Kultur
   2 Jahre
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Schwul-lesbische TV-Highlights, 20.-26.8.2018

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille

Mo, 20.8., 20:15 – 21:55 Uhr, ONE
The Humbling – Der letzte Akt (Spielfilm, USA/I 2014)

Ein alternder Schauspieler erleidet einen psychischen Zusammenbruch, nachdem ihm die Fähigkeit zum Spielen abhandengekommen ist. Befangen in seinen Gedanken an den Suizid, findet er in der Beziehung zu einer lesbischen Frau vorübergehend zum Leben zurück.

Mo, 20.8., 22:40 – 23:30 Uhr, ONE
In the Club (Staffel 2, Folge 1) (Serie, Gb 2015)

In der zweiten Staffel dieser BBC Serie um sechs Frauen, die sich in einem Geburtsvorbereitungskurs kennengelernt haben, geht es jetzt weiter um das Thema Betreuung und Beziehungen.

Susie und Claire, Susies neue Lebensgefährtin, bereiten das Haus für Dinahs Taufe vor. Sie verkünden Jude und Rosie, dass das Haus verkauft ist, sie sich aber vorerst nichts Neues suchen werden, da sie vorhaben, zu reisen, und den beiden somit vorerst keine Wohnmöglichkeit bieten können . Für Rosie und Jude ein Schock. Sie erwarten ihr zweites Kind und haben keine finanziellen Möglichkeiten, um ihr Leben selbstständig zu bewältigen. Bei Dinahs Taufe kommt es zu einem Eklat. Unter anderem auch, weil Kim als Einzige nicht wusste, dass Susie eine neue Lebensgefährtin hat. Bei Rosie löst der ganze Stress die Geburt ihres zweiten Kindes aus.

Mo, 20.8., 0:05 – 1:20 Uhr, ZDF
Zwei Mütter (Dokumentation/Spielfilm, D 2013)

Katja (43) und Isabella (37) entschließen sich, ein Kind zu zeugen. Das verheiratete Paar ist sich einig: Sie wollen keinen Mann, der Mitspracherecht hat, nur Sperma, keinen Vater. Wie viele lesbische Paare in Deutschland müssen sie feststellen, dass der Weg zum gemeinsamen Kind schwieriger ist als sie gedacht hätten: Die meisten Samenbanken und Kinderwunschkliniken lehnen es aus rechtlichen Gründen ab, gleichgeschlechtliche Paare zu behandeln. Als sie endlich einen Arzt finden, der bereit ist, die für lesbische Frauen kostspieligeren Inseminationen durchzuführen, gelingt die Befruchtung über mehrere Monate nicht. Katja möchte die Behandlung abbrechen, weil Isa zunehmend unter den Fehlversuchen leidet und ihre finanzielle Situation immer schwieriger wird. Doch Isa kann nicht aufgeben. Sie findet einen Händler, der Utensilien verkauft, um sich das Sperma ganz bequem zu Hause selbst einzusetzen. Auf seiner Website tummeln sich Tausende von Männern, die ihren Samen für Geld anbieten. Es beginnt ein Casting für potentielle Spender, das sich über mehrere zermürbende Wochen hinzieht und während dem Katja allmählich feststellen muss, dass Isa für ihren brennenden Kinderwunsch bereit ist, ihren zu Beginn geschlossenen Pakt und damit auch ihre Beziehung zu verraten. Als sie schließlich auf „Go for Gold“ (31) treffen, einen Samenspender, der 20 Kinder in drei Jahren gezeugt hat und klar fordert, das durch ihn entstehende Kind regelmäßig sehen zu wollen, setzt sich Isa durch. Mit „Go for Gold“ scheint Isa die ersehnte Schwangerschaft endlich möglich, auch wenn die Liebe zwischen ihr und Katja nun immer mehr auf dem Spiel steht.

 

Di, 21.8., 13:10 – 14:10 Uhr, WDR
Planet Wissen: Intersexualität – Was bestimmt unser Geschlecht? (Dokumentation, D 2018)

Männlich oder weiblich? Unsere Gesellschaft teilt Menschen gerne in eine dieser beiden Kategorien ein. Dabei gibt es viele biologischen Merkmale, die Geschlecht definieren: Neben den Chromosomen spielen die Hormone, die Ausprägung der Geschlechtsmerkmale und auch das Gehirn eine Rolle – und das kann alles variieren. Und so kommen neben Jungen und Mädchen auch immer wieder Kinder auf die Welt, die intergeschlechtlich sind – also männlich und weiblich. Was bestimmt unser Geschlecht? Und was bedeutet es, intergeschlechtlich zu sein? Wie z. B. Lynn – er/sie ist intergeschlechtlich und wurde als Kind zum Mädchen operiert. Ein folgenschwerer Eingriff. Ebenso im Studio: Prof. Katja Sabisch. Sie ist Soziologin und beschäftigt sich seit Jahren mit den Geschlechtern und Intersexualität.

Di, 21.8., 18:15 – 19:15 Uhr, ARD alpha
Planet Wissen: Intersexualität – Was bestimmt unser Geschlecht? (Dokumentation, D 2018)

Männlich oder weiblich? Unsere Gesellschaft teilt Menschen gerne in eine dieser beiden Kategorien ein. Dabei gibt es viele biologischen Merkmale, die Geschlecht definieren: Neben den Chromosomen spielen die Hormone, die Ausprägung der Geschlechtsmerkmale und auch das Gehirn eine Rolle – und das kann alles variieren. Und so kommen neben Jungen und Mädchen auch immer wieder Kinder auf die Welt, die intergeschlechtlich sind – also männlich und weiblich. Was bestimmt unser Geschlecht? Und was bedeutet es, intergeschlechtlich zu sein? Wie z. B. Lynn – er/sie ist intergeschlechtlich und wurde als Kind zum Mädchen operiert. Ein folgenschwerer Eingriff. Ebenso im Studio: Prof. Katja Sabisch. Sie ist Soziologin und beschäftigt sich seit Jahren mit den Geschlechtern und Intersexualität.

Di, 21.8., 22:45 – 0:35 Uhr, Das Erste
Carol (Spielfilm, GB/USA 2015)

New York, in den 1950er Jahren. Die elegante Hausfrau Carol möchte ihrem Goldenen Käfig entfliehen: Sie ist fest entschlossen, sich von ihrem wohlhabenden Ehemann Harge  zu trennen und mit ihm das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter zu teilen. Was der wahre Grund für das Scheitern der äußerlich perfekten Ehe ist, darf niemand außer ihrer besten Freundin Abby wissen: Carol fühlt sich zu Frauen hingezogen. Als sie in einem Warenhaus die Verkäuferin Therese Belivet kennenlernt, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Auch die junge Frau, deren Freund Richard Semco bereits Pläne für eine gemeinsame Zukunft schmiedet, lässt sich auf das Abenteuer ein. Harge gibt jedoch nicht auf und fängt einen Scheidungskrieg an: Er will Carol ihre Tochter entziehen und sie so zwingen, in die Rolle als Ehefrau und Mutter zurückzukehren. Während Carol ihr neues Leben zu genießen beginnt, scheut er vor keinem Mittel zurück, ihren „unmoralischen“ Lebensstil auszuschlachten. Carol steht vor der schweren Wahl, sich für ihr Kind oder ihre Geliebte entscheiden zu müssen. Die zweifache Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett und Rooney Mara begeistern in dem eleganten Hollywood-Melodram „Carol“ als Liebespaar. Die Romanvorlage „Salz und sein Preis“ veröffentlichte Patricia Highsmith im Jahr 1952 unter Pseudonym, weil das damals brisante Thema einer gleichgeschlechtlichen Beziehung ihren Aufstieg als Krimiautorin hätte gefährden können.

Di, 21.8., 23:30 – 0 Uhr, rbb
Kroymann (Comedy, D 2018)

Augen auf, sie ist zurück – politisch inkorrekt, polarisierend und furchtlos: Die Schauspielerin, Musikerin und Satirikerin Maren Kroymann präsentiert in der zweiten Folge ihrer Sketch-Comedy-Reihe „Kroymann“ wieder ihren unbestechlichen Blick auf die Welt. Im Visier hat „Kroymann“ dabei Politik, Gesellschaft und Feminismus, aber auch das Alltägliche und Zwischenmenschliche. Zum Beispiel in der Politik: Wenn Emmanuel (Max Bretschneider) und Brigitte Macron (Maren Kroymann) das Treffen von Politikern nebst Anhang Revue passieren lassen, wird die große Politik zum heimischen Schlafzimmergespräch. Oder in der Gesellschaft: Die Gastgeber (Maren Kroymann und Gottfried Vollmer) erwarten wirklich nicht viel von ihrem Geflüchteten (Mehmet Atesci), aber Integration ist doch nur dann akzeptabel, wenn sie auch die Ressentiments erfüllt. Aber auch in Sachen unangemessener Übergriffe: Immer mehr Arbeitnehmer sind überfordert, wie sie heutzutage mit Kolleginnen umgehen sollen. Die Lösung: die Rudolph-Methode (benannt nach Claude-Oliver Rudolph) zur Überwindung der Denkblockaden bei eindeutig eindeutigen Bürosituationen. Das alles und noch mehr betrachtet „Kroymann“-Folge 2 mit der bitterbösen Lupe einer Sketch-Comedy, die den zweiten Blick wagt. Als kongeniale Partnerin hilft wieder Annette Frier, das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren.

Di, 21.8., 0 – 0:30 Uhr, rbb
Kroymann (Comedy, D 2018)

Spießertum, Vorurteile, Älterwerden – die Sketch-Comedy „Kroymann“ ist zurück. Und auch in der dritten Folge redet Maren Kroymann wieder Klartext. Die Schauspielerin schlüpft in verschiedenste Frauenrollen und zeigt ihren ganz eigenen Blick auf unseren Alltag. Und das wieder mal bissig, pointiert und mit prominenter Unterstützung: Annette Frier, Cordula Stratmann, Walter Kreye, Victoria Trauttmansdorff und Pierre M. Krause.

 

Mi, 22.8., 7:35 – 8:35 Uhr, WDR
Planet Wissen: Intersexualität – Was bestimmt unser Geschlecht? (Dokumentation, D 2018)

Männlich oder weiblich? Unsere Gesellschaft teilt Menschen gerne in eine dieser beiden Kategorien ein. Dabei gibt es viele biologischen Merkmale, die Geschlecht definieren: Neben den Chromosomen spielen die Hormone, die Ausprägung der Geschlechtsmerkmale und auch das Gehirn eine Rolle – und das kann alles variieren. Und so kommen neben Jungen und Mädchen auch immer wieder Kinder auf die Welt, die intergeschlechtlich sind – also männlich und weiblich. Was bestimmt unser Geschlecht? Und was bedeutet es, intergeschlechtlich zu sein? Wie z. B. Lynn – er/sie ist intergeschlechtlich und wurde als Kind zum Mädchen operiert. Ein folgenschwerer Eingriff. Ebenso im Studio: Prof. Katja Sabisch. Sie ist Soziologin und beschäftigt sich seit Jahren mit den Geschlechtern und Intersexualität.

Mi, 22.8., 12:25 – 13:10 Uhr, NDR
In aller Freundschaft (548): Die Stunde der Wahrheit (Serie, D 2012)

Heiko Frese, der Besitzer einer Molkerei, kommt mit einem Unterarmbruch in die Sachsenklinik. Heiko weiß nicht, dass sein Sohn Tim mit Jannik Peters, einem Azubi aus der Molkerei, zusammen ist. Jannik möchte, dass Tim seinem Vater von ihrer Liebe erzählt, aber dieser hat Angst vor der Reaktion seines konservativen Vaters. Als Tim sich endlich dazu entschließt, hat sich eine kleine Wunde an seiner Hand zu einer Blutvergiftung entwickelt und er muss auf die Intensivstation der Sachsenklinik. Jannik hält die Heimlichtuerei nun nicht mehr aus und erzählt seinem Chef schließlich selbst die Wahrheit. Als Tim von dem erzwungenen Outing hört, regt er sich so sehr auf, dass sich sein Zustand lebensbedrohlich verschlechtert.

Mi, 22.8., 15 – 16 Uhr, rbb
Planet Wissen: Intersexualität – Was bestimmt unser Geschlecht? (Dokumentation, D 2018)

Männlich oder weiblich? Unsere Gesellschaft teilt Menschen gerne in eine dieser beiden Kategorien ein. Dabei gibt es viele biologischen Merkmale, die Geschlecht definieren: Neben den Chromosomen spielen die Hormone, die Ausprägung der Geschlechtsmerkmale und auch das Gehirn eine Rolle – und das kann alles variieren. Und so kommen neben Jungen und Mädchen auch immer wieder Kinder auf die Welt, die intergeschlechtlich sind – also männlich und weiblich. Was bestimmt unser Geschlecht? Und was bedeutet es, intergeschlechtlich zu sein? Wie z. B. Lynn – er/sie ist intergeschlechtlich und wurde als Kind zum Mädchen operiert. Ein folgenschwerer Eingriff. Ebenso im Studio: Prof. Katja Sabisch. Sie ist Soziologin und beschäftigt sich seit Jahren mit den Geschlechtern und Intersexualität.

Mi, 22.8., 21 – 21:55 Uhr, NITRO
Law & Order: Special Victims Unit: Sünde (Serie, USA 2006)

Auf einem Friedhof wird eine übel zugerichtete Leiche gefunden. Im Hals des Toten steckt eine Tüte Drogen. Die Ermittler vermuten zunächst, dass die Drogenmafia für die Tat verantwortlich ist. Die Identität des Ermordeten kann erst festgestellt werden, als seine Mutter das Bild ihres Sohnes in der Zeitung sieht. Es handelt sich um Richard Antrim, einen jungen Homosexuellen, der seine sexuellen Dienste im Internet angepriesen hatte. Damit ist die Drogenmafia aus dem Spiel. Aufgrund der Telefondaten führt die Spur Benson und Stabler zu einem Prediger namens Reverend Curtis. Dieser leitet die „New Souls Church“ und hält sich strikt an die Regeln der Kirche, unter anderem verdammt er auch strikt Homosexualität. Curtis streitet jedoch ab, Richard ermordet zu haben. Die Ermittler lassen nicht locker und plötzlich gesteht der Reverend.

 
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