Blackjack in Zeiten der Online-Casinos

Durch das Aufkommen der Online-Casinos entstanden und entstehen immer mehr Varianten des Kartenspiels mit abweichenden Regeln. Heute existieren bereits über 100 Versionen und Blackjack zählt zu den beliebtesten Casinospielen. Die Online-Casinos erschließen neue Nutzerschichten, weil potentielle Spieler die Möglichkeit haben, zunächst eine Demoversion mit Spielgeld nutzen. Dadurch können sie zunächst die Regeln lernen und Erfahrungen sammeln, wie beispielsweise bei NetBet Blackjack Online. Kartenzählen ist praktisch nicht mehr möglich, da nach jeder Hand die Karten automatisch neu gemischt werden.

Dies führt allerdings dazu, dass manche Spieler einem durch Software errechneten Ergebnis misstrauen. Der eine oder andere Anhänger von Blackjack vermisst auch die Atmosphäre eines echten Casinos oder die Möglichkeit, den Besuch einer Spielbank mit Reisen und Events zu kombinieren. Dies führte in den 2000er Jahren zu den ersten Live-Übertragungen aus den Casinos direkt auf den heimischen PC. In den Anfängen ließ die Bildqualität noch stark zu wünschen übrig. Dies änderte sich allerdings, als man 2006 dazu überging, die Spiele aus eigens dafür eingerichteten Studios zu übertragen. Die Übertragungsqualität hat sich seitdem kontinuierlich verbessert und erreicht heute sogar HD-Qualität.

 
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