Kultur
   4 Monate
Foto: Patrick Tomasso

QueerScreen - 23.03.–29.03.20

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille.

Mo, 23.3., 12:40 – 13:30 Uhr, BR
Heiter bis tödlich – Hauptstadtrevier: Betrug macht Klug (Serie, D 2012)

Julia Klug kehrt zurück nach Berlin. Gezwungenermaßen. Hoch verschuldet, weil einem Betrüger auf den Leim gegangen, muss sie mit Baby Ellie wieder bei ihren nichtsahnenden Eltern unterschlüpfen, zurück nach Hause, von wo sie vor 13 Jahren regelrecht geflohen war. Im Dienst ist sie ab sofort die Chefin ihrer Eltern: Marianne und Jürgen und Julias Bruder Patrick arbeiten als Schutzpolizisten und im wahrsten Sinne des Wortes nur eine Tür vom Betrugsdezernat entfernt. Zu Hause aber ist Julia wieder Tochter. Eine Situation, in der Spannungen nicht ausbleiben. Kraft tankt Julia bei ihrer besten Freundin, dem Transvestiten Karla, der Besitzerin eines Gourmetimbisses.

 

Mo, 23.3., 18:35 – 19:20 Uhr, ZDF neo
Du & Ich – Unverbesserlich!? (18) (Reportage, D 2019)

Eine Woche, fünf Paare, und jeder darf bei jedem hinter die Fassade schauen. Fragen, die man sonst nicht stellt, ein Beziehungs-Check, der ans Eingemachte geht – und am Ende steht eine Note. Die Paare beobachten sich im Alltag und bewerten sich gegenseitig. Auch Frauen und Männer getrennt voneinander. Intime Beziehungsdetails, gewöhnliche und außergewöhnliche Konflikte, die schönen Seiten von Beziehungen – das alles kommt hier auf den Prüfstand. Junge und ältere Paare, homosexuelle oder multikulturelle Paare, Paare mit und ohne Kinder, Paare mit großem Altersunterschied oder Paare mit außergewöhnlichen Hobbys – sie alle wagen den Beziehungs-Check: „Du & Ich – Unverbesserlich!?“ findet spielerisch heraus, wie unterschiedlich beide Partner ticken. Wo liegen die gemeinsamen Stärken des Paares? Und wo gibt es noch Luft nach oben? Die Paare tauschen sich aus, verraten pikante Details über ihre eigenen Beziehungen und geben Tipps – denn welche Beziehung ist schon perfekt?!

 

Di, 24.3., 17:10 – 18 Uhr, NDR
Leopard, Seebär & Co. (169): Adrenalinschub im Löwengehege (Dokumentation, D 2017)

Die drei kürzlich im Vogel-Revier geschlüpften Storchenkinder fressen noch keinen ganzen Fisch. Darum bereitet Tierpfleger Sebastian Behrens kleine Häppchen vor, die er dem Nachwuchs direkt am Nest serviert. Zur Auswahl stehen Stint, Heuschrecken und Mehlwürmer, ein Festmahl! Die noch etwas zerrupft aussehenden Störche entwickeln sich prächtig, auch dank des schwulen Storchenpaares, das sich hervorragend als Ersatzeltern macht.

 

Di, 24.3., 18:35 – 19:20 Uhr, ZDF neo
Du & Ich – Unverbesserlich!? (19) (Reportage, D 2019)

Eine Woche, fünf Paare, und jeder darf bei jedem hinter die Fassade schauen. Fragen, die man sonst nicht stellt, ein Beziehungs-Check, der ans Eingemachte geht – und am Ende steht eine Note. Die Paare beobachten sich im Alltag und bewerten sich gegenseitig. Auch Frauen und Männer getrennt voneinander. Intime Beziehungsdetails, gewöhnliche und außergewöhnliche Konflikte, die schönen Seiten von Beziehungen – das alles kommt hier auf den Prüfstand. Junge und ältere Paare, homosexuelle oder multikulturelle Paare, Paare mit und ohne Kinder, Paare mit großem Altersunterschied oder Paare mit außergewöhnlichen Hobbys – sie alle wagen den Beziehungs-Check: „Du & Ich – Unverbesserlich!?“ findet spielerisch heraus, wie unterschiedlich beide Partner ticken. Wo liegen die gemeinsamen Stärken des Paares? Und wo gibt es noch Luft nach oben? Die Paare tauschen sich aus, verraten pikante Details über ihre eigenen Beziehungen und geben Tipps – denn welche Beziehung ist schon perfekt?!

 

Mi, 25.3., 11:30 – 12:15 Uhr, ZDF info
Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle: Falsche Fährten: Der Fall Walter Sedlmayr (Dokumentation, D 2019)

Juli 1990. Ein Mann wird in seiner Wohnung brutal ermordet. Das Opfer: der bayerische Volksschauspieler Walter Sedlmayr. Sein größtes Geheimnis kommt nun ans Licht. Der Vorzeige-Bayer war homosexuell. Damals ein Riesenskandal. Sedlmayr lag gefesselt im Bett – daneben: Kondome, eine Peitsche. Was ist hier geschehen? Wer hat Walter Sedlmayr umgebracht? Zwei Kriminal-Experten rollen den spektakulären Fall noch einmal auf. Die Psychologin Katinka Keckeis arbeitet im Gefängnis mit gefährlichen Straftätern. Der ehemalige Profiler Axel Petermann war fast 30 Jahre lang als Mordermittler tätig. Die beiden folgen den Spuren des Walter Sedlmayr. Walter Sedlmayr, am 6. Januar 1926 in München geboren, war der Inbegriff eines Parade-Bayern. Sein Vater, ein Tabakhändler, war der Typ Bayer, den er später in seinen Rollen immer gespielt hat. Schauspielerisch gelingt Sedlmayr 1971 als Leibkoch von Ludwig II. der Durchbruch. Die Mischung aus Dokumentation und Fiktion macht ihn schlagartig bekannt. Er wird Star zahlreicher Fernsehserien und zum Inbegriff des kleinen Grantlers mit dem großen Herzen. Jeder kennt ihn als Revierleiter der „Polizeiinspektion 1“ oder als „Millionenbauer“ Josef Hartinger. Er wird zum Gesicht einer bekannten Brauerei und zum Highlight auf dem Münchner Nockherberg. Ins Visier der Ermittler gerät zuerst der Privatsekretär Sedlmayrs, der ein falsches Testament präsentiert. Mehr und mehr konzentriert sich der Verdacht dann auf den Ziehsohn des Schauspielers, der bei seinem Gönner in Ungnade gefallen ist. Zwei Jahre nach der Tat wird ihm und seinem Halbbruder der Prozess gemacht. Am 21. Mai 1993 werden sie zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Ihre Täterschaft streiten sie ab. Am 24. Juli 1993 bestätigt der Bundesgerichtshof das Urteil, die Revision wird verworfen, die Wiederaufnahme nicht bestätigt. Seit 2008 sind beide Brüder wieder frei. Ihre Strafe haben sie abgesessen. 2018 wollten sie vor Gericht erreichen, dass ihre Namen aus online archivierten Pressetexten verschwinden. Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte spricht ihnen dieses Recht nicht zu. Ihre beiden Namen werden immer untrennbar mit dem Mord an Walter Sedlmayr zusammenhängen.

 

Mi, 25.3., 18:35 – 19:20 Uhr, ZDF neo
Du & Ich – Unverbesserlich!? (20) (Reportage, D 2019)

Eine Woche, fünf Paare, und jeder darf bei jedem hinter die Fassade schauen. Fragen, die man sonst nicht stellt, ein Beziehungs-Check, der ans Eingemachte geht – und am Ende steht eine Note. Die Paare beobachten sich im Alltag und bewerten sich gegenseitig. Auch Frauen und Männer getrennt voneinander. Intime Beziehungsdetails, gewöhnliche und außergewöhnliche Konflikte, die schönen Seiten von Beziehungen – das alles kommt hier auf den Prüfstand. Junge und ältere Paare, homosexuelle oder multikulturelle Paare, Paare mit und ohne Kinder, Paare mit großem Altersunterschied oder Paare mit außergewöhnlichen Hobbys – sie alle wagen den Beziehungs-Check: „Du & Ich – Unverbesserlich!?“ findet spielerisch heraus, wie unterschiedlich beide Partner ticken. Wo liegen die gemeinsamen Stärken des Paares? Und wo gibt es noch Luft nach oben? Die Paare tauschen sich aus, verraten pikante Details über ihre eigenen Beziehungen und geben Tipps – denn welche Beziehung ist schon perfekt?!

 

Do, 26.3., 19:15 – 19:30 Uhr, ARD alpha
RESPEKT kompakt: Schwul, lesbisch, glücklich – Vielfalt für alle (Reportage, D 2018)

„Schwuchtel“, „Kampf-Lesbe“ – geläufige Schimpfwörter, nicht nur in der Jugendsprache. Im Juni 2017 verabschiedete der Bundestag das Gesetz „zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“, umgangssprachlich die „Ehe für alle“. Seitdem dürfen auch in Deutschland homosexuelle Paare ohne größeren bürokratischen Aufwand heiraten. Die Gesetze sind beim Thema Homosexualität scheinbar weiter als die Gesellschaft. Denn auch wenn eine große Mehrheit der Bevölkerung – mehr als 80% – für die Gleichbehandlung von Homo- und Heterosexuellen sind, halten sich trotzdem unzählige Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben. Die RESPEKT-Reportage „Schwul, lesbisch, glücklich“ geht einigen gängigen Vorurteilen auf den Grund und fragt nach, beispielsweise ob alle Schwulen wirklich so sehr auf ihr Äußeres achten, wie es das Klischee verlangt. Der österreichische Blogger und Youtuber Michael Buchinger entlarvt im Gespräch mit Moderator Ramo Ali anschaulich weit verbreitete Denkmuster zum Thema Homosexualität. 

Wie schwierig für Homosexuelle auch heute noch das Outing sein kann, zeigt das Interview mit einer lesbischen Polizistin, die selbst immer schon sehr offen mit ihrer sexuellen Orientierung umging und nie Probleme hatte. Trotzdem kennt sie viele Fälle, in denen homosexuelle Frauen nicht nur Vorurteile, sondern auch Hass bis hin zu physischer Gewalt erfahren. Immer noch bezeichnen in repräsentativen Studien 10% der Befragten Homosexualität als „unmoralisch“ und 18% als „unnatürlich“. Einen Kuss zwischen zwei Männern in der Öffentlichkeit, empfinden knapp 40% als unangenehm. Forscher sind sich sicher: Noch immer wirkt die jahrzehntelange Diskriminierung von Homosexuellen in der Gesellschaft.

 

Fr, 27.3., 15 – 15:15 Uhr, ARD alpha
RESPEKT kompakt: Schwul, lesbisch, glücklich – Vielfalt für alle (Reportage, D 2018)

„Schwuchtel“, „Kampf-Lesbe“ – geläufige Schimpfwörter, nicht nur in der Jugendsprache. Im Juni 2017 verabschiedete der Bundestag das Gesetz „zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“, umgangssprachlich die „Ehe für alle“. Seitdem dürfen auch in Deutschland homosexuelle Paare ohne größeren bürokratischen Aufwand heiraten. Die Gesetze sind beim Thema Homosexualität scheinbar weiter als die Gesellschaft. Denn auch wenn eine große Mehrheit der Bevölkerung – mehr als 80% – für die Gleichbehandlung von Homo- und Heterosexuellen sind, halten sich trotzdem unzählige Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben. Die RESPEKT-Reportage „Schwul, lesbisch, glücklich“ geht einigen gängigen Vorurteilen auf den Grund und fragt nach, beispielsweise ob alle Schwulen wirklich so sehr auf ihr Äußeres achten, wie es das Klischee verlangt. Der österreichische Blogger und Youtuber Michael Buchinger entlarvt im Gespräch mit Moderator Ramo Ali anschaulich weit verbreitete Denkmuster zum Thema Homosexualität. 

Wie schwierig für Homosexuelle auch heute noch das Outing sein kann, zeigt das Interview mit einer lesbischen Polizistin, die selbst immer schon sehr offen mit ihrer sexuellen Orientierung umging und nie Probleme hatte. Trotzdem kennt sie viele Fälle, in denen homosexuelle Frauen nicht nur Vorurteile, sondern auch Hass bis hin zu physischer Gewalt erfahren. Immer noch bezeichnen in repräsentativen Studien 10% der Befragten Homosexualität als „unmoralisch“ und 18% als „unnatürlich“. Einen Kuss zwischen zwei Männern in der Öffentlichkeit, empfinden knapp 40% als unangenehm. Forscher sind sich sicher: Noch immer wirkt die jahrzehntelange Diskriminierung von Homosexuellen in der Gesellschaft.

 

Fr, 27.3., 22 – 0 Uhr, NDR
NDR Talk Show (Talk/Show, D 2020)

Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt begrüßen in der „NDR Talk Show“ aus Hamburg u. a. folgende Gäste:

Wolfgang Joop, Modemacher

Kaum ein Name steht hierzulande so sehr für Glamour, Geschmack und internationalen Flair wie der vom Modemacher Wolfgang Joop. Und er hält, was er verspricht. Bis heute zählt Joop zum schillernden Dreigestirn der deutschen Mode: Neben Karl Lagerfeld und Jil Sander ist er nach wie vor gleichsam erfolgreich wie berühmt. Und das weit über die Modewelt hinaus. Dabei blickt Joop in seiner langen Karriere nicht nur auf Höhenflüge zurück. Oft musste er Rückschläge einstecken, aber Joop stand immer wieder auf und ist ein Meister des Neuanfangs. In der "NDR Talk Show" gewährt der Meister Einblicke in eine alles andere als gewöhnliche Biografie. Wolfgang Joop wurde in den Wirren kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges geboren, galt als verzogenes Wunderkind, entdeckte früh sein Talent fürs Zeichnen und kämpfte sich hinein in die Welt der Schönen und Reichen. Sein Leben: eine Achterbahnfahrt.

Leon Löwentraut, Künstler

Aufgrund seiner außergewöhnlichen kraftvollen Werke hat sich der 1998 in Kaiserslautern geborene Leon Löwentraut in kürzester Zeit als Künstler etabliert. Aufgrund seines jugendlichen Alters wurde er in den Medien als Wunderkind gefeiert. Seine Ausstellungen in New York, Basel, Singapur oder London haben international für Aufsehen gesorgt. 2017 wurde Leon Löwentraut von der UNESCO ausgewählt, zum Thema „Nachhaltige Entwicklungsziele“ bis 2030 17 Bilder zu malen, die als Kunstdrucke verkauft werden. Der Erlös geht komplett an die UNESCO. Eine weitere Initiative, die Leon Löwentraut sehr am Herzen liegt ist: Jugend gegen Aids. Ein großer Künstler mit viel Engagement.

 

Fr, 27.3., 23:30 – 0:30 Uhr, WDR
Domian live (Talk, D 2020)

Ein Mann, keine Tabus. Jürgen Domian öffnet sich jeden letzten Freitag im Monat neuen Geschichten. Das Besondere an seiner Sendung „Domian live“: Jürgen Domian kennt weder die Gäste noch die Themen, die sie in seine Sendung mitbringen.

 

Fr, 27.3., 0:20 – 0:50 Uhr, Arte
Streetphilosophy: Optimiere dich! (Magazin, D 2016)

In dieser Folge von „Streetphilosophy“ sucht Jonas nach der maximalen Optimierung: sich vegan ernähren, Karriere machen, den Körper tunen. Um das Optimale aus Körper und Geist herauszuholen, muss man sich disziplinieren, mitunter quälen. Wo führt es Jonas hin, wenn er versucht, sich und seine Fähigkeiten zu perfektionieren? Wird er zufriedener? Oder geht es in Wirklichkeit eigentlich nur darum, schön und erfolgreich zu sein, um gesellschaftliche Anerkennung zu bekommen? Bei seiner Recherche zieht Jonas mit der zwei Meter großen Dragqueen Jurassica Parka durch die Nacht. Jurassica legt in einem Schwulenclub in Berlin-Neukölln auf. Sie sprechen dort darüber, welche Rolle ein perfekter Körper eigentlich für die Identität spielt und wie sich eine Dragqueen optimiert.

 

Fr, 27.3., 1:15 – 3 Uhr, ZDF neo
Silent Witness: Der Gnadenschuss (1+2/2) (Serie, GB 2014)

David Bennetto hat fünf Jahre und vier Monate im Gefängnis verbracht. Er war wegen Mordes an zwei schwulen Männern verurteilt worden. Doch nun ist sein Fall wieder neu aufgerollt worden. Dank Nikki ist Bennetto auf freiem Fuß. Das ist besonders für DI Klein schwierig. Sie hatte ihn damals hinter Gitter gebracht und ist fest von seiner Schuld überzeugt. Und kaum ist er frei, wird eine neue Leiche gefunden - an fast derselben Stelle wie die beiden zuvor. Sofort fällt der Verdacht auf Bennetto. Zu allem Überfluss reiht sich auch noch ein belastender Beweis an den anderen. Zu nahtlos, findet Nikki, und hält weiter zu Bennetto. Werden hier Beweise gefälscht? Wer kennt Bennetto so gut, dass er ihn so in die Falle locken kann? Und was ist das wahre Motiv für die Morde?

 

Fr, 27.3., 3:30 – 4:15 Uhr, ZDF info
Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle: Falsche Fährten: Der Fall Walter Sedlmayr (Dokumentation, D 2019)

Juli 1990. Ein Mann wird in seiner Wohnung brutal ermordet. Das Opfer: der bayerische Volksschauspieler Walter Sedlmayr. Sein größtes Geheimnis kommt nun ans Licht. Der Vorzeige-Bayer war homosexuell. Damals ein Riesenskandal. Sedlmayr lag gefesselt im Bett – daneben: Kondome, eine Peitsche. Was ist hier geschehen? Wer hat Walter Sedlmayr umgebracht? Zwei Kriminal-Experten rollen den spektakulären Fall noch einmal auf. Die Psychologin Katinka Keckeis arbeitet im Gefängnis mit gefährlichen Straftätern. Der ehemalige Profiler Axel Petermann war fast 30 Jahre lang als Mordermittler tätig. Die beiden folgen den Spuren des Walter Sedlmayr. Walter Sedlmayr, am 6. Januar 1926 in München geboren, war der Inbegriff eines Parade-Bayern. Sein Vater, ein Tabakhändler, war der Typ Bayer, den er später in seinen Rollen immer gespielt hat. Schauspielerisch gelingt Sedlmayr 1971 als Leibkoch von Ludwig II. der Durchbruch. Die Mischung aus Dokumentation und Fiktion macht ihn schlagartig bekannt. Er wird Star zahlreicher Fernsehserien und zum Inbegriff des kleinen Grantlers mit dem großen Herzen. Jeder kennt ihn als Revierleiter der „Polizeiinspektion 1“ oder als „Millionenbauer“ Josef Hartinger. Er wird zum Gesicht einer bekannten Brauerei und zum Highlight auf dem Münchner Nockherberg. Ins Visier der Ermittler gerät zuerst der Privatsekretär Sedlmayrs, der ein falsches Testament präsentiert. Mehr und mehr konzentriert sich der Verdacht dann auf den Ziehsohn des Schauspielers, der bei seinem Gönner in Ungnade gefallen ist. Zwei Jahre nach der Tat wird ihm und seinem Halbbruder der Prozess gemacht. Am 21. Mai 1993 werden sie zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Ihre Täterschaft streiten sie ab. Am 24. Juli 1993 bestätigt der Bundesgerichtshof das Urteil, die Revision wird verworfen, die Wiederaufnahme nicht bestätigt. Seit 2008 sind beide Brüder wieder frei. Ihre Strafe haben sie abgesessen. 2018 wollten sie vor Gericht erreichen, dass ihre Namen aus online archivierten Pressetexten verschwinden. Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte spricht ihnen dieses Recht nicht zu. Ihre beiden Namen werden immer untrennbar mit dem Mord an Walter Sedlmayr zusammenhängen.

 

Sa, 28.3., 20:15 – 21 Uhr, 3sat
Iván Fischer dirigiert Tschaikowskys 4. Symphonie (Konzert, D 2020)

Iván Fischer dirigiert Tschaikowskys 4. Symphonie in einem Konzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Januar 2020 im Münchner Herkulessaal der Residenz. Peter Tschaikowsky komponierte dieses Werk im Jahr 1877 – im Jahr der tiefsten Persönlichkeitskrise des Komponisten. Ein mitreißendes Seelenbild, dessen Abgründe hinter einer glanzvollen symphonischen Fassade lauern. Es spiegelt sein Ringen um ein Selbstverständnis in einem kulturellen Umfeld wider, in dem ihm ein Bekenntnis zur eigenen Homosexualität in der Öffentlichkeit vollkommen unmöglich schien. Es war das Jahr, in dem er die Ehe mit einer ihm bis dahin gänzlich unbekannten Frau einging, der Beginn eines Doppellebens, unter dem er so litt, dass er sich nach drei Monaten wieder trennte – wobei die Ehe zeitlebens nicht offiziell aufgelöst wurde. Tschaikowsky fiel in eine tiefe Depression. Es existiert aus seiner Hand eine Art erklärendes Programm, das er zur Vierten Symphonie schrieb und das zeigt, wie bewusst Tschaikowsky hier sein Erleben und seine Situation in Musik ausdrückt. So schreibt er zum wirbelnd-furiosen Finalsatz: „Wenn du in dir selbst keinen Grund zur Freude findest, schau' auf andere Menschen. Geh' ins Volk.“

 

Sa, 28.3., 1:35 – 5:13 Uhr, Das Erste
Erste Lindenstraßen-Kultnacht (Serie, D 1985 – 2020)

Zum Abschied werden noch einmal ausgewählte Folgen der Serie gezeigt.

 

Sa, 28.3., 3 – 5 Uhr, NDR
NDR Talk Show (Talk/Show, D 2020)

Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt begrüßen in der „NDR Talk Show“ aus Hamburg u. a. folgende Gäste:

Wolfgang Joop, Modemacher

Kaum ein Name steht hierzulande so sehr für Glamour, Geschmack und internationalen Flair wie der vom Modemacher Wolfgang Joop. Und er hält, was er verspricht. Bis heute zählt Joop zum schillernden Dreigestirn der deutschen Mode: Neben Karl Lagerfeld und Jil Sander ist er nach wie vor gleichsam erfolgreich wie berühmt. Und das weit über die Modewelt hinaus. Dabei blickt Joop in seiner langen Karriere nicht nur auf Höhenflüge zurück. Oft musste er Rückschläge einstecken, aber Joop stand immer wieder auf und ist ein Meister des Neuanfangs. In der "NDR Talk Show" gewährt der Meister Einblicke in eine alles andere als gewöhnliche Biografie. Wolfgang Joop wurde in den Wirren kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges geboren, galt als verzogenes Wunderkind, entdeckte früh sein Talent fürs Zeichnen und kämpfte sich hinein in die Welt der Schönen und Reichen. Sein Leben: eine Achterbahnfahrt.

Leon Löwentraut, Künstler

Aufgrund seiner außergewöhnlichen kraftvollen Werke hat sich der 1998 in Kaiserslautern geborene Leon Löwentraut in kürzester Zeit als Künstler etabliert. Aufgrund seines jugendlichen Alters wurde er in den Medien als Wunderkind gefeiert. Seine Ausstellungen in New York, Basel, Singapur oder London haben international für Aufsehen gesorgt. 2017 wurde Leon Löwentraut von der UNESCO ausgewählt, zum Thema „Nachhaltige Entwicklungsziele“ bis 2030 17 Bilder zu malen, die als Kunstdrucke verkauft werden. Der Erlös geht komplett an die UNESCO. Eine weitere Initiative, die Leon Löwentraut sehr am Herzen liegt ist: Jugend gegen Aids. Ein großer Künstler mit viel Engagement.

 

So, 29.3., 9:30 – 10 Uhr, ONE
Lindenstraße – Ihre neuen Nachbarn (Reportage, D 1985)

Vorstellung der neuen WDR-Fernsehserie „Lindenstraße“

Zum Start der neuen Serie im Jahre 1985 werden alle Hauptdarsteller vorgestellt, und zwar bei ihrer Ankunft am Produktionsort in Köln! Ihre Rollenbiografie wird geschildert und Deutschlands Zuschauer werden so auf ihre neuen Nachbarn in der „Lindenstraße“ vorbereitet. Ein historischer Streifen Seriengeschichte, der im Rückblick amüsant wirkt – damals jedoch voller Ernst betrieben wurde.

 

So, 29.3., 10 – 10:30 Uhr, ONE
Nicht sendefähig! Die Lindenstraße lacht (Fernsehfilm, D 1987)

Zusammenschnitt von Drehpannen und kuriosen Einstellungen aus der Produktion der „Lindenstraße“ anlässlich ihres zweiten Geburtstages!

 

So, 29.3., 10:30 – 11 Uhr, ONE
Lindenstraße – Klappenfilm
(Fernsehfilm, D 2003)

ONE zeigt zum großen Vergnügen der Lindenstraßen Fans noch einmal den „Klappenfilm“ der Lindenstraße. Es werden die witzigsten Versprecher, die besten Pannen und die lustigsten Hänger aus den ersten 18 Jahren „Lindenstraße“ gezeigt – präsentiert von Georg Uecker und weiteren Schauspielkollegen. Die Darsteller zeigen Nerven und Humor!

 

So, 29.3., 15 – 16 Uhr, NDR

Zitate und Sprüche, die jeder kennt (Dokumentation, D 2020)

Was hat ein Kanzlerkandidat mit einer Fahrradkette zu tun? Warum ist ein Outing plötzlich in aller Munde? Wieso freuen sich so viele Menschen jedes Jahr an demselben Ritual, wenn ein Butler sich bei einem Vier-Gänge-Menü betrinkt? Wie kann ein simpler Satz ein ganzes Land in Aufregung versetzen? Und wie schaffte es ausgerechnet ein italienischer Fußballtrainer, die deutsche Sprache um eine Formulierung zu bereichern? Die Wahl der Worte ist der Schlüssel zu historischen Ereignissen, witzigen Anekdoten und heftigen Skandalen. Nicht selten haben bestimmte Redewendungen sogar Eingang in die Alltagssprache gefunden. In dieser Sendung wird solchen berühmt-berüchtigten Sätzen auf den Grund gegangen, die Geschichte und Konsequenzen dieser mittlerweile geflügelten Wörter beleuchtet.

 

So, 29.3., 15:50 – 16:35 Uhr, ZDF neo
An Tagen wie diesen (Dokumentation, D 2020)

Die Dokumentationsreihe schaut, was an einem bestimmten Tag der Geschichte passierte: U. a. sind 2001 die Niederlande das erste Land der Welt, das die gleichgeschlechtliche Ehe einführt. Der Bürgermeister von Amsterdam, Job Cohen, traut kurz nach Mitternacht an diesem 1. April drei männliche und ein weibliches Paar. Hannes Jaenicke kommentiert die neuen Folgen gewohnt entspannt und schickt die Zuschauer mit Witz und Ironie in den April.

 

So, 29.3., 18 – 18:49 Uhr, Das Erste
Bye, Bye, Lindenstraße – Ein Rückblick auf 35 Jahre Fernsehkult (Dokumentation, D 2020)

Es sollte eine Familienserie nach britischem Vorbild werden. Eine Endlos-Serie, in der normale Menschen in einem normalen Mehrfamilienhaus ganz normale Dinge tun: Spiegeleier braten, reden, sich streiten, sich lieben. Sie wolle „unterhalten, aber nicht verblöden“, hieß es damals im Ankündigungstext. Schnell wurde die Lindenstraße mehr als reine Unterhaltung: Sie brachte gesellschaftspolitische Themen in die Wohnzimmer von Millionen Menschen. Rechtsradikalismus, Umweltzerstörung, Sterbehilfe, AIDS -Themen, die das Land bewegen und seit dem Serienstart 1985 immer wieder auch in der wohl bekanntesten Fernsehstraße Deutschlands für Zündstoff sorgten. Zum Ende der Kult-Serie blickt die Dokumentation zurück auf über drei Jahrzehnte Lindenstraße. Autorin Katrin Niemann mischt zeithistorisches Archivmaterial mit Ausschnitten aus der Serie und dem Blick hinter die Kulissen der Produktion in Köln-Bocklemünd. Zahlreiche Darsteller*innen sowie Produzent und Erfinder Hans W. Geißendörfer und seine Tochter Hana erzählen, wie die Lindenstraße ihr Leben geprägt hat. Die Lindenstraße schaffte es immer wieder, die Grenzen zwischen der Serien-Realität und dem echten Leben zu verwischen. Der Serienstart 1985 fiel in eine Zeit, als die Deutschen ihr grünes Bewusstsein entdeckten. Seit 1983 saßen die Grünen im Bundestag. In der Lindenstraße engagierte sich Beimer-Spross Benny bei der Naturschutzorganisation Robin Wood, die sich in der realen Welt kurz zuvor gegründet hatte. Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 fand am 26.11.89 eine Anti-Atom-Aktion am Privathaus von Umweltminister Klaus Töpfer statt. Kurz zuvor hatte Benny Beimer in der Lindenstraße dazu aufgerufen. Hatte er die ganze Aktion vielleicht provoziert - wie manche Zeitung mutmaßte? Provokant war die Lindenstraße vor allem in ihren ersten Jahren: In die Fernsehgeschichte eingegangen ist der Kuss zwischen Carsten Flöter und Robert Engel 1990. Es folgte ein Sturm der Entrüstung. Drohbriefe und Hassnachrichten gingen bei den Schauspielern Georg Uecker und Martin Armknecht ein. Doch es gab auch positive Resonanz: Zu einer Zeit als Lesben und Schwule für mehr Akzeptanz kämpften, machte die Lindenstraße gleichgeschlechtliche Liebe sichtbar und sorgte so für ein Stück Normalität.

 

So, 29.3., 18:50 – 19:25 Uhr, Das Erste
Lindenstraße (1758): Auf Wiedersehen (Serie, D 2020)

Fernsehserie Deutschland 2020

Nach 34 Jahren und 4 Monaten, nach 7032 Drehtagen, nach 52.740 Sendeminuten und nach 1757 Folgen, läuft die „Lindenstraße“ zum letzten Mal. Und zum ersten Mal wird der Inhalt der Folge nicht verraten. 

 

So, 29.3., 0:05 – 1:38 Uhr, Das Erste
Härte (Dokudrama, D 2015)

„Ich habe keine Gefühle zugelassen. Ich war ein eiskalter Typ, ein Block, mir war alles scheißegal.“ Vom Vater als Kleinkind körperlich misshandelt und von der Mutter systematisch sexuell missbraucht, hatte der Karateweltmeister Andreas Marquardt alles andere als eine unbeschwerte Kindheit. Mit neun Monaten wurde er von seinem Vater bei Minusgraden auf den Balkon gestellt, ausgezogen und mit Wasser übergossen. Im Alter von sechs Jahren fing seine Mutter an, ihn sexuell zu bedrängen. Mit zwölf wurde er zum Sex mit ihr gezwungen. Nach und nach wurden Frauen für ihn zu einem Hassobjekt – in allen sah er die Projektion seiner Mutter. Andy etablierte sich rasch im Berliner Rotlichtmilieu und verdiente als Zuhälter Millionen. Reihenweise junge Mädchen gingen für ihn auf den Strich, unter ihnen die brave und schüchterne Marion, die stets zu ihm hielt, auch wenn er sie schlug. All die Jahre, die Andy im Gefängnis verbrachte, wartete sie treu auf ihn und glaubt an ihn – bis heute. Basierend auf der Autobiografie, die Andreas Marquardt zusammen mit seinem Therapeuten Jürgen Lemke schrieb, inszeniert Rosa von Praunheim dessen Leben in Schwarz-Weiß-Bildern mit Papp-Kulissen und einem theaterhaft anmutenden Spiel. Dokumentarische Szenen, in denen Andreas Marquardt und Marion Erdmann von ihrem Leben erzählen, wechseln sich mit fiktionalen ab.

 

So, 29.3., 1:40 – 4:53 Uhr, Das Erste
Zweite Lindenstraßen-Kultnacht (Serie, D 1985 – 2020)

Zum Abschied werden noch einmal ausgewählte Folgen der Serie gezeigt.

 

So, 29.3., 2:20 – 4:20 Uhr, NDR
NDR Talk Show (Talk/Show, D 2020)

Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt begrüßen in der „NDR Talk Show“ aus Hamburg u. a. folgende Gäste:

Wolfgang Joop, Modemacher

Kaum ein Name steht hierzulande so sehr für Glamour, Geschmack und internationalen Flair wie der vom Modemacher Wolfgang Joop. Und er hält, was er verspricht. Bis heute zählt Joop zum schillernden Dreigestirn der deutschen Mode: Neben Karl Lagerfeld und Jil Sander ist er nach wie vor gleichsam erfolgreich wie berühmt. Und das weit über die Modewelt hinaus. Dabei blickt Joop in seiner langen Karriere nicht nur auf Höhenflüge zurück. Oft musste er Rückschläge einstecken, aber Joop stand immer wieder auf und ist ein Meister des Neuanfangs. In der "NDR Talk Show" gewährt der Meister Einblicke in eine alles andere als gewöhnliche Biografie. Wolfgang Joop wurde in den Wirren kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges geboren, galt als verzogenes Wunderkind, entdeckte früh sein Talent fürs Zeichnen und kämpfte sich hinein in die Welt der Schönen und Reichen. Sein Leben: eine Achterbahnfahrt.

Leon Löwentraut, Künstler

Aufgrund seiner außergewöhnlichen kraftvollen Werke hat sich der 1998 in Kaiserslautern geborene Leon Löwentraut in kürzester Zeit als Künstler etabliert. Aufgrund seines jugendlichen Alters wurde er in den Medien als Wunderkind gefeiert. Seine Ausstellungen in New York, Basel, Singapur oder London haben international für Aufsehen gesorgt. 2017 wurde Leon Löwentraut von der UNESCO ausgewählt, zum Thema „Nachhaltige Entwicklungsziele“ bis 2030 17 Bilder zu malen, die als Kunstdrucke verkauft werden. Der Erlös geht komplett an die UNESCO. Eine weitere Initiative, die Leon Löwentraut sehr am Herzen liegt ist: Jugend gegen Aids. Ein großer Künstler mit viel Engagement.

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