Kultur
   1 Monat
Foto: David Suarez

QueerScreen - 25.01.–31.01.21

Das beste der aktuellen Fernsehwoche - gefiltert durch die schwul-lesbische Brille.

Mo, 25.1., 22:45 – 23:35 Uhr, BR
Der Millionenbauer: Schöne Bescherung (Serie, D 1978)

Es weihnachtet in der Familie Hartinger, doch von echter Weihnachtsfreude ist nichts zu merken: Josef muss ausgerechnet an diesem Tag noch ein wichtiges Geschäft abwickeln. Er luchst seinem Freund Maier günstig ein Grundstück ab und verkauft es ein paar Minuten später mit Gewinn an Frau Regierungsrätin Klotz. Monika seilt sich schon zu Beginn der Festlichkeiten in Richtung München ab, und als auch Martl sich, vom Hafer gestochen, aufmacht, flüchtet Rosa zu Anderl nach Niederbayern. Dort gelingt es ihr treffsicher, in die sich anbahnende Versöhnung zwischen Anderl und der wieder zurückgekehrten Martha hineinzuplatzen. Kultserie mit Walter Sedlmayr in der Rolle des Josef Hartinger.

 

Di, 26.1., 20:15 – 21:05 Uhr, Das Erste
Charité III(5): Sepsis (Serie, D 2021)

Dr. Alexander Nowack wurde zum Oberarzt der Inneren ernannt. Ella kennt den Preis, den er dafür bezahlt hat: Schweigen im Fall des Wismut-Patienten. Nach dem Weggang von Curt Bruncken und Nowacks Beförderung ist sie desillusioniert. Auch ihre Zusammenarbeit mit Prof. Prokop leidet darunter. Ella zieht sich zurück und versucht, sich auf ihre Forschung zu konzentrieren. Sie spricht nicht mehr mit ihrem Mentor und als er ein Gespräch einfordert, eskaliert die Situation. 

Ingeborg Rapoport versucht weiter vergeblich, mit Prof. Kraatz in Dialog zu treten, als eine Neugeborenen-Sepsis auf drastische Art zeigt, dass die Wege zwischen Gynäkologie und Neonatologie zu weit auseinanderliegen. Das Neugeborene kann zwar dank Rapoports schnellem Eingreifen gerettet werden, doch können bleibende Hirnschäden nicht ausgeschlossen werden. 

Auf der Inneren wird ein Landwirt eingeliefert, dem Dr. Nowack eine Schuppenflechte diagnostiziert. Ella widerspricht. Sie untersucht den Patienten ohne Abstimmung mit ihrem Kollegen und kommt zu einem anderen Ergebnis. 

Hausmeister Fritz "Pflaster" hat sich bei der Arbeit am Finger verletzt und leidet an einer Blutvergiftung. Er benötigt Penicillin ebenso dringend wie der Landwirt. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten ist jedoch nur noch eine Ration des lebensrettenden Medikaments verfügbar. Beide Patienten verlieren das Bewusstsein, die Ärzte müssen dringend entscheiden, wem sie das Medikament verabreichen. Während Nowack als neuer Oberarzt in Schockstarre fällt, trifft Ella die Entscheidung.

 

Di, 26.1., 21:05 – 21:50 Uhr, Das Erste
Charité III(6): Herzflimmern (Serie, D 2021)

Ella soll Prof. Prokop auf einem Forschungskongress in West-Berlin vertreten und dort ihre neuesten Ergebnisse vorstellen. Um ausreisen zu können, muss Dr. Nowack für sie bürgen. Beide wissen, dass es ihn als Oberarzt, seinen Job kosten kann, sollte Ella nicht zurückkehren. Leistungsturnerin Katharina sucht derweil mit ihrem Trainer Hilfe bei Ingeborg Rapoport. Das Mädchen leidet unter Schwäche- und Ohnmachtsanfällen, die ihre Karriere im westdeutschen Olympiakader aufs Spiel setzen. Die Symptome sind erst nicht zu erklären, bis Rapoport die psychische Ebene erkennt. Auf der Gynäkologie entbindet die Frau von Prof. Prokop. Prof. Kraatz bittet erstmals seine Kollegin Ingeborg Rapoport in den Kreißsaal, damit dem Kind im Fall einer Komplikation sofort geholfen werden kann. Rapoports Bemühungen haben gefruchtet. Nun diskutieren die beiden Fachärzte über den geplanten Neubau der Frauenstation und einen geeigneten Platz für die Kinderstation. 

Prof. Prokop hat erneut eine Leiche mit Bisswunden auf dem Seziertisch. Sein entscheidender Hinweis bringt den Kommissar Hertweck auf die richtige Fährte bei der Suche nach dem Mörder. Ella präsentiert ihre Forschungsergebnisse in West-Berlin und genießt den Austausch. Sie begegnet auch Curt wieder. Als sie das Angebot erhält, für eine Forschungsgruppe im Westen zu arbeiten, muss sie sich fragen, wo ihre Zukunft liegt.

 

Mi, 27.1., 10:15 – 11 Uhr, ZDF
Notruf Hafenkante: Stumme Angst (Serie, D 2016)

Claudias Sohn Ole wird mit Verdacht auf Schlaganfall ins EKH eingeliefert. Jasmin vermutet als Auslöser eine ältere Kopfverletzung durch äußere Gewalteinwirkung. Claudia ist entsetzt. Ist Ole zusammengeschlagen worden? Und wenn ja, warum weiß sie davon nichts? Warum ist er nicht zur Polizei gegangen? Tarik verdächtigt Oles Ex-Freund, doch Claudia vermutet, dass ihr Sohn Ziel eines schwulenfeindlichen Übergriffs geworden ist. Claudia weiß, dass Opfer von "gay bashing" oft aus Angst oder Scham schweigen. Sie könnte verzweifeln, denn solange ihr Sohn schweigt, kommt sie nicht an den Täter heran. Der Verdächtige geht unterdessen in die Offensive und bezichtigt Ole der sexuellen Belästigung. Was ist in dieser Nacht wirklich passiert? Die Ermittlungen führen Claudia als Mutter und Polizistin an ihre Grenzen und stellen auch ihre Arbeit mit Tarik auf eine harte Probe. Denn sie wird das Gefühl nicht los, dass er gewisse Vorurteile gegen Schwule hat.

 

Do, 28.1., 20:15 – 21:50 Uhr, rbb
Der Staat gegen Fritz Bauer (Spielfilm, D 2014)

Im Deutschland der Nachkriegszeit ermittelt der hessische Generalstaatsanwalt gegen flüchtige NS-Verbrecher. Er ist ein Kämpfer, steht doch ein Großteil der Bevölkerung seiner Arbeit ablehnend gegenüber. Und auch die Behörden sind durchsetzt von Nationalsozialisten. Selbst in seiner eigenen Abteilung verschwinden immer wieder Akten, scheint seine Arbeit sabotiert zu werden. Als Bauer einen Hinweis darauf erhält, dass Adolf Eichmann sich in Argentinien aufhält, ist es zunächst unklar, wie er den SS-Offizier nun dingfest machen und vor Gericht stellen soll. Zu groß sind seine Befürchtungen, dass Eichmann gewarnt wird und erneut untertaucht. Und tatsächlich ist ihm der BND auf den Fersen und versucht Näheres über den  Stand seiner Recherchen zu erfahren. Bauer beschließt, sich an den Mossad, den israelischen Geheimdienst, zu wenden. Allerdings nur unter der Bedingung, dass Eichmann später nach Deutschland ausgeliefert wird, um hier vor Gericht gestellt zu werden. Bauer will eine öffentliche Auseinandersetzung mit den Verbrechen während der NS-Zeit. Der Mossad ist nach einer oberflächlichen Untersuchung zunächst skeptisch. Sie bestehen auf eine zweite Quelle, bevor sie eine tatsächliche Ermittlung einleiten. Bauer ist außer sich, ist er doch überzeugt davon, auf der richtigen Fährte zu sein. In seinem jüngeren Kollegen Karl Angermann findet Bauer wider Erwarten einen Verbündeten. Als er von dessen ungewöhnlich geringem Strafmaß in einem Paragraf 175-Fall, einem Verstoß gegen das Verbot von Homosexualität, erfährt, fasst er Vertrauen zu dem jungen Mann. Doch auch Angermann gerät schnell ins Fadenkreuz der Behörden.

 

Do, 28.1., 23:35 – 0:05 Uhr, Das Erste
Kroymann (Comedy, D 2021)

Sketch-Comedy mit Maren Kroymann

 

Do, 28.1., 2 – 3:25 Uhr, Das Erste
Mankells Wallander – Vor dem Frost (Spielfilm, S/D 2005)

Die pensionierte Kartografin Birgitta Medberg erkundet einen alten Pilgerweg, als eine surreal anmutende Erscheinung ihre Aufmerksamkeit erregt: Brennende Schwäne fliegen über einen Waldsee. Das ist ihre letzte Beobachtung, denn der Verursacher dieser Erscheinung erschlägt die Zeugin und beerdigt ihre Leiche im Wald. Fingerabdrücke auf einer Bibel, die er ihrem Grab beifügte, führen die Polizei auf die Spur des religiösen Fanatikers Jannek Langas, der aus der geschlossenen Psychiatrie geflohen ist. In einer Schule, welche die biblische Schöpfungsgeschichte vom Lehrplan gestrichen hat, übergießt er sich kurz darauf mit Benzin, um sich auf rituelle Weise selbst zu richten. Es folgen ähnliche Suizide, bei denen die Selbstmörder jeweils eine Videobotschaft hinterlassen: Sie bekennen sich schuldig, dass sie in der Stammzellenforschung mitgearbeitet haben oder eine homosexuelle Beziehung führten. Während Wallander über diesen Fall grübelt, erhält er Besuch von seiner Tochter Linda. Sie sorgt sich um ihre verschwundene Freundin Anna Westin. Anna ist einem skrupellosen Ritualmörder verfallen. Der geheimnisvolle Mann benutzt sie als willenloses Werkzeug, das er skrupellos für sein gemeinstes Verbrechen benutzen wird: ein Selbstmordattentat in einer vollbesetzten Kirche zur Verhinderung der in den Medien groß angekündigten Hochzeit zweier Homosexueller.

 

Fr, 29.1., 20:15 – 21:50 Uhr, 3sat
Ku'damm 56 (2/3) (Serie, D 2016)

Hauptschauplatz ist die Berliner Tanzschule „Galant“ am Kurfürstendamm im Jahr 1956. Hier wird der Kampf zwischen Prüderie und Emanzipation ausgetragen. Das Programm der Tanzschule von Caterina Schöllack spiegelt die konservative Einstellung der Besitzerin wider: Nur Standardtänze werden angeboten! Von ihren drei Töchtern verlangt sie, dass sie sich durch vorteilhafte Heirat in die konservativ geprägte Gesellschaft einfügen. Die Geschichten der drei Frauen stehen dabei exemplarisch für zahlreiche Biografien einer Zeit, in der das Leben und der Wert einer Frau über ihren Ehemann bestimmt wurden. Gleichzeitig bewegten die Suche nach einer neuen weiblichen Identität und der aufkommende Wunsch nach Gleichberechtigung die Frauen dieser Generation. U. a. muss sich Helga mit der Homosexualität ihres Ehemanns Wolfgang auseinandersetzen und entscheiden, ob sie sich von ihm trennen und so die gesellschaftliche Ächtung in Kauf nehmen soll.

 

Fr, 29.1., 20:45 – 21:15 Uhr, tagesschau24
Jung und transsexuell – was jetzt? – Unterwegs im Westen (Reportage, D 2021)

Tim ist 11, lebt im Münsterland – und hieß früher Mirja. Der 17-jährige Linus aus Essen kam mit einem Mädchenkörper auf die Welt und kann es kaum erwarten, seine erste Testosteron-Spritze zu bekommen. Und die 19-jährige Nia aus Schwerte lebte eine Zeit-lang als Junge, bis sie merkte, dass das auch nicht richtig passt. „Unterwegs im Westen“-Reporterin Linda Joe Fuhrich begegnet ihnen auf ihrem Weg zur eigenen Identität.

Es gibt immer mehr Kinder und Jugendliche, die klar sagen, dass ihr Geburtsgeschlecht nicht zu ihnen passt – manchmal bereits im Kindergarten. Die Zahlen steigen seit einigen Jahren deutlich. Vor allem biologische Mädchen beschließen während der Pubertät immer häufiger als Junge zu leben. Womit hängt das zusammen? Welche Rolle spielen dabei Vorbilder in den Medien? Und wie versuchen Familien und Fachleute den richtigen Umgang mit dem Thema zu finden? „Unterwegs im Westen“-Reporterin Linda Joe Fuhrich trifft Kinder und Jugendliche, die am Anfang ihres großen Veränderungsprozesses stehen und dabei auch mit Zweifeln kämpfen. Es geht um Teenager, die den Mut aufbringen, sich zu outen, Eltern, die sich von ihren Töchtern verabschieden müssen, und Fachleute, die über die richtigen Behandlungsmethoden von Jugendlichen streiten. Mädchen, Junge oder vielleicht irgendwo dazwischen: Die Reportage zeigt, wie junge Menschen und ihr Umfeld um diese Identitätsfragen ringen und dabei auch gegen Tabus in der Gesellschaft kämpfen.

 

Fr, 29.1., 22:15 – 0 Uhr, RTL
Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow: Das große Finale (Show, D 2021)

Im großen Finale entscheiden die Zuschauer per Voting, wer es verdient hat, in das 15. australische Dschungelcamp 2022 einzuziehen. Die Siegerin oder der Sieger darf 2022 nach Australien und erhält außerdem ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro. Wer sichert sich das „goldene Ticket“ in „Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow“?

© RTL

 

Fr, 29.1., 23:30 – 0 Uhr, tagesschau24
Jung und transsexuell – was jetzt? – Unterwegs im Westen (Reportage, D 2021)

Tim ist 11, lebt im Münsterland – und hieß früher Mirja. Der 17-jährige Linus aus Essen kam mit einem Mädchenkörper auf die Welt und kann es kaum erwarten, seine erste Testosteron-Spritze zu bekommen. Und die 19-jährige Nia aus Schwerte lebte eine Zeit-lang als Junge, bis sie merkte, dass das auch nicht richtig passt. „Unterwegs im Westen“-Reporterin Linda Joe Fuhrich begegnet ihnen auf ihrem Weg zur eigenen Identität.

Es gibt immer mehr Kinder und Jugendliche, die klar sagen, dass ihr Geburtsgeschlecht nicht zu ihnen passt – manchmal bereits im Kindergarten. Die Zahlen steigen seit einigen Jahren deutlich. Vor allem biologische Mädchen beschließen während der Pubertät immer häufiger als Junge zu leben. Womit hängt das zusammen? Welche Rolle spielen dabei Vorbilder in den Medien? Und wie versuchen Familien und Fachleute den richtigen Umgang mit dem Thema zu finden? „Unterwegs im Westen“-Reporterin Linda Joe Fuhrich trifft Kinder und Jugendliche, die am Anfang ihres großen Veränderungsprozesses stehen und dabei auch mit Zweifeln kämpfen. Es geht um Teenager, die den Mut aufbringen, sich zu outen, Eltern, die sich von ihren Töchtern verabschieden müssen, und Fachleute, die über die richtigen Behandlungsmethoden von Jugendlichen streiten. Mädchen, Junge oder vielleicht irgendwo dazwischen: Die Reportage zeigt, wie junge Menschen und ihr Umfeld um diese Identitätsfragen ringen und dabei auch gegen Tabus in der Gesellschaft kämpfen.

 

Sa, 30.1., 12:25 – 13:10 Uhr, ZDF neo
Terra X: Unterwegs in der Weltgeschichte: Der große Aufbruch (Dokumentation, D 2011)

Hape Kerkeling präsentiert die ganze Bandbreite seines Könnens für die Reihe „Unterwegs in der Weltgeschichte“ zur Verfügung. Mit augenzwinkerndem Humor wird das gewichtige Thema leicht verdaulich präsentiert, ohne die seriösen Inhalte aus dem Blick zu verlieren. Er schlüpft in viele unterschiedliche Rollen und verkörpert mit „Hapes Helden“ Persönlichkeiten der Weltgeschichte, die ein überraschendes Element der neuen Reihe bilden.

In der ersten Folge der Reihe ist Hape Kerkeling auf der spannenden Suche nach den Geheimnissen der uralten Kulturen, von denen die Menschheitsgeschichte für immer geprägt wurde. Er reist zu den monumentalen Pyramiden in Ägypten, segelt auf dem Nil wie ein Pharao und taucht ein in die reiche Welt des ägyptischen Jenseits.

 

Sa, 30.1., 13:10 – 13:55 Uhr, ZDF neo
Terra X: Unterwegs in der Weltgeschichte: Ewiges Rom (Dokumentation, D 2011)

Diesmal will Hape Kerkeling ins Zentrum der Welt reisen – und landet in Rom. Für fast 1,2 Milliarden Menschen ist Rom das Zentrum dieser Erde – für alle Katholiken nämlich. Hier wohnt der Papst, hier ist der Vatikan. Aber Rom war schon einmal der Mittelpunkt – lange vor Christus.

 

Sa, 30.1., 13:55 – 14:40 Uhr, ZDF neo
Terra X: Unterwegs in der Weltgeschichte: Abenteuer Mittelalter (Dokumentation, D 2011)

Hape Kerkeling ist in dieser Folge unterwegs durch die faszinierende Welt des Mittelalters. Vier Jahrhunderte nach dem Untergang des römischen Reiches gibt es wieder einen „römischen Kaiser“, Karl der Große. Er wird vom Papst in Rom gekrönt – und zum wichtigsten Herrscher einer neuen Zeit. Mit seinen Eroberungen legte er den Grundstein für das heutige Europa. Hape Kerkeling begibt sich in Aachen auf die Spuren des legendären Kaisers. Er erzählt aber auch von den Bedrohungen der damaligen Zeit, von den Wikingern, die als „Terroristen“ des Mittelalters ganz Europa in Angst und Schrecken versetzten.

 

Sa, 30.1., 14:40 – 15:25 Uhr, ZDF neo
Terra X: Unterwegs in der Weltgeschichte: Entdecker und Eroberer (Dokumentation, D 2011)

Hape Kerkeling folgt diesmal den Spuren der großen Entdecker und Eroberer. Bis zum 15. Jahrhundert ahnte man nur, dass hinter dem Horizont über den Ozeanen noch etwas sein könnte – und wer wusste schon, ob man nicht irgendwo da hinten in einen Abgrund stürzte oder verschlungen wurde. Aber irgendwann war der Tatendrang der alten Europäer stärker als solche Zweifel. Hape Kerkeling ergründet die Geheimnisse der Azteken, Inka und Maya.

 

Sa, 30.1., 15:25 – 16:10 Uhr, ZDF neo
Terra X: Unterwegs in der Weltgeschichte: Weltreiche und Revolutionen (Dokumentation, D 2011)

Das größte Schloss der Welt ist diesmal ein Ziel auf Hape Kerkelings Reise durch die Weltgeschichte. Der Absolutismus war entstanden: Ludwig XIV. besteigt im Alter von fünf Jahren den Thron und bleibt 72 Jahre lang König – der Weltrekord im Dauerregieren. Außerdem begibt er sich auf die Spuren von Peter dem Großen und Katharina der Großen.

 

Sa, 30.1., 16:10 – 16:50 Uhr, ZDF neo
Terra X: Unterwegs in der Weltgeschichte: Kriege und Supermächte (Dokumentation, D 2011)

Mit dem Mauerfall und seinen Folgen endet Hape Kerkelings Weltgeschichte. In dieser – letzten – Folge ist er noch einmal in Rollen von berühmten Menschen zu sehen, die am großen Rad der Geschichte gedreht haben: Queen Victoria, Karl Marx und Michail Gorbatschow.

 

Sa, 30.1., 19:20 – 20 Uhr, 3sat
Früchte des Zorns – Das kulturelle Erbe der Arabellion (Dokumentation, D 2020)

Seit zehn Jahren geht in Nordafrika und im Nahen Osten die Jugend für ihre Freiheit auf die Straße. Doch nicht mit Waffen und Gewalt, sondern mit Texten, Beats und Mikrofonen. Wer waren diese Rebellen, und wer sind sie heute? Was bleibt von ihrem kreativen Aufbegehren? Das Filmteam reist nach Ägypten, Tunesien und in den Libanon und trifft Künstler und Kreative, die damals treibende Kräfte und Sprachrohre waren – und es bis heute sind. Die sogenannte Arabellion war geprägt von jungen Menschen, die aufbegehrten gegen autoritäre Regime und Despoten, die sie in ihrer Meinungsfreiheit einschränkten und ihr künstlerisches Schaffen unterdrückten. In Flashmobs, Graffitis und Rap-Musik entlud sich ihre kreative Kraft. Voller Hoffnung war diese Zeit, und doch riefen die Unruhen andere, neue Unterdrücker auf den Plan. Das Filmteam ist u. a. mit der Band Mashrou' Leila unterwegs. Die vier jungen Männer aus dem Libanon machten den Soundtrack der Revolution. Zu ihren Songs gingen die Menschen in der arabischen Welt auf die Straße. In den Texten kritisieren sie Nationalismus, Korruption, Gewalt gegen Frauen und das Gesetz gegen „widernatürliche sexuelle Beziehungen“. Sänger Hamed Sinno ist bekennend homosexuell – nach wie vor eine Seltenheit in arabischen Ländern. Auch für diese Haltung genießt Mashrou' Leila Kultstatus – und ist mittlerweile international erfolgreich. Dass die Musik in der Region heute wilder, ungeschönter, weniger kommerziell und mutiger ist, sind die Früchte der Revolution. Doch leben zwei der vier Bandmitglieder nicht mehr in ihrer Heimat. Zu viel ist passiert. 

 

So, 31.1., 5 – 5:30 Uhr, Das Erste
Kroymann (Comedy, D 2021)

Sketch-Comedy mit Maren Kroymann

 

So, 31.1., 7:45 – 8:15 Uhr, tagesschau24
Jung und transsexuell – was jetzt? – Unterwegs im Westen (Reportage, D 2021)

Tim ist 11, lebt im Münsterland – und hieß früher Mirja. Der 17-jährige Linus aus Essen kam mit einem Mädchenkörper auf die Welt und kann es kaum erwarten, seine erste Testosteron-Spritze zu bekommen. Und die 19-jährige Nia aus Schwerte lebte eine Zeit-lang als Junge, bis sie merkte, dass das auch nicht richtig passt. „Unterwegs im Westen“-Reporterin Linda Joe Fuhrich begegnet ihnen auf ihrem Weg zur eigenen Identität.

Es gibt immer mehr Kinder und Jugendliche, die klar sagen, dass ihr Geburtsgeschlecht nicht zu ihnen passt – manchmal bereits im Kindergarten. Die Zahlen steigen seit einigen Jahren deutlich. Vor allem biologische Mädchen beschließen während der Pubertät immer häufiger als Junge zu leben. Womit hängt das zusammen? Welche Rolle spielen dabei Vorbilder in den Medien? Und wie versuchen Familien und Fachleute den richtigen Umgang mit dem Thema zu finden? „Unterwegs im Westen“-Reporterin Linda Joe Fuhrich trifft Kinder und Jugendliche, die am Anfang ihres großen Veränderungsprozesses stehen und dabei auch mit Zweifeln kämpfen. Es geht um Teenager, die den Mut aufbringen, sich zu outen, Eltern, die sich von ihren Töchtern verabschieden müssen, und Fachleute, die über die richtigen Behandlungsmethoden von Jugendlichen streiten. Mädchen, Junge oder vielleicht irgendwo dazwischen: Die Reportage zeigt, wie junge Menschen und ihr Umfeld um diese Identitätsfragen ringen und dabei auch gegen Tabus in der Gesellschaft kämpfen.

 

So, 31.1., 17:10 – 17:55 Uhr, ZDF
Balkan-Style: Durch Europas wilden Südosten – Von den Gipfeln Albaniens bis ins Donau-Delta (Dokumentation, D 2021)

Paprika und Frauenpower, Wanderlust und Wirtschaftswunder: der Balkan im Umbruch. Zwei ZDF-Teams begeben sich auf eine spannende Reise durch Europas wilden Südosten. Wilde Partys, Chaos, Korruption? Šopska und Sliwowitz? Viele Klischees beherrschen das Bild von der Balkan-Region. Vom Hüttenwirt in der Wildnis Albaniens bis zur rumänischen Kampfpilotin: Wolf-Christian Ulrich trifft Menschen, die alle Klischees auf den Kopf stellen. So begegnet das ZDF-Team u. a. Azis, den ungewöhnlichsten Popstar Südosteuropas: schwul, Roma und trotz aller Vorurteile immens erfolgreich und beliebt.

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