Schwul-lesbische TV-Highlights, 1.-7.4.

So, 7.4., 5:45 – 6 Uhr, Syfy

True Blood: Making Of (Dokumentation, USA 2008)

Ein spannender Blick hinter die Kulissen der preisgekrönten HBO-Vampiserie, in der Oscar-Preisträgerin Anna Paquin eine Kleinstadt-Kellnerin spielt, die einem attraktiven Vampir gefährlich nahe kommt. Im Januar 2009 erhielt Paquin für ihre Darstellung der Sookie Stackhouse den Golden Globe.

 

So, 7.4., 13:20 – 14:25 Uhr, Syfy

True Blood: Morgengrauen (Serie, USA 2011)

Der rachsüchtige Geist von Antonia (Paola Turbay) hat endgültig von Marnies (Fiona Shaw) Körper Besitz ergriffen. Nach Jahrhunderten will die Hexe endlich ihre Mission beenden und die Erde ein für alle mal von den Vampiren befreien. Zusammen mit ihrem immer größer werdenden Hexenzirkel spricht sie einen mächtigen Zauber aus. Als König von Louisiana bleibt Bill (Stephen Moyer) nur eine schmerzhafte Lösung, um die Vampire vor der Sonne zu schützen: Silberketten.

 

So, 7.4., 14:25 – 15:25 Uhr, Syfy

True Blood: Verzaubert (Serie, USA 2011)

In Bon Temps bahnt sich ein Krieg zwischen Vampiren und Hexen an. Tara (Rutina Wesley) lässt sich von Marnie aka Antonia überzeugen, gegen die Vampire zu kämpfen, während Sookie (Anna Paquin) und Eric (Alexander Skarsgard) Bill (Stephen Moyer) die Treue aussprechen. Der Anführer der Werwölfe Marcus befiehlt dem Rudel indes, sich aus diesem Krieg herauszuhalten. Bill schlägt Marnie Friedensverhandlungen vor. Doch beim mitternächtlichen Zusammentreffen der verfeindeten Gruppen auf dem Friedhof eskaliert die Situation.

 

So, 7.4., 15:25 – 16:25 Uhr, Syfy

True Blood: Nichts wie raus (Serie, USA 2011)

Alcide (Joe Manganiello) bringt die schwerverletzte Sookie (Anna Paquin) zu Bill (Stephen Moyer), nachdem sie beim Gefecht auf dem Friedhof angeschossen wurde. Unterdessen plant Marnie (Fiona Shaw) ihren nächsten Schachzug. Dabei soll Eric (Alexander Skarsgard), der jetzt vollkommen unter ihrem Bann steht, eine Schlüsselrolle spielen. Als Menschen und Vampire sich auf dem „Festival der Toleranz“ versammeln, setzt die Hexe zum Angriff an.

 

So, 7.4., 16:15 – 16:45 Uhr, Eins Festival

Outland (5/6): Toby (Comedyserie, AUS 2012)

 

So, 7.4., 16:25 – 17:25 Uhr, Syfy

True Blood: Spiel mit dem Feuer (Serie, USA 2011)

Eric (Alexander Skarsgard) wurde von Marnie (Fiona Shaw) verhext, damit er Bill (Stephen Moyer), auf dem Festival der Toleranz tötet. In ihrer Wut und Panik kann Sookie (Anna Paquin) in letzter Minute ihre sonst unkontrollierbaren Feenkräfte einsetzen und Marnies Zauber brechen. Nachdem ihr Plan nicht aufgegangen ist, zieht sich die Hexe zurück. Unterdessen beschließt Bill, dass es Zeit ist, die schweren Geschütze aufzufahren. Lafayette, Jesus und Sookie versuchen daraufhin in den durch Marnie geschützten Zauberladen einzudringen, um Tara und die anderen rechtzeitig zu befreien.

 

So, 7.4., 17:25 – 18:20 Uhr, Syfy

True Blood: Brennende Seele (Serie, USA 2011)

Nach Marnies (Fiona Shaw) Angriff auf dem „Festival der Toleranz“ setzen die Vampire zum Gegenschlag an. Bill (Stephen Moyer) und Eric (Alexander Skarsgard) wollen das Gebäude, in dem sich Marnie mit ihren Geiseln verschanzt hat, in die Luft jagen. Doch Sookie (Anna Paquin) und die anderen befinden sich darin. Lafayette und Jesus sprechen heimlich einen Zauber aus, um Marnie von Antonia zu trennen und so ihre Macht einzudämmen. Zwischen den Todfeinden beginnt ein nervenaufreibendes Kräftemessen, bei dem sich auf schmerzhafte Weise zeigen wird, wer die Oberhand behält.

 

So, 7.4., 18:20 – 19:25 Uhr, Syfy

True Blood: Zeit der Entscheidung (Serie, USA 2011)

Ding Dong, die Hex ist tot? Es ist Halloween und alle wägen sich in Sicherheit, nachdem Bill (Stephen Moyer) Marnie (Fiona Shaw) erschossen hat. Doch die Nacht, in der die Grenze zwischen Erde und Geisterwelt am dünnsten ist, hält einige Überraschungen bereit. Marnie kehrt als Geist zurück und übernimmt Lafayettes Körper als Medium. Mordlustig beginnt sie ihren Rachefeldzug bei Eric und Bill. Sookie versucht beide zu retten und bekommt dabei Hilfe von unerwarteter Seite.

 

So, 7.4., 18:30 – 19:15 Uhr, Arte

Alexander Vedernikow dirigiert Tschaikowskys 4. Symphonie (Musik, F 2012)

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky verlieh in seiner 4. Symphonie seiner eigenen Lebenswirklichkeit musikalischen Ausdruck. 1876 wurde Tschaikowsky, er hatte gerade „Schwanensee“ komponiert, überall in Europa gefeiert und konnte sich jenseits aller materiellen Sorgen voll und ganz der Musik widmen. 1877 heiratete er Antonina Miljukowa. Doch die Ehe wurde zu einem Fiasko. Sie führte dem homosexuellen Musiker die Unmöglichkeit eines Doppellebens vor Augen und stürzte ihn in eine tiefe Depression. In dieser Zeit entstand die stark autobiografisch gefärbte 4. Symphonie. Tschaikowsky verlieh diesem Werk eine einzigartige Tiefe, sowohl im negativen wie im positiven Sinne: Es geht um Leid, aber auch um Hoffnung. Die 4. Symphonie ist die Erste der drei so genannten Schicksalssymphonien, deren Abschluss die „Pathétique“ bildet. Alexander Vedernikow dirigiert das Orchestre Philharmonique de Radio France.

 

So, 7.4., 20:15 – 21 Uhr, 3sat

Hitler und der Wagner-Clan – Götterdämmerung in Bayreuth (Dokumentation, D 2002)

Winifred Wagner (1897-1980), die „Herrin von Bayreuth“ und Freundin Adolf Hitlers, gilt heute als Symbol für eine unverbesserliche „Altnazi“, die das weltberühmte Wagner-Festival dem Dritten Reich dienstbar gemacht hat. Schon in den 1920er Jahren stand Bayreuth im Mittelpunkt eines rechtsradikalen „Netzwerks“, das den Aufstieg Hitlers und seiner Partei nach Kräften förderte. Die junge Winifred, seit 1915 Ehefrau des homosexuellen Komponistensohns Siegfried Wagner, pflegte eine innige Freundschaft zu Hitler. Die Wagners waren überzeugte Antisemiten. Nach Siegfrieds frühem Tod leitete Winifred die Festspiele, die 1933 nur dank Hitlers finanzieller Unterstützung dem Ruin entgingen. Bayreuth wurde zum Gralstempel des Dritten Reichs, Hitler war alljährlich umjubelter Gast im Hause Wagner. Erst die Söhne Wieland und Wolfgang, so die landläufige Meinung, hätten die Bayreuther Festspiele nach dem Krieg vom „braunen Mief“ befreit und zu neuen künstlerischen Höhen geführt. Doch die Schatten der Vergangenheit sind bis heute nicht ganz gewichen.

 

So, 7.4., 21 – 21:45 Uhr, 3sat

Wagners Meistersänger – Hitlers Siegfried (Dokumentation, D 2008)

Auf den Spuren von Max Lorenz: Max Lorenz war der bedeutendste Wagnertenor seiner Zeit. Sein „Siegfried“ machte ihn zum führenden Protagonisten auf der Festspielbühne in „Hitlers Bayreuth“. Vielen Nazis war er wegen seiner Ehe mit einer Jüdin und seiner Homosexualität allerdings ein Dorn im Auge. Sein Ausnahmerang sicherte ihm immerhin den Schutz von ganz oben: Als ihm aufgrund homosexueller Umtriebe der Prozess gemacht wurde, befahl Hitler, das Verfahren auf Eis zu legen. Hermann Göring stellte Lorenz und seiner Frau ein Protektionsschreiben aus, nachdem SS-Leute mit einem Deportationsbefehl vor der Tür standen. Die Dokumentation über den Ausnahmesänger gibt Auskunft über Heldenideal und Wagnerdarstellung der damaligen Zeit, sucht Antworten auf Fragen zur Karriere von Max Lorenz während des Dritten Reiches und berichtet über Komplikationen, denen er ausgesetzt war. Der Film zeigt ihn in Archivaufnahmen, die einen Zeitraum von vier Jahrzehnten umspannen.

 

So, 7.4., 22:15 – 23:10 Uhr, RTL II

Transgender – Mein Weg in den richtigen Körper (1) (Dokumentation, D 2011)

Die Dokumentation erzählt die Geschichten von sieben Menschen, die endlich das Geschlecht haben wollen, dem sie sich zugehörig fühlen. Dabei beschreiten sie oftmals einen harten und schmerzhaften Weg mit zahlreichen Operationen, langwierigen Hormonbehandlungen und bürokratischen Hürden. RTL II begleitet die „Transgender“ bei ihrer Umwandlung und zeigt, welche Höhen und Tiefen sie auf dem langen Weg in den richtigen Körper durchleben. Dabei kommen neben Ärzten und Psychologen auch Freunde und Familien der Transsexuellen zu Wort.

 

So, 7.4., 22:30 – 22:55 Uhr, VIVA

Drawn Together: A Very Special Drawn Together Afterschool Special (Zeichentrickserie, USA 2004)

Xandir beschließt, endlich seinen Eltern zu erzählen, dass er schwul ist. Seine Mitbewohner sind der Meinung, dass er das in Form eines kleinen Rollenspieles vorher üben sollte. Toot übernimmt dabei den Part von Xandirs Mutter, während Captain Hero Xandirs Vater mimt. Allerdings läuft diese kleine Probe alles andere als problemlos.

 

So, 7.4., 23:15 – 0:15 Uhr, Sat.1

Homeland: Der Kandidat (Serie, USA 2011)

Carrie und Saul gelingt es, den saudi-arabischen Botschaftsangehörigen Al-Zahrani unter Druck zu setzen. Der ist homosexuell, stark verschuldet und hat Angst, dass dies an die Öffentlichkeit kommt. Er ist bereit, Abu Nazir zu verraten und den flüchtigen Tom Walker an die CIA auszuliefern. Doch bei dem konspirativen Treffen kommt es zu einer Katastrophe.

 

So, 7.4., 2:15 – 3:53 Uhr, Das Erste

Ein irrer Typ (Spielfilm, F 1977)

Alberne und aktionsreiche Komödie mit Jean-Paul Belmondo in einer bravourösen Doppelrolle: als Stuntman und als schwuler Filmstar Bruno Ferrari.

 

So, 7.4., 3:20 – 4:05 Uhr, ZDF

Terra X: Unterwegs in der Weltgeschichte: Weltreiche und Revolutionen (Dokumentation, D 2011)

Das größte Schloss der Welt ist diesmal ein Ziel auf Hape Kerkelings Reise durch die Weltgeschichte. Der Absolutismus war entstanden: Ludwig XIV. besteigt im Alter von fünf Jahren den Thron und bleibt 72 Jahre lang König – der Weltrekord im Dauerregieren. Außerdem begibt er sich auf die Spuren von Peter dem Großen und Katharina der Großen.

 

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