Kultur
   1 Monat
Foto: Christopher Jeffrey

QueerScreen - 17.05.–23.05.21

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille.

Mo, 17.5., 9 – 9:45 Uhr, ZDF info
Cities of Crime: Bandenkriege in Chicago (Dokumentation, F 2015 - 2017)

Straßengangs terrorisieren einige Wohnviertel Chicagos. Die Polizei ist oft machtlos und muss mit ansehen, wie Halbwüchsige das Leben von Altersgenossen auslöschen. Die Polizei ist oft machtlos, denn rund 13 000 Polizeibeamte stehen geschätzten 100 000 Bandenmitgliedern gegenüber. Doch in Chicago gibt es auch Viertel, die einen Wandel geschafft haben: beispielsweise „Boystown“ im Norden der Stadt. Hier leben mittlerweile vor allem schwule Männer friedlich zusammen. Ein großer Kontrast zu den kriegsähnlichen Zuständen, die ein paar Kilometer südlich herrschen. Die Doku taucht ein in die Welt der Bandenkriege und zeigt die zwei Gesichter der gewalttätigsten US-Stadt.

 

Mo, 17.5., 14:30 – 16 Uhr, rbb
Männer sind wie Schokolade (Spielfilm, D 1998)

Linda, 32 Jahre alt und Artdirektorin bei der Werbeagentur König & König, ist Single. Sie verfolgt das Liebesleben glücklicher Paare lieber am Fernseher, zusammen mit ihrem schwulen Kollegen Donald, mit viel bissigen Kommentaren und einer dicken Portion Schokoladeneis.

 

Mo, 17.5., 20:15 – 21:45 Uhr, ONE
Freier Fall (Spielfilm, D 2013)

Karriereaussichten bei der Bereitschaftspolizei, Nachwuchs unterwegs, die Doppelhaushälfte von den Eltern vorfinanziert: Marcs Leben ist gut eingerichtet. Doch dann lernt er bei einer Fortbildung den Kollegen Kay kennen. Der bringt ihm beim Lauftraining ein neues Gefühl von Leichtigkeit bei – und wie es ist, Gefühle für einen Mann zu entwickeln. Hin- und hergerissen zwischen der ihm vertrauten Welt und dem Rausch der neuen Erfahrung gerät ihm sein Leben zusehends außer Kontrolle. Im freien Fall kann Marc es niemandem mehr recht machen. Am wenigsten sich selbst.

Karsten Dahlem und Stephan Lacant als Drehbuchautoren ist es gelungen, in einem eindringlichen und souveränen Erzählstil das Buch zu einem intensiven Liebesfilm zu entwickeln. In der filmischen Umsetzung greift Lacant indes mit Unterstützung der starken Bildgestaltung von Sten Mende vor allem auf Bilder und Blicke zurück. Hauptfigur Marc (Hanno Koffler, der für diese Rolle für den deutschen Filmpreis nominiert war) pendelt zwischen der testosterongeschwängerten Polizeiwelt und der homosexuellen Welt, zwischen kleinbürgerlicher Familienidylle und dem verführerischen Lover Kay.

 

Mo, 17.5., 21:45 – 22:05 Uhr, ONE
All You Need: Damals (Staffel 1, Folge 3) (Miniserie, D 2021)

Ein Jahr zuvor. Tom (Mads Hjulmand) und Levo (Arash Marandi) treffen sich noch heimlich in einem Hotel. Für Tom ist es längst nicht mehr nur eine aufregende Affäre. Immer klarer wird er sich über seine Homosexualität. Während Levo bei Vince (Benito Bause) eine Schulter zum Anlehnen findet und sie über ihr erstes Mal sprechen, beschließt Tom mit Levo Schluss zu machen. Doch am nächsten Tag trifft Tom in der WG nicht auf Levo, sondern auf Vince und Sarina (Christin Nichols), deren Fruchtblase platzt. Tom muss die beiden schnell ins Krankenhaus bringen. Während Sarina das Kind bekommt, spricht Vince Tom auf seine Ängste und Zweifel an und nach der Geburt des kleinen Oskar, wird Tom klar, was wirklich zählt.

 

Mo, 17.5., 22 – 22:45 Uhr, BR
Lebenslinien: Mein Glaube, meine Liebe (Dokumentation, D 2016)

Marika wächst in einer niederbayerischen Familie auf. Der regelmäßige Kirchgang, Wallfahrten und das gemeinsame Gebet gehören zum festen Ablauf des Lebens. Als sie sich mit 18 Jahren bei engsten Freunden und Eltern als lesbisch outet und zum Studium nach Regensburg zieht, weiß sie bereits, dass ihre Homosexualität zum Problem bei der Berufswahl werden wird. Aber ihr seit der Kindheit gehegter Wunsch, Katholische Religion zu unterrichten, ist stärker. Dem jahrelangen Druck, ihre Beziehung mit Partnerin Anke gegenüber Kollegen, Vorgesetzten und Kirchenvertretern verheimlichen zu müssen, setzt Marika ihren tiefen Glauben entgegen, der mit der Zeit und ihren Herausforderungen noch gewachsen ist. Homosexuell und Christin sowie Vorbild als Lehrerin zugleich zu sein – für die leidenschaftliche junge Lehrerin Marika sind das keine Ausschlusskriterien. 14 Jahre lang gelingt es ihr, ein Doppelleben zu führen. Doch schließlich muss sie sich entscheiden: Sich weiter zu verstecken oder die Lehrbefugnis für ihr Lieblingsfach zurückzugeben, um in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft mit Anke ihr Glück zu finden.

 

Mo, 17.5., 22:05 – 22:30 Uhr, ONE
All You Need: Identitäten (Staffel 1, Folge 4) (Miniserie, D 2021)

Vince (Benito Bause) übergibt Robbie (Frédéric Brossier) die Schlüssel zu seiner Wohnung. Doch er will ihn immer noch nicht in der Öffentlichkeit küssen. Als Robbie ihm dies vorwirft, macht Vince ihm klar, dass er nicht nur schwul ist, sondern auch schwarz und mit den Vorurteilen der anderen zu kämpfen hat. Es kommt zum Streit. Levo (Arash Marandi) nimmt Tom (Mads Hjulmand) das erste Mal in einen Fetischladen mit. Hier wird Tom angeflirtet und er stellt Levo die Frage, ob ihre Beziehung auch offen für andere Konstellationen wäre. Dass Tom überhaupt auf die Idee kommt, verletzt Levo sehr. Während er sich ablenkt und versucht, bei den Nachbarn das Eis zu brechen, geht Tom mit einer Ausrede zum Feiern in einen Club. Hier trifft er auf Vince, der das Gleiche will.

 

Mo, 17.5., 22:30 – 22:55 Uhr, ONE
All You Need: Unter Wasser (Staffel 1, Folge 5) (Miniserie, D 2021)

Nach seinem Ausrutscher mit Tom (Mads Hjulmand) hat Vince (Benito Bause) mit seinem Gewissen zu kämpfen. Doch am Ende taucht Vince mit Robbie (Frédéric Brossier) auf der Gartenparty von Levo (Arash Marandi) und Tom auf. Auch Levos Eltern sind erschienen und sein Vater wird nicht müde, Levo klarzumachen, dass er die Homosexualität seines Sohnes ablehnt. Als Vince sich mit Tom aussprechen will, nutzt dieser die Gelegenheit, Vince in der Fotobox zu küssen. Das Bild taucht kurzerhand auf und der Abend endet für Vince und Tom im Pool. Die Freundschaft zu Levo ist zerbrochen und Robbie scheint für immer weg.

 

Mo, 17.5., 22:55 – 23:25 Uhr, ONE
ESC-Top-10 mit Alina Stiegler und Stefan Spiegel (ESC/Musik, D 2021)

Alina Stiegler und Stefan Spiegel lieben den Eurovision Song Contest seit Jahren. Beide sind die Gesichter der ESC Songchecks, sie besprechen und analysieren jedes Jahr sämtliche ESC-Titel zwischen Island und Israel. Für gewöhnlich lauert Alina vor Ort am roten Teppich auf die ESC Stars, während Stefan schnell für ein musikalisches Duett seine Ukulele zückt. Dieses Jahr bleiben sie zu Hause und werfen von hier aus einen kritischen Blick auf den Jahrgang. Ihre Vorlieben für die Songs reichen von litauischen Club Sounds bis hin zu spanischen Schmacht Balladen. Nur eines ist sicher: Einig sind sich die beiden selten. Ob sie es trotzdem geschafft haben, eine harmonische Top 10 zu wählen?

 

Mo, 17.5., 23:10 – 0:40 Uhr, MDR
Aus der Haut (Fernsehfilm, D/A 2015)

Jahrelang hat Mutter Susann für ihren 17-jährigen Sohn Milan die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt. Jetzt hat sie sich einen Traum erfüllt: eine eigene Arzt-Praxis. Vielleicht als Reaktion darauf fühlt Vater Gustav sich plötzlich unterfordert. Möbelrücken im Herzen der Familie, die Statik verändert sich. Dann aber baut Milan einen schlimmen Unfall mit dem Wagen seines Vaters und mit 1,7 Promille im Blut. Was sich wie ein aufflammendes postpubertäres Milan-Chaos anfühlt, entpuppt sich als Selbstmordversuch. Den Grund kennt nur er selbst: Im betrunkenen Überschwang hat Milan seinen besten Freund Christoph geküsst und damit sein Innerstes offenbart. Milan ist homosexuell. Erst eine Affäre mit dem älteren Fotografen Harro gibt Milan die Kraft, es seinen Eltern zu sagen. Susann und Gustav fällt es wie Schuppen von den Augen. Milan ist schwul und endlich normal. Gustav nutzt die Chance und tritt einen neuen Job in Berlin an. Susann nimmt ihm seine einsame Entscheidung übel und setzt in einer Trotzreaktion ihre Ehe aufs Spiel. Milans neue Liebe wird enttäuscht. Aber er findet neue Energie auf der Suche nach seiner sexuellen Identität. Dabei wird die Familie vor ganz neue Aufgaben gestellt.

 

Mo, 17.5., 23:25 – 23:55 Uhr, ONE
ESC-Top-10 mit Marcel Stober und Thomas Mohr (ESC/Musik, D 2021)

Europa und Australien kämpfen zusammen am 22. Mai 2021 um die Krone beim Eurovision Song Contest. Welches Land hat das beste Lied? Welcher Künstler kann die Fans am meisten überzeugen? Marcel Stober und Thomas Mohr kümmern sich schon lange um den ESC, seine Skurrilitäten und Besonderheiten. Gemeinsam moderieren sie den offiziellen deutschen ESC Podcast „ESC Update“. Thomas Mohr berichtet seit 1998 als Journalist vor Ort vom ESC, Marcel Stober hat seit 2006 keine ESC Sekunde verpasst. Welche Songs sie dieses Jahr am meisten berühren – und welche Songs sich am besten für eine ESC Party eignen, klären sie in ihrer persönlichen Top 10.

 

Mo, 17.5., 23:55 – 1:25 Uhr, ONE
Einer wie Erika (Spielfilm, D/A 2018)

Erika Schinegger (Markus Freistätter) ist schon immer etwas Besonderes gewesen. Bei ihrer Geburt schaut die Hebamme einen Moment länger hin als üblich, bevor sie ein „Mädchen“ verkündet. Der Vater, ein Landwirt in Kärnten, ist enttäuscht, er hatte sich auf einen Sohn gefreut. Die Mutter ist glücklich, ein gesundes Kind zu haben. Ein wilder Feger, der sich bald mehr für das Innenleben des Traktors auf dem elterlichen Hof interessiert als für Puppen oder Kleider. Das gibt ständig Ärger. Erika selbst spürt bald, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Das sieht sie allein schon beim Blick in den Spiegel. Doch sonst fällt niemandem etwas auf. Erika wird eine begeisterte Skifahrerin. Sie fährt wilder und schneller als alle anderen Mädchen; wird ins Nationalteam aufgenommen. 1966 wird sie Weltmeisterin im Slalom. Der Triumph hält bis zu dem Tag, an dem auch im Sport vor der Olympiade in Grenoble der sogenannte „Sex-Test“ eingeführt wird. Und von einem Moment auf den anderen wird Erikas Welt komplett auf den Kopf gestellt: Die Chromosomenauswertung ist eindeutig – E. Schinegger ist männlich. Und das System, das Erika erst ins Rampenlicht gezerrt hat, zeigt nun schnell, aus welchem Holz es wirklich geschnitzt ist. Sie wird genötigt, „freiwillig“ aus der Nationalmannschaft auszuscheiden und auf die Olympia-Teilnahme zu verzichten. Skrupellose Funktionäre bedrängen Erika, sich mit einer „völlig unkomplizierten“ OP endlich ganz zur Frau machen zu lassen. Ein 19-jähriger Mensch steht plötzlich völlig alleine da im riesigen Trümmerhaufen seines jungen Lebens. Eine wahre Geschichte über gesellschaftliche Konventionen und Genderverständnis. Die Geschichte einer persönlichen Befreiung.

 

Mo, 17.5., 0:40 – 1:55 Uhr, MDR
Sex (Spielfilm, DK 2019)

Eine laue Sommernacht auf einem Hausdach, ein Kuss unter Kolleginnen in Sektlaune – und dann ein richtiger, der in einem einzigen Moment die Welt aus den Angeln hebt. So stürzt die 22-jährige Cathrine in ein Beziehungschaos. Eigentlich hat sie in dem gut aussehenden Musiker Simon ihren Traummann gefunden. Die harmonische Beziehung ist jedoch in einem für Cathrine nicht unerheblichen Punkt unerfüllt: Während bei ihr das sexuelle Verlangen zunimmt, kommt ihm die Lust abhanden. Nach dem aufregenden Kuss mit ihrer lesbischen Kollegin Selma versteht Cathrine die Welt nicht mehr – zumal sie sich ihrer sexuellen Orientierung absolut sicher ist. Vor ihrer besten Freundin Nanna kann sie kaum verbergen, dass bei ihr etwas vor sich geht. Simon dagegen hat keine Ahnung, was mit seiner Freundin los ist. Ihre erotischen Fantasien gehen längst über diesen einen Kuss hinaus doch Cathrine nimmt sich fest vor, diesem Verlangen keine Chance zu lassen. Der Gedanke an ein erotisches Abenteuer mit ihrer Kollegin lässt sie jedoch nicht los.

 

Mo, 17.5., 4:45 – 5 Uhr, Arte
Wer nicht fragt, stirbt dumm! – Kleine Impfkunde (Serie, F 2015)

Warum gibt es eine Impfung gegen Grippe, aber keine prophylaktische gegen HIV? Professor Schnauzbart lässt sich selbst impfen, um aus der Nähe zu beobachten, wie die Bodyguards des Körpers, die weißen Blutkörperchen, gegen aggressive HI- oder Grippeviren vorgehen. Außerdem erklärt er, warum es so schwierig ist, einen wirksamen Impfstoff gegen HIV zu entwickeln.

 

Di, 18.5., 6 – 6:25 Uhr, TLC
Cake Boss: Buddys Tortenwelt – Colorful Characters & Christmas Costumes (Serie, USA 2009)

Drag Queen Miss Richfield 1981 kommt in voller Maskerade in Buddys Bäckerei, um den Chef persönlich zu sprechen. Der ist etwas überrascht, einen riesigen Kerl in Frauenkleidern zu sehen, kann sich für den ausgefallenen Auftrag aber doch erwärmen: Miss Richfield will zum Höhepunkt einer Christmas-Party im Tannenbaum-Kostüm aus der Torte springen!

 

Di, 18.5., 8 – 8:30 Uhr, SWR
Ich und die anderen – Sie, er oder wer? – Transgender (Reportage, D 2018)

„Und plötzlich habe ich gemerkt, es gibt auch andere, die so sind wie ich.“ Fenris, Nick und Anna-Lena sind Transgender. Sie identifizieren sich nicht mit dem Geschlecht, das ihnen bei ihrer Geburt zugewiesen wurde. Es war für sie befreiend zu erfahren, dass sie mit diesem Lebensgefühl nicht allein sind. Das hat ihnen Kraft gegeben für bedeutende Entscheidungen. Der Film begleitet drei transsexuelle Jugendliche, die sich in einem Prozess der Veränderung befinden und, wie alle Heranwachsenden, nach ihrer Identität suchen.

 

Di, 18.5., 8:30 – 10 Uhr, SWR
Mein Sohn Helen (Spielfilm, D 2015)

Als Tobias Wilke (Heino Ferch) den 17-jährigen Finn (Jannik Schümann) nach dessen einjährigem Auslandsaufenthalt vom Flughafen abholen will, steht ihm eine junge Frau gegenüber, in der er nur langsam seinen Sohn wiedererkennt. Finn erklärt seinem verwirrten Vater, sich schon immer als Mädchen im Jungenkörper gefühlt zu haben. Er nennt sich nun Helen. Das Austauschjahr bei seiner Tante in den USA hat er genutzt, um die sexuelle Identität endlich offen zu zeigen. In der Zeit in San Francisco ist sein Entschluss endgültig gereift, sich ab sofort als Mädchen zu kleiden, um den gesetzlich vorgeschriebenen „Alltagstest“ bestehen und bei Eintritt der Volljährigkeit eine geschlechtsangleichende Operation vornehmen lassen zu können. Für sein Umfeld beginnt der Härtetest. Nach dem ersten Schrecken sieht sich der aufgewühlte Vater mit einer Vielzahl von Fragen konfrontiert: Wie kann es sein, dass er nichts gemerkt hat? Hat seine vor zwei Jahren tödlich verunglückte Frau, deren Verlust Tobias noch nicht überwunden hat, etwas gewusst? Aber auch Helen muss sich schmerzlichen Fragen stellen: Wird es ihr gelingen, bei ihrem Entschluss zu bleiben? Selbst auf die Gefahr hin, die Menschen, die ihr am meisten bedeuten, zu verlieren? Gemeinsam begeben sich Vater und Tochter auf eine Reise, die sie gleichermaßen zueinander und zu sich selbst führt: ein komisches, liebevolles Ringen um Wahrheit und Selbstbestimmung.

 

Di, 18.5., 10:55 – 11:55 Uhr, WDR
Planet Wissen: Vater, Mutter, Kind? Familie im Wandel (Magazin, D 2019)

Wärme, Geborgenheit, Lebenssinn – all das verbinden wir mit dem Begriff „Familie“. Auch wenn manche Familie von mehr oder weniger großen Dramen gebeutelt wird: Das Lebensmodell Mutter-Vater-Kind ist nach wie vor das beliebteste, auch unter jungen Menschen. Und ihre Formen sind vielfältig: Kleinfamilie, Großfamilie, Patchwork- oder Regenbogenfamilie – dank moderner Fortpflanzungsmedizin und liberaler Gesetze ist inzwischen einiges möglich. Was macht Familie eigentlich aus? Mit welchen Schwierigkeiten ist sie heute konfrontiert? Und wie sehr sind wir durch unsere eigene Familiengeschichte geprägt?

 

Di, 18.5., 11 – 12 Uhr, SWR
Planet Wissen: Vater, Mutter, Kind? Familie im Wandel (Magazin, D 2019)

Wärme, Geborgenheit, Lebenssinn – all das verbinden wir mit dem Begriff „Familie“. Auch wenn manche Familie von mehr oder weniger großen Dramen gebeutelt wird: Das Lebensmodell Mutter-Vater-Kind ist nach wie vor das beliebteste, auch unter jungen Menschen. Und ihre Formen sind vielfältig: Kleinfamilie, Großfamilie, Patchwork- oder Regenbogenfamilie – dank moderner Fortpflanzungsmedizin und liberaler Gesetze ist inzwischen einiges möglich. Was macht Familie eigentlich aus? Mit welchen Schwierigkeiten ist sie heute konfrontiert? Und wie sehr sind wir durch unsere eigene Familiengeschichte geprägt?

 

Di, 18.5., 11:15 – 12:45 Uhr, rbb
Männer sind wie Schokolade (Spielfilm, D 1998)

Linda, 32 Jahre alt und Artdirektorin bei der Werbeagentur König & König, ist Single. Sie verfolgt das Liebesleben glücklicher Paare lieber am Fernseher, zusammen mit ihrem schwulen Kollegen Donald, mit viel bissigen Kommentaren und einer dicken Portion Schokoladeneis.

 

Di, 18.5., 12:30 – 13:58 Uhr, MDR
Vier kriegen ein Kind (Spielfilm, D 2015)

Endlich schwanger! Für die Hamburger Literaturdozentin Neele und ihre Lebenspartnerin, die Zahntechnikerin Steff, geht damit ein Traum in Erfüllung. Schon lange wünschen sich die beiden ein Kind. Allerdings werden die Pläne von einer künftigen Dreisamkeit jäh zerstört – denn wie sich herausstellt, kam es bei der künstlichen Befruchtung zu einer folgenschweren Verwechslung: Der Erzeuger ist nicht der sorgsam ausgesuchte junge Samenspender ohne Vaterambitionen, sondern der freundliche Kalle, der mit seinem Mann Jens ebenfalls vom eigenen Nachwuchs träumt. Da die Leihmutter des sympathischen Männerpaares im letzten Moment einen Rückzieher machte, sehen die beiden in der Verwechslung eine Art Fügung des Schicksals. Sie freuen sich schon darauf, dem Mutterpaar als aktive Väter zur Seite zu stehen – am liebsten Wand an Wand im gemeinsamen Vorstadt-Doppelhaus. Steff und Neele fallen angesichts dieser Idee aus allen Wolken. Für die beiden ist allein schon der Gedanke an eine geteilte Fürsorge der reinste Albtraum. Sie sehen in dem Sportreporter Kalle und dem Makler Jens lediglich zwei schwule Spießer mit gänzlich anderen Lebenseinstellungen. Vor allem Neele lässt nichts unversucht, um die lästigen Kindsväter zu vergraulen. Erst nach einigen Reibereien und verbalen Scharmützeln wird dem ungleichen Vierergespann klar, dass es bei der Sache nicht um persönliche Interessen gehen darf, sondern um ihr gemeinsames Kind: Statt Gezeter und Gezerre ist Kooperationsbereitschaft gefragt. Und tatsächlich stellt sich mit der Zeit ein gegenseitiges Vertrauen und so etwas wie ein „Vier“-Gefühl ein. Doch es kommt anders. Die angehende Patchwork-Regenbogenfamilie wird vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt. Die Gesellschaftskomödie „Vier kriegen ein Kind“ zeigt mit hintersinnigem Humor, aber auch ernsteren Untertönen, dass gute Elternschaft in allererster Linie eine Frage der Herzensbildung ist.

 

Di, 18.5., 12:45 – 13 Uhr, rbb
Berliner Kieze: Von der Roten Insel zum Winterfeldtplatz (Dokumentation, D 2021)

Kult-Moderatorin Maren Gilzer, Starvisagist René Koch und Dragqueen Jurassica Parka führen durch ihre Lieblingskieze.

 

Di, 18.5., 14:20 – 15:10 Uhr, WDR
In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (109): Unter die Haut (Serie, D 2017)

Als Dr. Ruhland und Vivienne Kling den Werbeagenturbesitzer Lars Manrich im Klinikum aufnehmen, ahnen die beiden noch nicht, dass der patente Mann mit dem gepflegten Äußeren ein Geheimnis hat. Doch während der OP kommen die Ärzte seinem Geheimnis auf die Spur und auch Lars‘ Tochter Maja macht eine Entdeckung, die sie zunächst schockiert. Lars ist transsexuell und lebt ein Doppelleben! Wie soll es nun weiter gehen? Der Alltag von Vater und Tochter wird auf eine harte Probe gestellt.

 

Di, 18.5., 18:15 – 19:15 Uhr, ARD alpha
Planet Wissen: Vater, Mutter, Kind? Familie im Wandel (Magazin, D 2019)

Wärme, Geborgenheit, Lebenssinn – all das verbinden wir mit dem Begriff „Familie“. Auch wenn manche Familie von mehr oder weniger großen Dramen gebeutelt wird: Das Lebensmodell Mutter-Vater-Kind ist nach wie vor das beliebteste, auch unter jungen Menschen. Und ihre Formen sind vielfältig: Kleinfamilie, Großfamilie, Patchwork- oder Regenbogenfamilie – dank moderner Fortpflanzungsmedizin und liberaler Gesetze ist inzwischen einiges möglich. Was macht Familie eigentlich aus? Mit welchen Schwierigkeiten ist sie heute konfrontiert? Und wie sehr sind wir durch unsere eigene Familiengeschichte geprägt?

 

Di, 18.5., 20:15 – 21 Uhr, ONE
Spektakulär und schräg – Best of Eurovision Song Contest (Musik/ESC, D 2018)

Grüner Glitzeranzug, undefinierbare Langhaarfrisur: Guildo Horn 1998 mit „Guildo hat euch lieb' – der 7.Platz für Deutschland und die Befreiung vom üblichen Schlagermainstream bei den deutschen Auftritten. In den letzten 20 Jahren ist die Show größer, exzentrischer und internationaler geworden. ONE hat die großen Momente, Tränen, Trauer und Peinliches der letzten 20 Jahre. Hier unsere Top 10!

 

Di, 18.5., 20:15 – 21:50 Uhr, Arte
Wie krank ist Homo-Heilung? (Dokumentation, F 2019)

Elektroschocks, frontale Lobotomien, Hormonbehandlungen und Aversionstherapien – seit Homosexualität in der WHO-Klassifizierung nicht mehr als psychische Erkrankung geführt wird, gelten diese dubiosen Praktiken eigentlich als verschwunden. Doch an ihre Stelle sind andere, ebenso grausame und menschenverachtende Methoden getreten, die weiterhin weltweit verbreitet werden. Wie es um solche Pseudotherapien steht, haben Bernard Nicolas und sein Journalistenteam zwei Jahre lang in den USA, in Frankreich, Deutschland, Polen und der Schweiz ermittelt. In den Vereinigten Staaten bekennen sich evangelikale Vereinigungen lautstark zu ihren Praktiken. In Frankreich, Deutschland und der Schweiz dagegen verhalten sich Katholiken und Evangelikale zurückhaltender, selbst wenn einige dieser „Heiler“ hohes Ansehen genießen und ein florierendes Geschäft betreiben. Der Dokumentarfilm enthält erschütternde Aussagen von Opfern, die erstmals vor der Kamera über die von ihnen erlittenen Qualen sprechen. So berichtet Benoit, dass ihn seine streng katholischen Eltern vom 15. bis zum 18. Lebensjahr in ein Sommerlager für Homosexuelle schickten, die dort umerzogen werden sollten. Deb, die Tochter eines evangelikalen Paares aus Arkansas, verfiel nach schlimmen Exorzismus-Sitzungen in eine tiefe Depression. Auch Jean-Michel erlitt die verheerenden Auswirkungen von Teufelsaustreibungen; er wähnte sich lange vom Dämon der Homosexualität besessen und kämpfte mehrere Jahre gegen seine sexuellen Bedürfnisse an, da er sie für unvereinbar mit seiner Religion hielt. Ewa wiederum musste qualvolle Heilungsmessen, Umerziehungslager und Elektroschocks über sich ergehen lassen, die sie von ihrer Homosexualität „erlösen“ sollten.

 

Di, 18.5., 21 – 21:45 Uhr, WDR
Quarks: Intersexualität – Warum es mehr als zwei Geschlechter gibt (Magazin, D 2020)

Wir lassen uns einfach in „männlich“ und „weiblich“ einteilen? Das denken wir – stimmt aber nicht! Was unser Geschlecht ausmacht, ist vielfältig: Hormone, Chromosomen, Anatomie, Geschlechtsorgane oder unser Gehirn. Dabei gibt es Variationen – so häufig, dass immer mehr Forscher das Geschlecht als Kontinuum betrachten, auf dem „weiblich“ und „männlich“ nur die Endpole sind. Aber was bedeutet das für uns?

 

Di, 18.5., 21 – 23:10 Uhr, ONE
Eurovision Song Contest 2021 – 1. Halbfinale (Show/ESC, NL 2021)

Live aus Rotterdam – Peter Urban kommentiert für die deutschen Zuschauer

 

Di, 18.5., 21:45 – 22:30 Uhr, ARD alpha
Wenn Herr Pfarrer zur Pfarrerin wird – Elke kämpft um ihre Gemeinde (Dokumentation, D 2020)

Elke Spörkel hat sieben Kinder, war zweimal verheiratet und predigte 26 Jahre lang als Pfarrer Hans-Gerd in der kleinen Gemeinde Haldern am Niederrhein. „Solange ich mich erinnern kann, war immer die Faszination, warum darf ich kein Mädchen sein?“, erinnert sich Elke. Jahrzehntelang war sie als evangelischer Pfarrer Hans-Gerd in der Gemeinde äußerst beliebt – bis bekannt wird, dass der Pfarrer Frauenkleider trägt. Die Ehe zerbricht. Es folgt eine tiefe Krise, die Gemeinde wendet sich ab. „Man fühlt sich plötzlich als Unmensch, als einer, der was verbrochen hat. Also in der Tat wie jemand, der ein Verbrechen begangen hat“. Nach solchen Erfahrungen macht Elke Spörkel ihre Transidentität öffentlich. Die Gemeinde nimmt Elke auch als Pfarrerin an und versucht, zum Alltag zurückzufinden. Alles scheint gut, bis sich Elke verliebt und noch einmal heiraten möchte. Autor Manuel Rees hat die charismatische Pfarrerin über drei Jahre begleitet und erzählt Elkes bewegende Lebensgeschichte.

 

Di, 18.5., 21:50 – 23:35 Uhr, Arte
Achtung Lebensgefahr! LGBT in Tschetschenien (Dokumentation, USA 2020)

Seit 2016 findet unter dem tschetschenischen Staatschef Ramsan Kadyrow eine brutale Kampagne zur „Blutsäuberung“ von tschetschenischen LGBT-Personen statt. Es kommt zu staatlich bewilligten Einsätzen, in denen Menschen inhaftiert, gefoltert und hingerichtet werden. Da dieses Vorgehen international kaum verurteilt wird und der Kreml untätig bleibt, ergriff ein breites Untergrundnetzwerk von AktivistInnen die Initiative. Zahlreiche Menschen wurden bereits getötet, noch mehr Personen werden vermisst. Schlecht ausgerüstete und unterfinanzierte LGBT-AktivistInnen kämpfen für die Einhaltung der Menschenrechte. Sie bieten eine Notruf-Hotline und ein großes UnterstützerInnennetzwerk, Notunterkünfte, Safe Houses und sicheres Geleit. Sie riskieren ihr Leben, indem sie sich mit Überlebenden treffen und sie über die Grenzposten aus dem Land schleusen. Mittels eines offenen Austauschs mit den AktivistInnen – vom Russian LGBT Network bis zum Moscow Community Center for LGBT+ Initiatives – berichtet dieser Dokumentarfilm von Grausamkeiten, die kaum Beachtung finden, und von den Gefahren, darüber zu sprechen. In dem Dokumentarfilm kommen hilfesuchende homosexuelle Männer und Frauen zu Wort, die offen ihre Geschichten erzählen. Zur Wahrung der Anonymität derer, die um ihr Leben fürchten und fliehen müssen, verändert France die Stimmen und nutzt Pseudonyme. Außerdem setzt er die neue digitale „Face Double“-Technik ein. So können die Überlebenden ohne Angst vor Repressalien ihre bewegenden und schmerzhaften Geschichten erzählen. Beim Abschluss des Films konnte das LGBT-Netzwerk 151 Menschen helfen, rund 40.000 Menschen leben weiterhin versteckt.

 

Di, 18.5., 22:15 – 23:40 Uhr, WDR
Unser Kind (Fernsehfilm, D 2018)

Katharina ist nach einer künstlichen Befruchtung Mutter geworden, als sie bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Ihre Frau Ellen ist zwar Vormund des kleinen Franz, das Sorgerecht hat sie – anders als in heterosexuellen Ehen – ohne Adoption aber nicht. Und nicht nur der biologische Vater des Kindes, auch die Eltern der verstorbenen Katharina melden Ansprüche an. Der Fernsehfilm „Unser Kind“ stellt auf emotional packende Weise die Frage nach der gesetzlichen Grundlage der Elternschaft in gleichgeschlechtlichen Ehen – und thematisiert eine Ungleichbehandlung, an der auch das neue Gesetz zur „Ehe für alle“ nichts ändern wird.

 

Di, 18.5., 23 – 0 Uhr, ARD alpha
Planet Wissen: Vater, Mutter, Kind? Familie im Wandel (Magazin, D 2019)

Wärme, Geborgenheit, Lebenssinn – all das verbinden wir mit dem Begriff „Familie“. Auch wenn manche Familie von mehr oder weniger großen Dramen gebeutelt wird: Das Lebensmodell Mutter-Vater-Kind ist nach wie vor das beliebteste, auch unter jungen Menschen. Und ihre Formen sind vielfältig: Kleinfamilie, Großfamilie, Patchwork- oder Regenbogenfamilie – dank moderner Fortpflanzungsmedizin und liberaler Gesetze ist inzwischen einiges möglich. Was macht Familie eigentlich aus? Mit welchen Schwierigkeiten ist sie heute konfrontiert? Und wie sehr sind wir durch unsere eigene Familiengeschichte geprägt?

 

Di, 18.5., 23:35 – 0:35 Uhr, Arte
Kadyrow, der Schreckliche (Dokumentation, F 2018)

Ramsan Kadyrow ist seit zwölf Jahren Präsident von Tschetschenien, einer autonomen Teilrepublik in Russland mit 1,3 Millionen Einwohnern. Putins Mann fürs Grobe ist berüchtigt. Für sein Vorgehen gegen Islamisten, für Folter, Homophobie, aber auch für schwarze Kassen und glanzvolle VIP-Empfänge – ein Porträt von Karl Zéro und Daisy d’Errata.

 

Di, 18.5., 23:40 – 1:25 Uhr, WDR
La belle saison – Eine Sommerliebe (Spielfilm, F/B 2015)

Im Frankreich der 1970er-Jahre zieht die 23-jährige Delphine vom Bauernhof ihrer Eltern nach Paris, um Engstirnigkeit und ländlichen Moralvorstellungen zu entkommen. Dort lernt sie die extrovertierte Carole kennen, mit der sie sich gemeinsam in der Frauenrechtsbewegung engagiert und sich sogleich unsterblich in sie verliebt. Es dauert nicht lange, bis auch Carole, die noch nie mit einer Frau zusammen war, ihre Gefühle für Delphine entdeckt. Ihre stürmische Affäre wird jäh unterbrochen, als Delphines Vater schwer erkrankt und sie aufs Land zurückkehren muss, um ihrer Mutter bei der Arbeit auf dem elterlichen Bauernhof zu helfen. Von Sehnsucht getrieben, beschließt Carole ihren langjährigen Freund zu verlassen und Delphine zu folgen. Für die beiden Frauen beginnt ein Sommer voller leidenschaftlicher und glücklicher Momente. Als das idyllische Landleben jedoch erste Schattenseiten zeigt, muss Delphine schon bald entscheiden, wie offen sie zu ihrer Liebe stehen kann.

 

Di, 18.5., 0:40 – 2:10 Uhr, ONE
Best of Hape Kerkeling (Comedy, D 2007)

1984 startete er durch: Hans Peter Wilhelm Kerkeling. Damals ein Bürschchen von gerade zwanzig Jahren, überzeugt Hape sein Publikum bereits mit einem ordentlichen Repertoire an Gags und komischen Geschichten. „Känguru“ hieß seine Sendung, und sicher kann sich noch jeder an das tückische Kleinkind „Hannilein“ erinnern, ohrenbetäubend, rotzfrech und nervig. Für die Serie „Gisbert“ hat er die Figur des tollpatschigen, jeden Job gekonnt vermasselnden, liebenswerten Losers kreiert. Von dem von ihm moderierten „Telestar“ spricht heute noch die Fachwelt, selten wurde bei einem Fernsehpreis so viel gelacht. Weniger zu lachen hatte das Sicherheitspersonal von Schloss Bellevue, als Hape Kerkeling in einer seiner Paraderollen als „Königin Beatrix“ versuchte, das Protokoll beim Staatsbesuch des niederländischen Staatsoberhauptes auszuhebeln. Aus all den unvergessenen Archiv Schätzen entstand das „Best of“ eines großen deutschen Komikers und Parodisten.

 

Di, 18.5., 0:45 – 1:15 Uhr, rbb
Leeroys Momente – Zeuge Jehovas und schwul (Dokumentation, D 2020)

Es sind die unerwarteten Momente, die das Leben verändern. Leeroy Matata trifft Menschen, die sich noch genau erinnern, an diesen Moment und kommt ihnen und ihren Geschichten, die Mut machen, nah.

 

Di, 18.5., 1:25 – 2 Uhr, WDR
Menschen hautnah: Ich bin Sophia! Leben als Transgender-Kind (Dokumentation, D 2018)

Sophia ist gerade zehn Jahre alt geworden. Sie sieht aus wie ein Mädchen und fühlt sich als Mädchen. Geboren wurde Sophia aber als Junge. Mit gerade mal vier Jahren beschloss sie, kein Junge mehr zu sein. Sie will nur noch Röcke und Kleider tragen und lässt sich die Haare lang wachsen. Am Anfang dachten ihre Eltern, es sei vielleicht nur eine Phase. Doch Sophia ist sich sicher: „Ich bin als Junge auf die Welt gekommen, aber ich war immer schon ein Mädchen. Schon seit ich ganz klein bin!“. Sie reagiert aggressiv, wenn sie mit ihrem alten Namen angesprochen wird. In der Klinik für Kinderpsychiatrie am Universitätsklinikum Münster bekommen die Eltern die offizielle Diagnose für Sophias Verhalten: Sophia ist ein Transgender-Kind. Beratungsstellen in Deutschland beobachten seit Anfang 2000 einen starken Anstieg von Kindern und Jugendlichen, die den Konflikt, im „falschen Körper“ zu sein, erleben. Familien sind mit dieser Situation häufig überfordert. Ein neuer Name, andere Klamotten – das ist meist nur der Anfang. Denn schon früh müssen Entscheidungen getroffen werden, die ein ganzes Leben bestimmen können. Nur das Beste für sein Kind zu wollen, ist plötzlich alles andere als einfach. Vor einem Jahr haben wir bei Menschen hautnah zum ersten Mal über Sophia berichtet. Jetzt steht sie kurz vor der Pubertät und sagt: „Ich wünsche mir, dass ich ganz ein Mädchen bin, dass ich keinen Bart kriege und nicht so eine Stimme bekomme wie ein Mann!“ Schon jetzt fragt sie nach einer „Zaubermedizin“. Sophias Eltern unterstützen sie und wollen verhindern, dass sie die Pubertät eines Jungen erleben muss. „Sie hat panische Angst, sich wie ein Junge zu entwickeln, weil sie sich als Mädchen fühlt. Das Wort Pubertät benutzt sie gar nicht so, aber sie sagt, sie möchte nicht, dass der Körper sich so entwickelt wie bei Papa“, sagt Sophias Mutter. Helfen könnten dabei sogenannte Pubertätsblocker. Sie unterdrücken die Produktion von Sexualhormonen und damit das Einsetzen der Pubertät. Sophia gehört zur ersten Generation von transidenten Menschen, die bereits als Kind ihr Geschlecht ändern dürfen. So sind sie nicht mehr dazu gezwungen, im für sie als „falsch“ empfundenen Körper aufzuwachsen. Aber können sich die Kinder sicher sein, dass sie dauerhaft im anderen, im gefühlten Geschlecht leben wollen? Können sie wirklich schon eine dauerhafte Aussage über ihre Geschlechtsidentität treffen?

 

Di, 18.5., 2:10 – 2:55 Uhr, ONE
Spektakulär und schräg – Best of Eurovision Song Contest (Musik/ESC, D 2018)

Grüner Glitzeranzug, undefinierbare Langhaarfrisur: Guildo Horn 1998 mit „Guildo hat euch lieb' – der 7.Platz für Deutschland und die Befreiung vom üblichen Schlagermainstream bei den deutschen Auftritten. In den letzten 20 Jahren ist die Show größer, exzentrischer und internationaler geworden. ONE hat die großen Momente, Tränen, Trauer und Peinliches der letzten 20 Jahre. Hier unsere Top 10!

 

Di, 18.5., 2:55 – 3:25 Uhr, ONE
ESC-Top-10 mit Alina Stiegler und Stefan Spiegel (ESC/Musik, D 2021)

Alina Stiegler und Stefan Spiegel lieben den Eurovision Song Contest seit Jahren. Beide sind die Gesichter der ESC Songchecks, sie besprechen und analysieren jedes Jahr sämtliche ESC-Titel zwischen Island und Israel. Für gewöhnlich lauert Alina vor Ort am roten Teppich auf die ESC Stars, während Stefan schnell für ein musikalisches Duett seine Ukulele zückt. Dieses Jahr bleiben sie zu Hause und werfen von hier aus einen kritischen Blick auf den Jahrgang. Ihre Vorlieben für die Songs reichen von litauischen Club Sounds bis hin zu spanischen Schmacht Balladen. Nur eines ist sicher: Einig sind sich die beiden selten. Ob sie es trotzdem geschafft haben, eine harmonische Top 10 zu wählen?

 

Di, 18.5., 3:25 – 3:55 Uhr, ONE
ESC-Top-10 mit Marcel Stober und Thomas Mohr (ESC/Musik, D 2021)

Europa und Australien kämpfen zusammen am 22. Mai 2021 um die Krone beim Eurovision Song Contest. Welches Land hat das beste Lied? Welcher Künstler kann die Fans am meisten überzeugen? Marcel Stober und Thomas Mohr kümmern sich schon lange um den ESC, seine Skurrilitäten und Besonderheiten. Gemeinsam moderieren sie den offiziellen deutschen ESC Podcast „ESC Update“. Thomas Mohr berichtet seit 1998 als Journalist vor Ort vom ESC, Marcel Stober hat seit 2006 keine ESC Sekunde verpasst. Welche Songs sie dieses Jahr am meisten berühren – und welche Songs sich am besten für eine ESC Party eignen, klären sie in ihrer persönlichen Top 10.

 

Mi, 19.5., 14:15 – 15 Uhr, ARD alpha
Wenn Herr Pfarrer zur Pfarrerin wird – Elke kämpft um ihre Gemeinde (Dokumentation, D 2020)

Elke Spörkel hat sieben Kinder, war zweimal verheiratet und predigte 26 Jahre lang als Pfarrer Hans-Gerd in der kleinen Gemeinde Haldern am Niederrhein. „Solange ich mich erinnern kann, war immer die Faszination, warum darf ich kein Mädchen sein?“, erinnert sich Elke. Jahrzehntelang war sie als evangelischer Pfarrer Hans-Gerd in der Gemeinde äußerst beliebt – bis bekannt wird, dass der Pfarrer Frauenkleider trägt. Die Ehe zerbricht. Es folgt eine tiefe Krise, die Gemeinde wendet sich ab. „Man fühlt sich plötzlich als Unmensch, als einer, der was verbrochen hat. Also in der Tat wie jemand, der ein Verbrechen begangen hat“. Nach solchen Erfahrungen macht Elke Spörkel ihre Transidentität öffentlich. Die Gemeinde nimmt Elke auch als Pfarrerin an und versucht, zum Alltag zurückzufinden. Alles scheint gut, bis sich Elke verliebt und noch einmal heiraten möchte. Autor Manuel Rees hat die charismatische Pfarrerin über drei Jahre begleitet und erzählt Elkes bewegende Lebensgeschichte.

 

Mi, 19.5., 0:20 – 0:50 Uhr, NDR
Kroymann – Sketch-Comedy mit Maren Kroymann (Comedy, D 2018)

Augen auf, sie ist zurück – politisch inkorrekt, polarisierend und furchtlos: Die Schauspielerin, Musikerin und Satirikerin Maren Kroymann präsentiert in der zweiten Folge ihrer Sketch-Comedy-Reihe „Kroymann“ wieder ihren unbestechlichen Blick auf die Welt. Im Visier hat „Kroymann“ dabei Politik, Gesellschaft und Feminismus, aber auch das Alltägliche und Zwischenmenschliche. Zum Beispiel in der Politik: Wenn Emmanuel und Brigitte Macron das Treffen von Politikern nebst Anhang Revue passieren lassen, wird die große Politik zum heimischen Schlafzimmergespräch. Oder in der Gesellschaft: Die Gastgeber erwarten wirklich nicht viel von ihrem Geflüchteten, aber Integration ist doch nur dann akzeptabel, wenn sie auch die Ressentiments erfüllt. Aber auch in Sachen unangemessener Übergriffe: Immer mehr Arbeitnehmer sind überfordert, wie sie heutzutage mit Kolleginnen umgehen sollen. Die Lösung: die Rudolph-Methode zur Überwindung der Denkblockaden bei eindeutig eindeutigen Bürosituationen.

 

Do, 20.5., 12 – 12:45 Uhr, ZDF info
Liebe und Sex in Russland – Tradition, Gewalt und Widerstand (Dokumentation, F 2020)

In Russland sind Liebe, Sex und Familie nicht nur Privat-, sondern auch Staatssache: Das stellt für Frauen, die jüngere Generation und LGBTQIA-Menschen eine große Herausforderung dar.

Putin höchstpersönlich wirbt für Patriarchat und kinderreiche Familien. Durch Familienpropaganda will der Staat die archaischen Geschlechterrollen festigen und der schrumpfenden Einwohnerzahl des Landes entgegenwirken. Doch die Mehrheit der russischen Ehen scheitert. Die häufigsten Scheidungsgründe für russische Ehepaare sind die Alkoholsucht des Ehemannes, häusliche Gewalt oder Untreue. Alleinerziehende Mütter, die entweder sitzen gelassen oder Opfer von Misshandlung wurden, bekommen vom russischen Staat kaum Unterstützung, Schutz oder Anerkennung. LGBTQIA-Menschen oder Paare, die nicht in das traditionelle Familienmodell passen, werden gesellschaftlich stigmatisiert. Doch es gibt auch einen kleinen Hoffnungsschimmer: Eine junge Minderheit in Moskau organisiert eine sexuelle Revolution, die die starren Dogmen der christlich-orthodoxen Kirche und des russischen Staates aufbrechen soll.

 

Do, 20.5., 20:15 – 21 Uhr, ONE
Heimliche Hits – Deutsche Songs beim Eurovision Song Contest (Musik/ESC, D 2021)

Ob „Dschinghis Khan“, „No no never“ oder „Wadde hadde dudde da“ – diese Songs waren in Deutschland Straßenfeger, obwohl sie beim Eurovision Song Contest nicht gewonnen haben. 1979 trat die Band Dschinghis Khan mit dem gleichnamigen Titel beim ESC in Jerusalem an und holte „nur“ den vierten Platz. Im Nachgang wurde der Ralph Siegel Song in Deutschland ein absoluter Hit, mehr als 250.000 Mal verkauft und war allein 29 Wochen in den Charts. Die Country Band Texas Lightning brachte 2006 in Athen „No no never“ zum Besten und landete nur auf dem 15. Platz. In Deutschland war der Song ein Volltreffer, ganze 38 Wochen war er in den deutschen Charts vertreten. In „Heimliche Hits“ zeigen wir unvergessene Songs von 1969 bis heute, die leider den Titel nicht holen konnten und sich dennoch etablierten. Mit dabei: Siw Malmkvist, Katja Ebstein, Mary Roos, Guildo Horn, Stefan Raab, Wind, Lena Valaitis, Max Mutzke, Texas Lightning, Dschinghis Khan, Roger Cicero, Michael Schulte u.a.

 

Do, 20.5., 21 – 23:10 Uhr, ONE
Eurovision Song Contest 2021 – 2. Halbfinale (Show/ESC, NL 2021)

Live aus Rotterdam – Peter Urban kommentiert für die deutschen Zuschauer

 

Fr, 21.5., 8:25 – 9:10 Uhr, WDR
Quarks: Intersexualität – Warum es mehr als zwei Geschlechter gibt (Magazin, D 2020)

Wir lassen uns einfach in „männlich“ und „weiblich“ einteilen? Das denken wir – stimmt aber nicht! Was unser Geschlecht ausmacht, ist vielfältig: Hormone, Chromosomen, Anatomie, Geschlechtsorgane oder unser Gehirn. Dabei gibt es Variationen – so häufig, dass immer mehr Forscher das Geschlecht als Kontinuum betrachten, auf dem „weiblich“ und „männlich“ nur die Endpole sind. Aber was bedeutet das für uns?

 

Fr, 21.5., 16:30 – 17:15 Uhr, ZDF info
Mysteriöse Kriminalfälle der DDR: Tödliche Liebe (Dokumentation, D 2020)

Wenn Gefühle außer Kontrolle geraten, kann das tödlich enden – Verbrechen aus Leidenschaft gab es immer und überall. Doch die Staatsideologen der DDR taten sich schwer damit, das zu akzeptieren. Die Folge „Tödliche Liebe“ der Doku-Reihe „Mysteriöse Kriminalfälle der DDR“ bringt Licht ins Dunkel der Kriminalgeschichte des Arbeiter- und Bauernstaates und fokussiert dabei auf Morde aus sexuellen Motiven. Doch jeder Fall erzählt auch ein Stück Geschichte. Authentische Dokumente aus dem umfangreichen Stasi-Unterlagen-Archiv, Zeitzeugen, Ermittler und Experten zeigen auf, unter welchen Umständen diese Fälle aufgeklärt wurden. Politisch heikel ist u. a. der Mordfall an einem hochrangigen DDR-Diplomaten, dem sein sexuelles Doppelleben zum Verhängnis wurde. Anlass für die Doku, die Akzeptanz von Homosexualität auf beiden Seiten der Mauer historisch zu thematisieren.

 

Fr, 21.5., 17 – 17:45 Uhr, ARD alpha
Quarks: Intersexualität – Warum es mehr als zwei Geschlechter gibt (Magazin, D 2020)

Wir lassen uns einfach in „männlich“ und „weiblich“ einteilen? Das denken wir – stimmt aber nicht! Was unser Geschlecht ausmacht, ist vielfältig: Hormone, Chromosomen, Anatomie, Geschlechtsorgane oder unser Gehirn. Dabei gibt es Variationen – so häufig, dass immer mehr Forscher das Geschlecht als Kontinuum betrachten, auf dem „weiblich“ und „männlich“ nur die Endpole sind. Aber was bedeutet das für uns?

 

Fr, 21.5., 19:25 – 20:15 Uhr, ZDF
Bettys Diagnose: Auf einem Auge blind (Serie, D 2020)

Ava Edemir arrangiert sich mit der Vorstellung, Lukas Hilpert sei schwul.

 

Fr, 21.5., 22:55 – 0:25 Uhr, ONE
Freier Fall (Spielfilm, D 2013)

Karriereaussichten bei der Bereitschaftspolizei, Nachwuchs unterwegs, die Doppelhaushälfte von den Eltern vorfinanziert: Marcs Leben ist gut eingerichtet. Doch dann lernt er bei einer Fortbildung den Kollegen Kay kennen. Der bringt ihm beim Lauftraining ein neues Gefühl von Leichtigkeit bei – und wie es ist, Gefühle für einen Mann zu entwickeln. Hin- und hergerissen zwischen der ihm vertrauten Welt und dem Rausch der neuen Erfahrung gerät ihm sein Leben zusehends außer Kontrolle. Im freien Fall kann Marc es niemandem mehr recht machen. Am wenigsten sich selbst.

Karsten Dahlem und Stephan Lacant als Drehbuchautoren ist es gelungen, in einem eindringlichen und souveränen Erzählstil das Buch zu einem intensiven Liebesfilm zu entwickeln. In der filmischen Umsetzung greift Lacant indes mit Unterstützung der starken Bildgestaltung von Sten Mende vor allem auf Bilder und Blicke zurück. Hauptfigur Marc (Hanno Koffler, der für diese Rolle für den deutschen Filmpreis nominiert war) pendelt zwischen der testosterongeschwängerten Polizeiwelt und der homosexuellen Welt, zwischen kleinbürgerlicher Familienidylle und dem verführerischen Lover Kay.

 

Fr, 21.5., 23:30 – 0:30 Uhr, WDR
Domian live (Talk, D 2021)

Ein Mann, keine Tabus. Jürgen Domian öffnet sich neuen Geschichten. Das Besondere an seiner Sendung „Domian live“: Jürgen Domian kennt weder die Gäste noch die Themen, die sie in seine Sendung mitbringen.

 

Fr, 21.5., 23:45 – 3:18 Uhr, Das Erste
Eurovision Song Contest 2011 – Das Finale aus Düsseldorf (ESC/Show, D 2011)

Die größte Musikshow der Welt – und Deutschland hatte nach Lenas Sieg 2010 die Ehre, dieses Event der Extra-Klasse nach fast 30 Jahren 2011 wieder ausrichten zu dürfen: Düsseldorf war Gastgeber für 43 Nationen. 125 Millionen Menschen von Island bis Aserbeidschan, vom Nordkap bis Tel Aviv versammelten sich vor den Fernsehern, auf Partys, bei Public Viewings. Es moderierten Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab. Aufzeichnung aus der Esprit Arena in Düsseldorf vom 14. Mai 2011.

 

Fr, 21.5., 1:35 – 3:05 Uhr, rbb
Vorhang auf ... – Glamour, Gags und gute Laune (Comedy, D 2006)

Kurt Krömer begibt sich auf einen Streifzug durch das nächtliche Berlin und Brandenburg – immer auf der Suche nach der Faszination zwischen Schein und Sein. In seiner Heimat Neukölln trifft er „die wahre Nana Mouskouri“, in Köpenick „eene echte Berliner Jöre“, in Tempelhof „Berlins einzige erotische Kultfrau“ und in Cottbus die kecken Damen vom Kabarett „Weiberkram“. Krömer beweist: Die frech-frivole Illusion liegt so nah ...

Das Spiel mit der Illusion – sich verwandeln und verwünschen, jemand sein, der man nicht ist – erfreut sich seit jeher bei den Fernsehzuschauern höchster Beliebtheit. Mit einem Griff in die Archive Ost wie West zeigt Kurt Krömer, dass Parodie und Persiflage Fernsehgeschchte geschrieben haben: ob Hape Kerkeling als Hans Rosenthal oder Heinz Schenk als Heinz Rühmann, ob Mike Krüger als Helmut Kohl oder Peter Aexander als Udoi Jürgens, ob Achim Mentzel als Schwanensee-Tänzer und Udo Lidenberg als Marlene Dietrich. „Vorhang auf – Glamour, Gags und gute Laune“ ist ein Abend des amüsanten Rollentausches, Scrill und originell, abgedreht und urkomisch.

 

Sa, 22.5., 11:20 – 12:50 Uhr, rbb
100xBerlin: Die schönsten Kieze im Norden (1/4) (Dokumentation, D 2020)

Ein Streifzug in alle Himmelsrichtungen Berlins. Spannende Stadt  und amüsante Kiezgeschichten. Auftakt der neuen Reihe über die schönsten Berliner Kieze. Teil 1 führt in den Norden der Stadt. Mit dabei sind u. a. Enie van de Meiklokjes, Kim Fisher, und Dragqueen Jurassica Parka.

 

Sa, 22.5., 12:50 – 14:20 Uhr, rbb
100xBerlin: Die schönsten Kieze im Süden (2/4) (Dokumentation, D 2020)

Urlaubsfeeling am Tempelhofer Hafen. In Friedenau die Kirschblüte vor der eigenen Haustür. Auf der Roten Insel Leben im historischen Kiez. Teil 2 der neuen Kiezserie führt in den Süden der Stadt. Mit dabei sind u. a. Enie van de Meiklokjes, Kim Fisher, und Dragqueen Jurassica Parka.

 

Sa, 22.5., 14:20 – 15:50 Uhr, rbb
100xBerlin: Die schönsten Kieze im Osten (3/4) (Dokumentation, D 2020)

Spannende Stadt- und amüsante Kiezgeschichten. Von der Fischerinsel bis nach Friedrichshagen, vom Gendarmenmarkt ins Märchenviertel. Bunte Kieze und quirliges Leben sowie idyllische Orte am Stadtrand. Teil 3 der Serie „100xBerlin“ führt in den Ostteil der Stadt. Mit dabei sind u. a. Enie van de Meiklokjes, Kim Fisher, und Dragqueen Jurassica Parka.

 

Sa, 22.5., 15:50 – 17:20 Uhr, rbb
100xBerlin: Die schönsten Kieze im Westen (4/4) (Dokumentation, D 2020)

Vom Potsdamer Platz bis zum Wannsee, ein Besuch in der Gartenstadt Staaken und in Old Texas Town in Siemensstadt. Welcher Kiez ist der Schönste im Westen? Teil 4 der neuen Kiezserie. Mit dabei sind u. a. Enie van de Meiklokjes, Kim Fisher, und Dragqueen Jurassica Parka.

 

Sa, 22.5., 17:25 – 18:20 Uhr, TLC
My Big Fat Gypsy Wedding: Das naheliegende Glück (Serie, USA 2011)

Roma Ana bricht mit einem absoluten Tabu: Sie will die erste homosexuelle Gypsy-Hochzeit feiern!

 

Sa, 22.5., 18:15 – 19 Uhr, ONE
Heimliche Hits – Deutsche Songs beim Eurovision Song Contest (Musik/ESC, D 2021)

Ob „Dschinghis Khan“, „No no never“ oder „Wadde hadde dudde da“ – diese Songs waren in Deutschland Straßenfeger, obwohl sie beim Eurovision Song Contest nicht gewonnen haben. 1979 trat die Band Dschinghis Khan mit dem gleichnamigen Titel beim ESC in Jerusalem an und holte „nur“ den vierten Platz. Im Nachgang wurde der Ralph Siegel Song in Deutschland ein absoluter Hit, mehr als 250.000 Mal verkauft und war allein 29 Wochen in den Charts. Die Country Band Texas Lightning brachte 2006 in Athen „No no never“ zum Besten und landete nur auf dem 15. Platz. In Deutschland war der Song ein Volltreffer, ganze 38 Wochen war er in den deutschen Charts vertreten. In „Heimliche Hits“ zeigen wir unvergessene Songs von 1969 bis heute, die leider den Titel nicht holen konnten und sich dennoch etablierten. Mit dabei: Siw Malmkvist, Katja Ebstein, Mary Roos, Guildo Horn, Stefan Raab, Wind, Lena Valaitis, Max Mutzke, Texas Lightning, Dschinghis Khan, Roger Cicero, Michael Schulte u. a.

 

Sa, 22.5., 18:45 – 19:15 Uhr, SWR (BW+RP)
Stadt – Land – Quiz: Das Städteduell im Südwesten (Quiz/Show, D 2021)

„… and 12 points go to ...“ – ja, zu wem eigentlich? Das Finale des 65. Eurovision Song Contest wird am 22. Mai live im Fernsehen übertragen. Allerhöchste Zeit für „Stadt – Land – Quiz“-Moderator Jens Hübschen herauszufinden, wie es um die Musikalität im Südwesten steht. Dafür reist er in die Geburtsstädte von zwei ehemaligen ESC-Teilnehmerinnen: Bingen in Rheinland-Pfalz hat neben der Heiligen Hildegard noch eine weitere berühmte Tochter. Schlagersängerin Mary Roos wurde hier geboren und ersang 1972 beim Grand Prix d'Eurovision den dritten Platz. Sängerin Michelle ist in Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg auf die Welt gekommen. Sie belegte 2001 beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen den achten Platz. Bingen und Villingen-Schwenningen treten gegeneinander an und müssen zeigen, was sie draufhaben. Mal sehen, wer hier Platz eins belegt ...

 

Sa, 22.5., 19 – 19:45 Uhr, ONE
Spektakulär und schräg – Best of Eurovision Song Contest (Musik/ESC, D 2018)

Grüner Glitzeranzug, undefinierbare Langhaarfrisur: Guildo Horn 1998 mit „Guildo hat euch lieb' – der 7.Platz für Deutschland und die Befreiung vom üblichen Schlagermainstream bei den deutschen Auftritten. In den letzten 20 Jahren ist die Show größer, exzentrischer und internationaler geworden. ONE hat die großen Momente, Tränen, Trauer und Peinliches der letzten 20 Jahre. Hier unsere Top 10!

 

Sa, 22.5., 19:45 – 20:15 Uhr, ONE
ESC 2021: Die Finalprognose mit Alina und Stefan (Show/ESC, D 2021)

Die Spannung steigt! Nach einem Jahr Pause findet heute in Rotterdam der 65. Eurovision Song Contest statt. Zwar sieht der ESC im Corona-Jahr 2021 etwas anders aus als sonst – aber der Glamour der Show und der Spaß an den Songs sind ungebrochen! Stehen die Fans dieses Jahr eher auf britische Dance Tracks, italienischen Rock oder französische Balladen? Welche Acts überzeugen mit spektakulären Bühnenshows, ergreifenden Songs oder einfach mit ihrer Persönlichkeit? Und wie gut platziert sich der deutsche Kandidat Jendrik mit seinem Titel „I Don't Feel Hate“? Alina Stiegler und Stefan Spiegel kennen die Songs in- und auswendig, haben alle Proben gesehen und geben ihre Prognose für den großen Finalabend.

 

Sa, 22.5., 20:15 – 21 Uhr, tagesschau 24
Thema: König Ludwigs Schlösser
Neuschwanstein – Vom Mythos zur Marke (Dokumentation, D 2019)

Bereits wenige Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. wurde Schloss Neuschwanstein geöffnet, obwohl der Bauherr immer strikt dagegen war. Der märchenhafte Erfolg ist heute Fluch und Segen zugleich. Die Region um Hohenschwangau lebt von den Touristenmassen, aber sie bedeuten gleichzeitig puren Stress. Auch das Schloss selbst leidet unter ihnen, denn durch die vielen Besucher verfällt es immer mehr.Ein Jahr lang wurden Menschen begleitet, die ihr Leben dem Schloss gewidmet haben und manchmal auch mit ihm hadern: Ein Schlossführer, der eigentlich Industriemechaniker ist, dann aber durch Zufall auf Neuschwanstein seinen Traumjob gefunden hat. Ein erfolgreicher Souvenirladenbesitzer, der zum letzten Mal vor über 30 Jahren im Schloss war, weil es ihm dort nicht gefällt. Und Restauratoren, die die einmalige Gelegenheit haben, nachts die Prunkräume ganz für sich alleine zu haben.

 

Sa, 22.5., 20:15 – 21:45 Uhr, SWR
Donna Leon – Auf Treu und Glauben (Spielfilm, D 2013)

Um der brütenden Hitze in Venedig zu entfliehen, fährt Commissario Brunetti  mit seiner Familie zum Sommerurlaub in die Berge. Kaum dort angekommen, wird er wegen eines Falles jedoch wieder zurückbeordert. Araldo Fontana, Gerichtsdiener am Tribunale, wurde vor seiner Wohnung in einem Palazzo erschlagen. Laut Obduktion hatte er kurz zuvor Geschlechtsverkehr mit einem Mann, weshalb der Commissario einen ersten Verdächtigen im Homosexuellen-Milieu aufspürt: Rechtsanwalt Renato Penzo war unglücklich in das Opfer verliebt und kann kein Alibi vorweisen. Zu seiner Entlastung spielt er Brunetti brisante Dokumente zu, die Fontana versteckt hatte.

 

Sa, 22.5., 20:15 – 21 Uhr, Das Erste + ONE + Deutsche Welle
Eurovision Song Contest 2021 – Countdown für Rotterdam (Show/ESC, D 2021)

Runterzählen bis zur Eurovision-Hymne für das große Finale des „Eurovision Song Contest“: Wer gewinnt den ESC 2021? Für Deutschland im Rennen: Jendrik mit seinem Song „I Don’t Feel Hate“. Im „Countdown für Rotterdam“ ab 20:15 Uhr im Ersten hat Moderatorin Barbara Schöneberger Topstars der deutschen Musikszene zu Gast. Sie empfängt live im Studio in Hamburg unter anderem Jan Delay, Sarah Connor, Michael Schulte und Newcomerin Zoe Wees. Zum deutschen Act Jendrik ist eine Live-Schalte nach Rotterdam geplant.

 

Sa, 22.5., 21 – 0:45 Uhr, Das Erste + ONE
Eurovision Song Contest 2021 – Finale aus Rotterdam (Show/ESC, NL 2021)

26 Nationen konkurrieren in der größten Live-Musikshow der Welt um den Titel. Deutschland ist zusammen mit Italien, Frankreich, England, Spanien und den ausrichtenden Niederlanden als Finalteilnehmer gesetzt. Moderiert wird das Finale des 65. ESC von Chantal Janzen, Jan Smit, Edsilia Rombley und Nikkie de Jager.

Der gebürtige Hamburger Jendrik geht mit einem selbst geschriebenen Song ins Rennen. „I Don’t Feel Hate“ ist ein Song gegen Hate Speech. Jendrik überzeugte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren zwei unabhängige Jurys. Im Finale kann das Publikum live dabei sein, wenn Jendrik beim „Eurovision Song Contest“ in Rotterdam gegen die anderen internationalen Künstler*innen antritt. Deutscher Kommentator ist Peter Urban.

 

Sa, 22.5., 21:02 – 21:45 Uhr, tagesschau 24
Thema: König Ludwigs Schlösser

Schloss Linderhof und die königliche Bergromantik (Dokumentation, D 2007)

Er speiste königlich, mindestens sieben Gänge, und doch zelebrierte er immer nur ein 'Dinner for one'. Er brach in homerisches Gelächter aus, wenn sein Pferd das servierte Menü nicht mochte, und nur das Echo der Berge stimmte in sein Lachen mit ein. Er war ein wirklicher Märchenprinz – und doch der einsamste Mensch im ganzen Königreich Bayern. Ludwig II. hat sich eine märchenhafte Welt erschaffen, die man schillernder als in Linderhof nirgends erleben kann. Er ist gerade mal 33 Jahre alt, da sind königliche Villa und Landschaftsgarten von Linderhof bereits vollendet. Die Göttin der Liebe und Amor, ihr kleiner Begleiter, sind allgegenwärtig in dem verwunschenen Schlösschen in den Bergen. Der König war verliebt, das steht fest. Es ist jedoch nicht ganz klar in wen oder was. Filmautorin Gertraud Dinzinger erzählt vom Leben Ludwigs im Schloss, von seinen Träumen und seinen Vorstellungen. Neben all den sinnstarken Bezügen zu den Wagner-Opern, zu den Märchen aus 1001 Nacht, dem Einsatz der ersten Dynamos, Scheinwerfer und Batterien kommt auch die Begeisterung der Gründerzeit zur romantischen Landschaftsbeleuchtung zur Sprache und des Königs Liebe zu den bayerischen Bergen und seinen Bewohnern.

 

Sa, 22.5., 21:45 – 22:15 Uhr, tagesschau 24
Thema: König Ludwigs Schlösser

Herrenchiemsee – Sonne, Mond und Märchenschloss (Dokumentation, D 2012)

Bis heute pilgern Jahr für Jahr eine halbe Million Royalty-Fans auf die Herreninsel im bayerischen Chiemsee. Wie Ludwig II. seine Schloss Baustelle bei seinen meist nächtlichen Aufenthalten erlebt haben dürfte, zeigt der Film von Gertraud Dinzinger. Auf den Spuren des romantischen 'Königs der Nacht' kann man sein fantastisches Reich durchwandern und erleben, wie der Sonnenaufgang auf spektakuläre Weise seine Kunstwelt zum Leben erweckt, ein Schloss als Planeten Herberge für Sonne und Mond und als Märchenschloss eines idealen Insel Königreichs. Kein Mensch sollte je hier leben. Deshalb gibt es im ganzen Schloss keine Küche und kein Gästezimmer. Es gibt einen 98 m langen Festsaal, in dem nie ein Fest stattfinden, und ein riesiges Parade Schlafzimmer, in dem nie jemand schlafen sollte. Das ganze Schloss ist eine Hommage an den Sonnenkönig Ludwig XIV. von Frankreich, in dem der bayerische König Ludwig II. quasi nur Untermieter in einer kleinen Einlieger Wohnung war. Ebenfalls ohne Küche, aber mit Tischlein deck dich und Swimming Pool. Dieser Film wirft einen ganz neuen Blick auf die Gesamtkomposition von Inselschloss und Chiemsee Landschaft. Den Gegenpol dazu bildet das bayerisch burleske Leben im Chiemgau.

 

Sa, 22.5., 21:45 – 23:15 Uhr, 3sat
Udo Lindenberg – Keine Panik und immer mittendrin (Dokumentation/Porträt, D 2021)

Hut, Sonnenbrille, keine Panik: Das ist Udo Lindenberg. Einer der größten deutschen Sänger und Musiker wird im Mai 2021 75 Jahre alt. Der Film zeichnet das Leben und die Karriere des deutschen Rockstars nach in sehr persönlichen Gesprächen mit engen Freund*innen und langjährigen Wegbegleiter*innen, Mitgliedern seiner „Panik-Familie“. Udos Leben ist eines mit Höhen und Tiefen: Das filmische Porträt von Susanne Gliffe und Coco Quast erzählt von seiner familiären Prägung und der geliebten Mutter Hermine, dem Aufwachsen in Gronau und der ersten gemeinsamen Band mit seinem besten und längsten Freund Steffi Stephan, mit dem Udo Lindenberg 1973 das legendäre Panikorchester gründete. In dem Film geht es um seine erste große Karriere, um das Tief, den Absturz, das „in Vergessenheit geraten“ in den 1990er-Jahren und natürlich um das kometenhafte Comeback 2008 und den Udo heute, ein immer noch neugieriger, wacher, interessierter, sozialer und hochmusikalischer Perfektionist und Mensch. Udo Lindenberg hat die deutsche Sprache nach dem Zweiten Weltkrieg für die Musik abseits des Schlagers wiedergefunden und in ernsthafte und ungekünstelte Texte gegossen. Er war der Erste, der Rock mit deutschen Texten gesungen hat und damit wegweisend für viele nachfolgende Musiker*innen. Mit seinen ehrlichen Texten hat Udo Generationen von Jugendlichen Halt in schwierigen Phasen gegeben und mit intelligentem Wortwitz so manche Redensart geprägt. Udo Lindenberg ist ein Phänomen, eine Legende und eine Persönlichkeit, die von vielen Menschen bewundert und verehrt wird für Mut und Ehrlichkeit. Ein kreativer Individualist, Vollprofi und Menschenfreund. Seine Bewunderer und Fans kommen aus allen Schichten und Altersklassen. Udo Lindenberg war einer der Ersten, dem die deutsche Wiedervereinigung ein echtes Anliegen war, noch vor vielen Politiker*innen. Udo ist immer offen und interessiert geblieben, nie abgehoben, immer freundlich, er gibt jungen Musiker*innen Raum, spielt mit ihnen erfolgreich seine Songs und genießt deren höchsten Respekt. Udo Lindenberg gelingt es, sich immer wieder neu zu erfinden und sich dabei treu zu bleiben. Einer nicht so großen Öffentlichkeit bekannt ist Udo Lindenbergs Engagement für junge deutschsprachige Musiker*innen mit dem von ihm ins Leben gerufenen Panikpreis und der Arbeit seiner Stiftung für das Jugendprojekt Hinterm Horizont macht Schule, in der Schüler*innen in einem Musical singen, tanzen, schauspielern und so an Mut und Selbstbewusstsein gewinnen und gleichzeitig viel über deutsch-deutsche Geschichte lernen. Auch diese Seite des Künstlers zeigt der Film. Udo Lindenberg ist Udo Lindenberg: eine echte „Marke“ mit Hut, Panik, Eierlikör, grünen Socken und einer unverkennbaren Silhouette, mittlerweile geradezu sein eigenes Denkmal. Allerdings ein höchst lebendiges Denkmal voller Ideen, das noch lange nicht ans Aufhören denkt, auch nicht in Coronazeiten, und in den „Club der 100-Jährigen“ möchte. Zu Wort kommen in diesem Film unter anderem sein ältester Freund und Mitbegründer des Panikorchesters Steffi Stephan, der Produzent seiner ersten großen Erfolge, Thomas Kukuck, die Freunde Ulrich Waller und Corny Littmann, mit denen Udo Lindenberg das Musical „Hinterm Horizont“ und die Panik City erschuf. Ebenfalls dabei: die Panikorchester Sänger*innen Nathalie Dorra und Ole Feddersen, die Musikerfreunde Jan Delay und Johannes Oerding, seine Ausstatterin, „die Zarin“ Niko Kazal, die Labelchefin und Freundin Rita Flügge-Timm, Olivia Jones, der Saxofonist und Stiftungsmitarbeitende Noah Fischer, Sängerin und Panikpreisträgerin Ina Bredehorn sowie Lindenbergs Freund und Fan, Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher.

 

Sa, 22.5., 0:45 – 1:15 Uhr, Das Erste
Eurovision Song Contest 2021 – ESC-Aftershow (Show/ESC, D 2021)

Moderatorin Barbara Schöneberger blickt direkt im Anschluss an das „Eurovision Song Contest“-Finale mit prominenten Gästen auf die Highlights der Show, die bewegendsten Momente und die beeindruckendsten Auftritte. Zudem sind Live-Schalten nach Rotterdam zu ESC-Kommentator Peter Urban und zu Jendrik geplant.

 

Sa, 22.5., 0:45 – 1:30 Uhr, ONE
Heimliche Hits – Deutsche Songs beim Eurovision Song Contest (Musik/ESC, D 2021)

Ob „Dschinghis Khan“, „No no never“ oder „Wadde hadde dudde da“ – diese Songs waren in Deutschland Straßenfeger, obwohl sie beim Eurovision Song Contest nicht gewonnen haben. 1979 trat die Band Dschinghis Khan mit dem gleichnamigen Titel beim ESC in Jerusalem an und holte „nur“ den vierten Platz. Im Nachgang wurde der Ralph Siegel Song in Deutschland ein absoluter Hit, mehr als 250.000 Mal verkauft und war allein 29 Wochen in den Charts. Die Country Band Texas Lightning brachte 2006 in Athen „No no never“ zum Besten und landete nur auf dem 15. Platz. In Deutschland war der Song ein Volltreffer, ganze 38 Wochen war er in den deutschen Charts vertreten. In „Heimliche Hits“ zeigen wir unvergessene Songs von 1969 bis heute, die leider den Titel nicht holen konnten und sich dennoch etablierten. Mit dabei: Siw Malmkvist, Katja Ebstein, Mary Roos, Guildo Horn, Stefan Raab, Wind, Lena Valaitis, Max Mutzke, Texas Lightning, Dschinghis Khan, Roger Cicero, Michael Schulte u. a.

 

Sa, 22.5., 1:30 – 2:15 Uhr, ONE
Spektakulär und schräg – Best of Eurovision Song Contest (Musik/ESC, D 2018)

Grüner Glitzeranzug, undefinierbare Langhaarfrisur: Guildo Horn 1998 mit „Guildo hat euch lieb' – der 7.Platz für Deutschland und die Befreiung vom üblichen Schlagermainstream bei den deutschen Auftritten. In den letzten 20 Jahren ist die Show größer, exzentrischer und internationaler geworden. ONE hat die großen Momente, Tränen, Trauer und Peinliches der letzten 20 Jahre. Hier unsere Top 10!

 

Sa, 22.5., 2:10 – 3:55 Uhr, Arte
Achtung Lebensgefahr! LGBT in Tschetschenien (Dokumentation, USA 2020)

Seit 2016 findet unter dem tschetschenischen Staatschef Ramsan Kadyrow eine brutale Kampagne zur „Blutsäuberung“ von tschetschenischen LGBT-Personen statt. Es kommt zu staatlich bewilligten Einsätzen, in denen Menschen inhaftiert, gefoltert und hingerichtet werden. Da dieses Vorgehen international kaum verurteilt wird und der Kreml untätig bleibt, ergriff ein breites Untergrundnetzwerk von AktivistInnen die Initiative. Zahlreiche Menschen wurden bereits getötet, noch mehr Personen werden vermisst. Schlecht ausgerüstete und unterfinanzierte LGBT-AktivistInnen kämpfen für die Einhaltung der Menschenrechte. Sie bieten eine Notruf-Hotline und ein großes UnterstützerInnennetzwerk, Notunterkünfte, Safe Houses und sicheres Geleit. Sie riskieren ihr Leben, indem sie sich mit Überlebenden treffen und sie über die Grenzposten aus dem Land schleusen. Mittels eines offenen Austauschs mit den AktivistInnen – vom Russian LGBT Network bis zum Moscow Community Center for LGBT+ Initiatives – berichtet dieser Dokumentarfilm von Grausamkeiten, die kaum Beachtung finden, und von den Gefahren, darüber zu sprechen. In dem Dokumentarfilm kommen hilfesuchende homosexuelle Männer und Frauen zu Wort, die offen ihre Geschichten erzählen. Zur Wahrung der Anonymität derer, die um ihr Leben fürchten und fliehen müssen, verändert France die Stimmen und nutzt Pseudonyme. Außerdem setzt er die neue digitale „Face Double“-Technik ein. So können die Überlebenden ohne Angst vor Repressalien ihre bewegenden und schmerzhaften Geschichten erzählen. Beim Abschluss des Films konnte das LGBT-Netzwerk 151 Menschen helfen, rund 40.000 Menschen leben weiterhin versteckt.

 

Sa, 22.5., 3:45 – 5:15 Uhr, ONE
Best of Hape Kerkeling (Comedy, D 2007)

1984 startete er durch: Hans Peter Wilhelm Kerkeling. Damals ein Bürschchen von gerade zwanzig Jahren, überzeugt Hape sein Publikum bereits mit einem ordentlichen Repertoire an Gags und komischen Geschichten. „Känguru“ hieß seine Sendung, und sicher kann sich noch jeder an das tückische Kleinkind „Hannilein“ erinnern, ohrenbetäubend, rotzfrech und nervig. Für die Serie „Gisbert“ hat er die Figur des tollpatschigen, jeden Job gekonnt vermasselnden, liebenswerten Losers kreiert. Von dem von ihm moderierten „Telestar“ spricht heute noch die Fachwelt, selten wurde bei einem Fernsehpreis so viel gelacht. Weniger zu lachen hatte das Sicherheitspersonal von Schloss Bellevue, als Hape Kerkeling in einer seiner Paraderollen als „Königin Beatrix“ versuchte, das Protokoll beim Staatsbesuch des niederländischen Staatsoberhauptes auszuhebeln. Aus all den unvergessenen Archiv Schätzen entstand das „Best of“ eines großen deutschen Komikers und Parodisten.

 

So, 23.5., 8:35 – 9:20 Uhr, ONE
Heimliche Hits – Deutsche Songs beim Eurovision Song Contest (Musik/ESC, D 2021)

Ob „Dschinghis Khan“, „No no never“ oder „Wadde hadde dudde da“ – diese Songs waren in Deutschland Straßenfeger, obwohl sie beim Eurovision Song Contest nicht gewonnen haben. 1979 trat die Band Dschinghis Khan mit dem gleichnamigen Titel beim ESC in Jerusalem an und holte „nur“ den vierten Platz. Im Nachgang wurde der Ralph Siegel Song in Deutschland ein absoluter Hit, mehr als 250.000 Mal verkauft und war allein 29 Wochen in den Charts. Die Country Band Texas Lightning brachte 2006 in Athen „No no never“ zum Besten und landete nur auf dem 15. Platz. In Deutschland war der Song ein Volltreffer, ganze 38 Wochen war er in den deutschen Charts vertreten. In „Heimliche Hits“ zeigen wir unvergessene Songs von 1969 bis heute, die leider den Titel nicht holen konnten und sich dennoch etablierten. Mit dabei: Siw Malmkvist, Katja Ebstein, Mary Roos, Guildo Horn, Stefan Raab, Wind, Lena Valaitis, Max Mutzke, Texas Lightning, Dschinghis Khan, Roger Cicero, Michael Schulte u. a.

 

So, 23.5., 9:20 – 10:05 Uhr, ONE
Spektakulär und schräg – Best of Eurovision Song Contest (Musik/ESC, D 2018)

Grüner Glitzeranzug, undefinierbare Langhaarfrisur: Guildo Horn 1998 mit „Guildo hat euch lieb' – der 7.Platz für Deutschland und die Befreiung vom üblichen Schlagermainstream bei den deutschen Auftritten. In den letzten 20 Jahren ist die Show größer, exzentrischer und internationaler geworden. ONE hat die großen Momente, Tränen, Trauer und Peinliches der letzten 20 Jahre. Hier unsere Top 10!

 

So, 23.5., 10:05 – 14:05 Uhr, ONE
Eurovision Song Contest 2021 – Finale aus Rotterdam (Show/ESC, NL 2021)

26 Nationen konkurrieren in der größten Live-Musikshow der Welt um den Titel. Deutschland ist zusammen mit Italien, Frankreich, England, Spanien und den ausrichtenden Niederlanden als Finalteilnehmer gesetzt. Moderiert wird das Finale des 65. ESC von Chantal Janzen, Jan Smit, Edsilia Rombley und Nikkie de Jager.

Der gebürtige Hamburger Jendrik geht mit einem selbst geschriebenen Song ins Rennen. „I Don’t Feel Hate“ ist ein Song gegen Hate Speech. Jendrik überzeugte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren zwei unabhängige Jurys. Im Finale kann das Publikum live dabei sein, wenn Jendrik beim „Eurovision Song Contest“ in Rotterdam gegen die anderen internationalen Künstler*innen antritt. Deutscher Kommentator ist Peter Urban.

Wiederholung vom Vorabend.

 

So, 23.5., 13:45 – 14:05 Uhr, BR
Polizeiinspektion 1: Aus wissenschaftlichen Gründen (Serie, D 1978)

Kommissar Schöninger soll mehrmals in einem Sexshop „heiße“ Ware beschlagnahmt haben. Da alle, auch seine Angehörigen, ihn für schuldig halten, beginnt Schöninger zutiefst getroffen mithilfe seines Sohnes Karli in eigener Sache zu ermitteln. Mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Franz Schöninger.

 

So, 23.5., 14:05 – 14:30 Uhr, BR
Polizeiinspektion 1: Auf den Hund gekommen (Serie, D 1978)

Axel, ein Polizeihund im Ruhestand, hat es Schöningers Sohn Karli angetan. Als er ihn mit nach Haus bringt, legt Vater Schöninger ein Veto ein, aber nicht nur deswegen muss Karli um seinen Liebling fürchten … Mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Franz Schöninger.

 

So, 23.5., 20:15 – 21:45 Uhr, ONE
Der große Rudolph (Spielfilm, D 2018)

Rudolph Moshammer (Thomas Schmauser) ist der prominenteste Modemacher im München der 1980er-Jahre. An der Seite seiner Mutter Else (Hannelore Elsner) empfängt er in seinem Laden in der Maximilianstraße die Schickeria der Stadt. Das reicht seinen stillen Teilhabern und Finanziers Toni (Hanns Zischler) und Gerdi (Sunnyi Melles) aber nicht mehr aus. Sie wollen den Umsatz des Geschäfts steigern – mit dem Hoch- und Geldadel als Kundschaft. Rudolph Moshammer soll den schwerreichen Grafen von Antzenberg (Robert Stadlober) für sich gewinnen. Toni rät ihm, eine junge, verführerische Frau für den Verkauf einzustellen. Durch Zufall findet Rudolph Moshammer die auf den ersten Blick nicht besonders auffällige und ungeschickte Evi (Lena Urzendowsky), eine junge Fußpflegerin aus Augsburg. Aus ihr, so erklärt Rudolph Moshammer, werde er eine aufregende Frau machen. Evi hebt sich mit ihrer unkonventionellen und naiven Art von Moshammers restlichen Angestellten ab. Der Modemacher setzt viel Vertrauen in sie und eröffnet ihr einen neuen Blick auf sich selbst. Das scheint sich zu rächen, als Evi den Grafen von Antzenberg in Moshammers Laden aufgrund seiner Kleiderwahl als farbenblind bezeichnet. Empört verlässt dieser das Geschäft, gefolgt von Rudolph Moshammer, der sich für seine Angestellte entschuldigt und ihn mit seiner philosophischen Sichtweise zum Nachdenken anregt. Toni und Gerdi glauben, alles sei verloren, doch der Graf ist so beeindruckt von Moshammer, dass er beschließt, ihm einen Großauftrag zu erteilen. Es stellt sich heraus, dass Evi eingeweiht und ihr Auftreten vom Modemacher geplant war. Ihre Fähigkeit, die Menschen zu berühren, sieht Moshammer als große Gabe. Moshammers Affinität zu Evi stellt das Verhältnis zwischen ihm und seiner Mutter allerdings gehörig auf die Probe. Immer noch besorgt wegen des drohenden Ausstiegs ihrer Finanziers, lädt Else den Reporter Yogi Darchinger (Daniel Christensen) vom Privatsender München TV ein. Ihre Idee, Moshammers langjähriges Engagement zugunsten der Bedürftigen in München medienwirksam zu inszenieren, stößt bei ihrem Sohn jedoch auf Ablehnung. Nur widerwillig beugt Moshammer sich den Plänen seiner Mutter. Der Modedesigner lädt auf Anweisung des Reporters Obdachlose in seinen Laden ein, doch die Aktion eskaliert, als Yogi Darchinger die Menge aufstachelt, um seinen Bericht aufzuwerten. Während die Obdachlosen in Moshammers Laden rebellieren, ruft Graf von Antzenberg an und lädt ihn, seine Mutter Else und Evi zu einem Fest bei sich ein. Am Abend spricht Rudolph mit seiner Mutter und eröffnet ihr, dass Evi sie zur Feier begleiten wird. Else, der die neue Angestellte von Anfang an ein Dorn im Auge war, entwickelt einen Plan, um endgültig einen Keil zwischen Evi und ihren Sohn zu treiben und zu verhindern, dass Evi tatsächlich auf das Fest des Grafen geht. Durch die Intrigen seiner Mutter sieht Moshammer sich plötzlich gezwungen, sich zwischen ihr und Evi zu entscheiden. Doch Evi lässt sich nicht mehr alles gefallen. Auf dem Anwesen der von Antzenbergs eskaliert die Situation vor den Augen derjenigen, die der Modemacher eigentlich als Kunden gewinnen wollte.

Angelehnt an das Leben des 2005 verstorbenen Modemachers Rudolph Moshammer, erzählt die Gesellschaftssatire 'Der große Rudolph' eine fiktive Geschichte über Schönheit, Geld, Glamour und eine ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter und Einzelgänger im München der 1980er Jahre. Es ist außerdem eine Geschichte über die Kunst des Verkaufens, aber auch über eine einzigartige Hassliebe zwischen Mutter und Sohn.

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