Mehr Geld für Hirschfeld-Stiftung

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld bekommt eine Kapitalerhöhung. Das haben die Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen des Bundestages ergeben. Die Verabschiedung des Haushalts 2014 durch das Plenum im Juni ist nur noch eine Formsache. Damit setzen Union und SPD ein weiteres Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um, dort heißt es: „Die Arbeit der ‚Bundesstiftung Magnus Hirschfeld’ werden wir weiter fördern.“ (inqueery berichtete)

Während sich Regierung und Opposition in diesem Grundsatz einig sind, gibt es aber Streit um die Höhe. Das Kapital, das bisher 10 Millionen Euro umfasst, soll nämlich nur um 1,75 Millionen Euro erhöht werden. Dies ist den Linken, den Grünen und der FDP viel zu wenig, hier hatte man eher an eine Verdoppelung des Kapitals gedacht. Dem haben aber die Haushaltspolitiker der Regierungsfraktionen, die das Geld zusammenhalten wollen, einen Riegel vorgeschoben.

Aus einem Kapital von 1,75 Millionen Euro lässt sich bei einer guten Verzinsung von 3 %, die heutzutage nur noch schwer zu erreichen ist, ein jährlicher Ertrag von 52.500 Euro erwirtschaften. Damit sind nach Meinung der SPD zwei halbe Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter zu finanzieren. Dies sei bereits eine erhebliche Verbesserung der Personalausstattung.

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