Kultur
   7 Monate
Foto: Joshua Rawson-Harris

QueerScreen 23.12.–29.12.19

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille.

Mo, 23.12., 5:30 – 6:25 Uhr, ONE
Bauerfeind – Die Show zur Frau: Neue und alte Familienbilder (Show/Talk, D 2019)

Samenspende, Leihmutterschaft, Regenbogenfamilie oder gar keine Kinder ... Noch immer spielen kleine Mädchen „Vater, Mutter, Kind“, obwohl diese Konstellation im wahren Leben schon vielfach abgelöst wurde durch „Mutter, neuer Freund von Mutter, Kind aus erster Ehe vom neuen Freund der Mutter“, oder eben einfach nur „Mann und Frau“ oder „Mann und Mann“ und Adoptivkind oder „Frau und Frau“ und Nachwuchs mit Samenspende. Wie sieht die Familie der Zukunft aus? Die Sendung beschäftigt sich mit neuen und alten Familienmodellen, wie man damit umgeht und wie andere Länder mit dem Thema umgehen ... Gäste: Sabine Heinrich, Thees Uhlmann, Paul van Dyk.

 

Mo, 23.12., 22:30 – 23:20 Uhr, ONE
Bauerfeind – Die Show zur Frau: Neue und alte Familienbilder (Show/Talk, D 2019)

Samenspende, Leihmutterschaft, Regenbogenfamilie oder gar keine Kinder ... Noch immer spielen kleine Mädchen „Vater, Mutter, Kind“, obwohl diese Konstellation im wahren Leben schon vielfach abgelöst wurde durch „Mutter, neuer Freund von Mutter, Kind aus erster Ehe vom neuen Freund der Mutter“, oder eben einfach nur „Mann und Frau“ oder „Mann und Mann“ und Adoptivkind oder „Frau und Frau“ und Nachwuchs mit Samenspende. Wie sieht die Familie der Zukunft aus? Die Sendung beschäftigt sich mit neuen und alten Familienmodellen, wie man damit umgeht und wie andere Länder mit dem Thema umgehen ... Gäste: Sabine Heinrich, Thees Uhlmann, Paul van Dyk.

 

Mo, 23.12., 23:20 – 1:10 Uhr, ONE
The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben (Spielfilm, GB/USA 2014)

Der brillante Mathematikprofessor Alan Turing (Benedict Cumberbatch) sucht im Zweiten Weltkrieg eine besondere Herausforderung: Er möchte die deutsche Chiffriermaschine Enigma knacken. Im Gegensatz zu den anderen Spezialisten, die das britische Militär in der Spionagezentrale Bletchley Park dafür zusammenbringt, will es Turing ganz alleine schaffen. Sein Egoismus macht ihn von Beginn an zu einem Außenseiter im Team. Am liebsten möchten die anderen den Einzelgänger loswerden, der von einer ungewöhnlichen Idee besessen ist: Er will eine neuartige Rechenmaschine entwickeln, die das Rätsel der deutschen Verschlüsselung auf mathematischer Basis lösen kann. Wenn das gelingt, haben die Briten im Krieg mit Nazi-Deutschland heimlich einen Trumpf in der Hand. Als das wichtige Geheimprojekt stagniert, fällt Premierminister Churchill eine überraschende Entscheidung: Er überträgt die Teamleitung ausgerechnet dem verhassten Außenseiter. Vertrauen kann Turing nur einer neuen Mitarbeiterin, der hochbegabten Joan Clarke. Während sie über die Arbeit hinaus seine Nähe sucht, bleibt er auch bei ihr eisig auf Distanz. Es gibt nämlich ein Geheimnis, das Turing antreibt und zugleich seine Schwachstelle ist.

Königin Elisabeth II. rehabilitierte 2013 mit einem längst überfälligen „Royal Pardon“ den Computer- und Informatikpionier Alan Turing, der in den 1950er-Jahren wegen seiner Homosexualität verurteilt wurde und unter ungeklärten Umständen ums Leben kam. Turings jahrzehntelang verschwiegenen Verdienste im Zweiten Weltkrieg verarbeitete Morten Tyldum in „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“ zu einem hochspannenden

 

Mo, 23.12., 1:35 – 3 Uhr, Arte
Die Affäre Caravaggio (Dokumentation, F 2018)

April 2016: Ein Erdbeben erschüttert die Kunstwelt. Ein verschwundenes Gemälde des schwulen Malers Caravaggio wurde bei Toulouse entdeckt. Die Zuordnung des Werkes ist im Kreise der Kunstexperten umstritten; das französische Kulturministerium verhängt ein Ausfuhrverbot über das Werk; die Neugier der Öffentlichkeit steigt, und der Kunstmarkt gerät in Begeisterung. Das Werk wird auf 120 Millionen Euro geschätzt. Doch woher kommt das Gemälde? Ist es wirklich ein Caravaggio? Worauf beruht der Marktwert eines vor mehr als 400 Jahren verstorbenen Malers? Der Film deckt die außergewöhnliche Geschichte der Wiederentdeckung eines vier Jahrhunderte verschollenen Meisterwerks der Malerei auf.

 

Mo, 23.12., 3:05 – 4:50 Uhr, ZDF neo
Ein Pyjama für zwei (Komödie, USA 1961)

Die Werberin Carol (Doris Day) und ihr Rivale Jerry (Rock Hudson) sind Konkurrenten. Als versehentlich im Fernsehen Werbespots für ein Produkt auftauchen, das es gar nicht gibt, glaubt Carol Jerry das Handwerk legen zu können. Der lässt kurzerhand das fehlende Produkt erfinden: Bonbons mit erstaunlichen Nebenwirkungen. Nachdem Carol eines gekostet hat, erwacht sie mit einem Kater – und dem Erzfeind neben sich im Bett.

 

Mo, 23.12., 4:50 – 6:30 Uhr, ZDF neo
Bettgeflüster (Spielfilm, USA 1959)

Ein Szenario, das im Handy- und Internetzeitalter undenkbar erscheint, nicht aber in der Traumfabrik der 60er-Jahre: Zwei Menschen müssen sich in New York einen Telefonanschluss teilen. Brad Allen, ein erfolgreicher Schlagerkomponist, und Jan Morrow, eine attraktive Innenarchitektin, kommen sich dabei gehörig ins Gehege. Legendäre Komödie mit dem Hollywood-Traumpaar Doris Day und Rock Hudson, die 1959 mit einem Oscar belohnt wurde.

 

Di, 24.12., 2:50 – 4:30 Uhr, ZDF
Billy Elliot – I Will Dance (Spielfilm, GB/F 2000)

Eine zutiefst bewegende und eindrucksvoll gespielte Geschichte mit Happy End über den elfjährigen Billy, der mit seinem Vater, Bruder und der Großmutter zusammenlebt. In der Halle, in der Billy Boxunterricht bekommt, trainiert Mrs. Wilkinson (Julie Walters) auch ihre Ballettschülerinnen. Billy fühlt sich angezogenen von den rhythmischen, eleganten, disziplinierten Bewegungen. Mrs. Wilkinson erkennt sein Talent; sie lässt ihn in ihrer Gruppe mitmachen. Seinem Vater verheimlicht Billy das neue Betätigungsfeld – offiziell geht er weiter zum Boxen. Doch in der übersichtlichen und von hoher Arbeitslosigkeit gebeutelten Bergarbeiterkommune bleibt Billys „unmännliches“ Treiben nicht ewig verborgen. Der Vater verbietet den Ballettunterricht: Tanzen ist nur was für Frauen und Schwule!

 

Mi, 25.12., 15 – 16:40 Uhr, Das Erste
Sissi (Spielfilm, A 1955)

Kaiser Franz-Joseph von Österreich (Karlheinz Böhm) soll endlich den Hafen der Ehe ansteuern. Seine Mutter, die Erzherzogin Sophie, hat auch schon die passende Frau für ihn ausgewählt: Helene, die älteste Tochter ihrer Schwester Ludovika. Doch bei einem Treffen in Bad Ischl hat der junge Kaiser nur Augen für den Wildfang Sissi (Romy Schneider), Helenes jüngere Schwester. Beide verlieben sich, und Franz-Joseph ist fest entschlossen, die blutjunge Sissi zu heiraten und zur Kaiserin von Österreich zu machen.

 

Mi, 25.12., 16:40 – 18:20 Uhr, Das Erste
Sissi, die junge Kaiserin (Spielfilm, A 1956)

Kaiser Franz-Joseph von Österreich (Karlheinz Böhm) hat die blutjunge Sissi (Romy Schneider) geheiratet. Die frischgekürte Kaiserin hat es schwer, sich in das steife Hofzeremoniell einzufügen. Besonders leidet sie unter ihrer strengen Schwiegermutter Sophie. Zwischen den Frauen kommt es zum Konflikt, als Sophie versucht, sich nach der Geburt von Sissis Kind in dessen Erziehung einzumischen. Aber nicht nur die Hofetikette, sondern auch die staatspolitische Verantwortung machen Sissi zu schaffen.

 

Mi, 25.12., 18:25 – 20:15 Uhr, ONE
The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben (Spielfilm, GB/USA 2014)

Der brillante Mathematikprofessor Alan Turing (Benedict Cumberbatch) sucht im Zweiten Weltkrieg eine besondere Herausforderung: Er möchte die deutsche Chiffriermaschine Enigma knacken. Im Gegensatz zu den anderen Spezialisten, die das britische Militär in der Spionagezentrale Bletchley Park dafür zusammenbringt, will es Turing ganz alleine schaffen. Sein Egoismus macht ihn von Beginn an zu einem Außenseiter im Team. Am liebsten möchten die anderen den Einzelgänger loswerden, der von einer ungewöhnlichen Idee besessen ist: Er will eine neuartige Rechenmaschine entwickeln, die das Rätsel der deutschen Verschlüsselung auf mathematischer Basis lösen kann. Wenn das gelingt, haben die Briten im Krieg mit Nazi-Deutschland heimlich einen Trumpf in der Hand. Als das wichtige Geheimprojekt stagniert, fällt Premierminister Churchill eine überraschende Entscheidung: Er überträgt die Teamleitung ausgerechnet dem verhassten Außenseiter. Vertrauen kann Turing nur einer neuen Mitarbeiterin, der hochbegabten Joan Clarke. Während sie über die Arbeit hinaus seine Nähe sucht, bleibt er auch bei ihr eisig auf Distanz. Es gibt nämlich ein Geheimnis, das Turing antreibt und zugleich seine Schwachstelle ist.

Königin Elisabeth II. rehabilitierte 2013 mit einem längst überfälligen „Royal Pardon“ den Computer- und Informatikpionier Alan Turing, der in den 1950er-Jahren wegen seiner Homosexualität verurteilt wurde und unter ungeklärten Umständen ums Leben kam. Turings jahrzehntelang verschwiegenen Verdienste im Zweiten Weltkrieg verarbeitete Morten Tyldum in „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“ zu einem hochspannenden

 

Do, 26.12., 15:55 – 16:40 Uhr, Das Erste
Sissi, Schicksalsjahre einer Kaiserin (Spielfilm, A 1957)

Während Franz Joseph dringende Staatsgeschäfte erledigen muss, reist Kaiserin Sissi allein nach Ungarn, um den revolutionär gesinnten Adel auf die Seite der Habsburger zu ziehen. Graf Andrassy, ihr treu ergebener Vertrauter, gesteht der Kaiserin seine Liebe, doch Sissi weist ihn zurück. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als mit Franz Joseph einen gemeinsamen Urlaub zu verbringen, doch Sissi hat sich in Ungarn ein schweres Lungenleiden zugezogen und muss zur Genesung in den Süden Reisen. Entgegen der Erwartung der Ärzte, die sie längst aufgegeben haben, wird Sissi wieder gesund. Auf der Heimreise absolviert das Kaiserpaar einen Staatsbesuch in Italien, der dank Sissis herzergreifender Natürlichkeit zu einem Triumphzug gerät. „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin" ist der krönende Abschluss der Trilogie um die österreichische Kaiserin Elisabeth mit dem Traumpaar Romy Schneider und Karlheinz Böhm.

 

Fr, 27.12., 0 – 0:45 Uhr, rbb
Das große Kleinkunstfestival 2019 – Ehrenpreis (Show/Gala, D 2019)

„Das große Kleinkunstfestival“ ist eine der wichtigsten Preisverleihungen für Kabarett und Comedy. Der großartige Hape Kerkeling bekommt in diesem Jahr den Ehrenpreis überreicht. Seit über drei Jahrzehnten ist Kerkeling nicht mehr aus der Fernseh- und Komik-Landschaft wegzudenken.

 

Fr, 27.12., 1:50 – 2:45 Uhr, ONE
Die Erbschaft (7/10) (Serie, DK 2014)

Frederik ist sich seines Sieges sicher. Doch plötzlich taucht ein Brief von Veronika auf, der beweist, dass es ihr Wunsch war, das Haus an Signe zu vererben. Als Signe Frederik in der Verhandlung dann auch noch mit der vermeintlichen Wahrheit über seinen Vater konfrontiert, dass dieser homosexuell gewesen, mit einem Mann in die USA gegangen und an Aids erkrankt zurückgekehrt sein soll, zieht Frederik die Klage zurück. Signe bekommt Grønnegaard zugesprochen.

 

Sa, 28.12., 9:40 – 11:10 Uhr, 3sat
Liebling, lass uns scheiden (Spielfilm, CH 2006)

Oliver fällt aus allen Wolken, als seine Frau Franziska die Scheidung will, obwohl er sich all die Jahre aufopfernd um Haushalt und Kinder gekümmert hat, damit sie Karriere machen konnte. Doch sie liebt ihn nicht mehr. Denn aus dem kreativen Draufgänger von früher ist ein depressiver Hausmann geworden. Als Oliver realisiert, dass Franziska von ihrem Chef Maik umworben wird, rappelt er sich zum Kampf um seine große Liebe auf. Oliver, der seinen Traum, als Kunstmaler erfolgreich zu sein, für Franziskas Karriere geopfert hat, ist völlig am Ende und sucht Rat bei seinem homosexuellen Freund Willy. Doch dieser hat selbst Probleme. Zum einen will er die Urne mit der Asche seiner toten Mutter loswerden, ohne dafür zu bezahlen, und zum anderen sehnt er sich nach einer festen Beziehung.

 

Sa, 28.12., 12 – 12:45 Uhr, ONE
Bauerfeind – Die Show zur Frau: Neue und alte Familienbilder (Show/Talk, D 2019)

Samenspende, Leihmutterschaft, Regenbogenfamilie oder gar keine Kinder ... Noch immer spielen kleine Mädchen „Vater, Mutter, Kind“, obwohl diese Konstellation im wahren Leben schon vielfach abgelöst wurde durch „Mutter, neuer Freund von Mutter, Kind aus erster Ehe vom neuen Freund der Mutter“, oder eben einfach nur „Mann und Frau“ oder „Mann und Mann“ und Adoptivkind oder „Frau und Frau“ und Nachwuchs mit Samenspende. Wie sieht die Familie der Zukunft aus? Die Sendung beschäftigt sich mit neuen und alten Familienmodellen, wie man damit umgeht und wie andere Länder mit dem Thema umgehen ... Gäste: Sabine Heinrich, Thees Uhlmann, Paul van Dyk.

 

Sa, 28.12., 18:30 – 20:15 Uhr, 3sat
Ein Pyjama für zwei (Komödie, USA 1961)

Die Werberin Carol (Doris Day) und ihr Rivale Jerry (Rock Hudson) sind Konkurrenten. Als versehentlich im Fernsehen Werbespots für ein Produkt auftauchen, das es gar nicht gibt, glaubt Carol Jerry das Handwerk legen zu können. Der lässt kurzerhand das fehlende Produkt erfinden: Bonbons mit erstaunlichen Nebenwirkungen. Nachdem Carol eines gekostet hat, erwacht sie mit einem Kater – und dem Erzfeind neben sich im Bett.

 

Sa, 28.12., 20:15 – 21 Uhr, ZDF info
Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle: Falsche Fährten: Der Fall Walter Sedlmayr (Dokumentation, D 2019)

Juli 1990. Ein Mann wird in seiner Wohnung brutal ermordet. Das Opfer: der bayerische Volksschauspieler Walter Sedlmayr. Sein größtes Geheimnis kommt nun ans Licht. Der Vorzeige-Bayer war homosexuell. Damals ein Riesenskandal. Sedlmayr lag gefesselt im Bett – daneben: Kondome, eine Peitsche. Was ist hier geschehen? Wer hat Walter Sedlmayr umgebracht? Zwei Kriminal-Experten rollen den spektakulären Fall noch einmal auf. Die Psychologin Katinka Keckeis arbeitet im Gefängnis mit gefährlichen Straftätern. Der ehemalige Profiler Axel Petermann war fast 30 Jahre lang als Mordermittler tätig. Die beiden folgen den Spuren des Walter Sedlmayr. Walter Sedlmayr, am 6. Januar 1926 in München geboren, war der Inbegriff eines Parade-Bayern. Sein Vater, ein Tabakhändler, war der Typ Bayer, den er später in seinen Rollen immer gespielt hat. Schauspielerisch gelingt Sedlmayr 1971 als Leibkoch von Ludwig II. der Durchbruch. Die Mischung aus Dokumentation und Fiktion macht ihn schlagartig bekannt. Er wird Star zahlreicher Fernsehserien und zum Inbegriff des kleinen Grantlers mit dem großen Herzen. Jeder kennt ihn als Revierleiter der „Polizeiinspektion 1“ oder als „Millionenbauer“ Josef Hartinger. Er wird zum Gesicht einer bekannten Brauerei und zum Highlight auf dem Münchner Nockherberg. Ins Visier der Ermittler gerät zuerst der Privatsekretär Sedlmayrs, der ein falsches Testament präsentiert. Mehr und mehr konzentriert sich der Verdacht dann auf den Ziehsohn des Schauspielers, der bei seinem Gönner in Ungnade gefallen ist. Zwei Jahre nach der Tat wird ihm und seinem Halbbruder der Prozess gemacht. Am 21. Mai 1993 werden sie zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Ihre Täterschaft streiten sie ab. Am 24. Juli 1993 bestätigt der Bundesgerichtshof das Urteil, die Revision wird verworfen, die Wiederaufnahme nicht bestätigt. Seit 2008 sind beide Brüder wieder frei. Ihre Strafe haben sie abgesessen. 2018 wollten sie vor Gericht erreichen, dass ihre Namen aus online archivierten Pressetexten verschwinden. Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte spricht ihnen dieses Recht nicht zu. Ihre beiden Namen werden immer untrennbar mit dem Mord an Walter Sedlmayr zusammenhängen.

 

So, 29.12., 8:45 – 10:25 Uhr, ZDF neo
Billy Elliot – I Will Dance (Spielfilm, GB/F 2000)

Eine zutiefst bewegende und eindrucksvoll gespielte Geschichte mit Happy End über den elfjährigen Billy, der mit seinem Vater, Bruder und der Großmutter zusammenlebt. In der Halle, in der Billy Boxunterricht bekommt, trainiert Mrs. Wilkinson (Julie Walters) auch ihre Ballettschülerinnen. Billy fühlt sich angezogenen von den rhythmischen, eleganten, disziplinierten Bewegungen. Mrs. Wilkinson erkennt sein Talent; sie lässt ihn in ihrer Gruppe mitmachen. Seinem Vater verheimlicht Billy das neue Betätigungsfeld – offiziell geht er weiter zum Boxen. Doch in der übersichtlichen und von hoher Arbeitslosigkeit gebeutelten Bergarbeiterkommune bleibt Billys „unmännliches“ Treiben nicht ewig verborgen. Der Vater verbietet den Ballettunterricht: Tanzen ist nur was für Frauen und Schwule!

 

So, 29.12., 10:35 – 12:05 Uhr, ONE
Ein Sommernachtstraum (Spielfilm, GB 2016)

Shakespeares Komödienklassiker in einer neuen filmischen Adaption von Russell T. Davies, der die Neuauflage der britischen Kultserie „Doctor Who“ sowie die Serien „Torchwood“, „Cucumber“, „Banana“ und „Queer as Folk“ entwickelte.

 

So, 29.12., 20:15 – 21:45 Uhr, 3sat
Winchester '73 (Spielfilm, USA 1950)

Westernklassiker, der bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt ist, u. a. mit Rock Hudson als Indianerhäuptling „Young Bull“.

 

So, 29.12., 0:45 – 2:30 Uhr, WDR
Küsst euch! – Die große Show zum CSD (Show, D 2019)

Zum ersten Mal präsentiert der WDR eine große Show rund um den Christopher Street Day (CSD), der an diesem Wochenende in Köln stattfindet. Sie wird so heiß wie ihr Titel: „Küsst euch!" Die Gastgeber Bettina Böttinger und Simon Stäblein feiern im Kölner Gloria-Theater eine wilde Party mit diesen prominenten Gästen: Conchita Wurst, Mary Roos, Ruth Moschner, Maren Kroymann, Jochen Schropp, Tahnee Schaffarczyk und Riccardo Simonetti. Auch Martin Reinl wird mit seinen Puppen dabei sein, denn das alte Zirkuspferd Horst-Pferdinand und Charming Traudl haben einiges zum Thema beizutragen. Die Show wird sich vielfältig mit queeren Themen beschäftigen. Geplant sind Aktionen, Spiele, Musik-Acts und Talks. Anlass ist das 50. Jubiläum des Stonewall-Aufstandes, an den der CSD jedes Jahr erinnert. Bettina Böttinger: „Küssen verboten? Nicht bei uns! Denn die Zeiten, in denen wir uns wegducken sollten, sind vorbei. 50 Jahre nach Stonewall werden wir feiern, weil unsere Lebenslust boomt!“ Simon Stäblein: „Falls mich im Gloria an dem Abend jemand sucht, bin ich sicherlich Somewhere over the rainbow! Und denkt dran, Leute, ohne Kuss wird aus dem Frosch weder ein Prinz noch eine Prinzessin – also küsst euch!“. Zum Stonewall-Aufstand: In der Nacht zum 28. Juni 1969 widersetzte sich erstmals eine große Gruppe queerer Menschen der Verhaftung bei einer Polizeirazzia im "Stonewall Inn", einer Bar in der Christopher Street in New York.

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